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Gehe hin, stelle einen Wächter

Ungekürzte Lesung mit Nina Hoss

Kundenrezensionen (23)

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-1980-8

Erschienen: 17.07.2015
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Harper Lee: WELTWEIT wurden 40 Millionen Exemplare von "Wer die Nachtigall stört" verkauft. Nun erscheint ihr ROMANERSTLING "Gehe hin, stelle einen Wächter". In den 1950er-Jahren geschrieben, jetzt erst GEFUNDEN.

Harper Lee hat bisher nur einen Roman veröffentlicht, doch dieser hat der US-amerikanischen Schriftstellerin Weltruhm eingebracht: "Wer die Nachtigall stört", erschienen 1960 und ein Jahr später mit dem renommierten Pulitzer-Preis aus gezeichnet, ist mit 40 Millionen verkauften Exemplaren und Übersetzungen in mehr als 40 Sprachen eines der meist gelesenen Bücher weltweit. Mit "Gehe hin, stelle einen Wächter" – zeitlich vor "Wer die Nachtigall stört" entstanden – erscheint nun das Erstlingswerk. Das Manuskript wurde nie veröffentlicht und galt als verschollen – bis es eine Freundin der inzwischen 88-jährigen Autorin im September 2014 fand.

In "Gehe hin, stelle einen Wächter" treffen wir die geliebten Charaktere aus "Wer die Nachtigall" stört wieder, 20 Jahre später: Eine inzwischen erwachsene Jean Louise Finch, "Scout", kehrt zurück nach Maycomb und sieht sich in der kleinen Stadt in Alabama, die sie so geprägt hat, mit gesellschaftspolitischen Problemen konfrontiert, die nicht zuletzt auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater Atticus infrage stellen.

Ein Roman über die turbulenten Ereignisse im Amerika der 1950er-Jahre, der zugleich ein faszinierend neues Licht auf den Klassiker wirft. Bewegend, humorvoll und überwältigend – ein Buch, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Mit ihrer Stimme verleiht Nina Hoss dem literarischen Schatz von Harper Lee funkelnden Glanz.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 30)

Die Fortsetzung eines Welterfolgs: "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee Zum Special

"Erkenntnisfördernde Ambivalenz" - zeit.de

"Das zweite Leben der Harper Lee" - welt.de

"Der rassistische Doppelgänger" - welt.de

"Harper Lees neues Buch" - derwesten.de

"Hype um wiederentdeckten Roman" - web.de

"Zweiter Roman von Harper Lee erscheint" - focus.de

"Wirbel um Harper Lee-Veröffentlichung - spiegel.de

Harper Lee (Autorin)

Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren. Sie studierte ab 1945 Jura an der Universität von Alabama, ging aber vor dem Abschluss nach New York und arbeitete bei einer internationalen Luftverkehrsgesellschaft. Für das 1960 veröffentlichte Debüt und ihr bis 2015 einziges Buch "Wer die Nachtigall stört" erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Pulitzer-Preis. Der Roman zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts, wurde in 40 Sprachen übersetzt und hat sich international rund 40 Millionen Mal verkauft. "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde von Harper Lee vor ihrem Weltbestseller "Wer die Nachtigall stört" geschrieben und galt als verschollen. 2015, fast sechzig Jahre später, erschien er unter großer weltweiter Aufmerksamkeit und führte in Deutschland und der englischsprachigen Welt die Bestsellerlisten an. Harper Lee, 2007 mit der amerikanischen Freiheitsmedaille des Präsidenten ausgezeichnet, lebte zurückgezogen in ihrem Heimatort Monroeville/Alabama, wo sie im Februar 2016 verstarb.


Nina Hoss (Sprecherin)

Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, erlangte 1996 erste Bekanntheit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie" von Bernd Eichinger. 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben Engagements am Deutschen Theater und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold, für "Toter Mann" und "Wolfsburg". Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie in "Anonyma – Eine Frau in Berlin" die Hauptrolle. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold. 2014 war sie in "Phoenix", "A Most Wanted Man" und der hochgelobten US-Serie "Homeland" zu sehen. Für den Hörverlag ist sie in Anna Enquists "Die Betäubung" und Tania Blixens "Jenseits von Afrika" zu hören.

