Leserstimmen zu
Das Glück ist lavendelblau

Pauline Mai

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Als Penelopes Großmutter aus dem Fenster stürzt, lässt sie alles stehen und liegen, um ihr zur Seite zu stehen. Während die alte Dame das Krankenbett hütet, kümmert sie sich also um deren kleine Pension inmitten von malerischen Lavendelfeldern. Sie stürzt sich in die Arbeit, froh sich von ihren eigenen Problemen ablenken zu können, die sie in Berlin zurück gelassen hat. Während ihres Aufenthaltes bleibt keine Zeit für Langeweile: sie stößt auf Geheimnisse der Vergangenheit, die sie gerne aufklären möchte. Sie wird zudem von ihren eigenen Dämonen eingeholt und konfrontiert. Außerdem entdeckt sie eine alte Leidenschaft wieder für sich: das Backen. Eine Liebesgeschichte spielt selbstverständlich auch eine Rolle. Da sie schon immer ein enges Verhältnis zu ihrer Großmutter hatte, macht sie sich zunehmend Gedanken, was ihr selber wichtig ist und was sie mit ihrem Leben zukünftig anstellen möchte. Dabei ist natürlich ausschlaggebend, was sowohl für sie selber, aber eben auch für ihre Oma das Richtige ist. Die Beschreibung der Umgebung, der kleinen Pension und der Umgang mit den Gästen erschafft ein wohliges Urlaubsfeeling und macht Lust darauf selber durch die Lavendelfelder der Provence zu spazieren. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne: Sei es Großmutter Mathilde, Penelopes Schwester und deren Mann, die aktuellen Gäste der Pension Leo und Henry oder ihr Nachbar und gleichzeitig bester Freund Jonas samt kleiner Tochter. Alle sind total liebenswürdig, das Miteinander ist einfach goldig anzuschauen. Die Auflösung des Geheimnisses und das Ende generell kamen beide für mich nicht besonders überraschend, dennoch wurde alles sehr schön und charmant gelöst. "Das Glück ist lavendelblau" ist ein Wohlfühlbuch, in dem es um Familie, Freundschaft, Liebe, Schicksalsschläge, Selbstfindung, die Verwirklichung von Träumen sowie um zweite Chancen geht.

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Meine Meinung Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin, fand es aber sehr interessant, so dass ich es gerne lesen wollte. Das Glück ist lavendelblau war für mich ein spannender und geheimnisvoller Titel, den ich untersuchen wollte. Das Buch ist süß und passt zum Cover. Dieses ist nämlich sehr schön und fühlt sich gut an. Penelope, die Hauptprotagonistin, aber auch Pepe genannt, lebt und arbeitet neuerdings in Berlin. Sie ist frisch getrennt und ohne Job und macht sich mit ihrem VW Käfer auf dem Weg zu ihrer Schwester Clémence, Clem, die anruft und ihr mitteilt, dass ihre sehr geliebte Großmutter gestürzt ist und im Krankenhaus liegt. So übernimmt Pepe die Pension ihrer Großmutter und muss die zwei Gäste versorgen, die dort anwesend sind. Ein junger Mann und sein Großvater. Die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft. Als Pepe eines Tages den Dachboden aufräumt, findet sie Briefe von ihrem Vater, zu dem sie kein gutes Verhältnis mehr hat. Außerderm noch Liebesbriefe, die sie aber nicht zuordnen kann. Aber auch die Liebe darf im Buch nicht zu kurz kommen. Ihre Schwester Clem versucht sie nämlich mit einem Kindergarten Freund zu verkuppeln, was aber eher weniger gut klappt. Pepe beschließt ihr altes Leben hinter sich zu lassen und die Pension ihrer Großmutter zu übernehmen. Ihr merkt vielleicht, dass der Inhalt des Buches ein Mamma Mia Film sein könnte. So hatte ich nämlich den Eindruck, als ich das Buch gelesen habe. Ich mochte das Buch, aber es konnte mich nicht überzeugen. Woran es lag? Ich weiß es nicht. Vielleicht an meiner Altersklasse. Das Buch war eben...ganz nett. Kein Highlight, aber eben schön als Sommerlektüre und gut für zwischendurch. Der Schreibstil war ganz angenehm und konnte sich gut lesen lassen, man hatte viele Bilder von der Provence im Kopf und oftmals den Lavendel in der Luft. Aber trotzdem eben nicht wirklich für mich. Pepe hat eben Sorgen und Lebenseinstellungen, die ich noch nicht teilen kann. Sie ist an manchen Stellen sehr reif und an anderen muss sie eben noch lernen, wie man mit der Situation umgehen muss. Ich werde nichts spoilern, aber es gab aufgrund der anderen Ansichten oft Entschlüsse, die ich nicht immer teilen konnte. Aber das ist okay. Pepe ist eine sehr süße und tolle Person mit schönen Charakter. Ich kann und will dieses Buch nicht schlecht reden. Es war ja nicht schlecht, aber ich kann es oft genug betonen. Nicht für mich. Das ist okay und damit muss man leben. Aber vielleicht passt es ja zu dir. Fazit Das Buch war eigentlich gar nicht so schlecht, aber auch nicht überragend gut. Es war gut, dass ich nicht viel vom Buch erwartet habe, aber ich weiß nicht, ob ich es nochmal lesen würde. Es war gut, aber nicht für meine Altersklasse. (18-24 Jahre) Insgesamt 3,75/5 Sterne

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Schöner Sommerroman

Von: Nicole aus Berlin

05.07.2020

Ein sehr schöner Sommerroman, vor allen für die, die Frankreich, die Provence und Lavendel lieben.

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Von: rena t. aus wuppertal

30.06.2020

Zum Abtauchen in ein wohltuendes Lavendel-Bad Dieser Roman macht wirklich Appetit auf's Leben, wie die Autoren-Kollegin Meike Werkmeister in einem Buttom auf dem Cover sagt. Eine Großmutter stürzt aus dem Fenster, ist schon fast dabei aufzugeben, doch dann wir sie gerettet - nicht nur von den Ärzten, sondern auch emotional: besonders von ihrer Enkelin Penelope, die nicht nur bereit ist, für sie zu sorgen, sondern auch noch einen Überraschungsgast für ihre Großmutter als Besucher ins Krankenhaus arrangiert: Ihren ehemaligen Lover von vor...6o Jahren ! Zum Dahinschmelzen ! So, wie diese Geschichte verwinkelt ist, so sind auch die anderen Stories im Roman verschnörkelt. Auch die von der Protagonistin Penelope selbst. Von Berlin eilt sie zu ihre Großmutter in die Provence. Und weg von ihrem Exfreund Oscar. Es tut sich einiges in ihrem Leben allgemein, und ihrem Liebes-Leben und ihrem Leben mit ihrem Vater, mit dem sie seit einem Jahr nicht mehr spricht. In ihrer Sorge um die Pension der Großmutter und um die Grußmutter selbst ist sie von vielen anderen Dingen abgelenkt, kann etwas auftanken und eine Wende kommt hin zum Vater. Das alles beschreibt die Autorin Pauline Mai in diesem Debut-Roman von ihr sehr einfühlsam. Wie die Großmutter den Dreh bekommt vom frustrierten: Sie will niemandem 'zur Last fallen' (autsch !!!!) bis hin zum Lebens-bejahenden 'Oh ja, ich komm zurück zu euch in meine Pension und mein zu Hause' (smile !!!) - das beschreibt Pauline Mai ganz wunderbar. Daumen hoch !!!!! Auch, für wenn Penelope sich letztendlich endscheidet, bei den Männern, die ihr so über den Weg laufen, auch das ist schön (!) beschrieben, und löst sich erst gegen Ende des Buches wirklich auf. Und: Die junge Enkelin backt gern. Das ist u.a. ihr Entstressungs-Programm. Und, man bekommt wirklich selbst Hunger ! Auf Eclairs, und all die tollen französischen Spezialitäten. Das alles passiert in Mitten von großen Lavendel-Feldern. Und, ehrlich, ich habe Lust auch Lavendel pflücken zu gehn - im Garten meiner Mutter wachsen kleine Büsche. Und, in meinem Bad steht zufällig eine Packung Lavendel-Badeöl ! Das werde ich doch besonders nach diesem Buch machen: mich in einem Lavendel-Schaumbad sinken lassen ;). Einen Tipp habe ich noch: Ich fand grad zu Anfang zogen sich manchmal die Beschreibungen von Landschaft, Personen etc etwas in die Länge. Ich bin dann zu den 'mehr Dialogen' gehüpft, was, nachdem die Autorin sich etwas eingeschrieben hat, dann auch besser wurde. Da aber die anderen Dinge dies aufwiegen, runde ich meine 4 1/2 Punkte auf 5 auf !

