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Die Weiße Rose Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04730-4

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Erschienen: 03.04.2017
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Eine neue Geschichte der Weißen Rose

Die Weiße Rose ist eine der bekanntesten Widerstandsgruppen in der deutschen Geschichte, vor allem Sophie Scholl und Hans Scholl werden immer wieder als leuchtende Vorbilder genannt. Doch warum hatten gerade diese Geschwister und ihre Mitstreiter den Mut, sich gegen das nationalsozialistische Unrechtssystem aufzulehnen? Miriam Gebhardt sucht in den Biografien der Aktivisten die individuellen Voraussetzungen des Widerstands und fragt, welche Ressourcen aus Kindheit, Familie, Umfeld und Erfahrung sie gegen den übermächtigen Gruppendruck der „Volksgemeinschaft“ immunisierten. Ihr Buch erzählt eine neue Geschichte der Weißen Rose und zeigt, warum die Botschaft der Widerstandsgruppe heute, 75 Jahre nach ihren ersten Aktionen, immer noch wichtig ist.

Miriam Gebhardt (Autorin)

Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und lehrt als außerplanmäßige Professorin Geschichte an der Universität Konstanz. Neben ihrer journalistischen Arbeit, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit und verschiedene Frauenzeitschriften, habilitierte sie sich mit einer Arbeit über Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert (2009). Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet (2011) sowie Alice im Niemandsland. Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor (2012). Ihr Bestseller Als die Soldaten kamen (2015) über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde breit besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Miriam Gebhardt lebt in Ebenhausen bei München.

04.05.2017 | 20:00 Uhr | München

Buchpräsentation mit Miriam Gebhardt

Moderation: Barbara Streidl, Bayerischer Rundfunk

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Buchhandlung Lehmkuhl OHG
Leopoldstraße 45
80802 München

Tel. 089/3801500, service@lehmkuhl.net

26.05.2017 | 19:00 Uhr | Tübingen

Lesung und Gespräch

Moderation: Bernadette Schoog

Eintritt: 7 € / 2 € erm.

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Mehr Infos

Museum
Am Stadtgraben 2
72070 Tübingen

Weitere Informationen:
Osiandersche Buchhandlung GmbH Zentrale
72072 Tübingen

Tel. 07071/9201-111, cr@osiander.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-421-04730-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

NEU
Erschienen: 03.04.2017

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Gute Einführung mit Mängeln

Von: Koreander.net Datum: 23.04.2017

www.koreander.net

Keine Widerstandsgruppe gegen die NS-Diktatur ist bekannter als die Weiße Rose. Und wem diese nichts sagen sollte, der kennt zumindest noch die „Geschwister Scholl“. Miriam Gebhardt hat sich der Widerstandskämpfer angenommen, in einer Zeit in der Zivilcourage scheinbar immer wichtiger wird.

„Das Hauptproblem ist und bleibt vielmehr die schon eingangs aufgeworfene Frage, wie jemand (plötzlich?) zum Widerstandskämpfer wurde.“ Gebhardt begnügt sich also nicht damit, die Geschichte der Widerstandsgruppe um Hans Scholl und Alexander Schmorell zu erzählen, sie will vielmehr der „Psychologie des Widerstands“ nachspüren. Deshalb auch der plakative und an die Täterforschung erinnernde Titel: „Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden.“ Das Problem solcher Ankündigungen ist freilich, dass sie in der Regel nicht eingehalten werden können. Einerseits ist die menschliche Psyche zu komplex und zum anderen ist die Quellenlage für Deutungen meist recht spärlich, zumal wenn es sich um konspirativ agierende Widerstandsgruppen handelte.

Und das ist auch das Grundproblem des Buches. Miriam Gebhardt ist Journalistin und Historikerin und so liest sich auch „Die Weiße Rose“, unentschieden ob es ein geschichtswissenschaftliches Werk oder ein journalistisches Sachbuch sein möchte. Inhaltlich ist es deutlich letzteres, vom eigenen Anspruch her, soll es wohl auch ersteres sein. So finden sich Sprachbilder, die eher in eine Reportage gehören, denn in ein Sachbuch: „Schon als junges Mädchen war Inge Scholl wie eine Sonnenblume auf ihre Familie und ihre Geschwister ausgerichtet.“ Wirklich schön geschrieben, wenn es ein Roman wäre.

