Das Mädchen mit dem Edelweiß

Roman

Paperback
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Ein fast vergessener Brief, der Mut zweier Menschen und eine grenzenlose Liebe

Schon als Kind war Katie mit ihrem Vater auf Flohmärkten, um nach Briefmarken zu suchen. Immer hoffte er, eines Tages einen ganz besonderen Schatz unter ihnen zu finden. Doch daran erinnert er sich schon lange nicht mehr. Um ihrem an Alzheimer erkrankten Vater eine Freude zu bereiten, bringt Katie seine Sammlung zu dem Philatelist Benjamin. Er soll herausfinden, ob sich unter den vielen Marken eine ganz besondere befindet. Und tatsächlich entdeckt Benjamin einen ungeöffneten Brief, der mit einer seltenen Briefmarke aus den Dreißigerjahren versehen ist. Darauf zu sehen: der Stephansdom, in den ein Edelweiß eingelassen ist. Katie und Benjamin beschließen, dem Geheimnis des Briefs auf die Spur zu gehen und dessen Adressaten zu finden. Doch was sie nicht ahnen: Ihre Suche wird sie ins Österreich des Jahres 1938 führen. An den Ort, wo ein junges Paar sich einst begegnete und sich ewige Liebe versprach.

»Jillian Cantor hat mich von der ersten bis zu letzten Seite in ihren Bann gezogen.« - Jerusalem Post

»Ein berührender, ergreifend geschriebener Roman, der lange nachhält.«

Aachener Zeitung (12. Februar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Fahrner
Originaltitel: The Lost Letter
Originalverlag: Riverhead Books
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42238-4
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein toller historischer Roman

Von: Renate Heilemann aus Freiburg

27.09.2020

Rezension: Kati möchte ihren an Alzheimer erkrankten Vater überraschen. Ihr Vater war immer ein begeisterter Briefmarken-Sammler und hat sie schon in ihrer Kindheit auf die Sucher der kostbaren Marken mitgenommen, immer auf der Suche nach einem besonderen Schatz. Kati begibt sich zu einem Philatelist, der die Sammlung ihres Vaters begutachten soll. Benjamin entdeckt tatsächlich einen ungeöffneten Brief mit einer seltenen Briefmarke, die aus den Dreißigerjahren zu stammen scheint. Die Neugierde, was es mit dem Brief auf sich hat, ist geweckt. Und so reisen die Beiden nach Österreich. Fazit: Dies war der erste Roman, den ich von Jillian Cantor gelesen habe. Ich war sofort von dem Schreibstil begeistert und die Story zog mich in ihren Bann. Da ich Romane liebe, die in zwei Zeit Epochen spielen, war ich hier direkt begeistert, vom heute in die Dreißigerjahre zu reisen. Die Geschichte ließ mit nicht mehr los und hat mich total fasziniert. Eine klare Leseempfehlung von mir. 5 von 5 Sterne

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Das Mädchen mit dem Edelweiß

Von: Sylvia

08.09.2019

Ein Buch über eine unendliche Liebe und Widerstand im 2. Weltkrieg. Kate lässt die umfangreiche Briefmarkensammlung ihres Vaters Ted bei Benjamin schätzen. Dieser findet einen Brief mit verkehrtherum geklebter Briefmarke mit Stephansdom und einer Edelweißblüte. Gemeinsam kommen sie einer traurigen und geheimnisvollen Geschichte auf die Spur. Die Geschehnisse spielen in der Vergangenheit in Österreich 1938/1939 und in der Gegenwart von 1989/90 in Los Angeles. Die Kapitel wechseln sich ab und man kommt Stück für Stück der Wahrheit/Auflösung näher. Kates Vater Ted leider an Alzheimer und kann sich an manchen Tagen nicht erinnern, wer ihn besucht, oder er denkt, dass er auf Urlaubsreise in einem Hotel ist. Doch an guten Tagen kann er sich an Dinge, die sich in seinem Langzeitgedächtnis befinden, erinnern und so das bestätigen, was Kate und Benjamin herausgefunden haben. Das Buch lässt sich so locker und leicht lesen. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung über die Entstehung der Briefmarken. Das Handwerk der Briefmarkengraveure war mir bisher noch nicht bekannt, sehr interessant. Genauso, dass mit so einfachen Mitteln, eine Briefmarke verkehrtherum zu kleben, der Widerstand aufrechterhalten werden konnte. Ein zentrales Thema ist der Widerstand und der Kampf der einfachen Bevölkerung gegen das Nazi-Regime. Auch wurde deutlich, mit welcher Verachtung die Deutschen in der Reichsprogromnacht die Synagoge niedergebrannt und die Juden auf offener Straße erschossen haben. Mein Lieblingszitat von Seite 243 „Manchmal kann man den Feind nur bekämpfen, wenn man so wird wie er.“ Ich finde, dass es gut zur Situation der Menschen passt, die Widerstand leisten wollen bzw. geleistet haben. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, ein Roman mit viel geschichtlichem Hintergrund und guter Geschichte. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, wie gesagt, es hat mir gut gefallen, aber komplett umgeworfen hat es mich nicht. Vielen Dank an den Heyne Verlag für das bereitgestellte Reziexemplar.

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Vita

Jillian Cantor studierte Englisch an der Penn State University, bevor sie mit dem Schreiben begann. Für ihre Romane wurde sie in den USA bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Söhnen in Arizona.

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