Leserstimmen zu
Red Rising - Im Haus der Feinde

Pierce Brown

Red-Rising-Reihe (2)

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tolle Fortsetzung

Von: Sarah

08.06.2018

Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat und ich diesen immer wieder meinen Freunden verborge und weiter empfehle, musste ich natürlich den Band 2 lesen. Ich habe mir leider 1-2 Jahre dafür Zeit gelassen und das würde ich niemanden empfehlen. Also am besten gleich Band 1 bis 3 durchlesen, weil man sonst definitiv alles vergisst von dieser komplexen Welt und was welcher Protagonist für eine Geschichte hatte. Nachdem ich aber wieder in der Geschichte mitten drin war, hat aber locker 200-300 Seiten gedauert, war ich begeistert. Die Reihe bleibt sehr actionreich, mit vielen Gemetzeln und mit tollen Protagonisten. Es gibt wieder sehr viele Intrigen und hinterlistige Aktionen. Darrow beweist sich immer wieder in seiner Rolle als Führungspersönlichkeit. Es gab auch sehr viele schöne Dialoge und der Humor kam auch nicht zu kurz. Für mich bleibt Red Rising eine meiner Lieblingsreihen und ich habe sogar gleich mit Band 3 angeschlossen. Band 2 ist damit ein absolutes Muss, wenn einen Band 1 gefallen hat.

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Darrow hat der Obersicht den Kampf angesagt und will die Herrschaft der Goldenen endgültig brechen. Dafür schließt Darrow sich dem Widerstand an und wird dafür selbst zu einem Goldenen. Er befindet sich mitten unter seinen Freunden und versucht das System von inneren heraus zu zerstören. Doch Darrow findet unter den Goldenen nicht nur Feinde, sondern auch Freunde und sogar Liebe. Dennoch wartet der Verrat überall… Der erste Teil der Trilogie konnte mich absolut überzeugen und so war ich umso mehr gespannt, ob es dem Autor gelingt das hohe Level zu halten. Und wie Pierce Brown das Level halten kann! Der zweite Band war eine Achterbahn der Gefühle für mich und hat mich schon nach wenigen Seiten wieder mitgerissen. In diesem Band nehmen vor allem die SiFi Elemente deutlich zu. Denn Weltenschlachten und das Reisen durch das Universum sind in diesem Band ein zentrales Thema und auch die Raumschiffe werden des Öfteren beschrieben. Dabei wird die Gewalt weder verherrlicht noch heruntergespielt. Pierce Brown schildert die Gewalt und den Tod viel mehr absolut authentisch und im richtigen Maße brutal, rücksichtslos und emotional. Die Reise von Darrow und seinen Kumpanen ist voller Gefahr, Tod und Gewalt. Aber auch die politischen Intrigen enthalten weiter hin ihren Raum. So verrutscht Darrow mittlerweile einen Bürgerkrieg entstehen zu lassen. Und dabei funktionieren seine Pläne mal mehr oder weniger gut. Doch auch die Pläne seiner Gegner laufen nicht immer reibungslos ab, sodass ich mir nie wirklich sicher war, wer gerade die Oberhand hat und wer nicht. Durch die vielen Intrigen und Auseinandersetzung habe ich noch wesentlich mehr Informationen über das politische System oder die Machtverteilung erhalten. Die Ereignisse häufen sich oft und dies ist absolut positiv gemeint. Ich war so unter Spannung, dass ich einfach immer weiterlesen muss, um zu erfahren, wie es weitergeht und wie sich die Situationen entwickeln. Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich die Figuren jetzt Hassen oder doch Lieben soll. Jede Figur Besitz eine ganz eigene Rolle im großen Ganzen. Sie passen sich den Situationen an und verändern sich durch das Erlebte. Oft hätten sie, ehe sie dies alles durchlebt haben, anders verhalten und sich auch anders entschieden, dies macht die Figuren jedoch wesentlich authentischer und verleiht allen eine gewisse Mehrdimensionalität. Insgesamt ist der zweite Band eine rasante Fortsetzung, die dem ersten Teil in nichts nachsteht. Die Geschichte ist voller überraschenden Wendungen und hat mich das ein oder andere Mal atemlos zurückgelassen. Die gut ausgearbeiteten Figuren und der packende Schreibstil rundet den Roman zu einem grandiosen Abenteuer ab.

