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The Beautiful Ones – Deutsche Ausgabe

Die unvollendete Autobiografie
Mit über 200 einzigartigen Fotos und Dokumenten aus dem Privatarchiv des Künstlers, luxuriös ausgestattet mit geprägtem Leineneinband, veredeltem Schutzumschlag, Lesebändchen

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Hardcover
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Bis zu seinem Tod arbeitete Prince fieberhaft an seiner Autobiografie. Sie war sein letztes großes Projekt. Durch Prince‘ überraschenden Tod musste dieses Werk unvollendet bleiben. Erst nach und nach wurde bei der Sichtung des Nachlasses klar, dass Prince in den Überlegungen und Plänen für seine Autobiografie bereits weit fortgeschritten war – bis hin zur Auswahl des Bildmaterials.

»The Beautiful Ones« beschreibt aus radikal persönlicher Sicht, wie aus Prince Rogers Nelson der Künstler Prince wurde: Es ist die in Echtzeit erzählte Geschichte eines Jungen, der die Welt um sich herum aufsog und bereits eine Figur, eine künstlerische Vision, erschuf, bevor die Hits und der Ruhm ihn definierten. Das Buch schildert die Kindheit, die frühen Jahre als Musiker und den Höhepunkt seiner internationalen Karriere anhand seiner eigenen Aufzeichnungen, persönlicher Fotos und handschriftlich verfasster Texte und Kompositionen, die der renommierte Übersetzer Eike Schönfeld ins Deutsche übertragen hat. Prince, der scheinbar Unnahbare, lädt seine Fans ein, an den Bildern seiner Erinnerungen und an seinem Leben teilzuhaben.

Ein unkonventionelles, sinnliches und hochemotional präsentiertes Buch, aufwendig und edel ausgestattet: mit goldenem Lesebändchen, mit Fotos bedrucktem Vorsatzpapier, geprägtem Leineneinband in Purpur und Schutzumschlag in strahlendem Gold.

»Ein Buch für Fans und Einsteiger - eine Meisterleistung.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Claudia Wuttke, Eike Schönfeld
Originaltitel: The Beautiful Ones
Originalverlag: Spiegel & Grau
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 17,0 x 24,0 cm
durchg. 4c
ISBN: 978-3-453-20488-1
Erschienen am  29. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Special zu Prince: »The Beautiful Ones« – Die unvollendete Autobiografie

Leserstimmen

A beautiful one!

Von: Ro_Ke

19.02.2020

Prince reiht sich in die Riege der musikalischen Größen ein, die sich viel zu früh von der (Musik-)Welt verabschiedet und in dieser eine bedeutende Lücke hinterlassen haben. So hat er es leider nicht mehr geschafft, seine Autobiographie gänzlich aus eigener Feder zu vollenden und es wurde zur alleinigen Aufgabe des Journalisten Dan Piepenbring, mit dem er gemeinsam den Schreibprozess begonnen hat, ihm damit ein bibliophiles Denkmal zu setzen. Dieser berichtet zu Beginn sehr eindrucksvoll und begleitet von greifbarer Emotionalität über seine Treffen/Kommunikation mit dem Künstler und den Anfängen ihrer gemeinsamen Arbeit und bereits hier ist es mir gelungen, ein Bild des Menschen hinter dessen Vielzahl an „künstlerischen Versionen“ erfassen zu können. Ein wahrer Schatz sind die enthaltenen handschriftlich verfassten und mit Kommentaren versehenen Notizseiten, sowie die vielen abgedruckten Fotos, mit denen Prince sehr private Einblicke, beginnend mit seiner Kindheit, gewährt und damit den spannenden und oft steinigen Weg hin zum musikalischen Genie portraitiert. Ein besonderes Schmankerl, nicht nur für Cineasten, ist sicher der Abdruck des Vorabdrehbuchs zu „Purple Rain“, einem halbautobiographischen Musikfilm, in dem Prince die männliche Hauptrolle spielt und dessen Soundtrack mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Als Leser erhält man mit „The Beautiful Ones“ somit einen sehr eindrucksvollen Einblick in das Vermächtnis/die Talentvielfalt dieses sehr besonderen Künstlers/Menschen und gepaart mit den Klängen seiner Musik gab es beim Lesen einige „Tränenwegwischmomente“. Zuletzt möchte ich noch die wunderschöne formale Gestaltung in lilafarbenen Leinen mit goldenem Lesebändchen hervorheben, mit der der Heyne-Verlag dem Inhalt absolut gerecht wird.

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Ein großer Schatz für alle Fans

