Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss

Roman

(8)
Hardcover
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Ein Mord in aller Tortenstille ...

Die zwölfjährige Chemikerin und Spürnase Flavia de Luce hat gemeinsam mit Dogger, dem treuen Diener der Familie, ein Detektivbüro gegründet. Doch rechnen die beiden nicht damit, dass ihr erster Fall ausgerechnet auf der Hochzeit von Flavias Schwester Feely auf sie wartet. Nach einer turbulenten Zeremonie mit einem vermissten Trauzeugen soll das Anschneiden der riesigen, wunderschön verzierten Torte einer der Höhepunkte der Feier werden. Doch kaum hat die Braut das Messer angesetzt, erklingt ein markerschütternder Schrei – denn aus dem ersten Tortenstück ragt ein abgetrennter Finger …

»[…] Alan Bradley schafft es, so wie auch schon in den vorherigen Flavia-Romanen, den Leser mit seiner präzisen und bildreichen Wortwahl zu packen.«

Carmen Woisczyk/NDR 1 Niedersachsen (17. Juli 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Gerald Jung, Katharina Orgaß
Originaltitel: The Golden Tresses of the Dead
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2019
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3115-7
Erschienen am  24. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Eine Hochzeit und ein Todesfall

Von: Erlesene Seiten

26.08.2019

Als Fan der ersten Stunde lechzt man nach jedem Wort und würde mit Begeisterung noch hundert weitere Geschichten von Flavia verschlingen. Was den Büchern meines Erachtens jedoch abhanden gekommen ist und weshalb auch viele Leser die späteren Bände als nicht ganz so fesselnd empfinden mögen wie die ersten, ist das große, rätselhafte Endgeheimnis, das mit jedem Band ein bisschen mehr gelüftet wird. Am Anfang rankte sich noch alles um Flavias verschollene Mutter. Danach wurde der Mythos um eine Geheimorganisation aufgebaut. Aber nachdem Flavia aus dem Internat geschmissen wurde, geht es ausschließlich um das Leben auf Buckshaw und in der unmittelbaren Umgebung. Versteht mich nicht falsch, ich liebe sämtliche Figuren und bin ein begeisterter Leser aller Flavia-Geschichten. Aber nach zehn Bänden fragt man sich schon, worauf die Handlung am Ende hinauslaufen soll, um Flavia einen würdigen Abschluss zu bereiten. Denn dass dieser Band der letzte aus der Reihe sein soll, will und kann ich nicht glauben. Nein, nein, nein. Mehr noch als das Fehlen eines Zieles, auf das die Bände am Ende hinauslaufen, verdrießt mich jedoch die Stagnation der Entwicklung vieler altbekannter Figuren. Besonders natürlich die Beziehung von Flavia zu ihren Schwestern. Feely taucht in „Todeskuss mit Zuckerkuss“ lediglich zu Beginn auf und verschwindet wortlos in die Flitterwochen. Daffy wird in die Bibliothek verdammt, wo sie an ihren Memoiren schreibt. Mehr erfahren wir über beide Figuren im gesamten Buch nicht. Obwohl Feelys Hochzeit sogar maßgeblich für die Covergestaltung war, ist das Thema innerhalb der ersten 20 Seiten abgehandelt. Einzig von Dogger erhält der Leser tiefgründige Einblicke. Und auch Flavia ist wieder ein Stück erwachsener geworden. Gleichzeitig ist es Alan Bradley gelungen, mehr die Flavia aus den Anfangsbänden aufleben zu lassen: Ihren leidenschaftlichen Hang zu allem Morbiden, ihr umfangreiches Wissen über Chemie und die Experimente in ihrem Labor. Hinter allem steckte wieder mehr Herz, mehr Flavia. Flavia ist im zehnten Band definitiv in Höchstform. Den Mordfall fand ich dieses Mal stark konstruiert. Einige Wendungen sind schwer nachvollziehbar und das Motiv so mancher Figur erscheint fragwürdig. Warum der Finger in der Hochzeitstorte landete, ist mir letztendlich immer noch schleierhaft. Die Begründung dafür erscheint fadenscheinig und nur bedingt logisch. Alan Bradleys Schreibstil schafft es jedoch nach wie vor, von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Ermittlungen von „Arthur W. Dogger & Partner – Diskrete Ermittlungen“ schreiten rasant voran. Der Fall zählt wohl zu den facettenreichsten der gesamten Reihe. Bradleys Humor ist schwarz, morbide, aber sowas von intelligent. Er unterhält auf höchstem Niveau. Ein ganz großer Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Ein Finger in der Hochzeitstorte? Das muss Flavia de Luce wohl in der Nähe sein!

Von: bookloverin29

05.08.2019

Rezension zu Flavia de Luce - Todeskuss mit Zuckerguss von Alan Bradley Eine Hochzeit, auf der Flavia zu Gast ist, wäre doch langweilig ohne einen Mordfall. Und so kommt es, dass beim Anschneiden der Hochzeitstorte ein Finger zu Tage kommt, der da nun wirklich nichts zu suchen hat. Gemeinsam mit Dogger, ihrem Partner, macht sie sich daran zu ermitteln wem der Finger gehört und vor allem wie er in die Torte gekommen ist. Bei ihren Recherchen werden sie nicht nur von Missionarinnen abgelenkt, sondern auch zahlreiche  ungeklärte Familiengeheimnisse und eine weitere Leiche erschweren ihnen die Arbeit. Aber das Ermittlerduo gibt sich nicht so schnell geschlagen und so kommen immer mehr düstere Geheimnisse ans Licht, die ein verwirrter Erfinder, eine verrückte Gärtnerin und eine Kranke zu verbergen versuchen. Die Murexid-Reaktion sollte laut Flavia jeder kennen und besonders in ihrem aktuellen Fall ist der Nachweis von Koffein sehr wichtig. Und so verbringt die junge Ermittlerin auch in diesem Buch wieder viel Zeit im Labor in dem sie auch hier wieder wichtige Entdeckungen macht, die für ihre Ermittlungsarbeit auch dieses Mal wieder sehr wichtig sind. Ein Krimi zum Lachen und mit rätseln, denn der Autor macht es wie jedes Mal bis zum Ende spannend.

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

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