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Penelopes Oma ist aus dem Fenster gestürzt. Da Pepes Welt in Berlin ohnehin gerade in Trümmern liegt, sie hat ihren Job verloren und ihr Freund hat per Telefon mit ihr Schluß gemacht, beschließt sie sofort zu ihrer Oma Mathilde nach Frankreich zu fahren und sich um deren kleine Pension zu kümmern. Momentan sind zwar nur ein Großvater und sein Neffe zu Gast, doch mit den beiden versteht sie sich gleich wunderbar und die bringen sie auch auf andere Gedanken. Als sie auf dem Dachboden rumstöbert und den Unfall ihrer Oma rekonstruieren möchte, findet sie alte Liebesbriefe..... An dem Buch hat mich sofort das wunderschöne Cover angezogen. Es ist genau in meinen Lieblingsfarben blau und lila gehalten und mit den Blumen und Vögelchen drauf wirkt es einfach zauberhaft schön. Und genauso konnte mich auch die Geschichte verzaubern, ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt. Im Klappentext schreibt Pauline Mai, dass sie einen Ort schaffen wollte, der zum Verweilen einlädt, ihren absoluten Wohlfühlort. Und sie hofft, dass ihn der Leser hier auch findet. Und das habe ich definitiv. Penelope ist so sympathisch und herzerfrischend, dass man sie am liebsten gleich zur Freundin hätte. Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen, wie sie um ihre Oma bangte, ob sie wieder gesund wird. Wie sie in der Pension alles richtig machen möchte. Wie sie aber auch ihre eigene Welt wieder in Ordnung bringt und das Geheimnis um die Liebesbriefe lüftet. Die Autorin beschreibt alles so anschaulich, man fühlt sich als Teil dieser Geschichte, hat den Geschmack der Macarons auf der Zunge, kann den Duft des Lavendels riechen und möchte am liebsten seine Koffer packen und in die Provence zum Hexenhäuschen reisen. Für so eine wundervolle und absolute Wohlfühlgeschichte, die einen wie eine warme Decke umhüllt kann man nur 5 Sterne vergeben und eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Ein ganz großes Dankeschön an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Für mich war “Das Glück ist lavendelblau“ ein absoluter Wohlfühlroman! Es geht um Familie, Liebe & Freundschaft, aber auch um Geheimnisse, Schicksalsschläge und den Weg zum großen Glück ☘ Pauline Mai beschreibt auf ganz zauberhafte Weise die malerische Umgebung der Provence 💜 So hatte ich mehr als einmal das Gefühl, selbst inmitten eines der schönen Lavendelfelder zu stehen ☺ Die Protagonistin Penelope mochte ich sehr! Mehr als einmal hab ich mich sogar in ihr wiedererkannt ☺ Ganz besonders sind mir auch die Pensionsgäste Henry und sein Großvater Léo ans Herz gewachsen. Generell hat die Autorin es geschafft, eine tolle Stimmung zwischen den Charakteren zu schaffen! Für mich gab es lediglich ein, zwei Stellen an denen ich es etwas langatmig fand. Dann gab es die nächste Wendung und die Spannung war wieder da 😊 Besonders gut gefallen hat mir auch das Ende, da es nicht zu kitschig, aber trotzdem romantisch und witzig war ❤

