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Ich bin böse Psychologischer Spannungsroman

Ungekürzte Lesung mit Rubina Nath

Kundenrezensionen (11)

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2752-0

NEU
Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Gutes Mädchen, böses Mädchen.

Die 15-jährige Milly wächst schwer traumatisiert in einer Pflegefamilie auf. Eine neue Identität soll alle Spuren zu ihrer Vergangenheit verwischen. Denn Milly ist die Tochter einer Serienmörderin. Und diese konnte nur gefasst werden, weil Milly der Polizei entscheidende Hinweise gegeben hatte. Jetzt wird ihrer Mutter der Prozess gemacht, und Milly wird plötzlich von Gewissensbissen heimgesucht. In ihrer Pflegefamilie findet das Mädchen keine Unterstützung, um diese schwere Zeit zu überstehen – im Gegenteil: Phoebe, die leibliche Tochter, hasst Milly von ganzem Herzen und versucht mit allen Mitteln, ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und damit weckt sie in Milly eine verborgene Seite. Eine böse Seite. Denn Milly ist die Tochter ihrer Mutter ...

(Laufzeit: 11h 4)

Ali Land (Autorin)

Ali Land hat Psychologie studiert, ihr Hauptforschungsgebiet war die Psyche von Heranwachsenden, und ihre Doktorarbeit trägt den Titel "Children Who Kill". Für ihren ersten Roman "Ich bin böse" hat sie sich von "Der Herr der Fliegen", "Die Wespenfabrik" und dem wahren Fall der britischen Serienmörderin Rosemary West inspirieren lassen.


Rubina Nath (Sprecherin)

Rubina Nath (auch Rubina Kuraoka), geboren 1987, ist eine deutsch-japanische Synchronsprecherin. Ihre Stimme ist vor allem aus Zeichentrick- und animierten Serien bekannt. So spricht sie seit 2005 die Rolle des Littelfoot in der Serie "In einem Land vor unserer Zeit" und die der Daphne in "Scooby Doo". 2013 lieh sie ihre Stimme der Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o in "12 Years a Slave". Zuletzt war Rubina Nath in deutschen Kinos als Stimme der Anastasia Steele in "Fifty Shades of Grey" zu hören.

Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originaltitel: Good Me, Bad Me
Originalverlag: Michael Joseph/Penguin

Hörbuch Download, Laufzeit: 664 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2752-0

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 27.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Sehr interessant!

Von: Gedankenvielfalt Datum: 10.04.2017

www.gedanken-vielfalt.blogspot.de

Durch das interessante Cover und dem aussagekräftigen Klappentext bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es ist mal ein völlig anderes Genre, als was ich sonst lese, denn hier geht es um einen psychologischen Spannungsroman.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und angenehm flüssig, aber die Erzählerweise ist am Anfang etwas schwerwiegend und man muss dich daran erst richtig gewöhnen. Die Schreibweise wechselt ständig zwischen direkter und indirekter Rede und damit habe mich etwas schwer getan und brauchte ein ganzes drittel vom Buch um mich damit anzufreunden. Die Geschichte wird aus Milly's Sicht erzählt, was ich auch passend fand, denn so konnte man sich besser in alles hinein versetzen. Man merkt hierbei das die Autorin Psychologie studiert hat und weiß worüber sie schreibt.

Der Ablauf der Geschichte ist spannend und logisch aufgebaut.

Die Charaktere wurden sehr schön dargestellt und haben alle samt ihre Persönlichkeit erhalten, ob dies nun gute oder negative Eigenschaften sind ist hierbei nicht relevant. Tatsache ist: es wurde super gut umgesetzt!

Das Buch handelt halt um Kindesmisshandlung und andere schwere Themen, daher muss man wirklich dazu in der Lage sein, so was "hartes" lesen zu können, denn es hat mich teilweise echt erschüttert was ich dort gelesen habe und mich sehr stark zum nachdenken angeregt.

Das Ende der Geschichte war gut, es gefiel mir und ich war damit zufrieden.

Mein Fazit:
Ein beklemmendes Buch was einem zum nachdenken anregt. Ein wirklich überaus spannendes und auch mitreißender Roman. Nichts für schwache Nerven.

Gut oder böse?

