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Die Herren der Grünen Insel Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0559-2

Erschienen: 15.02.2016
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Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Zur Leserunde bei LovelyBooks

Interview, Buchtrailer und Leseprobe Zum Special

Offizielle Website der Autorin www.kiera-brennan.de

„Kiera Brennan mischt souverän Königsdrama, Romantik, und historische Fakten. Packender Stoff, der auch kriegerische Details nicht ausspart.“

Für Sie (29.03.2016)

Kiera Brennan (Autor)

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

„Kiera Brennan mischt souverän Königsdrama, Romantik, und historische Fakten. Packender Stoff, der auch kriegerische Details nicht ausspart.“

Für Sie (29.03.2016)

„Kiera Brennans Buch ist eine beeindruckende, epische Reise in eine finstere Zeit…“

Hamburger Morgenpost (14.04.2016)

"‘Die Herren der grünen Insel‘ ist ein spannender und wundervoll geschriebener Historienroman […], der einen uneingeschränkten Lesegenuss verspricht.“

histo-couch.de (10.03.2016)

„Im neuesten Roman von Julia Kröhn steckt viel Heldenmut und Leidenschaft….“

Radio hr2 (01.03.2016)

„Für Game of Thrones-Fans!“

Closer (10.02.2016)

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04.10.2016 | 19:30 Uhr | Rottweil

Lesung
Eintritt: € 15,-/mit Greuter Card € 13,-, inkl. kulinarischer Leckereien.
Kartenreservierung über
Tel.: 0741/9429964-0

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Mehr Infos

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 960 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-0559-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 15.02.2016

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Ein toll recherschierter Historischer Roman

Von: We lived a thousand lifes Datum: 05.09.2016

https://welivedathousandlifes.wordpress.com/

Inhalt
Irland im 12. Jahrhundert, das Land ist gespalten. Im Mittelpunkt stehen vier Großfamilien, die um ihre Existenz kämpfen. Die Menschen schaffen es kaum sich unter dem Hochkönig zu vereinen und stets stehen Kämpfe an der Tagesordnung. Der König von Leinster, Diarmait MacMurchada, wird aus seinem Reich vertrieben, hilfesuchend wendet er sich an König Henry II. von England. Dieser schickt mit ihm Normannen in das Land und eine Schlacht, die ganz Irland in Blut tränkt, beginnt.
Können sich die verfeindeten Stämme endlich einen und den gemeinsamen Feind besiegen? Es werden Intrigen und Pläne geschmiedet, Freunde werden verraten und es wird über Leichen gegangen. Jeder verfolgt selbstsüchtig seine Ziele und von jeder einzelnen Entscheidung, die einer der Protagonisten trifft, hängt so viel Weiteres ab.
Der Leser nimmt am Leben vieler Hauptpersonen teil: Zum einen gibt es Ascall von Toora, welcher ein gefürchteter Kriegsherr ist, dann Caitlín, deren Hand Ascall einst einforderte, den Händler Pól, der selbst Intrigen spinnt, um weiterhin seine Ware zu verkaufen, seine Tochter Róisín, die von ihrem eigenen Vater begehrt wird und die Tochter des Königs Diarmait, Aoife.

Schreibt-Stil
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, allerdings scheut die Autorin nicht, vor einer teilweise doch auch vulgären Ausdrucksweise, zurück. Was die Zeit und den Umgang der seinerzeit wohl herrschte, jedoch sehr anschaulich beschreibt. Es fühlt sich teils an, als wäre man in der damaligen Zeit und schöne Wörter gäbe es nicht. Der Umgangston, wie er damals höchst wahrscheinlich war, kommt sehr gut zur Geltung.

Charaktere
Ascall von Toora: Ascall von Toora: Er ist der gefürchtetste Krieger von ganz Irland. Ihm werden schreckliche Dinge nachgesagt, die ihn noch gefürchteter werden lassen. Als Kind hat er Schreckliches erlebt – wie es in vielen Familien zur damaligen Zeit üblich war. Diese Erlebnisse haben ihn für später geprägt und ihn so werden lassen, wie er ist.
Ich mochte ihn sofort, ab den ersten Zeilen, denn im Prolog wird ein Teil seiner Kindheit dargestellt. Auch wenn er von vielen gefürchtet wird, versucht er doch nur, das für ihn Wichtigste zu beschützen und ist aus diesem Grund so geworden wie er ist.

Róisín: Sie ist die Tochter des Händlers Pól und lebt anfangs in Dublin. Sie hat eine Narbe im Gesicht, ist aber dennoch wunderschön. Sie gleicht ihrer Mutter sehr und wird von ihrem Vater begehrt, was ihr Angst macht. Alles was sie will, ist eigentlich nur, die Welt zu sehen und zu entdecken. Stattdessen sperrt ihr Vater sie in seinem Stadthaus in Dublin ein, da sie auf dem Marktplatz einmal verletzt wurde. Ròisin erlebt in den Jahren viel, ist mal auf sich alleine gestellt, kommt in ein Kloster und muss um ihr Leben fürchten. Sie ist eine Protagonistin, die weiß was sie will, nämlich Freiheit und diese kostet sie, wann immer sie kann, aus.