So gut und richtig Vieles auch sein mag, für ein Sachbuch zur Geschichte ist es viel zu spekulativ. Immer wieder finden sich folgende Formulierungen: „vielleicht“, „möglicherweise“, „vermutlich“, „könnte sein“, „denkbar wäre“, „oft ist es so“, „nicht selten ist es so“, „nach meinem Dafürhalten“. Bei „die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen“, schlägt allerdings mein Phrase-O-Meter aus. Selbstverständlich ist Geschichte immer eine Frage der Perspektive und Interpretation. Aber bei einem Sachbuch muss die Darstellung der Ereignisse im Vordergrund stehen. Erst dann kann anschließend meinetwegen spekuliert und interpretiert werden. Hier geht alles Hand in Hand, um nicht zu sagen drunter und drüber. Der Konjunktiv ist der Spekulation bester Freund. Letztlich ist es eher eine leicht zu lesende Einführung in die Thematik um die Widerstandsgruppe des Scholl-Schmorell-Kreises.

Und hier liegen dann auch die Stärken des Buches. Im ersten Abschnitt werden die zentralen Personen der „Weißen Rose“ vorgestellt: Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und Kurt Huber. Gebhardt zeichnet im journalistischen Feature-Stil Charakterstudien der Protagonisten. Dabei verbleibt sie leider nicht immer im deskriptiven, sondern wechselt auch hier immer wieder ins Spekulative. So wird die These zurückgewiesen Kurt Huber sei ein „Hobbymilitärstratege“ gewesen, mit der kaum einleuchten Begründung: „Viele deutsche Männer mauserten sich in der ersten Kriegsbegeisterung zu Westentaschengenerälen.“ Als würde das eine, das andere ausschließen. Gerade die Rolle Hubers scheint Gebhardt herunterspielen zu wollen. Verständlich, war doch Huber das Gegenteil des bürgerlichen Narratives des christlich-humanistisch, bildungsbürgerlichen Widerstandes. Huber war Nationalist dem der NS-Faschismus zu weit nach „links“ gerückt war. Eine wenig rühmliche Eigenschaft einer Person im Widerstand der Weißen Rose. Warum Gebhardt der Meinung ist der völkische Rassismus eines Kurt Hubers sei anders als der völkische Rassismus der Nationalsozialisten, bleibt ihr Geheimnis. Wie leider so vieles, dass ohne Quellenangabe einfach behauptet wird. Gebhardt führt Huber aber, das muss auch gesagt werden, als Kontrapunkt der Gruppe ein.

Nichts desto trotz ist der erste Teil des Buches gelungen und die persönlichen Geschichten werden nachvollziehbar. Vor allem und das scheint mir auch besonders wichtig, nimmt Gebhardt eine wichtige Einordnung vor, nämlich die Bestimmung der Rolle der Personen in der Widerstandsgruppe. So wird Sophie Scholls Rolle im öffentlichen Narrativ häufig überhöht, während andere Personen an den Rand gedrängt werden oder teils gar nicht bekannt sind. Warum Gebhardt allerdings so sehr darauf insistiert, dass die Religion eine weitaus weniger große Rolle gespielt hat, als häufig angenommen wird, wird durch ihre Arbeit nicht hinreichend erkennbar. Ihre Ausführungen scheinen im Gegenteil eher darauf zu verweisen, dass der Glaube der Beteiligten sehr wohl eine entscheidende Rolle einnahm. Miriam Gebhardt verweist auf eine zentrale Schwierigkeit mit historischen Ereignissen: „Zeitabhängige Deutungsvorlieben betonten immer wieder unterschiedliche Motivlagen.“ Warum sie diese Erkenntnis nicht etwas weitreichender auf die eigene Interpretation angewendet hat, bleibt rätselhaft.

Der zweite große Abschnitt beschäftigt sich mit den Motiven und Aktionen sowie den Entwicklungen des Münchner Kreises hin zu einem größeren Netzwerk, alles in Zeiten des Krieges und der Überwachung durch den totalitären NS-Staat. Auch hier ist der beschreibende Teil wieder sehr gelungen und man wünschte sich es wäre dabeigeblieben. Dann kommen aber Schlussfolgerungen und Begründungen, die vollkommen unnachvollziehbar sind. So seien die Argumente der Weißen Rose zwar christlich und philosophisch fundiert gewesen, was aber nicht bedeuten dürfe, dass die Motive christlich oder philosophisch motiviert gewesen seien. Aha. Man könnte es auch anders ausdrücken: wir haben zwar Dokumente vorliegen, die deutlich auf eine christliche Motivlage hindeuten, dem ist aber gar nicht so weil… Ja, und das weil fehlt dann.

