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Die Geschichte des verlorenen Kindes Band 4 der Neapolitanischen Saga

Die Neapolitanische Saga (4)

Ungekürzte Lesung mit Eva Mattes

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€ 17,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2520-5

Erschienen:  12.02.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Hörbuch MP3-CD

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Der vierte und letzte Band der Neapolitanischen Saga

Elena Ferrante erzählt hier das Leben der beiden inzwischen 30-jährigen Freundinnen Lila und Elena bis in die Gegenwart. Elena, die erfolgreiche Schriftstellerin, verlässt ihren Mann und kehrt in ihre Heimatstadt Neapel zurück. Selbstzweifel quälen sie, weil sie Arbeits- und Familienleben kaum vereinbaren kann. Ihrer brillanten Freundin Lila gelingen in Neapel als Unternehmerin erste Erfolge, doch die kommen sie teuer zu stehen.

(Laufzeit: 17h 5)

HÖRBÜCHER ZU DEN ROMANEN VON ELENA FERRANTE

Die Neapolitanische Saga

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elena Ferrante (Autorin)

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans Lästige Liebe 1992 für die Anonymität entschieden. Später veröffentlichte sie Tage des Verlassenwerdens und Die Frau im Dunkeln. Ihre Neapolitanische Saga umfasst Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege sowie Die Geschichte des verlorenen Kindes. Für den vierten und letzten Band der Reihe stand sie auf der Shortlist für den Man Booker International Prize.


Eva Mattes (Sprecherin)

Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, hatte schon mit zwölf Jahren erste Auftritte im Film und am Theater. Große Filmrollen erhielt sie 1970 in Michael Verhoevens Anti-Vietnamfilm "o.k." und 1971 in Reinhard Hauffs "Mathias Kneissl". Für beide Filme wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, machte damit Rainer Werner Fassbinder auf sich aufmerksam und erspielte sich unter seiner Regie ihren Ruf als eine der profiliertesten Darstellerinnen des jungen deutschen Films. Aber sie blieb dem Theater treu. 1981 etwa glänzte sie in Zadeks Shakespeare-Inszenierung "Der Widerspenstigen Zähmung".
1994 wurde Mattes fünftes Direktoriumsmitglied am Berliner Ensemble, neben Peter Zadek, Heiner Müller, Fritz Marquardt und Peter Palitzsch. Nach dem Weggang Zadeks 1995 legte sie ihren Direktionsposten am BE nieder, blieb aber als Schauspielerin im Ensemble. In Helma Sanders-Brahms' moderner Hörspielfassung von "Tausendundeine Nacht" spricht sie die Schah-Razade. Zuletzt las sie für den Hörverlag "Das Siegel der Tage" (2008) von Isabel Allende. Eva Mattes ermittelte jahrelang als Kommissarin Klara Blum für den Konstanzer "Tatort".

24.10.2018 | 19:30 Uhr | Dresden

Eva Mattes liest aus Band 4 der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante

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Städtische Bibliotheken Dresden
Schlossstraße 2
Zentralbibliothek / Saal der Philharmonie Kulturpalast
01067 Dresden

e.ziegler@bibo-dresden.de

02.11.2018 | 20:00 Uhr | Nienburg

Eva Mattes leiht Elena Ferrante ihre Stimme und liest aus "Die Geschichte des verlorenen Kindes"

VVK unter Tel.: 05021/ 922 580

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Kulturwek
Mindener Landstraße 2ß
31582 Nienburg

Tel. 05021 922580

08.11.2018 | 20:00 Uhr | Schwabach

Eva Mattes leiht Elena Ferrante ihre Stimme und liest aus "Die Geschichte des verlorenen Kindes"

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Markgrafensaal
Ludwigstraße 16
91126 Schwabach

Weitere Informationen:
LesArt Kulturveranstaltungen/-projekte
91126 Schwabach

Tel. +49 9122 860426, hanne.hofherr@schwabach.de

11.11.2018 | 20:00 Uhr | Siegen

Eva Mattes leiht Elena Ferrante ihre Stimme und liest aus dem finalen Band der Neapolitanischen Saga

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Kulturhaus Lÿz
St.-Johann-Straße 18
57074 Siegen

Weitere Informationen:
Europäisches Literaturfestival Siegen "vielSeitig"
Kultur!Büro
57072 Siegen

17.11.2018 | 19:00 Uhr | Finsterwalde

Eva Mattes leiht Elena Ferrante ihre Stimme und liest aus der Neapolitanischen Saga

