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"Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden." Leben nach Auschwitz

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-07089-6

NEU
Erschienen: 26.09.2016
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Sinn erfahren im Leid: Das bewegende Vermächtnis eines Auschwitz-Überlebenden

»Dieses Buch ist kein Buch über Auschwitz. Da gibt es schon viele eindrucksvolle Berichte. Dieses Buch bringt die Weisheit eines Menschen zur Sprache, der Entsetzliches erlebt hat, aber darunter nicht zerbrochen ist. Bevor einer seiner Lehrer nach Auschwitz deportiert wurde, erzählte er seinen Schülern davon, dass es in jedem Menschen einen unauslöschlichen Funken gebe. An diesen Funken erinnerte Jehuda Bacon sich, als er selbst nach Auschwitz kam. Und diesen Funken hat er in seinem Leben durch seine ganze Existenz zum Leuchten gebracht.«
Im Gespräch mit Manfred Lütz erzählt Jehuda Bacon auf berührende Weise erstmals ausführlich über seine Erlebnisse im KZ und lässt uns teilhaben an den eindrucksvollen Konsequenzen, die er daraus gezogen hat.

  • - Bestseller-Autor Manfred Lütz im Gespräch mit dem jüdischen KZ-Überlebenden und Künstler Jehuda Bacon – ein existentieller Dialog

  • - Jehuda Bacon über seine Erlebnisse in Auschwitz und seine zutiefst menschliche Sicht auf das Leben und die Menschen

  • - Ein bewegendes und eindringliches Buch, das aufrüttelt!

»Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin, lebe ich anders, mein Leben ist heller geworden.«
Manfred Lütz

Jehuda Bacon, geboren 1929 in Mährisch-Ostrau (Ostrava, Tschechoslowakei) ist ein israelischer Künstler. Im Herbst 1942 kam er mit seiner Familie in das Ghetto Theresienstadt. Im Dezember 1943 wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo er als einer der “Birkenau-Boys“ Gelegenheit hatte, in alle Bereiche des KZ zu gelangen. Als einziger seiner Familie überlebte er und wurde nach mehreren Todesmärschen am 5. Mai 1945 in Österreich befreit. 1946 wanderte Jehuda Bacon nach Palästina aus, begegnete dort u.a. Martin Buber und Max Brod und studierte an der Bezalel-Kunstakademie in Jerusalem. Dort arbeitete er später als Professor für Grafik und Zeichnen. Seine Werke hängen in vielen bedeutenden Museen auf der ganzen Welt. Jehuda Bacon lebt mit seiner Frau in Jerusalem.

Manfred Lütz, Dr. med., Dipl. theol., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt und Theologe. Der Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln ist Autor mehrerer Bestseller. Neben seinem langjährigen sozialen Engagement für eine Behindertengruppe ist er Kolumnist und nimmt als Autor mehrerer überregionaler Zeitungen regelmäßig zu aktuellen Themen Stellung. Zuletzt erschien sein Buch „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens“.

»Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin, lebe ich anders, mein Leben ist heller geworden.«
Manfred Lütz

"So viel erlebt und dann doch des Lebens froh. Wie er dies schaffte und Vertrauen finden konnte: Das erzählt Bacon eindringlich und bescheiden."

STERN (29.09.2016)

"Ein beeindruckendes Lehrbuch der Menschlichkeit!"

www.lehrerbibiothek.de (30.10.2016)

"Was für ein unglaubliches Buch. Was für eine Antwort auf die Frage, wo Gott in Auschwitz gewesen ist."

Die Welt 24 (12.11.2016)

"Es gibt Bücher, die [...] man [...] nicht mehr aus der Hand legt. [...] Und [...] es [hat] mich erst wieder losgelassen, als ich die letzte Seite gelesen hatte."

Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln (18.11.2016)

10.01.2017 | 19:00 Uhr | Wien

Vortrag "Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden"

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Mehr Infos

Konzilsgedächtniskirche

Weitere Informationen:
Herder Zach Buch GmbH
1010 Wien

Tel. 0043/1/5121413/33, buchhandlung@herder.at

17.01.2017 | 20:00 Uhr | Crailsheim

Vortrag

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Mehr Infos

Buchhandlung Rupprecht GmbH
Karlstraße 6
74564 Crailsheim

Tel. 07951/4699980, crailsheim@rupprecht.de

13.03.2017 | 20:15 Uhr | Erlangen

Vortrag

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Mehr Infos

Buchhandlung Rupprecht GmbH
Nürnberger Straße 22
91052 Erlangen

Tel. 09131/533950, erlangen@rupprecht.de

30.03.2017 | 19:00 Uhr | Gießen

Vortrag "Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden" Mitveranstalter ist die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

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Mehr Infos

Gemeindezentrum Christuskirche
Oberstruthstr. 8a
57072 Gießen

Weitere Informationen:
ALPHA Buchhandlung GmbH
57072 Siegen

Tel. 0271/2322514, siegen@alpha-buch.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-579-07089-6

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen: 26.09.2016

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äußerst beeindruckend

Von: huckleberryfriendz Datum: 01.12.2016

www.huckleberryfriendz.wordpress.com/2016/12/01/aeusserst-beeindruckend/

Jehudaa Bacon, Maler, Überlebender von Auschwitz, Zeuge bei Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961) und beim Auschwitz-Prozess in Frankfurt ( 1964) wurde von Dr. Manfred Lütz in einem langen Gespräch über sein Leben in und nach Auschwitz befragt.