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Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nur zu 40% gelesen. Eigentlich eher quer gelesen. Ich hab vor gefühlten Ewigkeiten den ersten Band gelesen und für mich war der Einstieg sehr, sehr anstrengend und schwer. Normalerweise gibt es ja super nervende Rückblenden, aber bei diesem Buch gab es das diesmal nicht, was ich persönlich etwas schade fand/finde. Die Story fängt ein paar Jahre nach dem Ende des ersten Teils an (Zeitsprung!) und wenn man den ersten Teil noch präsent im Hinterkopf hat, gelingt der Einstieg auch super. Anders als im ersten Teil, muss man sich hier wirklich richtig stark konzentrieren, da es ziemlich Input gibt. Und dieser Input war für mich nun mal ein Grund, dass Buch nicht ganz zu lesen. ich schließe mich da auch anderen Meinungen an, denn die Spannung hat während der Inputphasen ziemlich gelitten. Kaum war ein Spannungsaufbau da, zack kam eine Information und zack war die Spannung irgendwie futsch. Bei meinem ganzen Gemecker muss ich sagen, dass pierce Brown sich treu geblieben ist sprachlich. Und was mich wirklich beeindruckt hat war, dass viele Charaktere eine tiefe hatten, die ich bei meisten Autoren vermisse. Auch die Spannung kommt wieder zurück. Und die Story ist auch wieder gut und durchdacht. Fazit: Hat mich leider nicht vom Hocker gerissen und ich werde auch nicht warm mit der Reihe. Aber ich denke, dass es auch größtenteils an mir selbst lag, denn dieses Buch ist nicht einfach für den kleinen Snack zwischendurch. Was ich wahrscheinlich vergessen habe zu erwähnen, macht vor allem Darrow Fortschritte, denn sein Charakter macht eine Entwicklung durch, die a) glaubwürdig ist und b) total viel Sinn macht (bei manchen macht das ja keinen großen Sinn), weil man Darrow mag.

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Meine Meinung: Der erste Teil hat mich sehr zwiegespalten zurück gelassen. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber richtig vom Hocker reißen konnte es mich auch nicht. Deswegen war ich umso gespannter, wie mir wohl der zweite Teil gefallen wird. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Dass ich Teil eins gelesen habe, war noch nicht lange her – zum Glück. Denn Rückblenden gibt es hier keine und so könnte es für den ein oder anderen schwer werden, in die Geschichte zu finden. Genau wie im ersten Teil ist der Schreibstil von Pierce Brown wieder sehr poetisch und besonders. Er schreibt sehr nüchtern und kalt. Auch der zweite Teil ist definitiv kein Buch, dass man nebenbei einfach so weg lesen kann. Man muss sich beim lesen schon sehr konzentrieren, denn die Geschichte ist voller Informationen, die auf einen einprasseln. Daher habe ich auch sehr lange für das Buch gebraucht, denn nicht immer hatte ich die nötige Ruhe für die Geschichte, was es leider noch schwerer gemacht hat. Die Spannung in dem Buch war okay. Dadurch dass es so viele Information gab, leidet die Spannung in meinen Augen. Auf den letzten 150 Seiten wurde es dann richtig spannend und actionreich und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Darrow der Protagonist, entwickelt sich in diesem Teil weiter. Er wird erwachsener, denkt mehr nach und wird stärker. Das Ende macht neugierig auf den dritten Teil und damit den Abschluss der Trilogie, ist aber kein riesen Cliffhanger. Fazit: “Red Rising – Im Haus der Feinde” ist ein Buch, bei dem man sich wirklich konzentrieren muss und am Ball bleiben muss, da der Schreibstil nicht einfach ist und sehr viele Informationen auf einen treffen. Ich hatte damit leider so meine Probleme, weswegen der zweite Teil der Trilogie 3 Sterne von mir bekommt.

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Meine Meinung: „Im Haus der Feinde“ von Pierce Brown ist der zweite Teil der epischen Red Rising Trilogie, auf den ich so lange sehnsüchtig gewartet habe. Als ich dieses Buch endlich in Händen hielt, wollte ich eigentlich direkt damit durchstarten, bekam es aber dann mit der typischen Angst zu tun: wird es meinen Erwartungen gerecht werden? Ist es überhaupt möglich, an diesen fulminanten ersten Band anzuknüpfen, der mich bis heute nicht losgelassen hat? So blieb es also erst einmal liegen, so lange bis schon der dritte Band erschienen ist und noch immer zögerte ich. Wieder einige Zeit später überkam es mich dann und ich musste es auf der Stelle lesen und – was soll ich sagen? – meine Ängste waren völlig unbegründet. „Im Haus der Feinde“ knüpft 5 Jahre nach den Ereignissen aus „Red Rising“ an und wirft uns mitten ins Schlachtengewühl – im All. Auch für mich waren mittlerweile fast 3 Jahre vergangen und so waren die vergangenen Ereignisse natürlich nicht mehr allzu präsent für mich, dennoch fand ich mich erstaunlich schnell in Browns erdachtem Weltentwurf zurecht. Zwar konnte ich einige Figuren bis zum Schluss nur grob zuordnen, aber so wirklich gestört hat das kaum. Man hat als Leser aber auch kaum Zeit, sich groß Gedanken zu machen, zu sehr überschlagen sich die Ereignisse. Freunde werden zu Feinden – und wieder zu Freunden. Bündnisse werden geknüpft und wieder gelöst; es herrscht Krieg. Fast war es schon zu viel des Guten, der rote Faden war zwischendrin außer Sicht, aber glücklicherweise meist schnell wiedergefunden. Wahrscheinlich habe ich jetzt schon wieder das meiste vergessen, manches ging direkt beim Lesen an mir vorbei, dafür habe ich später umso mehr zu entdecken, wenn ich diese Trilogie eines Tages erneut lesen werde. Das Lesevergnügen wurde dadurch auch keineswegs geschmälert und darauf kommt es bei Unterhaltungsliteratur ja wohl an. Und auch wenn sich der Kopf mal ausgeklingt hat, war das Herz umso empfänglicher. „Im Haus der Feinde“ ist eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle; Gänsehaut, Herzrasen und vielleicht auch das ein oder andere Tränchen sind bei dieser Reihe einfach nicht wegzudenken. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass es nicht so war wie Band 1 – aber eben auch nicht schlechter. Man hat das Gefühl, man lese zwei völlig verschiedene Bücher. Was sie, wenn man es genau nimmt, natürlich auch sind, aber Reihen sind oft wie ein sehr großes Buch, das eben in Stücke geteilt wurde und hier passen die Stücke eben nicht ganz zusammen. Ein seltsames Erlebnis. Alles in allem ist „Im Haus der Feinde“ ein starker zweiter Band, nicht schlechter als sein Vorgänger, aber auch nicht ganz so brillant. Wo mir „Red Rising“ den Atem raubte, bescherte mir die Fortsetzung nur Gänsehaut. Nur sprachlich war es tatsächlich nicht so klar, was vermutlich an dem hohen Erzähltempo lag. Brown schreibt generell fantastisch – schlicht, aber auf hohem Niveau – doch dieses Mal findet man keine hundert Klebezettelchen in meinem Buch, was ein starker Kontrast zum Vorgänger ist, aus dem ich mehr zitieren wollte, als je erlaubt wäre. Fazit: Pierce Browns „Im Haus der Feinde“ ist der aufregende zweite Band seiner epischen Red Rising Trilogie. Trotz der langen Wartezeit zwischen dem ersten und zweiten Band fand ich erstaunlich schnell Zugang zur Geschichte, auch wenn ich bis zum Schluss nicht alle Namen richtig zuordnen konnte. In diesem Band passiert so viel, dass ein Feuerwerk an Impressionen vor meinem inneren Auge vorbeizieht, wenn ich daran denke, so verlasse ich mich lieber auf meine Emotionen, die viel stärker ausgeprägt sind. Was das angeht, muss sich dieser zweite Band auch wirklich nicht hinter seinem Vorgänger verstecken – uns Leser zu berühren, hat Brown einfach drauf. Einzige Kritikpunkte: die sprachliche Raffinesse hat ein wenig unter dem hohen Tempo gelitten, ebenso war der rote Faden nicht immer allzu straff gespannt. 4,5/5 Bücher!

