Leserstimmen zu
Ich bin raus

Robert Wringham

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Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung ALs ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, war dieses Werk Pflicht. Schon länger denke ich darüber nach, was ich verändern kann, um meinem Leben mehr Freizeit zu geben ohne große Einbußen. Robert Wringham hat den Weg bereits geschafft. Zum Inhalt: Das Buch ist gegliedert in drei Teile. Zuerst beschreibt der Autor die Falle, in der die Menschen stecken, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Es wird ausführlich das System, was sich dahinter verbirgt, beschrieben. Dieses ist in erster Linie, dass der Mensch arbeiten gehen muss, um zu konsumieren. Und genau hier liegt das Problem, denn die moderne Welt suggeriert ständig, was für Überflüssigen Kram jeder unbedingt haben muss um sich, seinen Nachbarn oder Kollegen zu beeindrucken. Die Devise lautet immer höher, immer schneller und immer weiter. Wringham beschreibt sehr anschaulich und humorvoll, welche psychologischen Tricks und Manipulationen sich dahinter verbergen um das Rad am Laufen zu halten. In Teil zwei und drei folgen Tipss, wie man aus der Falle wieder herauskommt und das System erkennt. Hier gibt es gute Ansätze für Lösungen, wie man sich dem entziehen kann und trotzdem noch ein annehmliches Leben führt. Auch hilft dieser Ratgeber bei der Vorbereitung des Ausstiegs. Der Autor stellt dabei aber nicht außer Frage, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich in dem System aus Arbeit, Pendelei und Konsum sicher und wohl fühlen und für die es damit auch richtig ist und lässt natürlich jedem die Wahl. Dennoch soll es grundsätzlich jeden Menschen zum Denken anregen, ob so viel Überfluss und Konsum wirklich nötig ist, auch wenn es aus umweltlichen Aspekten ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da ich die dargestellten Szenarien und aufgedeckten Manipulationen sehr spannend finde. Auch wenn der Autor in vielen Bereichen sehr stringent und vermeintlich extrem ist, kann der Leser sich seinen Teil, der zu ihm passt heraussuchen und dennoch aus der Falle herauskommen. Dieses Buch erhält von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung Zum Buch: Verlag: Heyne Verlag ISBN 978-3-453-60466-7 Erscheinungsjahr: 2018 336 Seiten

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Dieses Buch war für mich, nachdem ich von meiner besten Freundin darauf aufmerksam gemacht wurde, Pflichtlektüre. Schon länger beschäftige ich mich damit, wie ich es schaffen kann, die Zeit in meinem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu verkürzen und zwar ohne staatlichen Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen oder nur noch von Luft und Liebe zu leben. Der Autor bezieht sich hierbei immer wieder auf den Zauberkünstler Harry Houdini, der auf Grund seiner Entfesselungstricks Bekanntheit erlangte. Es beginnt somit jedes Kapitel des Buches mit einem Zitat von Houdini. Zum Inhalt: Das Buch gliedert sich nach einem Vorwort von David Cain und einer Einleitung in drei Teile. Zuerst beschreibt der Autor die Falle in der die Menschen stecken, die für einen Dritten in Anstellung arbeiten. Es wird ausführlich das System, was sich dahinter verbirgt, beschrieben. Dieses in erster Linie, dass der Mensch arbeiten gehen muss, um zu konsumieren. Der psychische Clou dahinter ist, dass suggeriert wird, unter anderem durch die Werbung und die Medien, dass es nicht ohne Konsum geht. Die Devise lautet immer höher, immer schneller und immer weiter. Es wird auf sehr unterhaltsame aber auch eindrückliche Weise beschrieben, welche psychologischen Tricks und Manipulationen sich dahinter verbergen. In Teil zwei und drei wird dann beschrieben, wie man sich dem entziehen kann und trotzdem noch ein annehmliches Leben führt. Es folgen einige Erfahrungsberichte des Autors selber und von anderen Personen die sich erfolgreich dem System entzogen haben und damit sehr glücklich sind. Es werden auch mehrere Möglichkeiten vorgestellt, wie der Ausstieg vorzubereiten und gut zu bewerkstelligen ist. Der Autor stellt dabei aber nicht außer Frage, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich in dem System aus Arbeit, Pendelei und Konsum sicher und wohl fühlen und für die es damit auch richtig ist. Die Analysen der Auswirkungen des Konsums auf das Arbeits- und Lebensverhaltens der Menschen wird sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da ich die dargestellten Szenarien und aufgedeckten Manipulationen sehr spannend finde. Auch sind die eigenen Erfahrungsberichte des Autors sehr unterhaltsam, man findet sich auf jeden Fall an vielen Stellen wieder. Dieses Buch erhält von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung und sollte auf jedem Fall bei einem geplanten Ausstieg zu Rate gezogen werden.