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Ring-Café Finsterwalde
Kleine Ringstraße 8
03238 Finsterwalde

sebastian.schiller@t-online.de

22.11.2018 | 19:00 - 00:00 Uhr | Rostock

Lesung mit Eva Mattes aus "Die Geschichte des verlorenen Kindes"

Eva Mattes leiht Elena Ferrante ihre Stimme und liest aus der Neapolitanischen Saga

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Audi Zentrum Rostock
Lise-Meitner-Ring 2
18059 Rostock

Tel. 0381 405120

Übersetzt von Karin Krieger
Originalverlag: Suhrkamp Verlag

Hörbuch Download, Laufzeit: 17h 5 min

ISBN: 978-3-8445-2520-5

€ 17,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  12.02.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch MP3-CD)

Zwei Leben in allen Einzelheiten

Von: Niamh O'Connor Datum: 18.03.2018

chicklitscout.wordpress.com

2011 erschien Meine geniale Freundin, der erste Band von Elena Ferrantes Neapolitanischer Saga, vor wenigen Wochen kam der vierte Band der Serie in deutscher Übersetzung als Die Geschichte des verlorenen Kindes in die Buchhandlungen. Ich hatte zwar die ersten drei Teile nicht gelesen, wollte mir dieses Buch aber trotzdem nicht entgehen lassen, war es doch von der Kritik hochgelobt und 2016 für den Man Booker International Prize nominiert worden. Die Hörbuchfassung wird von Eva Mattes gelesen, ein weiteres starkes Argument für die Geschichte. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich beim Hörverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar herzlichst bedanken.

Die Neapolitanische Saga, das sind die Lebenserinnerungen von Elena Greco, einer linken Intellektuellen und Schriftstellerin. Sie stammt aus dem Rione, einem Armenviertel bei Neapel, wo sie in den 1950er-Jahren gemeinsam mit ihrer besten Freundin Raffaella Cerullo, genannt Lila, zur Schule gegangen ist. Dem Hörbuch ist eine kleine Broschüre beigelegt, eine Art „Was bisher geschah“ der ersten 3 Teile, es war also nicht schwer, den Einstieg zu schaffen. Die Geschichte des verlorenen Kindes nimmt den Faden in den späten 1970er-Jahren auf, als Lila und Elena Anfang 30 sind. Die beiden waren in der Schule Klassenbeste gewesen, aber während Elena Neapel verlassen, studiert und Karriere gemacht hatte, ist Lila nie wirklich aus der Stadt hinausgekommen. Sie hatte sehr jung geheiratet und einen Sohn bekommen, und nach dem Scheitern ihrer Ehe und einer Affäre mit Nino Sarratore, für den sowohl sie als auch Elena schon als Mädchen geschwärmt hatten, ist sie dabei, mit ihrem neuen Mann Enzo eine Firma aufzubauen. Elena hatte einen Universitätsprofessor aus Florenz geheiratet und zwei Töchter zur Welt gebracht, aber jetzt hat auch sie sich mit dem verheirateten Nino Sarratore eingelassen und ist nach Neapel zurückgekehrt. Innerhalb weniger Monate bekommen beide Freundinnen nochmals jeweils eine Tochter, und ab diesem Zeitpunkt wird die Verbindung zwischen den beiden Frauen wieder sehr eng. Die Erzählung spannt den Bogen bis ins Jahr 2010, wo die Geschichte so endet, wie es im Prolog des ersten Bandes vorweggenommen worden war.

Meine Meinung: Im letzten Teil einer Serie einzusteigen ist natürlich ein Risiko, gleichzeitig hat es den Vorteil, dass man die Geschichte unvoreingenommen lesen und beurteilen kann. Gleich vorweg: Ich würde niemandem empfehlen, meinem Beispiel zu folgen, nicht deswegen, weil der Einstieg zu schwierig wäre oder man die anderen Teile spoilern würde, sondern deswegen, weil ich vermute, dass die Beschreibung der Geschehnisse in den 1970er- und 1980er-Jahren nicht zum Besten gehört, was Elena Ferrante zu Papier gebracht hat. Ich habe nach dem letzten Kapitel von Band 4 auch in den ersten Band, also den Beginn der Geschichte, hineingehört, und dieser hat mich sofort gefangen genommen. Im Prolog von Band 1 lässt die Autorin die fiktive Schriftstellerin die Erzählung mit folgenden Worten beginnen:

'Ich schaltete den Computer ein und begann, unsere Geschichte aufzuschreiben, in allen Einzelheiten, mit allem, was mir in Erinnerung geblieben ist.' (Aus: Elena Ferrante, Meine geniale Freundin)

