VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Magermilchbande Mai 1945: Fünf Kinder auf der Flucht nach Hause

Kundenrezensionen (5)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10064-5

NEU
Erschienen: 13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.

Frank Baer (Autor)

Frank Baer, Jahrgang 1938, wuchs in Würzburg auf, studierte in München Geschichte und Philosophie und arbeitete danach als fester freier Mitarbeiter für verschiedene Redaktionen des Bayrischen Fernsehens. "Die Magermilchbande" war sein erster Roman und wurde im Auftrag des Bayerischen Fernsehens verfilmt.

Der Autor lebt mit seiner Familie in München.

Originaltitel: Die Magermilchbande
Originalverlag: Knaus, München 1979

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10064-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 13.03.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein wichtiges Thema sehr lesenswert in Worte gefasst

Von: Tulpentopf Datum: 10.05.2017

tulpentopf.de/

Während der letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs wurden Hunderttausende von Kindern aus den deutschen Großstädten aufs sichere Land evakuiert. Frank Baer schreibt darüber, was mit den Kindern dieser Kinder-Landverschickung passierte, als es selbst dort nicht mehr sicher war.

Frank Baers ruhiger Schreibstil macht „Die Magermilchbande“ zu einer einfühlsam erzählten Geschichte über jene Kinder, die sich 1945 auf eigene Faust zurück nach Hause durchgeschlagen haben. Ein Happy End gab es dabei selten. Und auch da bleibt das Buch authentisch.

In der zweiten Hälfte überladen

Von: Nomas Literaturblog Datum: 08.05.2017

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Der Autor hat nach eigenen Angaben 400 Interviews und Berichte in das Buch einfließen lassen. Angenehmerweise merkt man dies nicht, denn der Roman ist keineswegs belehrend, sondern schildert die Ereignisse, wie sie sich zugetragen haben könnten.

Dabei haben mir die ersten 200 Seiten am besten gefallen, denn sie lassen die Sicht der Kinder auf den Krieg und das Naziregime plausibel erscheinen. Diese Sichtweise wird irgendwann aufgegeben, je desillusionierter sie werden. Dies ist grundsätzlich in Ordnung, nur ging mir diese Entwicklung zu schnell. Auch haben sich auf einmal die Ereignisse so überschlagen, dass ich teilweise mit den Zusammenhängen nicht mehr richtig hinterherkam. Es wäre deutlich besser gewesen, das Buch wäre länger, dafür aber auch entschleunigter gewesen.

Auch wäre entweder ein längeres Ende oder gar ein zweiter Band wünschenswert gewesen, welches das Schicksal von Maxe und Bille nach ihrer Heimkehr schildert.

Fazit

Das geistige Älterwerden und die Erkenntnisse über das NS-Regime gingen mir gerade für doch noch jüngere Kinder unglaubwürdig schnell. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Autor mehr Erlebnisse in das Buch packen wollte, als der Handlung gut getan hat.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors