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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2363-8

Erschienen: 11.10.2016
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Kuschelige Weihnachten? Von wegen!

Mörder und Halunken machen keine Weihnachtsferien – und so haben auch Ermittler keine besinnlichen und erholsamen Feiertage. Sherlock Holmes spürt den Dieb eines Diamanten auf, der in einer Weihnachtsgans gefunden wurde, während Miss Marple vor dem prasselnden Kaminfeuer von einem Mord erzählt. Bei einem traditionellen Weihnachtsessen verschwindet ein Halsband und Jules Maigret überführt an Weihnachten eine Nachbarin bei einem Verbrechen. Lauschen Sie in der warmen Stube den bekanntesten Krimis zur Weihnachtszeit und kommen Sie eiskalten Verbrechern auf die Spur.

Eiskalt serviert von den renommierten Hörbuchsprechern Beate Himmelstoß, Oliver Kalkofe u.a.

Enthält u. a.: "Der Blaue Karfunkel" von Arthur Conan Doyle / "Eine Weihnachtstragödie" von Agatha Christie / "Der falsche Rettungsring" von Edgar Wallace.

(Laufzeit: ca. 6h 23)

Agatha Christie (Autorin)

Als "Queen of Crime" wird Agatha Christie, geboren 1890, wegen ihres enormen Publikumserfolges bezeichnet: Die Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und "gewöhnlichen Romanen", die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat sie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa 80 Kriminalromane und 30 Bände mit Kurzgeschichten publiziert. Ab den 50er Jahren adaptierte sie ihre Krimistories für das Theater. Sie starb 1976.

Der gebürtige Schotte Arthur Conan Doyle, geboren 1859, praktizierte nach seinem Medizinstudium zunächst als Arzt und Schiffsarzt. 1887 veröffentlichte er das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Gehilfen Dr. Watson. Die Geschichten um den exzentrischen Meisterdetektiv und seinen einfältigen Partner machten ihn zum Begründer des modernen Kriminalromans. Er ließ seinen Helden 1893 sterben, erweckte ihn aber nach enormer öffentlicher Kritik wieder zum Leben. Viele seiner Erzählungen wurden verfilmt. Doyle starb 1930.

Geboren wurde Edgar Wallace 1875 als unehelicher Sohn eines Schauspielers. Er wuchs in armen Verhältnissen auf und hielt sich, ohne Schulabschluss, mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Schließlich begann er, kurze Artikel für die Zeitung zu schreiben. Später lebte er als freier Schriftsteller, schrieb u.a. Sachbücher und Theaterstücke sowie 1904 seinen ersten Krimi "Die vier Gerechten". Edgar Wallace verfasste 175 Romane, 24 Theaterstücke und viele Kurzgeschichten. Die Filme, die auf seinen Vorlagen beruhen, sind kaum zu zählen. Edgar Wallace starb hoch verschuldet 1932 in Hollywood.

Ellis Peters wurde als Edith Pargeter 1913 in England geboren. Unter ihrem Pseudonym schrieb sie in den 50er Jahren zahlreiche Kriminalromane, von denen zwei ihrer Hauptfiguren ihren Weltruhm begründeten: Bruder Cadfael, Apotheker eines englischen Benediktiner-Klosters im 12. Jahrhundert, und Inspektor Felse, dessen Kriminalfall "Der Tod und die lachende Jungfrau" mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis ausgezeichnet wurde. Ellis Peters starb 1995.

Georges Simenon wurde 1903 in Lüttich geboren und arbeitete bereits mit 16 als Journalist. Berühmt wurde er ab 1930 durch die Figur des Kommissars Maigret. Weiterhin verfasste er über 100 Romane, 150 Erzählungen und mehr als 2000 Kurzgeschichten unter verschiedenen Pseudonymen. Seine Werke wurden in 55 Sprachen übersetzt und mehr als 50 seiner Romane wurden verfilmt. Er zählt somit zu einem der meistgelesenen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.