Erschreckend wird es auf Seite 226. In einem der Flugblätter der „Weißen Rose“ gibt es den Satz: „Deutsche! Wollt Ihr und Eure Kinder dasselbe Schicksal erleiden, das den Juden wiederfahren ist?“ Gebhardt möchte hier keine Relativierung der Judenvernichtung erkennen, sondern vielmehr eine „nicht besonders glücklich[e]“ Formulierung. Waren es bisher die wohlgebildeten Studenten und ein Professor, die die Flugblätter geschrieben haben, unterläuft ihnen plötzlich eine unglückliche Formulierung. Damit nicht genug schreibt sich Gebhardt an dieser Stelle um Kopf und Kragen, vielmehr gehe es um „allgemein kursierende, christliche Metaphern […]: Wenn ihr diesen Krieg verliert, ohne euch vorher von der verbrecherischen Regierung distanziert zu haben, dann geht es euch wie den Juden, sprich, ihr fallt der Strafe Gottes anheim, verliert den Nationalstaat und werdet ‚zerstreut unter allen Völkern‘“. Heißt das, dass der Holocaust die Strafe Gottes ist, weil sich das „jüdische Volk“ nicht von seiner verbrecherischen Regierung getrennt hat? Diese Interpretation wäre ja noch schlimmer als die ursprüngliche, die Gebhardt abwenden wollte. Zumal ihr offensichtlich nicht auffällt, dass bereits die Trennung von Deutschen und Juden, dass nationalsozialistisch-rassistische Narrativ ist, denn selbstverständlich waren viele Juden ebenfalls Deutsche. Hier hat Gebhardt die Chance vertan, kritisch mit den Einstellungen der „Weißen Rose“ umzugehen, anstatt den Versuch zu unternehmen, sie reinzuwaschen von jeglichem Antisemitismus.

Den Abschluss bilden die Verfolgung und die Verhöre, die Prozesse sowie die Hinrichtung. Gebhardt gelingt es trotz der angesprochenen Mängel eine sensible, empathische Geschichte der „Weißen Rose“ zu erzählen. Wer noch gar nichts oder wenig über den „studentischen“ Widerstand weiß, ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten, wer eine wissenschaftliche Aufarbeitung sucht, wird hier enttäuscht werden. Weniger Spekulation und Interpretation, dafür mehr Dokumentenanalyse hätten hier sicherlich gutgetan. Vielleicht hätte das aber auch den leicht zugänglichen Duktus des Journalismus gestört. Man kann Gebhardt sicher in vielen Punkten zustimmen und das Buch als Einleitung in die Thematik empfehlen. Für eine allgemeine Empfehlung weist es aber viel zu viele Mängel auf. Wer also überhaupt erst einmal etwas über die „Weiße Rose“ erfahren möchte, z.B. dass die Gruppe gar nicht Weiße Rose hieß, kann meiner Empfehlung sicherlich noch einen Punkt draufschlagen.

Eine neue Darstellung zur Weißen Rose

Von: Kim F Datum: 23.04.2017

legimus.blogspot.de/

Es gibt bereits sehr viele Bücher zur Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“, die Historikerin Miriam Gebhardt fügt ihnen noch ein weiteres hinzu, das sich in erster Linie der Frage widmen soll, wieso gerade ihre sechs Hauptaktivisten – Willi Graf, Kurt Huber, Christoph Probst, Alexander Schmorell und die Geschwister Sophie und Hans Scholl – zu Widerstandskämpfern wurden. Sie untersucht deren Biografien auf individuelle Voraussetzungen, die dazu beitrugen, dass sich diese sechs im Gegensatz zu so vielen anderen Deutschen für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus entschieden, der für sie alle den Tod bedeutete.

