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Eine exklusive Liebe

Ungekürzte Lesung mit Johanna Adorján

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-7556-1

Erschienen: 13.02.2009
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FAZ-Journalistin Johanna Adorján schreibt über ihre Großeltern Vera und István, die als ungarische Juden den Holocaust überlebt haben und 1956 während des Aufstandes von Budapest nach Dänemark geflohen sind. 1991 haben sie sich das Leben genommen. Man fand sie Hand in Hand in ihrem Bett. Adorján erzählt die Geschichte dieser ungewöhnlichen Liebe.

"... absolut hörenswert!"

BRIGITTE

Johanna Adorján (Autorin, Sprecherin)

Johanna Adorján, 1971 in Stockholm geboren, studierte in München Theater- und Opernregie. Seit 1995 arbeitet sie als Journalistin, seit 2001 in der Feuilleton-Redaktion der »FAS«. Ihr erstes Buch, »Eine exklusive Liebe«, ist in sechzehn Sprachen übersetzt.

"... absolut hörenswert!"

BRIGITTE

"Gelungen ist ihr ein leises Liebesbuch, das sie hier selbst vorliest."

HörZu

"Eine bewegende Geschichte - von der Autorin selber gelesen. Aber das ist auch gut so..."

Express

"Klug und berührend."

Der Teckbote

"...ihr Ton ist angenehm ruhig, man hört ihr gern zu."

Stuttgarter Nachrichten

Originaltitel: Eine exklusive Liebe
Originalverlag: Luchterhand

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 256 Minuten

ISBN: 978-3-8371-7556-1

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 13.02.2009

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine berührende Geschichte über eine ganz besondere Beziehung

Von: Buecherjenna Datum: 10.03.2015

buecherjenna.blogspot.de

Johanna Adorján reflektiert in diesem Buch das Leben und auch die Liebe ihrer Großeltern, die sich im Herbst 1991 das Leben genommen haben. Ihr Großvater war zu dem Zeitpunkt schwer krank und ihre Großmutter wollte nicht ohne ihren Mann weiterleben. Dies hatte sie schon in der Vergangenheit gesagt, als István, genannt Pista, z.B. im KZ war bzw. nach dem zweiten Weltkrieg nicht heimgekehrt ist.

Vera und István Adorján waren ungarische Juden, sie war 20 und er 31, als sie sich kennenlernten. Zwei Jahre später, 1942, heirateten sie. Als Juden hatten sie es damals weder während des Krieges leicht noch nach dem Krieg, im kommunistischen Ungarn. Irgendwann beschlossen sie zu flüchten und kamen über Umwege nach Dänemark. Ihr Leben war ein ereignisreiches Leben, voller Glück, Liebe und Leid.

Meine Meinung:
Aufgrund des Titels habe ich eine dieser tyischen Liebesgeschichten erwartet. Ich hatte mir wie so oft nicht den Klappentext durchgelesen, denn wenn mich ein Titel anspricht und ich evtl. auch noch Meinungen von Elke Heidenreich oder Christine Westermann auf dem Buch finde, dann werden solche Bücher auch gerne blind gekauft. Als ich dann anfing zu lesen und an der Stelle ankam, an der die Autorin ihren Besuch im KZ Mauthausen beschreibt, war ich überrascht und sofort sehr interessiert.
Die Autorin recherchierte im Familienkreis aber auch beim Freundeskreis der verstorbenen Großeltern, wie ihr Leben in den Kriegsjahren und danach war, wie es zu der Flucht kam und wie sie zueinanderstanden. Wie hatte z.B. Vera Adorján weiter in Budapest leben können, während die Nazis eingefallen waren?
Johanna Adorján beschreibt nicht nur das Leben ihrer Großeltern, sondern versucht auch den letzten Tag zu rekonstruieren, den ihre Großeltern erlebt haben. Diese Abschnitte brachten mir Vera und István sehr nahe und ich hatte so manches Mal das Gefühl, ich könnte sie wirklich beobachten und würde Istváns rasselnden Husten hören. Auch die Autorin selbst war mir am Ende des Buches sehr nahe - sie reflektiert in diesem Buch nicht nur ihre Großeltern sondern auch ein Stück weit sich selbst und gelangt u.a. zu der Erkenntnis, dass ihre Großmutter ihr selbst sehr ähnlich war.
Es ist eine anrührende Geschichte, von zwei Menschen, die sich bis zum Schluss siezten und doch merkt man, wie groß ihre Liebe füreinander war.

Fazit:
Wer eine typische Liebesgeschichte erwartet, mit Herzschmerz und Happy End, der wird hier definitiv nicht fündig.
Wer sich allerdings für Geschichte - in diesem Fall ab 1940 - interessiert und auch für die Schicksale der Menschen von damals und wie ihr Leben nach den Wirren des Krieges für sie weiterging, für den ist dieses Buch sicherlich ein kleines Goldstück.
Am Ende würde ich allerdings definitiv Taschentücher empfehlen...

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