Cover und Titel
Das Cover hat mich sofort angesprochen, es ist einfach wunderschön. Der Titel „Die Herren der grünen Insel“ passt hervorragend zu dem Roman. Irland ist in viele kleine Provinzen eingeteilt. Es gibt Kleinkönige, Großkönige, Könige der Provinzen und den Hochkönig, der all die anderen unter sich vereint. Aus diesen Gründen, finde ich, ist der Titel sehr passend gewählt.

Fazit
Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Am Anfang war es schwierig, bis es mich endlich gefesselt hat, aber als es dann so weit war; habe ich es richtig gerne gelesen.
Was mir allerdings nicht so gefallen hat, oder besser gesagt, worauf ich mit geteilter Meinung blicke ist, dass es so viele Protagonisten gibt und jedes Kapitel von einem anderen handelt. So musste man oft erst drei oder vier Kapitel anderer Protagonisten lesen, bis man endlich wieder zu dem Lieblingsprotagonisten kam. Allerdings hat sich auch häufig ein Protagonist in das Kapitel eines anderen geschlichen und so haben sich die verschiedenen Wege und Leben verbunden und gekreuzt und man hat Geschehnisse aus den Augen einer anderen Person gesehen, nicht immer nur aus der eines Kriegers.
Die Autorin hat die Geschichte Irlands zur damaligen Zeit sehr gut recherchiert, was mir sehr gefallen hat.
Mir war die Story nicht ganz unbekannt, weswegen ich den groben Ablauf schon kannte. Das Buch, das ich damals gelesen habe, handelte aber aus der Sicht von Maurice de Pendergast, einem Waliser, deswegen war die Geschichte aus der Sicht der Iren (wirklich einmal) eine Abwechslung.
Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und jeder, der auf Geschichte, vor allem (auf die) aus den nordischen Ländern, steht, sollte sich dieses Buch einmal näher anschauen.

Würden wir dort gerne leben?
Zur damaligen Zeit hätte ich nicht in Irland leben wollen. Das Land ist nur so von Krieg verpestet und überall ist Mord und Totschlag. Man musste froh sein, wenn man einen Überfall der eigenen Landsleute oder auch der Normannen überlebte. Auch wurden Frauen zur damaligen Zeit oft geschändet, was bestimmt kein Vergnügen war. Der Umgangston war rauh und man musste aufpassen, dass man nicht Teil einer Intrige wurde, oder solch einer zum Opfer fiel.

Eine wundervolle Reise in vergangene Zeiten

Von: Ramona Gall Datum: 22.08.2016

zantalias-buechertraum.blogspot.de/

Inhaltsangabe:

Intrigen, Kämpfe und viel Blut beherrschen sechs Jahre lang das Leben der Iren. Vier Familien kämpfen gegeneinander, um die Krone Irlands ihr Eigen nennen zu können. Aber auch König Henry von England hat einen Blick auf eben diese Krone gerichtet.
Doch auch Fehden zwischen kleinerer Familien lassen viel Blut fließen. Wer wird die Krone im Kampf erringen? Welche Familien überleben und welche durchtränken mit ihrem Blute die grüne Insel?

Meine Meinung:

Die Geschichte:
Da es sich bei diesem Buch um einen historischen Roman handelt, gilt es zu sagen, dass es toll ist von dieser Zeit lesen zu können. Ich persönlich habe noch nicht viele historische Romane gelesen, wie ich eingestehen muss. Daher kann ich nicht beurteilen, ob dieser Teil der Geschichte schon mehrfach wieder erzählt wurde. Aber im allgemeinen lässt sich sagen, dass die Umsetzung der Geschichte in diesem Buch gut gelungen ist und mir viele schöne Stunden des Lesens beschert hat. Geschichten aus der Zeit des 1200 Jahrhunderts aus Irland lese ich zum ersten Mal. Umso spannender fand ich natürlich die Geschichte.

Der Schreibstil:

Kiera Brennan nutzt in ihrem Buch die Sichtweise aus der dritten Person. Zudem macht sie sich die Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten zu nutze, um den Lesern alle Blickwinkel und Beweggründe dieser näher bringen zu können. Eine gute Wahl meiner Meinung nach, da man somit stets den Überblick über das Geschehen hat. Dieser Punkt ist bei einer Geschichte mit so vielen verschiedenen wichtigen Charakteren sehr wichtig, da man als Leser sonst schnell den Faden verlieren kann. Ich persönlich kam sehr gut mit dem Schreibstil der Autorin zurecht. Ihre Beschreibungen konnten mir das Gefühl geben direkt neben den einzelnen Protagonisten zu stehen und deren Geschichte mit zu erleben. Gut gelungen sind die Beschreibungen in meinen Augen auch deswegen, weil sie nicht zu stark ins Detail gehen. Kiera Brennan hat einen Weg gefunden, das Nötigste zu beschreiben und den Rest dem Leser seiner Fantasy zu überlassen. Genau aus diesem Grund hatte ich bisher nämlich kaum historische Romane gelesen, da mich die ellenlangen Beschreibungen ehrlich gesagt gelangweilt haben. Doch dieses Buch konnte mich hier sehr begeistern. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen dürfen, alleine schon aufgrund ihres Schreibstiles. Auch versteht sich Frau Brennan darin jedes Kapitel mit Spannung zu versehen.