Geboren wurde Christianna Brand 1907 in Malaysia und wuchs in Indien auf. 1941 erschien ihr erster Roman "Death in High Heels" und im selben Jahr erschuf sie Inspector Cockrill, ihre wohl berühmteste Figur. Neben Krimis war sie auch als Kinderbuchautorin sehr erfolgreich: Sie schrieb u.a. die dreiteilige Reihe um die Nanny Mathilda. Ihr Werk wurde mehrfach für den Edgar-Allan-Poe-Preis nominiert. Sie starb 1988.


Arthur Conan Doyle (Autor)

Arthur Conan Doyle (1859–1930) war Arzt im südenglischen Southsea. 1887 erfand er die Figur des genial-exzentrischen Detektivs Sherlock Holmes, der allein mit Hilfe seines überragenden Intellekts, durch genaue Beobachtung und logisches Kombinieren seine Fälle löst. Ab 1891 erschienen die Abenteuer des Meisterdetektivs als Serie im »Stand Magazine«, eroberten schnell eine große Fangemeinde und erlaubten es Doyle, fortan als freier Schriftsteller in London zu leben.


Edgar Wallace (Autor)

Geboren wurde Edgar Wallace 1875 als unehelicher Sohn eines Schauspielers. Er wuchs in armen Verhältnissen auf, blieb ohne Schulabschluss und hielt sich mit Gelegenheitsjobs wie Milchhändler, Maurergehilfe oder Zeitungsverkäufer über Wasser. Schließlich begann er kleine Artikel für die Zeitung zu schreiben. Mit Erfolg: Er arbeitete sich hoch bis zum Chefredakteur. Später lebte er als freier Schriftsteller und schrieb Sachbücher, Lyrik und Theaterstücke, 1904 schließlich seinen ersten Krimi ("Die vier Gerechten") – das Debüt einer beispiellosen Karriere. Edgar Wallace verfasste 175 Romane, 24 Theaterstücke, eine große Anzahl von Kurzgeschichten, Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln und Drehbüchern. Die Filme, die nach seinen Vorlagen gedreht wurden, sind kaum zu zählen. Edgar Wallace verstarb hoch verschuldet 1932 in Hollywood.


Georges Simenon (Autor)

Georges Simenon wurde 1903 in Lüttich geboren und widmete sich bereits mit 16 der schriftstellerischen Tätigkeit als Journalist. Berühmt wurde Simenon ab 1930 durch die Figur des Kommissar Maigret. Weiterhing verfasster er über 100 Romane, 150 Erzählungen und mehr als 2000 Kurzgeschichten unter verschiedenen Pseudonymen. Simenons Werke wurden in 55 Sprachen übersetzt und mehr als fünfzig seiner Romane wurden verfilmt. Simenon zählt damit zu einem der meistübersetzten und -gelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.


Ellis Peters (Autorin)

Ellis Peters wurde als Edith Pargeter 1913 in England geboren. Unter dem Pseudonym Ellis Peters schrieb sie in den 50er Jahren zahlreiche Kriminalromane, von denen zwei ihrer Hauptfiguren ihren Weltruhm begründeten: Bruder Cadfael, der Apotheker eines englisches Benediktiner-Klosters im 12. Jahrhundert, und Inspektor Felse, dessen Kriminalfall "Der Tod und die lachende Jungfrau" mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis ausgezeichnet wurde. Ellis Peters starb 1995.


Dorothy L. Sayers (Autorin)

Dorothy L. Sayers, geboren 1893, besuchte eine berühmte Privatschule an ihrem Heimatort Oxford und war dort am Somerville College eine der ersten Frauen, die mit einem Titel – in mittelalterlicher Literaturgeschichte – abschlossen. Ihr erster Kriminalroman erschien 1923. Darin stellt sie ihren Helden vor, den aristokratischen Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey, von dem sie sich 1937 nach 15 Kriminalromanen verabschiedete. Skurrile Einfälle, Sprachwitz und Doppelbödigkeit haben sie zu Recht zu einer Klassikerin des Genres gemacht. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1957 beschäftigte sie sich wieder ausschließlich mit ihrem Studienthema, der Literatur des Mittelalters, sowie mit kritischen Betrachtungen zu allgemeinen Themen der Literatur.