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Arbeit die Nichts mit Handwerk und Freiwilligkeit zu tun hat ist bedeutungslos und wertlos" Inhalt:  Der Entfesselungskünstler Houdini, befreite sich aus vielerlei Gefängnissen sogar aus den Innereien eines Wals. Seine Aufführungen machten ihn in der westlichen Welt bekannt, aber nicht nur durch seine eigentliche Kunst...sondern auch was diese Entfesselungen symbolisierten. "Die Befreiung von den Fesseln der entstehenden Konsumgesellschaft der1900er - Jahre. 80 Prozent sind mit ihrem Job unzufrieden, trotzdem verbringen wir durchschnittlich 87000 Stunden bei der Arbeit. 5000 Stunden in Zügen, Bussen und Staus. Trotz der vielen Arbeit sind die meisten Menschen verschuldet, weil wir unsere Würde durch ein Eigenheim wieder herstellen müssen, was wiederum mit tollen Dingen befüllt werden muß. Robert Wringham nimmt uns mit auf einen Weg aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung. Rezension: Kann ein Job die eigene Identität ausmachen ????? Man sollte sich diese Frage wirklich einmal stellen. Ist der Mensch nicht noch viel mehr als das ? Sollte man sich nur über seine Job definieren...? Fakt ist das man durch seine täglich gebundene Arbeit überhaupt keine Freiheit in Anspruch nehmen kann. Man kann nicht spontan verreisen oder andere Dinge planen, ohne es mit der Arbeit abzugleichen. All das wird getan um überhaupt zu existieren und die Grundbedürfnisse abzudecken. Grundbedürfnisse sichern die Existenz , darauf geht Wringham auch ein und spricht ein bedingungsloses Grundeinkommen an. Wie würde die Welt aussehen wenn jeder ein bedingungsloses Einkommen bekäme ohne etwas dafür zu tun. Und jeder Luxus der darüber hinausgeht müßte dazu verdient werden. Man könnte sein Leben ganz anders planen, ohne nächtliche Alpträume darüber ja genügend zu verdienen das man auch alles bezahlen kann. Wringham sagt es würde ein ganz neue Ära entstehen, der Mensch wäre freier in seinem Denken und seinen Entscheidungen. Er geht aber auch darauf ein warum wir immer mehr Geld verdienen wollen, um immer mehr Unrat anzuschaffen, der uns im Endeffekt  wieder belastet, oder weil es andere auch besitzen. Das Buch ist 3 Teile aufgeteilt. 1.Die Falle, Wie geraten wir in die Falle von Konsum,Arbeit und Bürokratie?  2.Die Freiheit, Was ist ein gutes Leben ? Entfesselungskunst & was 1 Jahr in Montreal in Wringham ausgelöst hat. 3.Die Entfesselung Wie man der Arbeit, dem Konsum & der Bürokratie entkommt. Was unsere dummen Gehirne damit zu tun haben und wie ein Leben nach der Entfesselung aussehen kann. Fazit: Das Buch bekommt meine absolute Empfehlung. Denn jeder der ein wenig nachdenken kann und sich ein Bild von der heutigen Gesellschaft macht, bekommt meist den Eindruck wir Leben zu schnell aber nicht mehr Achtsam. Wir schlafen zu wenig, arbeiten zu viel, messen uns mit anderen, kaufen unnötiges Zeug um im nachhinein festzustellen... Wofür das alles? Was ist wirklich wichtig im Leben ? Jeder hat andere Ansichten mit dem was ihn glücklich macht. Aber ist weniger nicht auch manchmal mehr und nimmt es einen dann vielleicht auch die ein oder andere Sorge ? Man ist umgeben von Hektik und Krach, alles wird immer lauter. Es werden Medien und andere Dinge konsumiert nur um sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen und mal in sich hinein zu horchen. " Ich lebe für meine Arbeit " Dieser Satz ist so merkwürdig....und fragt man dann  " Was machst du sonst so?", dann kommt erst einmal NICHTS. Aber dann folgt meist " Ja wenn ich die ganze Woche arbeite bleibt ja nicht viel Zeit übrig." Ist das Freiheit ????? Ist das Leben ????? Ist das glücklich sein ????? Für mich definitiv nicht. Es ist schon sowas von normal geworden das der Mensch sich über seine Arbeit definiert, das er anderen die einen Mittelweg gefunden haben einredet/ vermittelt er sei faul. Nur weil sie mit weniger glücklicher sind. Was ist deiner Meinung nach richtiges Arbeiten??? Wird Arbeit denn nur als Arbeit gesehen wenn es ein Chef gibt der einen entlohnt? Ist eine Mutter für die der Tag manchmal erst Nachts endet nicht irgendwie auch der eigene Chef. Oder ein Künstler der seinen eigenen Weg gehen möchte.... Würden die meisten Mütter nicht lieber mehr Zeit mit dem eigenen Kind verbringen, statt es nach einem Jahr in wildfremde Hände geben zu müssen weil es die Gesellschaft  so will? Denn das ist die Realität. Man könnte noch viel mehr Beispiele aufzählen die einem absolut unnormal vorkommen wenn man sich etwas länger damit auseinander setzt. In Wahrheit bestimmen wir doch schon lange nicht mehr über unser Leben, wir sind umgeben von Zwängen und Pflichten....einer Endlosspirale. Selbst wenn dieses Buch der Menschheit nicht verhilft frei zu werden sollte es gelesen werden. Denkanstöße sind dir garantiert und holt dich vielleicht auch aus deiner Lethargie.

