VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Die Gestirne Roman

Kundenrezensionen (36)

oder mit einem Klick
bestellen bei:

€ 24,99 [D] inkl. MwSt.
€ 25,70 [A] | CHF 33,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75479-3

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Die literarische Sensation des Jahres von der jüngsten Booker-Preisträgerin aller Zeiten!

In einer Hafenstadt an der wilden Westküste Neuseelands gibt es ein Geheimnis. Und zwei Liebende, die einander umkreisen wie Sonne und Mond.

Als der Schotte Walter Moody im Jahr 1866 nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln. Und schon bald wird Moody hineingezogen in die rätselhaften Verstrickungen der kleinen Goldgräbergemeinde, in das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Exklusives Special mit Leseprobe, Interview und Verzeichnis der handelnden Personen zum Magazin

„Er wird gespeist aus einem staunenswerten Überfluss an Ideen und Talent, ist dabei gelehrt, unterhaltsam und sehr, sehr witzig.“

FAZ (14.08.2015)

Eleanor Catton (Autorin)

Eleanor Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Christchurch, Neuseeland, auf. Sie studierte Englisch an der University of Canterbury und Kreatives Schreiben an der Victoria University of Wellington. 2008 nahm sie am Iowa Writers’ Workshop teil. Bereits für ihren Debütroman "Anatomie des Erwachens" erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Für ihren gut 1000 Seiten starken zweiten Roman "Die Gestirne" wurde sie 2013 als jüngste Autorin aller Zeiten mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet. Eleanor Catton lebt in Auckland und unterrichtet Kreatives Schreiben am Manukau Institute of Technology.


Melanie Walz (Übersetzerin)

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

„Er wird gespeist aus einem staunenswerten Überfluss an Ideen und Talent, ist dabei gelehrt, unterhaltsam und sehr, sehr witzig.“

FAZ (14.08.2015)

"Ein Roman wie das Firmament der Liebe."

Der Spiegel (31.10.2015)

"Ein gewaltiges Epos, 1040 Seiten dick, wie aus der Feder von Charles Dickens."

emotion (03.11.2015)

"'Die Gestirne' ist eine Zauberkiste von einem Buch - ein wahres Geschichtenfeuerwerk."

annabelle (04.11.2015)

"Ein tolles Buch!"

NDR Kultur, Neue Bücher (11.11.2015)

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Melanie Walz
Originaltitel: The Luminaries
Originalverlag: Granta Books

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 1.040 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-75479-3

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.11.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Eines der brilliantesten Bücher, die ich seit langer Zeit gelesen habe!

Von: Sarah Datum: 28.06.2016

folding-corners.tumblr.com/

Ich muss zugeben, dass "Die Gestirne", nachdem ich das Buch letzten Oktober vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe, wirklich monatelang bei mir im Regal stand, weil mich die hohe Seitenzahl derart eingeschüchtert hat, dass ich mich gar nicht richtig rangetraut habe. Vor etwas über einer Woche wurde das schlechte Gewissen dann doch zu groß, und ich habe endlich begonnen, das Buch zu lesen - zuerst in der Annahme, dass ich es mich wahrscheinlich über Wochen hinweg begleiten würde. Nun, da lag ich falsch - denn ich war schon von der ersten Seite an absolut begeistert und habe das Buch in einem Tempo gelesen, das mir selbst fast unheimlich war.