Oliver Kalkofe (Sprecher)

Oliver Kalkofe ist das Arbeitstier unter den Comedians: Ob im Radio oder TV, als Buchautor, Kolumnist, auf CD oder auf der Bühne – Kalkofe ist überall. Zusammen mit Oliver Welke produzierte er „Der Wixxer” für Radio FFN, bevor dieser das Licht der Leinwand erblickte.


Beate Himmelstoß (Sprecherin)

Beate Himmelstoß wurde 1957 in Starnberg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie und Theaterwissenschaft in München und machte eine private Schauspielausbildung. Sie gestaltete mehrere Lyrikprogramme mit Musik und hält regelmäßig Originaltextlesungen philosophischer Texte. Für den Hörverlag las sie u. a. Agatha Christies Klassiker "16:50 ab Paddington" und "Bertrams Hotel" sowie Franklins Erfolgsromane "Die Totenleserin", "Die Teufelshaube" und "Der König und die Totenleserin".

Oliver Kalkofe, geboren 1965, stellte sein humoristisches Talent erstmalig im Radio unter Beweis. Bei radio ffn machte er sich in der wöchentlichen Kult-Show Frühstyxradio v. a. mit "Kalkofes Mattscheibe", "Herr Radioven", "ffnterprise" und als Onkel Hotte einen Namen. Für die TV-Version von "Kalkofes Mattscheibe" erhielt er 1996 den Adolf-Grimme-Preis und 1999 den Deutschen Comedypreis. Im Kino konnte man Kalkofe etwa in "Der WiXXer" (2004) und "Neues vom WiXXer" (2007) als Chief Inspector Even Longer erleben. Inzwischen ist er auch als Synchronsprecher gefragt und ist in zahlreichen Animationsfilmen zu hören. Für den Hörverlag las er bereits u. a. Agatha Christies "Die Mausefalle" oder "Das Geheimnis der Schnallenschuhe" sowie sämtliche Fälle von Sherlock Holmes.


Peter Fricke (Sprecher)

Peter Fricke, 1940 geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seitdem spielte er an fast allen bekannten Bühnen, u. a. an der Städtischen Bühne der Stadt Frankfurt/Main, dem Kölner Schauspielhaus, dem Residenztheater München, der Berliner Volksbühne sowie dem Schauspielhaus Düsseldorf. Zusätzlich wirkte er in mehr als 120 TV-Produktionen mit und ist in vielen Hörspielen zu hören.


Walter Renneisen (Sprecher)

Walter Renneisen, geboren 1940, studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie. Nach seinem Besuch der Westfälischen Schauspielschule bekam er feste Engagements in Bochum, Dortmund und Darmstadt. Seit 1977 ist er als freier Schauspieler tätig. Fernsehzuschauer kennen ihn aus Serien wie "Der König" oder "Rote Erde" oder sowie von seinen Gastrollen in "Tatort", "Der Alte" u.v.m. Dass Walter Renneisen auch ein gefragter Sprecher ist, beweisen die mehr als 200 Hörspiele, in denen er mitwirkte. 1985 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1995 den Adolf-Grimme-Preis.


Friedhelm Ptok (Sprecher)

Friedhelm Ptok, geboren 1933 in Hamburg, absolvierte nach einer Buchdruckerlehre eine private Schauspielausbildung. Nach seinem ersten Engagement in Flensburg spielte er beispielsweise in Bremen unter Peter Zadek, an den Münchner Kammerspielen und dem Schauspielhaus Hamburg, bis er 1972 an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin bis zu deren Schließung ein Engagement erhielt. Er wirkte in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, so zum Beispiel in "Alphateam", "Praxis Bülowbogen" oder "Unser Lehrer, Dr. Specht" und "Kartoffeln mit Stippe", und ist darüber hinaus auch als Regisseur tätig.
Friedhelm Ptok ist in zahlreichen Hörspielen zu hören, so in Helma Sanders-Brahms "1001 Nacht", Per Olov Enquists "Der Besuch des Leibarztes", "Ich habe sie geliebt" von Anna Gavalda und in Hans Magnus Enzenbergers "Hammerstein oder der Eigensinn" die alle im Hörverlag erschienen sind.


