Das Zimmer der Wunder

Roman – Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter

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Manchmal ist das Leben selbst schon Wunder genug

Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen – wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis‘ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper ... Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken?

»Feel-Good voller Emotionen.«

Elle

Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Originaltitel: La Chambre des Merveilles
Originalverlag: Editions Calmann-Lévy, Paris 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23561-1
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Kurzweilig und die perfekte Urlaubslektüre

Von: lesulu

05.08.2020

„Das Zimmer der Wunder“ von Julien Sandrel ist ein kurzweiliges Buch über eine Mutter, die nach einem Unfall ihres Sohnes, um ihn kämpft. Thelma ist mit ihrem Teenagersohn Louis unterwegs, als er von einem LKW angefahren wird und ins Koma fällt. In ihrer Verzweiflung will Thelma die Bucket-List ihres Sohnes, welche sie in seinem Zimmer findet, erfüllen. Darunter findet sie z.B. Karaoke singen, die Brüste der Lehrerin anfassen und noch vieles mehr. Als Karrierefrau fängt sie nun an umzudenken und ihr Leben in neue Bahnen zu lenken Julien Sandrel hat mit seinem lockeren Schreibstil das Buch aus 2 Perspektiven – aus der Sicht von Thelma und aus der Sicht von Louis – erzählt. Dadurch liest es sich flüssig und es bleibt spannend, da man auch die Gedanken von Louis während er im Koma liegt, erfährt. Die Tatsache, dass man durch einen Schicksalsschlag als Mutter nochmal anfängt sein eigenes Leben zu hinterfragen und einen Neuanfang wagt, hat mich berührt und an der ein oder anderen Stelle auch zum Nachdenken gebracht – gibt es auch im eigenen Leben Momente, in denen man „bewusster“ da sein sollte? „Das Zimmer der Wunder“ ist eine ideale Urlaubslektüre für alle, die gerne kurzweilig unterhalten werden und dabei vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß für etwas Abwechslung im Leben mitnehmen wollen.

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Das Zimmer der Wunder

Von: Meine Herzensbücher

22.06.2020

Es gibt vieles im Leben, das man verändern möchte. Vieles, was man ungeschehen werden lassen möchte, dennoch geht es nicht. Ein Moment, eine Sekunde, können so vieles verändern und man ist am Boden zerstört. Was wäre wenn.....stellt man sich dann immer die Frage. Könnte alles anders verlaufen, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders verhalten hätte, sich mehr Zeit genommen hätte? Es war mein erstes Buch von Julien Sandrel. Ich war anfangs skeptisch und nun erwartet ihr sicher, dass ich juble und mich euphorisch über das Buch äußere. Leider muss ich euch anfangs enttäuschen. Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch etwas schwerer. Gut, manchen möchte es anders ergehen, aber so war es leider. Ich kam mit dem Schreibstil nicht wirklich klar und dennoch war da etwas, was mich gefesselt hat. Widersprüchlich...ich weiß. Diese Gefühle nun in Worte zu fassen, ist etwas schwer. Warum ich deshalb doch 4 Sterne vergebe? Ich kann es euch sagen. Nachdem ich mich mit Thelma am Anfang abgefunden habe, teilweise ihre Handlungen verstanden habe, bei denen sie so unter Druck stand, kam eine große Wendung. Sie geht die Wunschliste ihres Sohnes durch. Wünsche, die er gerne in seinem Leben erfüllen möchte. Was ich da erlebt habe, hat mich einige Male schmunzeln lassen, denn die Wünsche sind teilweise echt phänomenal. Aber dieses Buch zeigt mehr als eine Mutter, die um ihren Sohn kämpft, die sich verändert und ein neues Leben beginnt. Es lässt einen selbst in sich gehen. Man überlegt, ob es bei einem selber nicht Momente gibt, bei denen wir unsere Familie vernachlässigen, bei denen wir uns vielleicht anders entscheiden könnten. In einigen Passagen erleben wir die Sicht aus Louis, der im Koma liegt. Wir bekommen mit, was er fühlt, wie er die Umgebung wahrnimmt. Dies hat mir öfters eine Gänsehaut beschert. Nachdem ich dann das Buch beendet habe, habe ich mich selbst gewundert, wie gebannt ich dem ganzen gefolgt bin. Es hat mir wieder bewiesen, sich nicht auf den ersten Eindruck zu verlassen, sondern weiter zu denken, sich einem Buch völlig auszuliefern. Das Leben kann so voller Hoffnung sein, es ist nie zu spät einen Neuanfang zu wagen.

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Vita

Julien Sandrel, geboren 1980 in Südfrankreich, lebt heute mit seiner Frau und den beiden Kindern in Paris. Die Idee zu seinem Debütroman »Das Zimmer der Wunder« kam ihm, als er sich eines Tages in einer brenzligen Situation Gedanken darüber machte, was wäre, wenn seinen Kindern im Straßenverkehr etwas passieren würde. Der Roman wurde in Frankreich von der Presse gefeiert, noch vor Erscheinen in 26 Länder verkauft und wird derzeit verfilmt.

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Pressestimmen

»Einfach schön.«

In Touch (08. August 2019)