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Der Tod so kalt

Ungekürzte Lesung mit Matthias Koeberlin

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€ 22,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2611-0

Erschienen:  06.03.2017
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Eine gigantische Schlucht, ein reißender Bach: eine tödliche Falle

Südtirol, Dolomiten, 1985. In der Bletterbach-Klamm, einer gigantischen Schlucht, in der Fossilien von der Erdgeschichte erzählen, werden drei schrecklich entstellten Leichen gefunden. Wer kann einen solch brutalen Mord begangen haben? Ist ein menschliches Wesen dazu überhaupt fähig? Dreißig Jahre später ist der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger besessen davon, die Wahrheit herausfinden – allen Warnungen der Einheimischen zum Trotz. Es scheint nämlich, als trügen die Morde einen Fluch in sich. Als sei in Bletterbach etwas Furchtbares wiedererwacht, das längst verschwunden geglaubt war. Etwas, so uralt wie die Erde selbst ...

Gelesen von Matthias Koeberlin.

(Laufzeit: 11h 6)

Interview mit Luca D'Andrea über sein Buch "Der Tod so kalt" Zum Special

Rezension im Blog eselsohren.at

Rezension im Blog maschseeperlen.de

Luca D'Andrea (Autor)

Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute noch lebt. Er stieg mit seinem ersten Thriller sofort in die Riege der internationalen Top-Autoren auf. "Der Tod so kalt" erschien in rund 40 Ländern und wurde fast überall zum Bestseller - auch bei uns stand das Buch wochenlang in den Top-5 der Spiegel-Bestsellerliste. Die Geschichte führt nach Südtirol, in die Heimat des Autors, über die er auch journalistisch gearbeitet hat: Am bekanntesten ist seine TV-Produktion "Mountain Heroes", in der er für das italienische Fernsehen die Bergrettung porträtierte.


Matthias Koeberlin (Sprecher)

Matthias Koeberlin, geboren 1974, hat sich seit seinem Fernsehdebüt 1999 zu einem der beliebtesten deutschen Schauspieler entwickelt. Er spielte in der erfolgreichen Andreas-Eschbach-Verfilmung "Das Jesus-Video" und war seitdem in vielen namenhaften TV-Produktionen zu sehen. Für "Tornado – Der Zorn des Himmels" wurde er als Bester Schauspieler mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Mit der Darstellung des Kommissars Marthaler landete Koeberlin sowohl beim Publikum als auch bei der Presse einen großen Erfolg. Seit 2014 spielt er in der Reihe "Die Toten vom Bodensee" die Rolle des Kommissars Michael Oberländer. 2017 verkörperte er Dr. Emil Behring in der erfolgreichen 6-teiligen Miniserie "Charité". In dem vierteiligen Hörspiel "Otherland" ist Matthias Koeberlin als Orlando Gardiner zu hören. Außerdem hat er u. a. "Der Distelfink" von Donna Tartt und "Der Tod so kalt" von Luca D’Andrea gelesen.

Übersetzt von Verena von Koskull
Originalverlag: DVA

Hörbuch Download, Laufzeit: 11h 6 min

ISBN: 978-3-8445-2611-0

€ 22,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  06.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Fesselnder, teils gruseliger Page-Turner

Von: Birgit Kleffmann Datum: 15.04.2018

www.wir-besprechens.de

Achtung Spoiler:
Die Rahmenhandlung ist in den Dolomiten in Südtirol angesiedelt.
Ein abgelegenes Bergdorf ist 1985 Schauplatz eines fürchterlichen, immer noch ungeklärten Verbrechens gewesen. Die Einheimischen sprechen in diesem Zusammenhang vom Bletterbach-Massaker.

30 Jahre später verlegt die dreiköpfige Familie Salinger aus Amerika ihren Wohnsitz in dieses Dorf. Der Vater der Familie ist ein erfolgreicher Dokumentarfilmer und er entrinnt bei Dreharbeiten nur knapp dem Tod, weswegen er erst einmal eine Auszeit einlegt und mit seiner kleinen Tochter Spaziergänge in die Umgebung unternimmt.. Dabei kommt ihm das oben erwähnte Verbrechen zu Ohren, dass er dann im Verlauf wie besessen recherchiert und der Frage nachgeht, was damals wirklich geschah..
Spoiler End

Nach den ersten Seiten hatte mich die Geschichte eingefangen. Der Schreibstil des Autors ist etwas ungewöhnlich, aber er schafft es mit Worten, dass man die wunderschöne Landschaft, die Menschen, die dort leben und besonders auch die düstere Szenerie des Mordfalls direkt vor Augen hat. Die teils etwas unheimliche Stimmung wird durch die eingewobenen Sagen und Mythen der Einheimischen noch "angefeuert", was mir gut gefallen hat.