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Ich bin raus

Von: Merendina

19.05.2017

Robert Wringhams Buch hat mich schon vom Titel sehr angesprochen. Auch der Klappentext klingt sehr interessant: „Haben Sie auch allzu häufig von der Arbeit die Schnauze voll?“, „Wird das Fernsehprogramm jeden Abend langweiliger?“, usw. Davon bin ich persönlich zwar nicht betroffen, dennoch musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Meiner Meinung nach wird nämlich viel zu viel konsumiert. Sei es der Konsum von Kleidung und Lebensmittel, der Medienkonsum, etc. Muss man das alles haben oder ist es möglich, aus dieser Falle zu gelangen? Das Buchcover finde ich sehr passend zum Inhalt des Buches gewählt. Man sieht darauf vier uniform gekleidete Menschen, die in Reih und Glied stehen und sich an den Händen halten. Eine fünfte Person, die anders gekleidet ist, bricht aus dieser Ordnung aus und entfernt sich von den anderen. Nach einem Vorwort und einer Einleitung über die Herausforderungen des kleinen Mannes findet man drei große Kapitel. Kapitel 1 widmet sich der Falle. Hier wird berichtet, warum der Mensch in der Klemme sitzt. Es wird auf Arbeit, Konsum, Bürokratie und die dummen Gehirne der Menschen Bezug genommen. Im nächsten Kapitel geht es um die Freiheit, die Suche nach Alternativen. Wringham schreibt, was gutes Leben ist, wie Entfesselungskünstler ihre Freiheit nutzen usw. Teil 3 beschäftigt sich mit der Entfesselung , dem Finden von Fluchtwegen. Hier werden Tipps und Tricks genannt, wie man der Arbeit, dem Konsum und der Bürokratie entkommen kann, wie wir unseren dummern Gehirnen entkommen können und wie das Leben nach der Entfesselung aussehen könnte. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Man kann das Buch gut und flüssig lesen. Oft machte mich das Buch nachdenklich, denn es stimmt, dass man ein einfacheres Leben haben könnte, wenn man sich auf wesentliche Dinge konzentriert, mehr Ballast abwirft. Man sollte sich im Leben viel mehr mit dem beschäftigen, was einem persönlich wichtig ist. Braucht man den wirklich die neuesten Kleidungsstücke, die angesagtesten Küchengeräte oder das ultimative Smartphone? Muss man seine Freizeit stupide vor dem Fernseher verbringen? Man muss kein Minimalist sein, aber oft ist weniger einfach mehr. Auch wenn ich persönlich nicht in der „Falle“ sitze und ich schon immer auf Nachhaltigkeit und Stressvermeidung achte, hat mir dieses Buch doch einige Denkanstöße gegeben. Mir hat es richtig gut gefallen und die 334 Seiten waren sehr kurzweilig für mich. Ich kann dieses Buch bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen auch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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Wir alle sitzen in der Falle. Wie die Maus, die gerne das fette Stück Speck hätte. Doch heißt unsere Falle: Arbeit und Konsum. Wie wir uns daraus befreien können, sagt uns der Autor und „Entfesselungskünstler“ Robert Wringham. Robert Wringhams Buch „Ich bin raus“ ist in drei Teile gegliedert. Es hat eine klassische Ratgeberstruktur, in dem es zuerst die Ist-Situation des Lesers beleuchtet (Die Falle), dann die Soll-Situation erklärt (Freiheit) und schließlich im letzten Kapitel (Entfesselung) den Weg zur Soll-Situation darlegt. Teil I beschreibt unser Leben in der Falle. Wringham startet im Unterkapitel Arbeit