Von: Morgenschnecke

09.01.2020

Wenn ein Weltbekannter Musiker stirbt, folgt darauf meist eine Flut an Biografien in Print und Film, Best of Alben, Fotostrecken, nie veröffentlichten Live-Aufnahmen. Als ich gehört habe, es gäbe eine Prince Biografie habe ich ein Buch nach dem üblichen Schema erwartet: Kindheitserinnerungen, der Weg zur Musik, Durchbruch, Ruhm und Geld, das Ganze gekrönt von ein paar Fotos. Zum Glück ist die Prince Biografie „The Beautiful Ones“, die im Wahrheit eine Art unvollendete Autobiografie ist, ein Buch der anderen Art geworden. Prince Rogers Nelson. Allen die sich in der westlichen Welt für Musik interessieren und nicht gerade die letzten 30 Jahre unter einem Stein gelebt haben, ist er bekannt als - ganz bescheiden - einfach nur Prince. Obwohl er ein paar Jahre lang während seiner Karriere unter anderen Namen auftrat, zahlreiche Hits unter verrückten Pseudonymen geschrieben hat, ist Prince mit seinem Geburtsnamen schon vor dem Tod zu einer Musik Ikone geworden. Musikalisch konnte ich mich nie wirklich für seinen Stil begeistern, trotzdem hat mich meist alles wofür der Name Prince stand interessiert, da er einer der Größen war, die steten Einfluss auf meine Wahrnehmung von Musik nahmen. Es ist bekannt, daß Prince eine Autobiografie schreiben wollte. Drei Monate vor seinem Tod traf er sich mit dem Journalisten Dan Piepenbring, um dieses Projekt vorzubereiten. Es sollte ein großes Buch werden, dessen genaue Form und Umfang war beiden noch nicht klar, trotzdem sprühte Prince vor vielen kreativen Idee und Plänen. Als Prince am 21. April 2016 verstarb, hinterließ er Dan Piepenbring ca. 30 handgeschriebene Seiten, welche ein Auftakt zu der Autobiografie schlechthin hätten sein können. Piepenbring war klar daß, obwohl das Projekt nun nie zustande kommen würde, er doch eine Biografie im Sinne des Künstlers herausgeben müsse. Ein großes Glück für alle Fans, aber nicht nur. „The Beautiful Ones“ erschien Ende 2019 und besteht im Wesentlichen aus vier Teilen. Im ersten Teil erzählt Piepenbring wie das Buchprojekt entstanden ist. Schon dieser Abschnitt allein ist interessant, da der Journalist von persönlichen Gesprächen und Treffen mit Prince berichtet. Im zweiten Teil gibt es Faksimiles von Seiten, die Prince dem Journalisten übergeben hat. Ergänzt werden diese Zeilen von Piepenbrings Kommentaren und Details, die er mit Prince selbst besprochen hat, aber auch persönlichen Fotos der Familie. Im dritten Teil bekommt der Leser Einblick in ein Fotoalbum, welches Prince schon mit 19 Jahren angelegt hat. Alte Aufnahmen der Familie, seiner Freunde, versehen mit handgeschriebenen Notizen, Zeichnungen und Tracklisten aus dem Aufnahmestudio. Im vierten Teil findet sich ein Entwurf für einen Film, aus dem später „Purple Rain“ wurde. Auch hier finden sich handgeschriebene Liedtexte, Zeichnungen und Notizen. Einen wichtigen und für den Leser hilfreichen Abschnitt des Buches macht der Anhang aus. Hier gibt es Anmerkungen und Erklärungen zu den Fotos, sowie Transkriptionen der handgeschriebenen Seiten. Somit wird das Buch fast zu einem Arbeitsbuch, da man oft dabei ist umzublättern um Details nachzuschlagen. Man kann aber auch die Fotos und die Handschrift auf sich wirken lassen, in der Vergangenheit eines großen Talentes stöbern. Die Übertragung ins Deutsche fand ich sehr gelungen, die Texte wurden zum Glück, vor allem aus rechtlichen Gründen, im Original belassen. Gekrönt wird das Werk vom lilafarbenen Bucheinband, auf dem in goldener Handschrift lediglich der Titel steht. „Prince: The Beautiful Ones“ ist eine unvollendete Autobiografie, aber auch ein wehmütiger Ausblick auf Etwas, das noch hätte sein können, wenn Prince nicht mit nur 57 Jahren verstorben wäre.

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Vita

Prince, geboren 1958 als Prince Rogers Nelson, war Sänger, Komponist, Songwriter und Musikproduzent, Schauspieler und Regisseur. Er gewann u.a. einen Oscar in der Kategorie »Beste Filmmusik« für den Musikfilm »Purple Rain« und sieben Grammy Awards. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Prince verstarb im April 2016 in seinem Studio und Zuhause Paisley Park.

Dan Piepenbring ist beratender Redakteur bei »The Paris Review« und verfasste gemeinsam mit Tom O'Neill »Chaos: Charles Manson, the CIA, and the Secret History of the Sixties«.

Eike Schönfeld

Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt seit 1986 englischsprachige Literatur, unter anderem Werke von J.D. Salinger, Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides. Er wurde vielfach ausgezeichnet: 2004 erhielt er den Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, 2009 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Saul Bellows "Humboldts Vermächtnis". 2013 wurde er für seine Übertragung von Sherwood Andersons "Winesburg, Ohio" mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis geehrt.

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Pressestimmen

»"The Beautiful Ones" ist das definitive Buch über sein Leben, eben weil es sein Geheimnis bewahrt.«

»In Wirklichkeit ist „The Beautiful Ones“ eine Art Ausstellung auf erstklassigem Papier, voller Faksimiles von Songtexten und Entwürfen dazu (…).«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Dietmar Dath (08. November 2019)

»Nicht nur für Prince-Gläubige ein Genuss.«

Funke Mediengruppe, Dirk Hautkapp (29. Oktober 2019)

»Die „unvollendete Autobiografie“ des 2016 verstorbenen Popgenies Prince ist so ungewöhnlich, wie der Ausnahmemusiker zeitlebens war.«

Die kleine Zeitung, Bernd Melichar (03. November 2019)

»Prince – wie ihn das Publikum bis heute liebt. Seine Autobiografie (…) zeigt den Superstar so nah und ungeschönt wie nie zuvor.«

SRF Fernsehen, Kulturplatz (06. November 2019)

»Das Leben eines Musik-Maniacs wird hier erfahrbar, eines Menschen abseits der Normalität.«

BR, Markus Mayer (29. Oktober 2019)