Leserstimmen zu
Das Zimmer der Wunder

Julien Sandrel

€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

„Das Zimmer der Wunder“ von Julien Sandrel ist ein kurzweiliges Buch über eine Mutter, die nach einem Unfall ihres Sohnes, um ihn kämpft. Thelma ist mit ihrem Teenagersohn Louis unterwegs, als er von einem LKW angefahren wird und ins Koma fällt. In ihrer Verzweiflung will Thelma die Bucket-List ihres Sohnes, welche sie in seinem Zimmer findet, erfüllen. Darunter findet sie z.B. Karaoke singen, die Brüste der Lehrerin anfassen und noch vieles mehr. Als Karrierefrau fängt sie nun an umzudenken und ihr Leben in neue Bahnen zu lenken Julien Sandrel hat mit seinem lockeren Schreibstil das Buch aus 2 Perspektiven – aus der Sicht von Thelma und aus der Sicht von Louis – erzählt. Dadurch liest es sich flüssig und es bleibt spannend, da man auch die Gedanken von Louis während er im Koma liegt, erfährt. Die Tatsache, dass man durch einen Schicksalsschlag als Mutter nochmal anfängt sein eigenes Leben zu hinterfragen und einen Neuanfang wagt, hat mich berührt und an der ein oder anderen Stelle auch zum Nachdenken gebracht – gibt es auch im eigenen Leben Momente, in denen man „bewusster“ da sein sollte? „Das Zimmer der Wunder“ ist eine ideale Urlaubslektüre für alle, die gerne kurzweilig unterhalten werden und dabei vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß für etwas Abwechslung im Leben mitnehmen wollen.

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Es gibt vieles im Leben, das man verändern möchte. Vieles, was man ungeschehen werden lassen möchte, dennoch geht es nicht. Ein Moment, eine Sekunde, können so vieles verändern und man ist am Boden zerstört. Was wäre wenn.....stellt man sich dann immer die Frage. Könnte alles anders verlaufen, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders verhalten hätte, sich mehr Zeit genommen hätte? Es war mein erstes Buch von Julien Sandrel. Ich war anfangs skeptisch und nun erwartet ihr sicher, dass ich juble und mich euphorisch über das Buch äußere. Leider muss ich euch anfangs enttäuschen. Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch etwas schwerer. Gut, manchen möchte es anders ergehen, aber so war es leider. Ich kam mit dem Schreibstil nicht wirklich klar und dennoch war da etwas, was mich gefesselt hat. Widersprüchlich...ich weiß. Diese Gefühle nun in Worte zu fassen, ist etwas schwer. Warum ich deshalb doch 4 Sterne vergebe? Ich kann es euch sagen. Nachdem ich mich mit Thelma am Anfang abgefunden habe, teilweise ihre Handlungen verstanden habe, bei denen sie so unter Druck stand, kam eine große Wendung. Sie geht die Wunschliste ihres Sohnes durch. Wünsche, die er gerne in seinem Leben erfüllen möchte. Was ich da erlebt habe, hat mich einige Male schmunzeln lassen, denn die Wünsche sind teilweise echt phänomenal. Aber dieses Buch zeigt mehr als eine Mutter, die um ihren Sohn kämpft, die sich verändert und ein neues Leben beginnt. Es lässt einen selbst in sich gehen. Man überlegt, ob es bei einem selber nicht Momente gibt, bei denen wir unsere Familie vernachlässigen, bei denen wir uns vielleicht anders entscheiden könnten. In einigen Passagen erleben wir die Sicht aus Louis, der im Koma liegt. Wir bekommen mit, was er fühlt, wie er die Umgebung wahrnimmt. Dies hat mir öfters eine Gänsehaut beschert. Nachdem ich dann das Buch beendet habe, habe ich mich selbst gewundert, wie gebannt ich dem ganzen gefolgt bin. Es hat mir wieder bewiesen, sich nicht auf den ersten Eindruck zu verlassen, sondern weiter zu denken, sich einem Buch völlig auszuliefern. Das Leben kann so voller Hoffnung sein, es ist nie zu spät einen Neuanfang zu wagen.