mit Beschreibungen von typischen Arbeitsverhältnissen und Situationen aus der Arbeitswelt, in denen sich ein Großteil der Leser wiedererkennen wird. Dazu kommen Erzählungen aus seinem eigenen Arbeitsleben. Besonders lehrreich an diesem Kapitel ist die Beleuchtung der Geschichte der Arbeit. Das Unterkapitel schließt mit dem Fazit „unserer“ Ist-Situation: Wir arbeiten um Geld zu verdienen, um zu konsumieren. Das Unterkapitel Konsum erklärt, welche negativen Auswirkungen Konsum auf uns hat und wieso wir so viel konsumieren: Es wurde uns eingetrichtert, dass Konsum gleichbedeutend ist mit Spaß. Und wer möchte bitte keinen Spaß haben, wenn er schon jeden Tag acht Stunden arbeiten muss? Welchen Part die Bürokratie in der Falle spielt und warum auch unsere „Höhlenmenschengehirne“ schuld an unserem Fallen-Dasein sind, erklären die letzten beiden Unterkapitel. In Teil II führt der Autor uns vor Augen, wie ein Leben außerhalb der Falle aussehen könnte. Das Stichwort ist hier: Das Gute Leben. Das Gute Leben besteht aus: in Frieden arbeiten, in Würde leben und sein Glück finden. Welche Voraussetzungen es dafür braucht, wie andere „Entfesselungskünstler“ leben und wie der Autor selber ein gutes Leben lebt, sind die zentralen Inhalte in Teil II. Nachdem der Leser weiß, wie die Falle aussieht und funktioniert und wie es anders gehen könnte, fehlen noch die Ratschläge, wie man sich daraus befreit. Diese folgen in Teil III. Der Autor macht zahlreiche Vorschläge, um der Arbeit, dem Konsum, der Bürokratie und unseren Höhlenmenschengehirnen zu entkommen und vergisst auch nicht, davon zu berichten, was nach der „Entfesselung“ wichtig ist. Der Untertitel des Buches „Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung“ verspricht viel. Und dieses Versprechen wird gehalten. Was sich nicht von jedem Ratgeber sagen lässt. Die Beschreibung der Arbeits- und Lebenssituation vieler Menschen zu Beginn des Buches, trifft den Nagel auf den Kopf. Als Leser beendet man so gut wie jeden Satz mit einem Kopfnicken. Die Leichtigkeit der Sprache und der Humor des Autors helfen glücklicherweise dabei, nicht an der eigenen Situation zu verzweifeln. Und am Ende steht das Fazit, das man selber vor einiger Zeit schon gezogen hat. Doch man selbst hielt sich für einen Spinner, so zu denken. Das Buch lässt einen aber erkennen, dass man kein Spinner ist, wenn man sich danach sehnt, sein Leben jetzt zu leben und nicht erst nach 40 Jahren Lohnsklaverei, wenn es vielleicht schon zu spät ist. Und nach dieser Erkenntnis brennt der Leser darauf, endlich den Ausweg kennenzulernen - und der Autor zeigt uns welche auf. Und zwar für jeden: Teilzeitarbeit für vorsichtige Entfesselungskünstler bis hin zu verrückten Entfesselungsideen. Die Voraussetzung bei allen Auswegen ist immer eine Reduzierung des Konsums. Welche Möglichkeiten es dabei gibt, wird ebenfalls anschaulich erklärt, so dass der Leser am Ende das Gefühl hat, dass die Flucht wirklich gelingen kann. Die unterbreiteten Vorschläge sind nie realitätsfern und die Aussagen des Autors werden untermauert durch Verweise auf andere Autoren, auf historische Persönlichkeiten und Beispiele aus dem Hier und Jetzt. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, das mich daran glauben lässt, dass ein anderes, ein freies Leben möglich ist!

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