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Die Krone des Schäfers Ein Märchen von der Scheibenwelt

Ungekürzte Lesung mit Volker Niederfahrenhorst

Kundenrezensionen (7)

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€ 12,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2143-6

Erschienen: 09.11.2015
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Pratchetts letzter Scheibenwelt-Roman

Tiffany Weh, die junge Hexe aus dem Kreideland, musste viele Prüfungen bestehen, bevor die anderen, erwachsenen Hexen sie als eine der Ihren akzeptierten. Nun ist sie die offizielle Hexe ihrer Heimat, stolz und glücklich – und steht doch vor ihrer bisher größten Herausforderung. Denn tief im Kreideland rührt sich etwas: Ein alter Feind sammelt neue Kraft. Und nicht nur hier, auf der ganzen Scheibenwelt hat eine Zeit der Umbrüche begonnen, in der Grenzen verschwimmen und sich Allianzen verschieben. Tiffany muss wählen zwischen Licht und Dunkel, Gut und Böse. Als sich eine gewaltige Invasion ankündigt, ruft Tiffany die Hexengemeinde auf, ihr beizustehen. Denn der Tag der Abrechnung rückt näher …

(Laufzeit: 10h 47)

Terry Pratchett (Autor)

Terry Pratchett, geboren 1948, fand im Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. 1983, viele Erzählungen und Bücher später, schrieb der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut dann seinen ersten Scheibenwelt-Roman – ein großer Schritt auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einem der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Bevor er von seinen Büchern leben konnte, war Terry Pratchett unter anderem jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board – und nach eigener Auskunft schrieb er nur deshalb nie ein Buch darüber, weil es ihm ja doch keiner geglaubt hätte. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 80 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 38 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur verlieh ihm Queen Elizabeth 2009 sogar die Ritterwürde. Umgeben von den modernsten Computern lebte Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn lange Zeit in der englischen Grafschaft Wiltshire. 2007 wurde bei ihm eine besondere Form von Alzheimer diagnostiziert, gegen die der Autor einen erbitterten Kampf führte. Terry Pratchett starb am 12.3.2015 im Alter von 66 Jahren.


Volker Niederfahrenhorst (Sprecher)

Volker Niederfahrenhorst brillierte als Hörbuchsprecher der beliebten Bücher von Paul Stewart und Chris Riddell. Er erhielt den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und gilt unter Terry-Pratchett-Fans als heißer Anwärter auf den Titel: bester Sprecher.

Übersetzt von Regina Rawlinson
Originalverlag: Manhattan HC

Hörbuch Download, Laufzeit: 600 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2143-6

€ 12,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 09.11.2015

  • Leserstimmen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein letzter Roman von einem der genialsten Autoren der Welt!

Von: Die Magie der Bücher Datum: 15.02.2016

die-magie-der-buecher.cms4people.de/


Terry Pratchett: Die Krone des Schäfers
-Ein Märchen von der Scheibenwelt

Vorwort:

Die Zahlen sind schier unglaublich: 45 Millionen verkaufte Exemplare der "Scheibenwelt"-Romane, Übersetzungen in 34 Sprachen. Keine Frage, der 1948 in Beaconsfield geborene Terry Pratchett gehört zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Den Grundstein dafür legte er 1983 mit dem "Scheibenwelt"-Erstling "Die Farben der Magie", der ihn quasi über Nacht zum Bestsellerautor machte - eine beispiellose Erfolgsgeschichte begann. Dass ihm sein Ruhm nicht zu Kopfe gestiegen ist und er auch sein Gespür für Komik nie verloren hat, zeigt sein Kommentar zur Ernennung durch die Queen zum "Officer of the Order of the British Empire": Er habe die Nachricht zunächst für eine Zeitungsente gehalten. Aber manchmal klingt die Realität eben einfach wie ein Traum - nicht nur in der Scheibenwelt.

Kurzbeschreibung des Inhaltes:

Einen sehr langen und schweren Weg musste die junge Hexe Tiffany Weh bestreiten, um endlich von den anderen Hexen der Scheibenwelt anerkannt zu werden. Doch ganz gleich wie schwer die Prüfungen auch waren, sie hat es nun doch endlich geschafft. Nun ist es endlich soweit und Tiffany ist die offizielle Hexe ihrer Heimat, dem Kreideland. Doch damit beginnt ihrer Geschichte erst so richtig, den ein alter Feind erwacht zu neuer Kraft....

Urteil:

Wie bereits von Terry Pratchett gewohnt, ist sein Schreibstil nicht nur unglaublich Lustig und Bannend, nein, seine Charaktere sind einfach unverwechselbar und lebenstreu.
Er schafft es wie kein anderer Autor seine Leser auf unglaublich starke Weise zu fesseln und Buch um Buch mehr an sich zu fesseln.
Seine Romane sind zwar in sich abgebunden, passen aber dennoch perfekt zueinander. Immer wieder begegnet man Figuren und Gegebenheiten aus zuvor erschienen Bänden, welche man jedoch nicht unbedingt, zwingend gelesen haben muss.