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Rezension: Da ich ein sehr emotionaler Mensch bin und die Geschichte sich vom Klappentext her sehr gut las, wollte ich dieses Buch unbedingt haben. Ein großes Dankeschön geht dabei an Laura Austen vom RandomHouse, welche mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Ich habe mit Thelma gelacht, geweint, gebangt und gehofft! Julien Sandel transportiert die ganze Gefühlspalette in diesem Buch und fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Erlebnisse von Thelma, als sie Louis‘ Bucket-List abarbeitet sind herrlich. Eine solche Reise würde ich am liebsten auch machen. Zwischendurch kommt auch Louis zu Wort, der alles hört, sich aber nicht bemerkbar machen kann. Man weiß nicht, ob es stimmt, aber man wünscht sich, dass "Kranke" die Anwesenheit der Lieben mitbekommen. Durch seine ersten und oftmals auch witzigen Kommentare merkt man, dass Louis seine Mutter sehr liebt, obwohl sie sich selbst oft als schlechte Mutter bezeichnet. Das Buch ist aus der Sicht Thelma's und aus der Sicht von Louis im Koma erzählt, was mir sehr gut gefällt. Ich mag Perspektivwechsel gern, wenn sie gut gemacht sind - und das ist hier definitiv der Fall. Der Schreibstil ist schön locker und leicht. Mit dem Ende sind für mich dennoch einige Fragen offen... Fazit: Ein unglaublich emotional geschriebener Roman, mit ernstem Unterton, aber locker geschrieben, der mich sehr berührt hat! Thelma: "Ich ließ meinen Blick durch dieses Zimmer der Wunder wandern... Es hatte wie ein Gefühlsbeschleuniger auf mich gewirkt, hatte mich der Reihe nach beinah vernichtet, mein Leben auf den Kopf gestellt,... neue Energien in mir wach gerufen, mich mit vielem versöhnt, mich über mich selbst hinauswachsen lassen, verändert."

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"Das Zimmer der Wunder" von Julien Sandrel ist ein starker Frauenroman, der mich auf Anhieb begeistern konnte! Der Autor erzählt liebevoll und fesselnd ein emotionales Abenteuer, dass euch definitiv begeistern wird. Die Protagonistin Thelma ist ihr Leben lang fixiert auf ihre Karriere und vergisst dabei ihren Sohn Louis. Als er plötzlich einen Unfall hat, verletzt wird und im Koma liegt, ist ihr klar, dass sie etwas ändern muss. Innerhalb von vier entscheidenden Wochen, möchte sie Louis helfen ins Leben zurückzukehren und erfüllt ihm seine Wünsche. Dabei erkennt sie, dass sie, sollte Louis wieder aufwachen, einiges in ihrem Leben ändern muss. Mit Unterstützung, Motivation und großer Hoffnung begibt sich Thelma auf eine spannende Reise und lernt dabei sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen... Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er war flüssig und leicht zu lesen. Die Handlung hat mich ebenfalls begeistert. Der Klappentext hält, was er verspricht und zeigt uns auf emotionale, aber auch witzige Art und Weise, dass das Leben unberechenbar ist. Mit dem Buchende war ich vollkommen zufrieden und hätte sogar gerne weiter gelesen, da mir die Charaktere sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Man gewinnt sie als Leser für sich und möchte sie nicht mehr loslassen. Mein Fazit ist, dass die Geschichte durchaus Potential hat, aber keinen Knall der Emotionen in mir auslösen konnte. Trotzdem ist es eine wundervolle Geschichte, die es sich zu lesen lohnt!

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🌼🌼🌼 Thelma ist eine ehrgeizige Karrierefrau und alleinerziehende Mutter. Ihr Sohn Louis macht es ihr nicht immer einfach und auch sie macht es ihrem Teenager Sohne nicht immer leicht. Thelma ist die meiste Zeit beschäftigt mit ihrer Arbeit und vernachlässigt manchmal unbewusst Lousi der als Teenager doch eine gute Priese Aufmerksamkeit braucht. Durch einen schrecklichen Unfall, nimmt das Leben von Thelma eine totale Wendung. Sie bangt nun um das Leben ihres Sohnes und erkennt von Tag zu Tag die wirklich wichtigen Dinge im Leben, welche sie vor einiger Zeit ausgeblendet hat. Während sie hofft und bangt, dass Louis wieder gesund wird, findet sie sein Tagebuch mit Zielen, welche sich Louis vorgenommen hat einmal zu erleben. Thelma sieht dies als Chance, ihren Jungen zurück zu gewinnen und ihm zu zeigen, dass das Leben zu toll ist, um all diese Möglichkeiten zu verpassen. In dieser schwierigen Zeit findet sie Nähe und Zugang zu ihm. Auch zu Menschen, bei denen sie dachte, dass das nie mehr der Fall sein wird. Thelma lernt, wieder sich selbst zu sein und ihr Leben neu zu priorisieren. Eine tolle und herzzerreissende Geschichte. Die Protagonistin in eine selbstbewusste und starke Frau. Ihre Fürsorge und ihr Mut sind bemerkenswert. Ich konnte das Buch nicht weglegen, weil ich wissen musste, in welche Abenteuer Thelma sich als nächstes stürzt. Besonders das Ende hat mich sehr berührt, weil es völlig unerwartet war und viele spannende Fragen offen lies. Eine sehr empfehlenswertes Buch. Das Leben ist so kurz. Oft hört oder sagt man diesen Satz. Manchmal jedoch vergisst man, dass es wirklich so ist. Wir nehmen oft das Leben und all die Abenteuer als selbstverständlich. Auch ich muss mir immer wieder sagen, dass ich dankbar sein muss für all die Kleinigkeiten, die grossen Dinge, Familie, Freunde und für so vieles mehr. Ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, jeden Tag (auch wenn der Tag gefühlt nur von negativen Sachen geprägt war) für drei Dinge dankbar zu sein.