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Kritik: Charaktertechnisch ist alles beim Alten geblieben, Wir haben einmal Darrow, jetzt mit dem Nachnamen "au Andromedus", der nun offiziel Mitglied der Herrscherfamilie des Mars ist. Er muss Augustus,dem Oberhaupt,beweisen das er seines Namen würdig ist denn nur so kann er sein eigentliches Ziel erfüllen. Dann haben wir noch Virginia "Mustang" au Bellona, ehemals Teil der Familie Andromedus und Tochter des Nero au Augustus. Sie befindet sich in einer Liebesbeziehung mit Darrows Erzfeind, Cassius au Bellona, der auf nichts als Rache gesinnt ist. Denn Darrow ist der Mörder seines Bruders und er will um jeden Preis dafür bluten lassen, koste es was es wolle. Wie immer an Darrows Seite ist Sevro alias "Kobold" und seine Heuler. Er steht Darrow immer zu Seite sei es im Krieg oder in einer hitzigen Diskussion mit den Goldenen. Noch immer ist die Beziehung zwischen Sevro und seinem Vater und Darrows erster Lehrer und Unterstützer. Was zuletzt daran lag das ein Geheimnis um Dancer gelüftet wird, von dem Sevro schon länger wusste. Ich ging mit hoher Erwartung an den zweiten Teil ran, denn der erste Teil war für mich schon wirklich fesselnd und ein absolutes Must Have. Ich habe zufriedenstellend festgestellt, dass auch der zweite Teil perfekt an den Ersten anknüpft und meine Erwartungen sogar übertraf. Was mir persönlich sehr gut gefiel war, dass es diesmal nicht im Institut von statten ging, sondern in der echten Welt, die sehr unbamherzig ist. Das gesamte Kriegsszenario wurde perfekt umgesetzt und ich hatte das Gefühl das hier über ein real stattgefundenen Kampf erzählt wird. Leider habe ich auch einiges ausszusetzen. Ich weiß das Zwischenmenliche, vor allem die Liebesgeschichte zwischen Darrow und Mustang, sind für die Geschichte sehr wichtig, aber manchmal wurde hier übertrieben und ich kam mir vor, wie in einem kitschigem Teenie Roman. Es passt zum Beispiel überhaupt nicht, dass während eines Kampfes ganze Seiten nur um ihre innige Gespräche handeln. Die Stimmung mitten im Krieg leidet sehr darunter. Mein zweiter Kritikpunkt sind die kleineren Nebencharaktere. Sie tauchen plötzlich auf und haben wichtige Funktionen. Sie retten Darrow machmal sogar das Leben, aber kaum Hintergrundwissen. Manchmal wird nicht mal ein Familienname, der in ihrer Welt sehr von Bedeutung ist, preisgegeben. Ich würde mir wünschen, dass dies im nächsten Teil anders gehandhabt wird. Der Schreibstil ist, wie im ersten Teil, ziemlich einfach und vor allem angenehm zu lesen, worauf ich viel Wert lege. Man lernt sogar ein bisschen lateinisch. Um wieder auf das Latein zurückzugreifen: es werden Fremdwörter ob nun lateinisch oder eine andere Sprache sofort erklärt. Was nicht immer selbstverstänlich ist, wie ich an anderen Büchern gemerkt habe. Je nachdem, in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Fesselnd und immer mitreißeind. Fazit: Dieses Buch empfehle ich sehr: es hat es in meine Top 10 geschafft, man sollte dieses Wunderwerk nur lesen, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Es ist spannungsgeladen und voller Abenteuer. Also ein MUSS!

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Auch im zweiten Teil des Buches ging es um Darrow und um seine Freunde und Verbündete. Einige Zeit ist vergangen und Darrow arbeitet nun für den Feind - das Haus Augustus. Er ist inzwischen 20 Jahre alt und hat sich in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt. Der Schreibstil von Pierce Brown war auch diesmal sehr gut zu lesen und atmosphärisch dargestellt. Die Personen waren detailliert beschrieben und charakterlich sehr sehr tiefgründig aufgestellt. Jedoch hatte ich Schwierigkeiten mit der Masse der handelnden Personen. Trotz Register am Anfang des Buches fand ich es zu komplex. Teilweise wusste ich nicht mehr wirklich wer denn nun welche Person ist und in welcher Schlacht gegen wen Darrow gerade steckt. Wer ist Feind und wer Freund? Verbündeter oder Gegner? Ich hatte vor allem im Mittelteil große Schwierigkeiten zurecht zu kommen, was den Lesespaß für mich sehr sehr eingeschränkt hat. Erst auf den letzte 100-150 Seiten nahm das Buch für mich wieder sehr an Fahrt auf und es wurde wieder sehr spannend. Die letzten Seiten habe ich wirklich genossen uns freue mich jetzt doch auf den dritten Teil. Das Ende hatte es wirklich in sich. Ich hoffe, ich werde im letzten Band der Trilogie wieder etwas besser durchblicken können.

