Leserstimmen zu
Die Gabe des Himmels

Daniel Wolf

Die Fleury-Serie (4)

(36)
(3)
(3)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Historisch

Von: Mysterry

18.04.2018

Die Gabe des Himmels von Daniel Wolf, war für mich das erste Buch aus der Reihe der Familie Fleury. Was hier aber nicht weiter schlimm ist, da man die Bücher nicht zwingend chronologisch lesen muss. Die Handlung im Buch ist im Jahr 1346 angesiedelt und behandelt hier viele Themen die zur damaligen Zeit present waren. Vorsicht Spoiler Adrien de Fleury Sohn einer reichen Kaufmanns Familie aus Varennes kommt nach seinem abgebrochen Studium der Medizin über eine Pilgerreise zurück in seine Heimatstadt. Hier muss er allerdings feststellen das sich viele Dinge verändert haben. Sein Bruder Cesar hat sich mit dem Vater überworfen, da dieser seine Sünden die er als Kaufmann angehäuft hat büßen möchte um nicht sein Seelenheil zu verlieren. Um Buße tun zu können hat sämtlichen weltlichen Besitz einem Kloster vermacht. Dadurch ist die Familie bankrott und Adriens Bruder hat alle Hände voll zu tun das familäre Unternehmen zu retten. Als Adrien dann auch noch beichtet er habe sein Studium abgebrochen und wurde von der Universität verwiesen und möchte nun als "einfacher" wundarzt arbeiten kommt auch zwischen ihm und seinen Bruder zum Streit der sich im Laufe des Buches immer mehr zu spitzt. Adrien ist glücklich in seiner Stadt und arbeitet dort gerne als wundarzt er wird von vielen Bewohnern geschätzt und geachtet. Durch ein Raupenbefall in Kräutergarten wo er seine Medizin anpflanzt und diese durch die Raupen zerstört wird, lernt er die Apothekerstochter Lea kennen. Zwischen beiden entwickelt sich eine Freundschaft und später auch Liebe. Diese Liebe muss viele Höhen und Tiefen durchleben da Lea Jüdin ist und zur damaligen Zeit eine Verbindung mit einem Christ und einer Jüdin mit Folter und teilweise dem Tod bestraft wird. Dadurch sind beide gezwungen ihre Liebe geheim zu halten. Als die Pest in Varennes einzieht wird der Juden Hass immer größer die Menschen damals dachten das Juden das Wasser vergiften usw. Zu allem elend haben sich auch noch fanatische gläubige vor den Stadttoren gesammelt die sich Flagellanten nennen und von Luc angeführt werden, der früher in Varennes als Metzgermeister arbeitete und dann Verband wurde. Die Flagellanten bestärken das Stadtvolk in ihrem Glauben das die Pest nur zu denjenigen kommt die nicht ihren Sünden bereuen und Buße tun und auch das die Juden dran schuld seien. Es ist Gottesstrafe an die Christen. Adrien kämpft gegen die Pest, für seine Liebe und um Varennes. Daniel Wolf schafft 938 Seiten zum Lesen die Spannung im Buch aufrecht zu erhalten. Beim Lesen wurde es mir nie langweilig. Auch dadurch das er zwischen den Protagonisten wechselt und man so auch Einblicke in deren Denken und Handeln bekommt. Versteht man die Geschichte die der Schriftsteller in dem Buch aufbaut mehr. Ich selbst werde mir sicher auch die anderen drei Bücher der Fleury Reihe kaufen.

Lesen Sie weiter

Daniel Wolf "Die Gabe des Himmels" Rezension

Von: Yannik Tipirdamaz

05.04.2018

Der Roman "Die Gabe des Himmels" ist der vierte historische Roman von Daniel Wolf und ein gelungenes Meisterwerk. Die Geschichte ist ergreifend und der Handlung fehlt es an nichts. Daniel Wolf weiß, wie man eine spannende Geschichte erzählt und so kam es, dass ich das Buch verschlungen habe und so einige schlaflose Nächte hatte. Ich kann jedem Mittelalter-Fanatiker dieses Buch empfehlen. Vom ersten Kapitel an war ich begeistert und werde mir unbedingt die anderen Teile kaufen. Ich vergebe dem Roman 4/5 Sternen, da teilweise der Schluss ein bisschen zu schnell für meinen Geschmack war. Nichtsdestotrotz könnte Daniel Wolfs "Die Gabe des Himmels" eines meiner Lieblingsbücher werden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Yannik Tipirdamaz