Dieser Band der Scheibenwelt ist ebenso wie die anderen einfach grandios gelungen und läd zu gemütlichen Stunden der Entspannung und des Lesens ein!! Leider jedoch der letzte Roman dieses unglaublich genialen Autors!
R.I.P.

Daten:

Titel: Die Krone des Schäfers
-Ein Märchen von der Scheibenwelt
Autor: Terry Pratchett
Übersetzerin: Regina Rawlinson
VÖ: November 2015
Einband: broschiert
Verlag: Manhattan-Verlag,
Random House Verlage
Seitenzahl: 384
Sprache: Deutsch
Genre: Roman
ISBN-10: 978-3-442-54770-8

Nachtrag in Sachen eines unschlagbaren Autors:
Biographie Terry Pratchett
Terry Pratchett, geboren 1948 in Beaconsfield, Buckinghamshire, war einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit bisher über 80 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 37 Sprachen übersetzt. Terry Pratchett lebte mit seiner Frau Lyn in der englischen Grafschaft Wiltshire. Er starb im März 2015 im Alter von nur 66 Jahren an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung.
Bereits im zarten Alter von dreizehn Jahren veröffentlichte Terence David John - kurz: Terry - Pratchett eine seiner Geschichten: "The Hades Business" wurde zuerst von der Schülerzeitung und später sogar von dem Magazin Science Fantasy gedruckt.
Doch die Welt musste sich noch ein wenig gedulden, bevor Terry Pratchett 1983 mit seinem ersten Scheibenwelt-Roman, Die Farben der Magie, den Grundstein zu seinem Hauptwerk legte. Eine einzigartige Erfolgsstory nahm ihren Lauf. 1987 tat Pratchett sich und seinen Fans einen großen Gefallen, denn er kündigte seinen Job und widmet sich seither ganz seiner Schöpfung - der Scheibenwelt und ihren Bewohnern. Dabei kann er zweifellos für sich beanspruchen, der Autor mit einem der skurrilsten ehemaligen Berufe zu sein: Pratchett war jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim "Central Electricity Generating Board" von Großbritannien. Nach eigener Aussage hat er nur deshalb noch kein Buch über seine Erfahrungen während dieser Zeit geschrieben, weil es ihm ja doch keiner glauben würde. Pratchetts Sinn für Realsatire dürfte der schrille Job auf alle Fälle geschärft haben.
Einem Bewohner der Scheibenwelt - bzw. seinen Artgenossen auf dieser unserer Rundwelt - galt Terry Pratchetts besondere Fürsorge: dem Orang-Utan, dem er auch mit der Figur des Bibliothekars ein einmaliges literarisches Denkmal gesetzt hat. Damit endete Pratchetts Engagement für diese Primatenart aber noch lange nicht. Er war Mitglied der britischen "Orang-Utan-Foundation", für die er auch auf zahlreichen der ihm zu Ehren abgehaltenen Scheibenwelt-Conventions Spenden sammelte.
Jeder neue Roman von der Scheibenwelt landete sofort nach Erscheinen auf den vordersten Plätzen der internationalen Bestsellerlisten. Doch Pratchetts Erfolg geht darüber weit hinaus. Literarische Größen wie die "Booker Prize"-Gewinnerin A. S. Byatt singen sein Loblied, und die Pressemappen mit euphorischen Besprechungen zu seinem Werk sind selbst dicke Wälzer.
Terry Pratchett wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, für das Märchen von der Scheibenwelt "Maurice, der Kater" erhielt er 2001 den renommiertesten Jugendbuchpreis Großbritanniens, die "Carnegie Medal". Damit nicht genug: 1999 verlieh die Universität von Warwick Terry Pratchett die Ehrendoktorwürde für Literatur, 2001 zog die Universität von Portsmouth nach, 2003 die Universität von Bath und 2004 die Universität von Bristol. Selbst die höchsten britischen Kreise zollten Pratchett Respekt. So wurde am 26. November 1998 Realität, was Terry Pratchett anfänglich für eine Zeitungsente gehalten hatte: Die Queen ernannte ihn ob seiner Verdienste um die Literatur zum "Officer of the Order of the British Empire". Eine angemessene Würdigung für einen Großmeister der Worte und der Weisheit.

Ein toller Abschluss der Scheibenwelt-Ära

Von: Myrcella Datum: 17.01.2016

kaiserinvivien.blogspot.de/


Persönliche Meinung

Das Cover:

Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet. Im Fokus stehen die junge Hexe Tiffany und das Kätzchen Du. Der blaue Hintergrund ist ein herrlicher Kontrast zu Tiffany's schwarzem Kleid und passt von der Farbe her auch gut zu den Vorgängerbänden.


Die Story:

+++ACHTUNG – RIESENSPOILER +++ (wer die vorherigen 5 Bände aus der Tiffany-Weh-Reihe noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension erst gar nicht lesen).