Wanja Mues (Sprecher)

Wanja Mues wurde 1973 in Hamburg geboren. Er ist in einer Vielzahl von TV- und Kinofilmen zu sehen. So spielte er unter anderem in mehreren "Tatort"-Folgen, in dem Drama "Blueprint" an der Seite von Franka Potente, sowie in den internationalen Produktionen "Die Bourne-Verschwörung" und "Der Pianist". Wanja Mues ist auch als Hörbuchsprecher aktiv. Im Hörverlag erschienen von ihm zuletzt „Die Monogramm-Morde“ (Sophie Hannah, Agatha Christie) und „Der Turm der toten Seelen“ (Christoffer Carlsson).


Gisbert Haefs (Übersetzer)

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling und Jorge Luis Borges zuständig. Zu eigenem schriftstellerischen Erfolg gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke »Hannibal«, »Alexander« und »Troja«. Mit »Raja« hat Gisbert Haefs ein grandioses Werk vorgelegt, das einmal mehr seinen Ruf als Meister des historischen Romans bestätigt.

Übersetzt von Gisbert Haefs, Hans-Joachim Hartstein, Mechtild Sandberg-Ciletti, Stefan Troßbach, Maria Meinert

Hörbuch Download, Laufzeit: 383 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2363-8

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 11.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Abschalten und mit raten

Von: Buchstabensalat Datum: 01.01.2017

https://www.facebook.com/Buchstabensalat1/?ref=bookmarks

Ich mag ja gerne Klassiker, und hier werde ich glücklich gemacht!
Die Geschichten eignen sich hervorragend, um sich ein bißchen Auszeit zu gönnen.
Spannende Geschehnisse aus einer etwas anderen Zeit, Mord und Todschlag ohne blutiges Gemetzel, ab und zu ein kleines Schmunzeln, etwas mit raten- einfach herrlich.
Die Leser sind gut ausgesucht und ihre Stimmen passen sehr gut zur jeweiligen Geschichte.

Das Cover macht schon Lust zum hören, vor allem wenn es draussen häßlich und kalt ist.

Kocht Euch einen leckeren Tee, nehmt Euch etwas Gebäck, rollt euch in eine kuschelige Decke und läßt euch fallen....

5 von 5 Sternen und einen großen Dank für das Rezensionsexemplar.

