Tage in Cape May

Roman

Hardcover
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September 1957: Henry und Effie fahren für die Flitterwochen nach Cape May, ein Ferienort an der Ostküste. Doch das Städtchen ist verlassen, die Saison ist zu Ende. Die beiden jungen Leute aus Georgia fühlen sich fremd, isoliert und in ihrer Schüchternheit gefangen. Gerade als sie beschließen, den Urlaub zu verkürzen, treffen sie zufällig auf Clara, eine Ferienbekanntschaft Effies aus Kindertagen, die eine glamouröse Gruppe von New Yorkern um sich versammelt. Darunter Max, ein reicher Playboy und ihr Liebhaber, und dessen unnahbare und rätselhafte Schwester Alma.

Der verlassene Ort wird zu ihrem Spielplatz, und während sie in leer stehende Ferienhäuser einsteigen, Segeln gehen, nackt unter dem Sternenhimmel herumwandern, sich lieben und sich betrinken, geraten Henry und Effie in eine Situation, die den Rest ihres Lebens prägen wird.

Ein hypnotisierender Roman, der im Spiegel von Sexualität und gesellschaftlicher Realität der Fünfzigerjahre aktuelle und zeitlose Fragen zu Ehe, Liebe und Loyalität behandelt.

»Eine exzellente Sommerlektüre«

NDR Kultur (06. Juni 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Robben
Originaltitel: Cape May
Originalverlag: Celadon
Hardcover mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-89667-637-5
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Erotik, Psychologie, sich treiben lassen...

Von: Alessa B.

12.08.2019

Als ich die ersten Seiten des Buches "Tage in Cape May" gelesen habe, dachte ich: "Ach herrje, das kann ja etwas werden!" Doch je mehr ich in das Buch eintauchte, desto weniger wollte ich es weglegen. Ich habe es gerade zu verschlungen und war gefesselt von der Geschichte des jungen, jungfräulichen Ehepaares, das langsam erwachsen und selbstständig werden möchte. Chip Cheek lässt den Leser an der Gefühlswelt der Hauptpersonen teilhaben und schildert, teils klar, teils verschleiert die damalige Situation junger Menschen, die den Spagat zwischen eigenen Wünschen und den "Fesseln" der Gesellschaft und elterlichen Anforderungen hinbekommen müssen. Chip Cheek hat einen unglaublich guten Roman geschaffen, der Lust, Sexualität, Liebe und die Entwicklung junger Menschen behandelt. Leicht zu lesen, Suchtpotenzial. Einzig enttäuscht hat mich das Ende. Das letzte Kapitel macht leider, meiner Ansicht nach, die ganze Geschichte, kaputt. Hätte er dieses weggelassen, wären die Leser mit ihren Gedanken freier gewesen und hätten sich die Zukunft der Protagonisten Henry und Effi bestimmt etwas anders vorgestellt.

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Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Von: Lea of Rafiki

06.08.2019

Eine Zeitreise in die Vergangenheit war dieses Buch für mich. Ich fühlte mich heimisch, vertraut und irgendwie geborgen, vielleicht, weil amerikanische Verhältnisse uns meist erst gute 10 Jahre später erreichen. Das, was dort beschrieben war, kenne ich selbst aus den späten 60er Jahren, Anfang der 70er des letzten Jahrhunderts, etwa gleichen Alters wie die Protagonisten. Nein, ich werde nicht auf den Inhalt eingehen, dies haben andere Rezensenten vor mir schon zur Genüge getan. Stattdessen kurz ein anderes: sehr gut gefallen hat mir der liebevolle Umgang mit Sprache in Bezug auf sexuelle Schilderungen, sich so herantastend, wie es die beiden, anfangs unerfahrenen Protagonisten taten: "Er sagte ihr, sie solle sich vorbeugen, und stieß sie sanft zu Boden, und sie willigte ein, und mit ein wenig Suchen, ein wenig Nachjustieren - so hatten sie es noch nie getan - fand er sie." Dieses Zitat steht für mich exemplarisch für die Art und Weise, wie die beiden immer wieder neuen Situationen begegnen. Ein Buch zum langsam Genießen, nicht Verschlingen.

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Vita

Chip Cheek, geboren 1976, hat bereits in Literaturzeitschriften Kurzgeschichten veröffentlicht, u.a. in The Southern Review, Harvard Review und Washington Square, und erhielt renommierte Schriftstellerstipendien. Tage in Cape May ist sein erster Roman. Chip Cheek lebt in der Nähe von Los Angeles.

Zur AUTORENSEITE

Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.

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Pressestimmen

»ein sinnlicher Roman über Untreue«

PLAYBOY (16. Juli 2019)

»Ein Roman über Liebe, Sexualität und Loyalität im Spiegel des Kulturwandels der späten 50er Jahre und ein großes Lesevergnügen.“«

SWR 2 (13. Mai 2019)

»Ein spannendes und kurzweiliges Buch, ein erotischer Gesellschaftsroman! Ein Roman, der sicherlich im kommenden Sommer auf manchem Strandhandtuch zu finden sein wird.«

WDR 5 "Bücher" (25. Mai 2019)