Eigentlich kann ich über dieses Buch wirklich nur positives sagen. "Die Gestirne" ist auf die bestmöglichste Weise mysteriös - man wird zusammen mit Walter Moody in die seltsamen Ereignisse, die sich kurz vor seiner Ankunft in Hokitika ereignet haben, hineingeworfen und weiß zunächst einmal gar nichts. Nach und nach wird einem dann die Geschichte enthüllt, wobei sich aber natürlich auch immer wieder neue Fragen auftun, und es dauert tatsächlich die gesamten tausend Seiten, bis wirklich jedes Puzzlestück am richtigen Ort sitzt. Genau wie Moody wird man fast gegen seinen Willen in die Geheimnisse der kleinen Goldgräbersiedlung gesogen und kommt dann einfach nicht mehr davon los. Diese leicht fantastisch angehauchte Kriminalgeschichte ist so wahnsinnig umfangreich und vielschichtig, dass ihr wohl keine Inhaltsangabe der Welt gerecht werden könnte - es ist wirklich einfach nur großartig.
Auch die Charaktere - von denen es in diesem Buch eine ganze Menge gibt, jeder mit einem anderen Bezug zu dem Fall und einer anderen Sicht auf die Dinge - sind Eleanor Catton wahnsinnig gut gelungen. In scharfen Worten umreißt sie jeden davon genau so, dass man sich sofort ein Bild seiner Persönlichkeit machen kann - und oft ist es kein besonders gutes. Sie schafft es nicht nur, dem Leser eine persönliche Beziehung zu jeder der handelnden Personen zu vermitteln, sondern auch, dass wirklich jede dieser Figuren wichtig für die Geschichte ist - so passiert es auch trotz der großen Anzahl an handelnden Personen auch nicht, dass man diese miteinander verwechselt. Im Grunde gibt es hier gar keine wirklich Nebenfiguren, sondern nur Protagonisten, und wenn auch nur einer von ihnen fehlen würde, dann würde die gesamte Handlung in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Dass Eleanor Catton sich beim Erzählen ihrer Geschichte so sehr auf die Charaktere stützt gibt dem Ganzen noch einmal eine ganz andere, eigene, Note - einfach wunderbar.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls wahnsinnig gut gefallen, sowie auch die Art, in der die Geschichte präsentiert wird. Die Sprache ist gleichzeitig alt und irgendwie steif, sowie aber auch wahnsinnig poetisch und wortgewaltig - einfach genauso zauberhaft wie die verschlungene, faszinierende Geschichte. Schon allein dafür lohnt es sich meiner Meinung nach, den Roman zu lesen.
Ich muss neben meinem überschwenglichen Lob allerdings zugeben, dass ich den astrologischen Aspekt des Buches nicht ganz verstanden habe. Zu Beginn eines jeden der zwölf Teilstücke gab es ein Diagramm mit Figuren und Sternzeichen, und zu Beginn jedes Kapitels wurde jeweils eine Planetenkonstellation genannt, ich kenne mich mit sowas aber um ehrlich zu sein einfach zu wenig aus, als dass ich daraus irgendetwas hätte ablesen können. Es hat dem Verständnis der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan, weswegen ich mich auch nicht bemüht habe, mehr darüber herauszufinden - ich war einfach zu gebannt von der Geschichte, als dass ich nebenher noch hätte recherchieren wollen. Wer sich mit solchen Dingen jedoch auskennt, der hat daran jedoch bestimmt viel Spaß!

Alles in Allem kann ich einfach nur eine riesige Empfehlung für "Die Gestirne" aussprechen - den Booker-Preis hat Eleanor Catton meiner Meinung nach völlig zurecht für dieses Meisterwerk erhalten. Ich habe schon lange kein derart gutes und vor allem gut durchdachtes Buch gelesen. Die Geschichte ist wirklich brilliant, die Charaktere mehr als nur gut geformt, und der Schreibstil einfach fantastisch. Vor den 1040 Seiten muss man außerdem wirklich keine Angst haben - es wird nicht langweilig, kein Wort ist hier überflüssig, und als ich am Ende des Buches angelangt war habe ich mir ehrlich gewünscht, es wäre doppelt so lang gewesen. Ich bin mir sicher, dass ich noch lange über dieses grandiose Buch nachdenken werde!

Ich habe “Die Gestirne” als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den btb-Verlag!

Die Gestirne

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 09.06.2016

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

Walter Moody ist nur einer von vielen, die Ende des 19. Jahrhunderts dem Ruf des Goldes folgen. Er landet im neuseeländischen Hokitika, will dort sein Glück versuchen. Doch bevor er überhaupt mit der Suche begonnen hat, trifft er auf zwölf Männer, die zunächst unscheinbar wirken, deren Geschichten aber viel mehr zu bedeuten haben, als ich anfänglich vermutete.

Man Booker Prize Trägerin Eleanor Catton – die bisher jüngste Preisträgerin dieses Preises – entwirft in ihrem umfangreichen Werk von fast epischem Ausdruck, viele verschiedene, interessante, vom Leben gezeichnete Charaktere, die ich auf ihrem Weg begleiten durfte. Manche mochte ich mehr, als andere, aber jeden einzelnen abzuhandeln würde hier den Rahmen sprengen.

Sie alle sind in irgendeiner Form miteinander verbunden. Stehen wie Gestirne in einem Kontext eines großen Ganzen. All ihre Schicksalsfäden laufen auf einen Mittelpunkt zu, der Klarheit in manch mysteriöse Handlung bringt, die mir zuvor undurchsichtig erschien.

Die über 1000 Seiten lassen sich nur schwer in Worte fassen, aber umso leichter zu lesen. Verantwortlich dafür ist Cattons Schreibe, die flüssig und von einnehmendem Ton ist. Dennoch sollte der Leser etwas Zeit und Geduld mitbringen, denn die Bekanntschaft mit all den vielen Charakteren gleicht ein wenig dem Besuch eines Volksfestes, auf dem man an manchen Attraktionen auch gern mal länger verweilt.

Allerdings ist die Atmosphäre in „Die Gestirne“ deutlich niveauvoller, als auf oben genanntem.

Eleanor Catton hat es geschafft mich durch ihren üppigen Roman durchzuziehen. Mich mitzureissen und in eine Zeit zurück zu versetzen, die raubeinig und erbarmungslos ist.

Mit ihrem Erzählton, der einem spannenden Abend am Lagerfeuer gleicht, an dem viele Männer unterschiedlichster Herkunft und mit Lebenswegen, an die ich nicht mal zu denken wagte, zusammen sitzen und ihre Geschichten erzählen, hat sie eine Art Abenteuerlust geweckt. Eine Begeisterung für starke Romane wie diesen.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin

  • Empfehlungen zum Buch