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ist dieser Roman für mich, mit sanften, leisen Tönen erzählt, darf der Leser Penelope auf ihrer Reise begleiten. Da ihr bisheriges Leben gerade aus dem Ruder läuft, ist es für Pepe gar keine Frage in die Pension ihrer Großmutter zu reisen und diese bis zu deren Genesung zu führen. Zwischen den Gästen, den Sorgen um ihre Großmutter, den Treffen mit ihrer Schwester, kann sie endlich über sich und ihre Wünsche und Träume nachdenken und herausfinden was sie für sich in Zukunft möchte. Pauline Mai entführt ihre Leser in die wundervolle Provence, welche sie mit bildhaften und gefühlvollen Worten vor dem inneren Auge entstehen lässt und Fernweh verursacht, lässt Pepe in ihre Vergangenheit zurückreisen, sie ein Geheimnis entdecken lassen und zu sich selbst finden. Dabei helfen ihr, ihre Familie, ein heißer Flirt und nicht zuletzt die vielen Köstlichkeiten, die Pepe bäckt und einem beim Lesen das Wasser im Mund laufen lassen. Ich habe Pepe sehr gerne begleitet, die Geschichte lässt sich sehr schön lesen, habe mit ihr gelacht, war wütend, traurig, aufgeregt und werde wohl einige Rezepte ausprobieren müssen. Gerne gebe ich dem Roman wundervolle 5 Sterne.

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Eigentlich scheue ich mich vor Romanen, die in Frankreich spielen. Aber das Stichwort Lavendel war sehr überzeugend. Penelope, genannt Pepe, lebt und arbeitet in Berlin. Frisch getrennt und ebenfalls joblos, macht sie sich umgehend mit ihrem VW Käfer auf den Weg in die Provence, als ihre Schwester Clémence, Clem, anruft und mitteilt, dass die geliebte Großmutter, genannt Mamie, schwer gestürzt ist und im Krankenhaus liegt. Pepe übernimmt für ihre Großmutter die Pension und versorgt die zwei anwesenden Gäste, einen jungen Mann und dessen Großvater, der ursprünglich aus der Gegend stammt und seit sehr vielen Jahren in England lebt. Zu beiden entwickelt sie eine Freundschaft, die besucht Mamie in der Klinik, die sehr glücklich darüber ist, dass ihre "Pinou" da ist. Beim aufräumen des Dachbodens, findet Pepe Briefe. Sowohl von ihrem Vater, zu dem sie, seit dem Suizid der Mutter, ein schlechtes Verhältnis hat, als auch Liebesbriefe, die sie nicht zuordnen kann. Ihre Schwester versucht Pepe mit einem Freund aus der Kindheit zu verkuppeln, zwischendurch telefoniert sie auch immer wieder mit ihrem besten Freund Jonas, der mit seiner Frau eine gemeinsame Tochter hat. Pepe beschließt Berlin hinter sich zu lassen und die Pension komplett zu übernehmen. Sämtliche Namen und Kosenamen, habe ich in Gedanken französisch gelesen, abgesehen von den deutschen Charakteren. Das Buch war nett, aber auch nicht mehr. Es konnte mich nicht vollends überzeugen und ich kann nicht sagen warum. Es hat sich gut lesen lassen, ich hatte Bilder der Provence im Kopf und Lavendelduft in der Nase. Das Cover ist nicht nur optisch wunderschön, die Haptik fühlte sich beim Lesen auch gut an. Wenn ihr in dieser Zeit in Gedanken verreisen wollt, empfehle ich euch einen Trip in die Provence: 4 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟

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