Das tut sie nun, und es ist ihr trotz der nüchternen, unsentimentalen Erzählweise sofort gelungen, mich in das Neapel der 1950er-Jahre mitzunehmen und mich das Schicksal der beiden Mädchen gespannt und mit Empathie verfolgen zu lassen. Bei der Geschichte des verlorenen Kindes dauerte es lange, bis sich dieses Interesse an den Charakteren und ihren Schicksalen einstellte. Bei dem hier beschriebenen Lebensabschnitt hat ‚in allen Einzelheiten, mit allem, was mir in Erinnerung geblieben ist‘ für mich nicht funktioniert. Über viele Seiten erzählt Elena von ihrer Beziehung zu Nino, dem mühsamen Hin und Her einer Affäre mit einem verheirateten Mann, der sich nicht zwischen alter und neuer Familie entscheiden kann und, wie auch Elenas Freundin Lila immer wieder anmerkt, schlicht und einfach ein Arschloch ist. Elena, die gebildete linke Feministin tut genau das, was unzählige Frauen vor und nach ihr getan haben, sie lässt sich emotional manipulieren und hofft, dass Nino sich für sie und die gemeinsame Tochter entscheidet. Und sie berichtet davon, schonungslos und mit der Genauigkeit einer soziologischen Fallstudie. Elena Ferrantes Romane werden genau dafür gelobt, dass sie das Seelenleben von Frauen offen, ehrlich und ohne Scham darlegen, und dem kann ich auch zustimmen. Allerdings fand ich die Schilderungen streckenweise so lapidar, wenn auch in allen Details ausgeführt, dass ich kein echtes Interesse für das Schicksal der Protagonistinnen aufbringen konnte. Auch die Schilderung von Mordanschlägen der Camorra oder von realen Ereignissen wie dem Erdbeben von 1980 und sogar die Geschichte des verlorenen Kindes machten auf mich emotional nicht mehr Eindruck als entsprechende Berichte in Tageszeitungen. Hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, das Hörbuch einfach nebenbei weiterlaufen zu lassen, ich denke, ich wäre über die Hälfte des Buches nicht hinausgekommen. Das wäre schade gewesen, denn das Ende hat mich sehr berührt. Es nimmt die Motive des ersten Bandes der Saga wieder auf und sorgt dafür, dass sich der Kreis schließt, während die Geschichte gleichzeitig ein wenig geheimnisvoll bleibt. Wären die vier Bände als ein Buch erschienen, wäre mein Fazit wohl: Die Geschichte der Freundschaft zwischen zwei Frauen als Spiegel der sozialen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Süditalien, auf beeindruckende und berührende Weise dargelegt, allerdings mit einigen Längen.

Natürlich habe ich mir die Frage gestellt, ob Eva Mattes den Roman anders lesen und ihm auf diese Weise eine größere Emotionalität verleihen hätte können, aber ich denke, dass das den Intentionen der Autorin widersprochen hätte. Auf dem Cover des Hörbuchs wird dazu ein Kommentar aus der Süddeutschen Zeitung zitiert: 'Wenn die Erzählerin ihre Geschichte ursprünglich auf Deutsch vor sich hin gesprochen hätte, dann hätte dies sich wohl angehört wie diese Lesung von Eva Mattes.'

Gelungener Abschluss

Von: Sabine Hartmann Datum: 09.03.2018

sabine-hartmann-sibbesse.de

Mit „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ beendet Elena Ferrante ihre vierbändige Saga um die beiden Freundinnen Lenu und Lila nahe bei Neapel. Endlich wird aufgeklärt, womit Band 1 begonnen hat, doch das ist eigentlich zur Nebensache geworden. Das Leben der beiden – doch sehr – unterschiedlichen Mädchen bzw. Frauen macht sehr deutlich, was Freundschaft aushalten und ausmachen kann, wie stark Gesellschaft, soziale Stellung, Selbstbewusstsein und familiärer Halt sich auf die Entwicklung von Kindern und jungen Frauen auswirken können. Auf vielen hundert Seiten hat die Leserin die beiden durch Höhen und Tiefen begleitet, sie sind ihr ans Herz gewachsen und mag sich nun vermutlich nur schwer von den beiden trennen.
Das ist die große Kunst der Elena Ferrante. Sie zieht einen in die Geschichte, in eine fremde Welt, macht einen zum Mitwisser, zum Vertrauten.
Gleichzeitig entfaltet sich ein Kosmos der Zeitgeschichte.
Ein unglaublich spannendes Hörvergnügen.

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