Von: Silly2207 Datum: 06.04.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Die fünfzehnjährige Milly kommt, nachdem sie ihre Mutter, eine grausame Serienmörderin, angezeigt hat, zu einer Pflegefamilie. Hier soll sie ihre Vergangenheit aufarbeiten und gleichzeitig auf den schweren Gang vors Gericht vorbereitet werden. Dabei ist man darauf bedacht, dass ihre wahre Identität geheim bleibt und niemand, ausser ihren Pflegeeltern und die Direktorin der neuen Schule weiß, wer sie wirklich ist. Noch nicht einmal ihre gleichaltrige Pflegeschwester Phoebe ahnt, wer das Mädchen ist. Dafür beginnt Phoebe gemeinsam mit ihren Freundinnen Milly zu tyrannisieren. Doch dadurch weckt sie eine Seite in Milly, die man besser nicht antasten sollte.
Meine Meinung:
Mit Ich bin böse ist der Autorin Ali Land etwas ganz besonderes gelungen, denn dieses Buch spiegelt hervorragend das Seelenleben eines Missbrauchsopfers wieder. Man merkte hier auch sehr gut, dass die Autorin über ein sehr fundiertes, psychologisches Wissen verfügt, denn sie erzählt die komplette Geschichte sehr glaubhaft und damit auch sehr beängstigend. Der Schreibstil ist nicht unbedingt als leicht zu bezeichnen, denn hier wird oft zwischen direkter und indirekter Rede gewechselt. Doch dieses ist sehr bezeichnend für Millys Psyche und gibt ihr Verhalten deutlich wieder. Trotz diesem erst einmal gewöhnungsbedürftigen Schreibstils war ich ganz schnell gefesselt vom Inhalt der Geschichte, denn diese hat es ganz schön in sich.
Sehr spannend ist hier die Darstellung der Protagonistin Milly, die wirklich überzeugt. Man begleitet das Mädchen gleich vom ersten Moment an und auch wenn man nicht allzu viele Details aus ihrer Vergangenheit erfährt, so reicht dies doch allemal, um sich vorzustellen, durch welche Hölle das Mädchen gehen musste. Die Zerrissenheit Millys mit dem inneren Kampf zwischen guter und böser Seite hat mich ebenfalls überzeugen können und ich habe die ganze Zeit gespannt darauf gewartet, wie und wann sich Milly offenbaren wird. Alles in allem bleibt es hier zwar eher ruhig, aber trotzdem fühlte ich mich gefangen und auch befangen. Man ahnt immer wieder, dass noch etwas kommen könnte und mit wem dies zusammenhängen wird und doch hofft man, dass Millys gute Seite den Kampf gewinnen kann. So bleibt der Spannungsbogen immer recht gleichmäßig und auch unterschwellig ist aber durchaus gegeben.
Erzählt wird das Geschehen von Milly in der Ich-Form, dabei kommt man ihr nicht unbedingt näher, denn Milly ist, verständlicherweise, keine einfache Persönlichkeit. Doch alles, was mit dieser Protagonistin zusammenhängt, war durchweg sehr glaubwürdig, der Charakter der Milly ist mehr als überzeugend dargestellt und konnte mich erschüttern. Was mich besonders berührte, waren ihre inneren Gespräche mit ihrer Mutter, an die sie sich doch so oft in Gedanken wendet. Seelischer und körperlicher Schmerz, den sie durch den Menschen, der sie eigentlich lieben und beschützen sollte, widerfahren ist und die psychische Verarbeitung, die Zerrissenheit, die Verlustangst, alles wurde fast spürbar dargestellt und war sehr faszinierend. Milly hat mich durchweg fesseln, berühren, aber auch irritieren und ängstigen können.
Die Nebencharaktere, die Pflegefamilie, scheint nach aussen eine sehr harmonische Familie aus einer eher gehobenen Schicht zu sein, doch auch hier ist es mehr der äußere Schein, der trügt.
Mein Fazit:
Ein Buch mit einem etwas anderem und eigenem Schreibstil, mit einer sehr gut dargestellten Protagonistin, aber auch mit dem passenden Umfeld. Die psychische Darstellung Millys ist rumdum gelungen und macht nachdenklich. Auch sonst läßt dieses Buch sehr nachdenklich zurück, denn hier fragt man sich doch, wie sehr die äußeren Umstände, die Vererbung und sonstige Einflüsse auf die psyche eines Menschen oder eines Kindes wirken. Eine klare Leseempfehlung!

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