Die Protagonisten:

Im allgemeinen kann ich zu diesem Punkt sagen, dass ich alle Charaktere sehr mochte, außer Pól, der trieb mich des öfteren zur Weißglut.

Ascall: Ein berüchtigter Krieger, dem viele Sagen und Legenden anhaften. Er soll äußerst grausam sein, Dinge getan haben, wodurch die Menschen schon alleine beim Klang seines Namens schreckliche Angst bekommen haben. Ascall hatte es in seinem Leben nicht leicht und musste sich oft durchsetzen. Er ist definitiv ein strenger Lord seines Reiches und weiß, wie er sein Gefolge zu führen hat. Ascall hat einen jüngeren Bruder, Ailillán, dem er viel beigebracht hat, aber auch stets streng zu ihm war. Aber auch Ascall durfte ich als herzliche Figur kennen lernen, wenn dies auch nur durch Kleinigkeiten zu ersehen war.

Riacán: Ein junger Lord, der in vielerlei Hinsicht eher zurückhaltend und ruhig gesonnen ist. Riacán tat mir persönlich eher leid, da er meiner Meinung nach nicht den Charakter hat, um ein guter Lord sein zu können. Er hat eine Schwester, Ciatlín, und einen Bruder, Faolán.

Caitlín: Eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Intelligenz schier bewundere. Dieser Charakter ist mir einer meiner liebsten geworden im Laufe der Geschichte. Sie ist mutig, weise, hinterlistig aber auch gerecht und unberechenbar. Eigenschaften einer Frau zur damaligen Zeit, die einem auch sehr schnell das Leben kosten könnten, aber dennoch äußerst bemerkenswert.

Pól: Somit wäre dies hier mein Charakter, den ich überhaupt nicht mag. Er ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und schier unmöglich. Ich selbst habe die Szenen in denen aus seiner Sicht geschrieben wurde immer nur mit einem gewissen Maß an Unbehagen lesen können. Ein Schmuggler und Lüstling seinesgleichen kann ich selten Sympathie entgegen bringen.

Aoife: Die Tochter des einstigen Herrschers Diarmait. Die junge Frau hat in ihrem Leben viel Wohlstand erfahren, wirkt jedoch auf mich ein wenig Eigenartig. Aoife zeigt sich in vielen Passagen des Buches naiv und ihr scheint es am logischen Denken zu fehlen. Ein Charakter, der auf der einen Seite meine Sympathie weckte, auf der anderen Seite meine Abneigung hervorrief.

Róisin: Eine junge Dame und Tochter von Pól. Im Gegensatz zu ihrem Vater kann ich Róisin viel Sympathie entegegen bringen. Sie ist im Charakter ähnlich gestrickt, wie Caitlín. Mir persönlich gefallen solche Frauen immer sehr, die auch sich zur Wehr setzen können und sei es nur mit ihrem Verstand.

Dies war eine kurze Übersicht der wichtigsten Charaktere in diesem Buch, aus deren Sicht meistens die Geschichte erzählt wird.

Das Cover:

Auf das Cover wurde ich auf der Leipziger Buchmesse dieses Jahres aufmerksam und somit auch auf das Buch. Ich finde das Cover gut gestaltet. Die satten grünen Flächen, die Berge im Hintergrund verraten einem nach kurzer Zeit des Überlegens, dass das Buch in Irland spielen muss, zumindest war dies mein erster Gedanke. Befremdlich sind auf diesem Cover meiner Meinung nach die großen Vögel, die ich mehr als einmal verwechselt hatte mit den Umrissen eines Drachens. Der Titel des Buches ist gut hervorgehoben und die Schlichtheit der Schriftart empfinde ich als gut gewählt.

Fazit:

Auch wenn ich persönlich nicht viel Erfahrung mit Büchern des Genre historischer Romane habe, kann ich dieses Buch weiter empfehlen. Die knapp 20 € sind für die fast 1000 Seiten mehr als rentabel für einen Leser. Durch die Spannung in den einzelnen Kapiteln fliegen die Seiten nur so dahin. Diese Geschichte der Zeit gefiel mir sehr gut und wurde meiner Meinung nach gut zu Papier gebracht.

Die Autorin:

Kiera Brennan ist ein Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, jedoch ist bisher unter diesem Namen nur das Buch "Die Herren der Grünen Insel" erschienen.
Sie hatte Geschichte studiert, nachdem sie schon im Grundschulalter beschlossen hatte Schriftstellerin zu werden und im Alter von neun Jahren bei einer Reise zu den Pompeji Ruinen auf die Idee kam über die Menschen der damaligen Geschichte zu schreiben. Ihr Traum ging in Erfüllung.

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