Übersetzt von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Originalverlag: DVA

Hörbuch MP3-CD, 1 CD, Laufzeit: 450 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1980-8

€ 12,99 [D]* | € 14,60 [A]* | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.07.2015

  • Leserstimmen

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Gehe hin, stelle einen Wächter ist selbstverständlich ein lesenswerter und ebenso hörenswerter Roman

Von: Max Sanders von Sixth Chapter Datum: 11.09.2016

sixthchapter.blogspot.de/

Natürlich ist dieser Roman ein Muss für alle, die bereits Wer die Nachtigall stört kennen, da er - von der Autorin zwar zeitlich früher verfasst - die Fortsetzung dazu bildet. Aber abgesehen davon ist Gehe hin, stelle einen Wächter auch ein eigenständiges Werk. Und als solches kann man es auch lesen. Wenn man Wer die Nachtigall stört jedoch kennt, wird sehr deutlich, dass es sich hier um den zweiten Teil der Geschichte handelt. Dies ist allerdings nicht im Sinne eines zweiten Bandes gemeint, viel mehr wird hier die Gesichte komplettiert.

Gehe hin, stelle einen Wächter ist selbstverständlich ein lesenswerter und ebenso hörenswerter Roman, der durch eine emotionale Story und einen absolut individuellen Schreibstil charakterisiert aber leider auch durch die ein oder andere stereotypische Beschreibung gekennzeichnet ist.

Ich bin restlos begeistert

Von: CogitoLeider Datum: 25.07.2015

cogitosbuecherkiste.blogspot.de/


Es ist ein unglaubliches Gefühl, ein Buch zu lesen, das vor sechzig Jahren geschrieben und erst jetzt veröffentlicht wurde. Unglaublich auch deshalb, weil es auf der einen Seite wunderbar zeitlos ist, auf der anderen so erhellend und modern.
Das muss ich wohl näher erklären und es fällt mir dabei schwer, nichts von der eigentlichen Handlung zu verraten. Denn im Grunde möchte ich eine große Erkenntnis hinausschreien, aber nein, ich halte mich zurück.

Harper Lee hat vor 60 Jahren den Klassiker '<a href="http://cogitosbuecherkiste.blogspot.de/2015/02/wer-die-nachtigall-stort-harper-lee.html">Wer die Nachtigall stört</a>' geschrieben, ein Buch, das mich stark beeindruckt hat und das mit seinem Protagonisten Atticus Finch einen Helden erschaffen hat.
Kurz danach schrieb sie 'Gehe hin, stelle einen Wächter', doch das Manuskript blieb in der sprichwörtlichen Schublade, warum auch immer - nun ja, ich kann mir inzwischen denken warum. Ersteinmal war damals die Zeit noch nicht reif für diese Fortsetzung. Und zum anderen könnte ich mir vorstellen, dass die Fans von 'Wer die Nachtigall stört' einfach auf die Barrikaden gegangen wären. Ich jedenfalls war stellenweise sprachlos vor Entsetzen und Erstaunen - und gleichzeitig stolz auf Harper Lee. Darf man das sein auf eine Frau, die man nicht kennt? Was diese Frau 'damals' zu Papier brachte, ist so unendlich mutig und klug, so zeitlos richtig und wichtig. In den 1960er hätte es vielleicht nützlich sein können, dieses Buch schon gehabt zu haben, aber es hätte auch rund 50 Jahre amerikanische Kultur null und nichtig gemacht, wenigstens einen kleinen Teil davon.

Alles hat seine Zeit, dieses Buch kommt 2015 vielleicht für einiges zu spät, für anderes aber genau richtig. Und vielleicht braucht es auch den Abstand zu histrorischen Ereignissen, um ein literarisches Werk als Zeugnis und las zeitlos zu erkennen.

Wer das Buch nicht kennt, wird übrigens gut über den Titel stolpern, wer es kennt, wird es verstehen und als das erkennen, was es ist: eine Aufforderung!
Weggehen, wegschauen ist einfach. Bleiben und beobachten ist schwer aber wichtig. Und hier findet sich auch der Bezug zu Aktuellem. Dort, wo Kameras sind, wo Videos um die Welt gehen, geschieht zwar nicht weniger Schreckliches, aber es bleibt nicht im Verborgenen, es kann be- und verurteilt werden. Und die Unwissenheit der Massen ist nicht länger der Nährboden, auf dem Böses gedeihen kann. Ich finde das gut.

Nina Hoss liest gut, ohne aufdringlich zu sein. Denn 'Gehe hin, stelle einen Wächter' braucht kein Schauspiel, es ist auch ohne Drama dramatisch.

Fazit?
Eines der besten und wichtigsten Bücher, die ich je gelesen beziehungsweise gehört habe. Und man muss 'Wer die Nachtigall stört' nicht unbedingt kennen.

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