Ich habe mich schon lange immer wieder mit der Weißen Rose beschäftigt, auch im Studium, und bin weiterhin bewegt und fasziniert von der Thematik, so dass ich auch das neueste Werk zu dieser Widerstandsgruppe unbedingt lesen wollte. Das Buch ist nach einer Einleitung, die insbesondere die vorhandene Literatur zur Weißen Rose, die hauptsächlich von Nichtwissenschaftlern stamme, bemängelt, dreigeteilt. Im ersten Teil geht die Autorin wirklich ihrer Hauptfragestellung nach, wie die fünf Freunde und Professor Huber zu Widerstandskämpfern wurden, was diese in Kindheit und Jugend und im Fall von Huber auch während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erlebten und von ihren Eltern, Familien und ihrem Umfeld mitbekamen, das sie zum Widerstand brachte und so viele andere Deutsche eben nicht. Sie geht dabei kritisch mit vorhandenen Deutungen und Ansichten rund um die Mitglieder der Weißen Rose um und betont, wie sehr sie sich durch das Regime der Nationalsozialisten in ihren Interessen und ihrer Entfaltung eingeschränkt fühlten, was entscheidend zu ihrer Widerstandsbereitschaft beigetragen habe. Danach tritt ihre Fragestellung jedoch in den Hintergrund, denn in Teil 2 wird chronologisch die Geschichte der Aktionen der Weißen Rose bis zur Verhaftung von Hans und Sophie Scholl im Februar 1943 erzählt und dann im letzten Teil über die Verhöre, weitere Verhaftungen, die Prozesse, die Hinrichtungen, die Situation der Familien und das Bild von der Weißen Rose berichtet, das sich in der Nachkriegszeit abhängig von den jeweiligen Zeitumständen wandelte und von einzelnen Familienangehörigen auch bewusst geformt wurde.
Der Untertitel passt somit nicht zum gesamten Buch und hätte treffender gewählt werden können. Vielmehr bekommt man mal wieder eine Geschichte der Weißen Rose geboten, die zwar bestimmte Aspekte analysiert und nicht nur die Ereignisse nacherzählt, trotzdem aber in einigen Punkten nicht überzeugt. Nach hoffnungsvollem Beginn baute das Buch mit der Zeit immer mehr ab. Teil 1 empfand ich noch als informativ und erkenntnisreich, wenn auch einige Ausführungen besser hätten belegt sein können. Danach bot das Werk aber nicht mehr viel Neues, die Kapitel über die Verhöre und die Prozesse lasen sich zwar spannend wie ein Krimi, doch neue Erkenntnisse boten sie meines Erachtens kaum. Außerdem wurde vieles nur angerissen, wie erwähnt zu wenig belegt oder wie so oft in einzelne Briefabschnitte der Aktivisten etwa viel zu viel hineingedeutet. Ich verstehe einfach nicht, wie man gerade über die Weiße Rose so viel spekulieren kann, anstatt ehrlich zu sagen, dazu können wir nichts mit Sicherheit sagen, da die Quellenlage dazu zu dünn ist. Die Autorin tut dies hin und wieder, ergeht sich dann aber wieder in vielen Spekulationen, die ich schon so oft über Mitglieder der Weißen Rose gelesen habe. Sie versucht immerhin, die Rolle insbesondere von Sophie Scholl nicht überzubewerten und den weniger bekannten Mitgliedern der Weißen Rose genauso viel Raum zu bieten, im Endeffekt sind die Ausführungen über die Scholls aber wieder die längsten, wobei dies natürlich auch an der besseren Quellenlage liegen mag.
Leider finden sich im Text aber noch weitere Schwächen. Zum einen werden anscheinend die Schwestern von Graf und Probst verwechselt, als es um deren Verhältnis zu Schmorell ging, der laut des Buches für beide schwärmte, die offensichtlich nacheinander denselben Mann heirateten, wie ich gelesen habe. Zum anderen kommen neben einigen Tippfehlern auch falsche Jahresangaben bzw. Zeitraumangaben vor, was man hätte nachbessern müssen. Auch der Umgang mit den Quellen war in meinen Augen nicht immer gut gewählt. Vereinzelt wurde mal ein Flugblatt abgedruckt neben anderen Dokumenten, doch einen umfassenden Einblick in die Schriftstücke der Weißen Rose erlangte man leider nicht.

Fazit

Nach dem gelungenen ersten Teil ließ mich dieses Werk dann doch enttäuscht zurück. Es bietet auch nicht die dringend notwendige umfassende Darstellung der Weißen Rose, die ich mir wirklich wünschen würde. Man kann der Autorin nicht mangelnde Sorgfalt bei der Recherche vorwerfen, doch wirklich Neues wurde nicht zutage gefördert. Somit kann man das Buch ruhig lesen, wenn man sich für die Thematik interessiert. Man sollte dabei aber bedenken, dass viele Ausführungen mit Vorsicht zu betrachten und nur die Deutungen der Autorin sind, wie auch bei anderen Werken zur Weißen Rose, vieles über die Widerstandsgruppe wird schlichtweg nicht mehr zu erfahren sein.

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