Leserstimmen zu
Das Zimmer der Wunder

Julien Sandrel

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Die Karrierefrau Thelma telefoniert gerade mit ihrem Chef, als in fast greifbarer Nähe ihr Sohn Louis (13 Jahre alt) einen Unfall hat. Thelma wollte zusammen mit Louis ihre Mutter besuchen, Louis fuhr mit seinem Skateboard vor und wird von einem LKW angefahren. Er überlebt, liegt aber im Koma und die Ärzte machen Thelma wenig Hoffnung. Thelma lässt sich gehen, findet aber dann in Louis Zimmer sein Heft der Wunder, eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat. Thelma beschließt die Träume ihres Sohnes zu erleben und diese in Ton und Bild aufzuzeichnen … Julien Sandrel schaffte es mit seinem Familienroman, dass ich bei dieser herzergreifenden Geschichte keinesfalls emotionslos bleiben konnte. Der Schreibstil von Julien Sandrel ist flüssig, fesselnd aber auch teilweise humorvoll. Die Geschichte war so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand weglegen konnte! Die Charaktere sind vortrefflich gut und authentisch gezeichnet. Thelma lebt für ihre Karriere und versucht ihre Familie unter einen Hut zu bringen. Sie ist immer für die Firma erreichbar und ist nicht gerade geduldig zu Louis in den letzten Augenblicken vor dem Unfall. Nach dem Unfall, macht sie sich deswegen Vorwürfe. Man kann ihre Verzweiflung, Ängste und der Schmerz mitfühlen. Ihre Entwicklung nach Louis Unfall kann man wunderbar beobachten. Sie entdeckt das Leben für sich und berichtet Louis davon am Krankenbett. Thelmas Mutter fand ich willensstark und liebenswert. Es freute mich, dass Thelma und ihre Mutter ihre anfangs schwierige Mutter-Tochter Beziehung überdacht haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Leser immer wieder an Louis’ Gedanken aus der Koma-Perspektive Anteil nehmen kann. Der Autor hat uns mit der Geschichte vor Augen geführt, was ein Augenblickt alles verändern kann … also lebe jeden Tag als wäre es dein letzter! „Das Zimmer der Wunder“ ist ein herzergreifender Roman voller Wunder, der mich sehr berührt hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Highlight!

Von: lisi_liest

22.10.2019

Der Monat Oktober steht für mich unter dem Stern der „Wohlfühlbücher“ , Da passt dieses Buch komplett rein! Unendliche Liebe und Begeisterung für diesen Roman! Ich hoffe ich werde meiner Begeisterung gerecht und finde die richtigen Worte. Ich bin ehrlich: Als ich Thelma am Anfang begegnet bin mochte ich sie nicht besonders. Obwohl sie einen wunderbaren Sohn hat steht doch ihr Job im Mittelpunkt. Menschen sind ihr unwichtig. Das erste was sie über ihre Mutter berichtet ist abfällig. Karriere, Karriere, Karriere – Prio eins in ihrem Leben. Dann passiert der Moment der Thelmas Leben verändert. Endlich ein erster Einblick hinter die Fassade der Frau, die einfach Lust auf mehr gemacht hat. Julien Sandrel beschreibt so realistisch Thelmas Erinnerungen an den Moment des Unglücks und die Stunden danach, das man selbst meint von der Katastrophe betroffen zu sein. Sie hat mir so unendlich Leid getan. Die Mutter beginnt die ganze Liste abzuarbeiten. Ich kann es nicht anders sagen, ihre Herangehensweise ist einmalig und berührend. Auch wenn die Bucket List der rote Faden der Geschichte ist….das eigentlich Herz der Story ist Thelmas Entwicklung. Ist sie am Anfang karrierebeseßen, verschlossen und zu sehr auf sich selbst fokussiert, entwickelt sie sich zu einem wunderbaren Menschen und einer tollen Mutter. Sie öffnet sich immer mehr, überdenkt ihr bisheriges Leben und definiert ihre neuen Ziele. Ich könnte jetzt ewig darüber schwärmen, will jedoch nicht zu viel verraten. Also lest doch einfach den Roman. Julien Sandrel beschreibt hier die Realität, wie das Leben spielen kann, wie kostbar es ist. Ich kann ihm nur MERCI BEAUCOUP für dieses wunderbare Buch sagen. Ich selbst werde meine eigene Bucket-List nochmal zur Hand nehmen, viel zu lange ist es her! Ebenfalls fande ich, ohne zu spoilern, das Ende PERFEKT und einfach passend. Klare Empfehlung meinerseits!

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Lebe jeden Tag so, als sei es dein letzter" . Julien Sandrel beschreibt in seinem Roman die grösste Tragödie für Eltern. Er schaffte es mit den richtigen Worten, die Situationen bildhaft und real werden zu lassen. Ich konnte mich sehr gut in Thelma einfühlen, ihre Verzweiflung und der Schmerz sind greifbar. Der Leser darf auch immer wieder an Louis' Gedanken im Koma Anteil nehmen. Seine Bucket-list hat mich fasziniert und Thelma ist über sich hinausgewachsen und die Botschaft: "Warum hatte es einer solchen Tragödie bedurft, ehe wir begreifen, welche wichtige Rolle wir im Leben des jeweils anderen spielen" hat mich nachdenklich gemacht und trifft direkt ins Herz. Fazit: Ein weiser Roman voller Wunder, der mich sehr berührt hat. 4,5/5 ⭐und eine Leseempfehlung. #prsample