Schon bei dem ersten Kapitel musste ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen – Oma Wetterwachs ist tot. Oh nein, dachte ich, das muss ein Scherz sein, ein ganz übler noch dazu. Terry Pratchett kann doch unmöglich meinen Lieblingscharakter sterben lassen. Also wäre der Autor nicht bereits selbst tot, so hätte ich wohl Mordgelüste bekommen. Aber Spaß bei Seite. Esme Wetterwachs ist schon zu Anfang des Buches gestorben und hinterlässt eine Riesenlücke. Als ihre Nachfolgerin hat sie die junge angehende Hexe Tiffany Weh bestimmt. Diese nimmt das Amt an und somit auch eine riesengroße Herausforderung, denn nicht nur die Region von Oma Wetterwachs benötigt eine Hexe, sonder auch ihre Heimat, das Kreideland.

Anfangs noch total motiviert pendelt sie mit ihrem Besen nun täglich zwischen Lancre und dem Kreideland hin und her und merkt allmählich, wie viel ihr dies doch abverlangt. Völlig erschöpft stellt sie einen Lehrling ein, der ihr ein wenig unter die Arme greift. Kein anderer eignet sich dafür besser, als der junge Gottfried, der jüngste Spross von einem echten Lord.

Während Tiffany nun alle Hände voll zu tun hat, bereitet sich unterdessen ein alter Feind auf einen Kampf gegen die Scheibenwelt vor. Die Königin der Elfen und ihr Gefolge wollen die Menschheit unterwerfen, jedoch habe sie nicht mit der Widerstandsfähigkeit von Tiffany und den anderen Hexen gerechnet.

Der Einstieg war recht einfach, obwohl zwischen dem vorherigen Band und diesem Buch 3 Jahre lagen. Sofort fühlte ich mich wieder mit der Scheibenwelt und ihren Bewohnern so vertraut, da sehr oft altbekannte Charaktere wieder in Erscheinung treten.

Das Mädchen Tiffany selbst ist zu einer erwachsenen und mutigen Frau gereift. Es machte Spaß, während den kompletten 5 Bänden ihre Entwicklung mitzuerleben.

Ein klitzekleiner Kritikpunkt war für mich, dass man merkt, dass an diesem Buch noch andere Autoren mitgemischt haben. So wird z. B. der Charakter Agnes Nitt plötzlich hier Agnes Depp umbenannt. Hier hätte man nochmal sollen ein wenig sorgfältiger recherchieren. Aber dennoch fand ich es großartig, dass Terry Pratchetts letztes Werk dennoch vollendet wurde.


In der Mitte des Buches erleben wir, wie sämtliche Charaktere nochmal Beachtung finden, und sei es nur, indem sie ganz kurz erwähnt werden. Es war für mich so, als hätten alle möglichen liebgewonnenen Charaktere hier eine kurze Statistenrolle erhalten und würden somit dem Autor nochmal extra die letzte Ehre erweisen. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn so fällt einem der Abschied von Tiffany und der Scheibenwelt ein klein wenig leichter.

Gegen Ende wird es sogar richtig actiongeladen und auch dramatisch. Der Kampf der Hexen gegen die Elfen wird hier in aller Ausführlichkeit beschrieben und man kann nicht anders, als zu hoffen, dass das Ganze für Tiffany und ihre Freunde nochmal gut endet.

Auch hat das Buch für mich wieder einen lehrreichen Faktor hervorgebracht. Tiffany zeigt nämlich, dass es auch möglich ist, seinem Feind die Hand zum Frieden zu reichen, sich sogar für diejenigen einzusetzen, die am Ende sind. So hat mich am Ende die ungewöhnliche Freundschaft zwischen ihr und der Elfenkönigin sehr berührt und selbst zum Nachdenken angeregt. Es ist einfach, sich für seine Freunde einzusetzen, jedoch zeugt es auch von Charakter und Herzenswärme, auf den Feind zuzugehen, und seinen Frieden mit diesem zu besiegeln.


Charaktere:

Tiffany hat für mich einfach an Stärke gewonnen. Zu Anfang in den ersten Bänden noch das recht eigensinnige Kind hat sie sich hier in eine reife und besonnene Dame verwandelt, die es nie müde wird, den weniger Glücklichen zu helfen.

Nanny Ogg ist und bleibt für mich nach Oma Wetterwachs das absolute Highlight der Scheibenweltromane. Durch ihre vulgäre und liebenswert-trottelige Art trug sie wie immer dazu bei, dass ich mir sehr oft den Bauch vor Lachen halten musste.

Den junge Lord Gottfried Schwenk mochte ich schon gleich zu Beginn des Buches sehr. Er hat das Herz auf dem rechten Fleck. Ein tierlieber Vegetarier, der für seine Träume kämpft und sich auch durch seine Familie nicht beirren lässt.

Nachtschatten, die Elfenkönigin gefiel mir hier auch sehr gut. Sie durchlebt wohl die größte Wandlung von allen. Durch Tiffany lernt sie, was es heißt, sich für seien Freunde einzusetzen.



Fazit:

Mit seinem leider letzten Werkt ist es Terry Pratchett gelungen, mich noch einmal bestens zu unterhalten. Für mich ist es ein wundervoller Abschluss der Scheibenwelt-Ära. Zwar ist dieses Buch nicht sein bestes Werk, dennoch vergebe ich hier die volle Punktezahl. Mir wird die Scheibenwelt mit all seinen liebenswerten Charakteren einfach fehlen.

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