Zwar hatte ich zweitweise etwas Mühe die vielen Personen immer richtig zuzuordnen, aber beim Weiterlesen kam man dann doch immer in die „richtige Spur“.
Auch die eingebauten Twists in der Handlung lassen einen als Leser immer wieder „aufhorchen“ und man fragt sich, ob die Wahrheit tatsächlich irgendwann ans Licht kommt…

Und genau wegen dieser Frage, habe ich das Buch in Windeseile gelesen und ich hoffe, Luca D’Andrea schreibt weiterhin so spannende Bücher.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Die Zeit heilt nicht alle Wunden

Von: Inas Bücherkiste Datum: 19.01.2018

inasbuecherkiste.blogspot.de

Mysteriöse Morde in Südtirol

28. April 1985: In der Gegend um die Bletterbachschlucht in den Dolomiten tobt tagelang ein Gewitter, das so stark und ausdauernd ist, dass sich niemand an ein ähnlich schweres Unwetter erinnern kann. Drei junge Menschen aus dem nahen Dorf Siebenhoch sind kurz zuvor zu einer Wanderung aufgebrochen und wurden seitdem nicht mehr gesehen. Die Bergretter machen sich trotz des schlechten Wetters auf den Weg und finden die drei Wanderer nach einigen Stunden Suche - tot und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Der Anblick von Evi, Kurt und Markus ist so schrecklich, dass die erfahrenen Retter stundenlang nicht in der Lage sind, sich zu rühren. Dieser Mord bestimmt die Handlung des Thrillers "Der Tod so kalt" des aus Bozen stammenden Autors Luca D'Andrea.

Die Mauer des Schweigens

Die Handlung wird aus der Sicht des amerikanischen Dokumentarfilmers Jeremiah Salinger erzählt. Er ist mit Annelise verheiratet, die aus Siebenhoch stammt, und hat mit ihr eine fünfjährige Tochter, Clara. Als Salinger sich an einem beruflichen Tiefpunkt befindet, stimmt er Annelises Vorschlag zu, ein paar Monate in der Abgeschiedenheit und Ruhe Siebenhochs zu verbringen, um vom Film Abstand zu bekommen und zu überlegen, wie es weitergehen soll. Salingers Schwiegervater Werner lebt dort und erzählt seinem Schwiegersohn kurz nach der Ankunft der kleinen Familie von einem tödlichen Bergungfall, der sich 1950 in der Nähe von Siebenhoch ereignet hat. Fünf junge Männer waren damals zum Zwölferkofel gewandert, aber nur zwei von ihnen kamen lebend wieder zurück. Einer von ihnen war Werner. Für ihn war dieses Unglück der Anlass, für die Gründung der Bergrettung zu kämpfen, die nun, dreißig Jahre später, über einen Hubschrauber und einen Arzt verfügt.
Die Geschichte löst bei Salinger den Wunsch aus, einen Film über den Alltag der Bergretter zu drehen. Mehrere Wochen begleitet er die Arbeit der Bergretter zusammen mit seinem Freund Mike, bis es eines Tages darum geht, eine Touristin aus einer Gletscherspalte zu retten. Weil Salinger darauf besteht, zum Filmen in die Spalte herabgelassen zu werden, kommt es zu einer Lawine, die fünf Menschen das Leben kostet und Salinger unter sich begräbt. Er wird gerettet, leidet jedoch an PTBS - posttraumatischen Belastungsstörungen. In dieser Phase erfährt er zufällig von der Bluttat von 1985, die bei den Einheimischen unter dem Namen "Bletterbach-Massaker" bekannt ist. Der Mörder läuft seit damals noch frei herum. Salinger beschließt, herauszufinden, wer diese drei jungen Menschen vor dreißig Jahren hingerichtet hat. Doch je mehr er im Dorf nachfragt, umso feindseliger wird die Stimmung, die ihm entgegenschlägt. Plötzlich erscheinen Salinger auch diejenigen verdächtig, etwas mit den Morden zu tun zu haben, die ihm bislang freundlich begegnet sind - allen voran sein Schwiegervater. Auch ein Jaekelopterus rhenaniae, ein Seeskorpion, der (eigentlich) vor 400 Millionen Jahren gelebt hat, gerät kurzzeitig in den Verdacht, für das Gemetzel verantwortlich gewesen zu sein.

Wie war's?

"Der Tod so kalt" ist ein insgesamt spannendes Buch. Auf einige "Schleifen" hätte D'Andrea aber gern verzichten können. Dazu gehören das Zwischenspiel des Jaekelopterus rhenaniae, das wie an den Haaren herbeigezogen wirkt, und die manische Besessenheit, die Salinger antreibt. Sie ist so ausufernd, dass er seine Familie darüber grob vernachlässigt und es beinahe zur Trennung von seiner Frau kommt.
Das Szenario eines Fremden, der auf eine gewachsene und geschlossene Dorfgemeinschaft trifft und nicht wahrhaben will, dass Annäherung vor allem Zeit braucht, ist nicht neu und fast schon der Klassiker in Büchern, deren Handlung in den Bergen angesiedelt ist. Dass die Dorfbewohner Salinger die Schuld am Tod der Bergretter geben, trägt zur Entfremdung bei. Mein Eindruck ist also eher zwiespältig, sodass ich den Thriller nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

..spannend...

Von: D. aus Grieskirchen Datum: 24.03.2017

Buchhandlung: Thalia

…. Als Leser tüftelt man, wer wohl der Mörder gewesen sein könnte. Das Ende hat mich überrascht. Fand diesen Thriller spannend, düster und etwas beklemmend.

Von: Elke Wolf aus Berlin Datum: 09.02.2017

Buchhandlung: vielseitig Inh. Elke Wolf

Nur ein Wort: Hervorragend!!!

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