Lesen Sie weiter

Kurzmeinung

Von: no_Fauxpas

15.03.2018

Ihr lieben Leseratten, etwas schreckliches ist passiert... ich hatte eine ausführliche Rezension zu Daniel Wolfs "Die Gabe des Himmels" geschrieben und dann ist mir leider die Festplatte meines Laptops durchgebrannt - die Rezension ist damit leider auch von den ewigen Abgründen des Computerhimmels verschluckt worden 😔😔😔😔😔😓 Sowas ist mir noch nie passiert und es tut mir unendlich leid, dass ich Euch mittelen muss, dass ich Euch vor dem Veröffentlichungstermin (in vier Tagen) leider keine Rezension online stellen kann... aber ich möchte Euch dennoch kurz das Buch vorstellen. Es grüßt Euch herzlichst Daniela - die Nele 👼 Klappentext: Eine gefährliche Liebe Eine schicksalshafte Aufgabe Eine epochale Katastrophe 1346: Als die Pest in Varenns wütet, steht Medicus Adrien de Fleury vor seiner bisher größten Herausforderung und kämpft um das Leben der Bürger Varennes - und das Herz einer Frau. Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jaqurs zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Lea kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt... Um es kurz zu machen: Wer sich gerne in einer wundervoll geschriebenen Geschichte verlieren will, wer historische Romane mag und wer bei einer guten Tasse Tee den Alltag vergessen möchte, der ist mit "Die Gabe des Himmels" von Daniel Wolf auf der richtigen Seite. Abgesehen davon, dass man hier für 9,99 Euro einen richtig schön dicken Roman in seinen Händen hält, der liebevoll gestaltet und mit historischen Karten versehen ist, hat Daniel Wolf "Die Gabe des Himmels" auf eine angenehme, interessante und keinesfalls langatmige Art geschrieben. Man legt das Buch nur ungern aus den Händen, denn die Geschichte fesselt einen schon sehr. Über den Autor: Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt« und »Das Gold des Meeres« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer. Interview mit Daniel Wolf Aus dem Dezember 2017 Was fasziniert Sie am Genre des Historischen Romans? Seit meiner Kindheit interessiert mich Geschichte. Mit meinen Büchern kann ich das Mittelalter für meine Leserinnen und Leser erlebbar machen. Während sie in eine packende Romanhandlung eintauchen, erfahren sie quasi nebenbei eine Fülle von Fakten über die Menschen vergangener Epochen – über ihre Lebensweise, ihre Sitten, ihre Schicksale. Der Historische Roman macht Geschichte lebendig und anschaulich. Wie kamen Sie auf die Idee einen Roman zu schreiben, der im 14. Jahrhundert spielt? Das 14. Jahrhundert war eine besonders dunkle Epoche; es gab Hungersnöte, endlose Kriege, die Pest, enorme gesellschaftliche Umbrüche. Ideales Material für spannende Geschichten also. Ich warf meine Kaufmannsfamilie Fleury mitten hinein und überlegte, wie sie mit all diesen Katastrophen und Umwälzungen umgehen würde. Diesmal müssen die Fleurys besonders viele Gefahren, Hindernisse und Schicksalsschläge überstehen. Aber sie dürfen auch lichte Momente erleben: Trotz der düsteren Thematik erzählt »Die Gabe des Himmels« von Hoffnung, Freundschaft, Liebe und Erneuerung. Wie lange haben Sie an Ihrem aktuellen Roman „Die Gabe des Himmels“ geschrieben? Alles in allem 18 bis 20 Monate inklusive Recherche, Plotarbeit und Überarbeitung. Es war wieder ein dicker Brocken Arbeit, aber ich verspreche sicher nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich die Mühe gelohnt hat. Für mich ist »Die Gabe des Himmels« der stärkste Roman der Fleury-Saga. Er ist noch spannender und abwechslungsreicher als die vorherigen Bände. In Ihrem Roman treten jede Menge starke Persönlichkeiten auf. Insbesondere die Heilerin Léa ist eine sehr interessante Frau. Würden Sie uns verraten, was Sie an ihr fasziniert? Mich faszinieren Menschen, die gegen den Strom schwimmen und gegen die herrschenden Verhältnisse aufbegehren. Im Mittelalter waren Frauen Menschen zweiter Klasse, sie waren gesellschaftlich benachteiligt und wurden von der Kirche als Ursprung aller Sünden diffamiert. Léa hat es sogar doppelt schwer; sie ist Jüdin und wird mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Hass konfrontiert. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft jeden Tag aufs Neue für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben. Copyright Interview: Goldmann Verlag

Lesen Sie weiter