Das mörderische Weihnachten der Triebe

Von: danielamariaursula Datum: 20.12.2016

nichtohnebuch.blogspot.de/

Wenn es draußen schneit und das Feuer im Kamin prasselt ist es Zeit für Weihnachtskrimis, auch wenn Weihnachten schon vorbei sein mag.
In dieser hochwertigen Sammlung klassischer Weihnachtskrimis (mit ziemlich ausführlichem Booklet zu den Autoren und Sprechern, welches das stimmungsvoll britisch anmutende Cover mit der schwarzen Silhouette eines alten englischen Herrenhauses in einem verschneiten Park bei Nacht aufgreift) vereinen sich sowohl die Meister ihres Fachs im Schreiben, als auch i Sprechen. Echte Klassiker des Detektivromans Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Dorothy L. Sayers und Edgar Wallace treffen auf Klassiker der Moderne wie Ellis Peters und Christianna Brand.
Ein wahrer Genuss für Freunde klassischer englischer Krimis. Edgar Wallace war noch nie mein ganz großer Favorit und auch diesmal war es trotz des von mir geschätzten Wanja Mues nicht mein Highlight, doch fand ich mich dennoch gut unterhalten und das Ende ließ mich zumindest ein wenig schmunzeln. So schildert dieser Fall die erstaunlichen Geschehnisse auf einem Ozeandampfer auf dem zwei konkurrierende Verbrecherbanden auf einander treffen.
Agatha Christie läßt Miss Marple vor einem prasselnden Kaminfeuer die tragisches Geschichte eines Mordes zur Weihnachtszeit erzählen, den sie zwar hat kommen sehen, aber dennoch nicht hatte verhindern können. Auch wenn ich die Geschichte vor Urzeiten mal gelesen habe, hat sie mich dennoch erneut überrascht. Beate Himmelstoß, welche mir bis dato kein Begriff war, liest meisterlich und fängt gekonnt die Atmosphäre der erzählenden älteren, oft unterschätzen Dame ein. Denn ja, Miss Marple war so gar nicht wie Margareth Rutherford sie verkörperte.
Dorothy L. Sayers Lord Peter mit seiner mysteriösen verschwundenen Perlenketteauf einer privaten Weihnachtsfeier läßt mich nun stets schmunzeln beim Anblick von, nee, die Spannung will ich nicht nehmen. Aber auch dies war von Friedhelm Ptok wirklich passend gelesen.
Für Katzenliebhaber erzählt Ellis Peters die Geschichte des Weihnachtskaters, dessen Neugierde diesen entgegen des Sprichwortes nicht umbringt, sondern ein Verbrechen aufklärt, das sonst so wohl nie an’s Licht gekommen wäre.
Die mir unbekannte Christianna Brand mit „Gesegnet sei dieses Haus“ hat mich echt berührt. Es war zwar einer der kurzen Krimis, aber diese in den 70er Jahren spielende Geschichte, ist irgendwie so real und doch so traurig. Irgendwie so ganz anders, machte sie mich betroffen. Da
Lediglich Maigrets Weihnachten gelesen von Peter Fricke ist mit 2 CD’s deutlich länger, als die übrigen Geschichten. Maigret sollte eigentlich ausschlafen, aber die Bettflucht erwischt ihn und so lauscht er der Schilderung zweier Nachbarinnen, die sich nicht zu mögen scheinen. In dem Zimmer der Nichte der einen, soll der Weihnachtsmann aufgetaucht und etwas unter dem Dielenboden gesucht haben. War dies nur die Einbildung eines kranken Kindes oder muss Jules Maigret an Weihnachten ein tatsächlich begangenes Verbrechen aufklären? Auch wenn dieser Krimi geruhsamer ist, so mag er doch das Interesse zu halten, auch aufgrund Maigrets amüsanter Überlegungen zu den Macken und Marotten seiner Nachbarinnen.
Nach einigen negativen Erfahrungen mit Hörbüchern in der letzten Zeit möchte ich zudem lobend erwähnen, daß stets in angemessenen Abständen von rund 5 Minuten (manchmal auch etwas mehr, aber stets unter 10 Min.) einzelne Tracks zum schnelleren Wiedereinstieg nach einer Hörpause gesetzt sind. Ich bin ja auch bekennender Fan von CD’s, da alle unsere Geräte diese abspielen, nicht aber MP3’s und Downloads mag ich gar nicht. CD’s bleiben und können immer wieder gehört werden. Downloads muß ich bisweilen aus Platzgründen löschen oder sie vertragen sich nicht mit einem Softwareupdate….
Eine wirklich sehr ausgewogene Mischung mit hervorragend ausgewählten Sprechern, die alle ihr Handwerk verstehen und überzeugen. Auch wenn diese Geschichten meist um Weihnachten herum spielen, ist dies kein Hinderungsgrund sie zu Weihnachten zu verschenken. Man kann sie hervorragend den ganzen Winter durchhören und dann den danach wieder. Bei klassischen Krimis ist das Schöne, daß oft der Weg das Ziel ist und man sie dadurch immer wieder hören kann, weil es die kleinen Beobachtungen am Rande sind, die den Geschichten die Würze verleihen.
Eine runde Sache, die viele Stunden angeregter Unterhaltung mit angenehmen Stimmen garantiert!
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal für 6 h 23 min. wunderbare Unterhaltung beim Fotokalenderbasteln und Geschenke einpacken!

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