Bacon berichtet über seinen starken Glauben an Gott und den unauslöschlichen göttlichen Funken in jedem, erzählt von dem Aufenthalt seiner Familie, als er 13 Jahre alt war, im Musterghetto Theresienstadt, dem Vorzeigemodell für das internationale Rote Kreuz und dem in Auschwitz. Immer wieder erzählt er die Erlebnisse im Präsens, so sehr hat er noch alles vor Augen. Immer wieder fällt auf, das aus der Perspektive von Kinderaugen erzählt wird, die Schlimmes sehen, was allmählich zum Alltag wird – und auch dort gibt es immer wieder Momente, in denen Aufseher und Leute der SS gerade diesen göttlichen Funken in sich haben und helfen. Ferner erzählt Bacon von zwei Todesmärschen und wichtigen Begegnungen in seinem Leben, z. B. dem Heimleiter Pitter, der ihn im Waisenhaus aufnahm und ihm den Glauben an das Gute im Menschen wiedergab. Er erzählt von seinem weiteren Lebensweg, von Menschen, die ihm auf seinem Weg weitergeholfen haben...

Tief beeindruckend fand ich seine Schilderungen des Alltags in Auschwitz, diese Form von „Alltag“ und genau diesen zu überleben, z.B. die Beschreibungen von Solidarität oder, wie sich alte Bekannte veränderten, nachdem sie eine „Position“ innehatten; oder die Beschreibungen, mit sich selber zu ringen und nicht von seinem Weg abzukommen, Wissen, was genau dort passierte und sich irgendwie damit zu arrangieren. Gerade solche „Nebensächlichkeiten“, über die man sich sonst noch gar keine Gedanken gemacht hat, wie z.B. das Streuen der Wege mit Asche aus dem Krematorium oder die Abschiedsszene mit seinem Vater, fand ich sehr bewegend.
Abschließend stellt er fest, dass er keinen Groll auf Hitler hat, dass selbst dieser den göttlichen Funken in sich trug, z.B. als er einem Freund die Ausreise ermöglichte und, das Hitler seinen Hass nicht bekommt – eine Feststellung, die auch in der heutigen Zeit wieder ganz aktuell ist...

Das im Buch niedergeschriebene Interview finde ich faszinierend; es wurde in äußerst interessante Kapitel gegliedert, in denen neben den authentischen Beschreibungen und Aussagen erörtert wird, wie man dem Bösen begegnet und sich zeitlebens mit Glauben und göttlicher Hilfe dagegen entscheiden kann.

Leben nach Auschwitz

Von: privatkino Datum: 11.11.2016

privatkino.org

Dieses Mal spare ich mir eine Inhaltsbeschreibung, weil „Leben nach Auschwitz“ eigentlich schon hindeutet, wohin das Buch geht, aber es geht auch noch viele anderen Wege, die es schwer machen, wirklich Worte zu finden, aber ich versuch es.

Im Prinzip ist das Buch ein langes Interview – Manfred Lütz stellt Fragen, die der jüdische KZ-Überlebende und Künstler Jehuda Bacon beantwortet. So viel wusste ich vor der Lektüre und habe erwartet, es ginge wirklich vordergründig um Auschwitz und ja, ich war neugierig zu erfahren, wie die Menschen, die damals dorthin deportiert wurden, gelebt haben. Wir wissen, dass es schreckliche Zustände waren, doch nur durch Augenzeugen bekommen wir ein wirkliches Bild und die Sache ist, die Augenzeugen werden immer weniger, weshalb es umso wichtiger ist, dass jetzt, wo wir noch die Chance haben, etwas festgehalten wird.

Irgendwie ist es aber auch kein Buch über Auschwitz, es ist ein Buch über den Glauben.
Manfred Lütz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt aber auch Theologe. Mir war deswegen schon klar, dass der Glaube eine Rolle in dem Buch spielen würde. Prinzipiell habe ich damit kein Problem, es ist auch so, dass ich eher ein wenig neidisch auf die Menschen bin, die wirklich einen tiefen Glauben haben, mir mag es nicht so gelingen. Nun ja, es wird also viel über Gott geredet, was interessant ist, durchaus, allerdings für mich so extrem schwer nachvollziehbar. Wie kann man Gott noch lieben, wenn er einem Auschwitz aufgelastet hat? Ich habe Jehudas Worte gelesen, sie sind voller Überzeugung, aber mir war dieser tiefe Glaube einfach fremd.
Es freut mich, dass er seinen Glauben so tief verwurzelt hat, sagt er doch auch selbst, dass es Überlebende gibt, die Gott die Schuld geben, die eben nicht diesen Halt haben, an der Vergangenheit zerbrechen.

Es ist also irgendwie kein Buch über Auschwitz, sondern viel mehr ein Buch über das Leben von Jehuda Bacon – der so viel mehr ist, als ein KZ-Überlebender. Er erzählt von seiner Kunst, von seinem Glauben, aber auch davon, dass die Erinnerungen bleiben, an das Schlechte. Nur weil er seine Vergangenheit angenommen hat, ist sie nicht vergessen, es ist sein Leben, welches er sich jedoch wieder zurückgeholt hat, nachdem es ihm gestohlen wurde.

Für mich war es ein interessantes Buch, allerdings gebe ich eine vorsichtige Empfehlung, sicherlich tut man sich mit den Worten leichter, wenn man ebenfalls einen tiefen Glauben besitzt. Hier hab ich mir doch ab und an schwer getan, zu verstehen, wie es ein Mensch schafft, Gott zu lieben, trotz allem.

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