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Das Zimmer der Wunder Diane Jordan Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.... Sekunden, Bruchteile die dein Leben verändern. Ich kann davon ein Lied singen. Und bin deshalb vielleicht besonders sensibel, was solche Themen angeht. „Das Zimmer der Wunder“, vom französischen Schriftsteller Julien Sandrel ist laut der Elle ein „Feel-Good-Roman voller Emotionen“ . Als Mutter kann ich die Ängste und Sorgen, die einen befallen, wenn die eigenen Kinder am Straßenverkehr teilnehmen, sehr gut verstehen. Und die Gedanken, ob die Kinder wieder heil nach Hause kommen, kenne ich ebenfalls. Das Taschenbuch das aus dem französischen von Claudia Marquardt übersetzt wurde, geht jedenfalls mächtig unter die Gürtellinie. Sie trifft einen wunden Punkt und wühlt emotional mächtig auf. Das Wunder des Daseins und des Lebens bekommt auf einmal einen ganz neuen Stellenwert. Diese Ehrfurcht, die man schon vor der Geburt des Kindes empfunden hat, bekommt einen ganz neuen Stellenwert. Aber auch die Angst um das Leben des eignen Kindes in Gefahrensituationen, wird vom Autoren gut aufgegriffen und authentisch beschrieben. Die Protagonistin Thelma und ihr Sohn Louis sind vortrefflich gewählt und ausführlich beschrieben. Die Ängste und Sorgen, bezüglich des im Koma liegenden Sohnes nachvollziehbar und sehr emotional geschildert. Der Schreibstil und die Wortwahl ist der packenden Thematik angepaßt. Ob man will oder nicht, man bekommt Gänsehaut und spürt förmlich die Schmerzen, Angst und Pein. Die nackte Angst und pure Verzweiflung die Thelma die Bucket-List ihres Sohn Louis abarbeiten lässt, um den Lebenswillen ihres Kindes zu entfachen. Und um festzustellen, dass das Leben kurz und manchmal gefährlich ist. Und das ein Innehalten und Ehrfurcht dem Leben gegenüber auf keinen Fall schaden kann. Das „Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter“ geht unter die Haut, ich empfehle einen Haufen Taschentücher parat zu legen. Und diese Zuversicht, Ereignisse, dessen zustande kommen man sich nicht erklären kann, als großes Wunder zu bezeichnen finde ich trefflich und passend. Natürlich als er dass „Am Ende wird alles gut“, den Plot beschließt. Wenn es nicht gut wird, ist es auch nicht das Ende“, und das passt bei diesem Roman perfekt. Das Cover ist für mich ebenfalls ein Sinnbild für ein buntes Leben. Die angedeutete Silhouette von Paris, das Flugzeug am Himmel und alles gerahmt von bunten Blüten. Inhalt: Manchmal ist das Leben selbst schon Wunder genug Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen – wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis‘ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper ... Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken? Autor: Julien Sandrel, geboren 1980 in Südfrankreich, lebt heute mit seiner Frau und den beiden Kindern in Paris. Die Idee zu seinem Debütroman »Das Zimmer der Wunder« kam ihm, als er sich eines Tages in einer brenzligen Situation Gedanken darüber machte, was wäre, wenn seinen Kindern im Straßenverkehr etwas passieren würde. Der Roman wurde in Frankreich von der Presse gefeiert, noch vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und wird derzeit verfilmt. Fazit: 5***** „Das Zimmer der Wunder“ von Julien Sandrel ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 288 packende Seiten.

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>>Manchmal ist das Leben selbst schon Wunder genug...<< „Das Zimmer der Wunder“ von Julien Sandrel – eine Geschichte, die einen kaum loslässt! Ein einziger Moment kann das ganze Leben schlagartig verändern. Nichts ist mehr wie es war, Thelma muss genau das miterleben. Eigentlich ist sie ziemlich verbissen und ehrgeizig was ihre Karriere anbelangt, doch nachdem Louis nach einem schrecklichen Unfall im Koma liegt und sein Leben nur noch am seidenen Faden hängt beginnen ihre Prioritäten sich drastisch zu ändern! Thelma findet eine Liste mit Dingen, die Louis erleben wollte und begibt sich auf die Reise. Einerseits um für Louis Hoffnung zu schaffen, andererseits um seine Wünsche zu erfüllen und gleichzeitig ist es auch Thelmas Reise zu sich selbst. „Das Zimmer der Wunder“ von Julien Sandrel war für mich eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich hatte viele tiefe emotionale Momente erwartet und muss ehrlich sagen, dass mich die emotionale Ebene, bedingt durch den Schreibstil, dieser konnte mich nicht gänzlich begeistern muss ich leider sagen, eher immer an den für mich falschen Punkten am meisten bewegt hat, was dazu geführt hat, dass die wirklich herzzerreißenden Ereignisse mich nicht so bewegen konnten, wie ich es gehofft hatte. Dennoch ist es eine wirklich tragische Geschichte voller Hoffnung und vor allem voller schöner lebendiger Lebensmomente, die mich nicht losgelassen haben und die letztlich für mich hier auch ins Gewicht fallen und das Ganze zu einem unheimlich schönen Buch machen. „Das Zimmer der Wunder“ ist tatsächlich für mich trotz seiner kleinen Ecken und Kanten ein kleines Buch der Wunder und vor allem aber der lebendigen Lebensfreude!

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Carpe Diem

Von: lalaundfluse

25.08.2019

Das Zimmer der Wunder ist ein wundervoller, wenn auch oft trauriger Roman. Man sollte seine persönliche Bucketlist jeden Tag erneuern und auch umsetzen. Ich habe das Buch verschlungen und möchte gleich mit allen Lebensaufgaben beginnen. Wunderbar geschrieben und ideal für einen kleinen Urlaub zwischendurch.

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