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Darrow hat die grausamen Spielchen des Instituts überwunden und lernt nun an der Akademie die Kunst der Kriegsführung. Einige Kameraden sind ihm geblieben, andere wurden in alle Himmelsrichtungen verstreut. Doch Darrow ist nicht unfehlbar und erleidet eine Niederlage, die ihn der Gunst seines Herrn beraubt. Gedemütigt und auf dem besten Wege vogelfrei zu werden, sieht er sich der Familie Bellona ungeschützt gegenüber und muss neue Bündnisse eingehen um zu überleben. Neue Wege tun sich auf, neue Verbündete werden gewonnen und Kameraden brechen mit ihm. Ein Krieg bricht aus, Verrat wird begangen und Darrow muss durch ein Meer aus Blut waten um sein Ziel zu erreichen - die Befreiung der Roten. Wow was für ein Buch! Alle Dinge die mich im letzten Band gestört haben waren vergessen, als ich direkt wieder in die Geschichte eingetaucht bin. "Im Haus der Feinde" spielt knapp zwei Jahre nach den Ereignissen im Institut - der Prolog blickt aber noch einmal ganz kurz auf die letzte Szene aus Band 1 zurück. Damit fällt der Einstieg denke ich auch nicht schwer, wenn zwischen den Büchern einige Zeit zurück liegt. Darrow kämpft als angesehener "Student" an der Akademie des Krieges bis er in Ungnade fällt und und nun gezwungen ist, neue und unberechenbare Bündnisse zu schließen. Ich habe mich gefreut Charaktere aus dem ersten Band wieder zu treffen. Im Laufe des Buches sind mir auch einige der Charaktere endlich richtig ans Herz gewachsen - ganz im Gegensatz zum ersten Band. Besonders Mustang, Sevro und die Heuler haben sich in mein Herz geschlichen, diese Bande von Verrückten ist einfach für alles zu haben und retten Darrow mehr als einmal den Hintern. Auch Darrow wurde mir in diesem Band sympathischer. Er ist nach wie vor kein typischer Held. Er vereint dunkle und helle Seiten in sich und gibt nicht auf - zum Wohle seines Volkes. Dabei muss er auch noch mehr ertragen als man sich vorstellen kann. So viel Leid, so viel Trauer, so viel Hass und Tod. Das Buch ist stellenweise sehr emotional und damit hätte ich nicht gerechnet. Die Geschichte hat mich total mitgerissen, trotz dessen, dass dieser Band stellenweise sehr politisch wurde und einige Intrigen im Vordergrund standen. Das wechselt sich aber ab mit geradezu epischen Schlachten zu Lande und im Weltraum. Da schwirrte mir stellenweise beinahe der Kopf vor lauter Action - Fregatten, Kreuzer, Starshells und allerlei andere Kriegswaffen kommen zum Einsatz beim Kampf um den Mars. Darrow steht irgendwann an einem Scheidepunkt und muss ich entscheiden wie er den Kampf fortführen will - nur so viel: es gibt einige Plottwists und auch die Söhne des Ares sorgen für ein paar davon. Und zwar gab es da Twists bei denen ich dachte: Oh mein Gott ja, so wollte ich das haben. Und es gab gerade gegen Ende welche nach dem Motto: Das hat der Autor jetzt nicht wirklich getan oder? Es ist ein Wechselbad der Gefühle bei dem ich doch tatsächlich in einer SciFi-Dystopie wässerige Augen bekommen habe - großes Kino. Wie sagte in einer amerikanischen Fantasy-Community ein User einmal: Braveheart in Space. Das trifft es auf den Punkt. Ich bin super froh, dass alle Teile bereits erschienen sind und ich nach dem furchtbaren Cliffhanger am Ende den dritten und abschließenden Band im November weiterlesen kann. Eine grandiose Fortsetzung über einen Krieg der Planeten und Häuser, der das Schicksal eines ganzen Volkes entscheiden könnte. Ein Buch über Freundschaft, Verrat, Liebe und Intrigen in dem man sich nie sicher sein kann wer auf welcher Seite steht und ob am nächsten Tag der vermeintliche Freund einem nicht ein Messer in den Rücken rammt. Die Geschichte eines Helden der keiner ist und auch keiner sein will - und doch ist er auf dem besten Weg die Ikone einer Generation von Menschen zu werden die er eigentlich hassen müsste. Nicht verpassen, trotz ein paar Längen könnte diese Trilogie mein Jahreshighlight werden.

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