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Glennkill

Gekürzte Lesung mit Andrea Sawatzki

Kundenrezensionen (3)

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-0365-6

Erschienen: 08.03.2010
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Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn tot im Gras, von einem Spaten an den Boden genagelt. Wer könnte den alten Schäfer umgebracht haben? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde und vielleicht sogar der Welt, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen Kriminalromane vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht unvorbereitet. Mit Schafslogik verfolgen sie die Spur des Täters – wenn sie nicht gerade grasen oder sich zu Tode fürchten. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippe und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären.

Leonie Swann wurde für „Glennkill“ mit dem -auch als „Krimi-Oscar“ bekannten- Friedrich-Glauser-Preis 2006 in der Sparte „Debüt“ ausgezeichnet.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 40)

Interview mit Leonie Swann und weitere Schafkrimi-Infos

"Unterhaltsam gelesen von Andrea Sawatzki, wie geschaffen für ausgedehnte Badewannen-Sessions."

Kult Magazin (01.04.2011)

Leonie Swann (Autorin)

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England und Berlin.


Andrea Sawatzki (Sprecherin)

Andrea Sawatzki („Tatort“ Frankfurt, „Das Experiment“, „Die Apothekerin“, „Helen, Fred und Ted“) ist eine der gefragtesten deutschen Schauspielerinnen. Seit ihren erfolgreichen Lesungen von „Glennkill“, „Gut gegen Nordwind“ u.v.a. gehört sie auch zu den beliebtesten Hörbuchsprecherinnen.

"Unterhaltsam gelesen von Andrea Sawatzki, wie geschaffen für ausgedehnte Badewannen-Sessions."

Kult Magazin (01.04.2011)

Hörbuch CD (gekürzt), 4 CDs, Laufzeit: ca. 280 Minuten

ISBN: 978-3-8371-0365-6

€ 9,95 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 08.03.2010

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Starker Anfang, fade Mitte, schlappes Ende

Von: Die Linkshänderin Datum: 01.05.2015

die-linkshaenderin.blogspot.de

Die Idee, einen Krimi aus der Perspektive von Tieren zu schreiben, ist ja nicht neu. Rita Mae Brown hat das mit ihrer Reihe "Ein Fall für Mrs. Murphy" schon in den 90er Jahren wunderbar gemacht. Die Sicht der Schafe hat mir nun auch sehr viel Spaß bereitet. Vor allem wie Andrea Sawatzki den Tieren verschiedene Stimmen leiht, ist großartig.
Die Geschichte beginnt sehr spannend, lässt dann aber leider stark nach. Das Ende fand ich ziemlich fad. Und einige Fragen blieben auch ungeklärt, aber das liegt vielleicht an der gekürzten Fassung. War Othello in seiner Jugend nun im Zoo oder im Zirkus? Oder beides? Warum hat er sich mit dem Hund angelegt? Und erst läuft er weg, um dann irgendwann wieder aufzutauchen, ohne zu sagen, was los war und es fragt auch kein Schaf danach. Was sollte das mit dem Spaten? Und das mit den Voodoo-Puppen? Frau Sawatzki kämpft sich im Laufe der Zeit immer müder durch den Text. Am Anfang liest sie ganz wunderbar, aber irgendwann werden sich die Stimmen der Schafe immer ähnlicher und sie spricht auch undeutlich, z.B. sagt sie manchmal "Kobaltkönig" und dann wieder "Koboldkönig". Was jetzt richtig ist und warum überhaupt, habe ich nicht verstanden. Ein Schaf namens "Zora" spricht sie abwechselnd "Sarah" und "Sora", da habe ich auch eine Weile gebraucht, bis ich gemerkt habe, was gemeint ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

[Buchmeinung] „Glennkill“ von Leonie Swann

Von: Lalapeja Datum: 28.07.2016

https://lalapeja.wordpress.com/

Inhalt

(Klappentext von der Verlagsseite)

Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären …

Meinung

Das wird jetzt eher eine Kurzmeinung zum Buch werden. „Glennkill“ habe ich im vergangenen Sommer mal begonnen zu lesen. Ich fand die Vorstellung, dass die Schafe vom verstorbenen Schäfer George Glenn ermitteln und den Mord aufdecken wollen, ganz niedlich. Und der Krimi fängt auch ganz toll an. Leider hat er ziemliche Längen. Deshalb habe ich das Buch pausiert und im Juli 2016 wieder „ausgegraben“.

Ich habe nebenbei auch das ungekürzte Hörbuch, gesprochen von Andrea Sawatzki, gehört. Sie spricht das wirklich gaaanz toll, verleiht jedem Schaf eine eigene Stimme – da war ich echt hin und weg! Wenn mir das Buch also mal zu langwierig wurde, habe ich das Hörbuch weiter gehört und dennoch nichts verpasst.:)

Die Schafe sind echt genial. Da kann ich nichts gegen sagen. Die sind alle süß, haben ihre Eigenarten und allein die Namen finde ich schon grandios! Mopple the Whale zum Beispeil. Oder Miss Maple, das klügste Schaf von Glennkill. Die Schafe beobachten das Geschehen in Glennkill nach dem Tod ihres Schäfers, analysieren die Menschen und versuchen aus dem Ganzen schlau zu werden. Was nicht immer gelingt. Da gibt es dieses „Ding“ und dann wird auch mal Gott verdächtigt. Die Schafdialoge sind echt witzig. Nur leider hat die Geschichte im Mittelteil zähe Längen, die Ermittlungsarbeit geht schwer voran, es wird abgeschweift. Die vielen kurzen Sätzen wirken mitunter abgehackt und stören den Lesefluss.

Das Ende konnte mich jedoch überzeugen. Leonie Swann führt alle Handlungsstränge logisch zusammen und überrascht den Leser nochmal richtig.

Fazit

Insgesamt habe ich jedoch mehr von „Glennkill“ versprochen. Was vielleicht auch daran liegt, dass jeder zu mir sagte: „Lies das, das ist echt niedlich.“ Ja, es ist niedlich, aber leider kein richtiger Krimi. Den Nachfolger „Garou. Ein Schafthriller“ habe ich auch im Regal. Aber ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich ihn lesen möchte…

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