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Das schlimmste was Eltern zustoßen kann. Nach einem blöden Streit wird Louis von einem LKW angefahren und liegt seit dem im Koma. Die Welt für Thelma steht still. . . Doch er hat eine Bucket Liste die seine Mama nun versucht abzuarbeiten. Denn keiner weiß ob Louis die Dinge noch alle erleben wird. . . Diese Geschichte ist locker geschrieben und aus der Sicht der beiden, das mag ich sehr. Manche Sacven auf der Liste sind schon komisch,und zu schnell umzusetzen, wo wir mit Sicherheit nicht so schnell hinbekommen würden. . . 3/5⭐ da es oft vorhersehbar war, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.

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Dieses Buch ist so tiefgründig und berührt emotional sehr. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen, in die Geschichte einzutauchen und unterschiedliche Emotionen wahrzunehmen. Der Schreibstil des Autors ,der Aufbau der Geschichte und die Charakterisierungen der Protagonisten waren stimmig und haben mich von Anfang an verzaubert und in ihren Bann gezogen. Die Buget List ist so..., das müsst ihr bitte selber rausfinden.

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Vor kurzem habe ich durch die Bloggerjury den Roman „Das Zimmer der Wunder“ erhalten. Heute möchte ich euch von diesem besonderen, einfühlsamen Buch in einer ausführlichen Rezension erzählen. Klappentext: “ Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen – wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis‘ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper … Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken? „ Zum Autoren: Julien Sandrel ist 40 Jahre alt und stammt aus Südfrankreich, heute wohnt er mit seiner Familie in Paris. Er selbst hat einst eine riskante Situation erlebt, die ihn zu seinem Debüt „Das Zimmer der Wunder“ inspiriert hat. Sein erstes Werk wurde in Frankreich zum Besteller, erschien bisher in 26 Ländern und wird aktuell verfilmt. Ich hatte eher geringere Erwartungen. Bücher zu so ernsten Themen sind mir oft einfach zu traurig. Die Welt ist schon traurig und irre genug. Das Cover finde ich ganz schön, der Klappentext schien meine Erwartungen zu bestätigen. Allerdings machte mich stutzig: die „ELLE“ schreibt über das Buch: „Ein Feel-Good-Roman voller Emotionen“. Und das trifft es auch wirklich. Es ist intensiv, es hat mich unglaublich berührt und trotz des traurigen Themas, ist es zeitgleich so lebensfroh und sensibel, so toll erzählt. Im Plot geht es um Thelma. Eine Protagonistin, an die man als Leser schnell sein Herz verliert. Sie steht immer unter Strom, arbeitet hart an ihrer Karriere und hat keine Zeit für sich selbst. Sie ist allein erziehende Mutter und kämpft sich für ihren Sohn durch den Dschungel des Lebens. Sie ist aber keine snobistische Karriefrau. Direkt zu Beginn passiert dann der Unfall, welcher ihre Welt auf den Kopf stellt. Thelma ist in tiefer Trauer. Julien Sandrel schafft es aber, ihre Trauer zu transportieren, man kann sich gut in sie einfühlen, aber er wird nie sentimental oder flach. Der Unfall ist der Punkt, an dem Thelma anfängt, umzudenken. Und hier setzt der Autor an. Er bejaht das Leben komplett. Thelma findet die Bucket Liste ihres Sohnes- und macht sich auf, um seine Ziele zu erleben. Sie reist viel, erlebt irre Sachen und spürt dabei: sie lebt, sie ist da. Die Trauer ist okay, aber das Leben will gelebt werden. Der Erzählstil ist flüssig, ergreifend, aber nicht kitschig. Es ist witzig, geht ans Herz und auch unter die Haut. Die Reise an neue Plätze, zu unbekannten Ereignissen und witzigen Situation verändert Thelma stark. Sie fängt an, ihre Verhältnisse zu sortieren und findet zu sich selbst zurück- aber auch zu Menschen, die kein Teil ihres Lebens mehr waren. Nach und nach wird aus der Karrierefrau eine feinfühlige Mutter, die um das Leben ihres Sohnes fürchtet, aber seine Reise für ihn geht. Der Autor nimmt die Leser quasi mit auf Thelmas Reise. „Das Zimmer der Wunder“ berührt, ist wunderschön und so lebensbejahend… ich bin gespannt auf die Verfilmung und hoffe, dass sie auch in den deutschen Kinos laufen wird. Ein gelungenes Debüt des französischen Autors. Einfach schön!

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