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Das Schwert der Dämmerung Roman

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31589-1

Erschienen: 08.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Episch, magisch, fesselnd – Saladin Ahmed schickt seine Helden auf eine atemberaubende Reise durch eine Welt voller Ghule, Djinns, machtgieriger Kalifen und schlitzohriger Meisterdiebe

Dhamsawaat ist die Stadt aller Städte: Prachtvoll, einzigartig und alles überragend, ist sie seit Jahrhunderten Zentrum der Macht und Magie der vereinten Königreiche. Hier lebt auch der alternde Adoullah, der letzte große Ghul-Jäger. Eigentlich will Adoullah nur seine Ruhe, doch als immer mehr Menschen Opfer besonders grausamer Ghule werden, begibt er sich noch einmal auf die Jagd. Und macht gemeinsam mit seinem jungen Assistenten und einer geheimnisvollen Nomadin eine unglaubliche Entdeckung ...

"'Das Schwert der Dämmerung' muss man einfach gelesen haben!"

Scott Lynch

Saladin Ahmed (Autor)

Saladin Ahmed wurde in Detroit geboren und ist in Derborn, Michigan, aufgewachsen. Er studierte Englisch an der Rutgers University und hat einen Masterabschluss in Poesie. Sein erster Roman Das Schwert der Dämmerung wurde mit dem Locus Award für das beste Debüt ausgezeichnet und war für zahlreiche weitere Preise nomminiert, u.a. für den Hugo Award, den Nebula Award, den Gemmell Award und den BFSA Award. Saladin Ahmed lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern in Detroit.

"'Das Schwert der Dämmerung' muss man einfach gelesen haben!"

Scott Lynch

"Saladin Ahmed entwirft in seinem Debüt eine Welt die stahlend und schrecklich zugleich ist!"

Publishers Weekly

"Ein opulentes und über die Maßen fesselndes Epos!"

Kirkus Reviews

"Fantasy-Fans, die faszinierende Helden und einen Hauch von Exotik mögen, werden Das Schwert der Dämmerung lieben."

Library Journal

"'Das Schwert der Dämmerung' ist einer der besten Fantasy-Romane der letzten Jahre!"

Barnes and Noble Book Club

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Simon Weinert
Originaltitel: Throne of the Crescent Moon - The Crescent Moon Kingdoms Book 1
Originalverlag: DAW

Paperback, Broschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-453-31589-1

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.02.2016

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Fehlende Spannung, aber interessante Welt

Von: Magische Momente in der kleinen Bücherwelt Datum: 11.09.2016

annaskleinebuecherwelt.blogspot.de/

Originalbewertung vergab 2,6 Sterne

Das Cover und der Klappentext
Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Mir gefällt es gut und es strahlt etwas Starkes aus. Auch die gelbe Farbe gefällt mir gut und verleiht meinem Bücherregal etwas Fröhliches. Der Klappentext ist kurzgehalten und verrät nicht viel vom Inhalt, macht aber neugierig.

Der Schreibstil
Der Schreibstil des Autor ist in Ordnung. An sich ist er flüssig zu lesen, aber durch die vielen fremdsprachigen Namen, die teilweise sehr lang sind und oft benannt werden, wurde es holprig. Betrachtet man allerdings den Autorennamen ist zu erkennen, dass sie scheinbar so in seinem Land vorkommen. Allerdings hätte man sich hier bei der Übersetzung fragen sollen, ob man nicht lieber ein paar Mal auf die Nennung der Namen verzichtet hätte. Oftmals war mir der Autor auch zu detailliert, sodass es sich dadurch in die Länge gezogen hat. Manchmal ist weniger mehr, wie man so schön sagt.

Die Charaktere
Mit den Charakteren wurde ich leider nicht richtig warm. Zwar kenn ich die Namen und auch was sie ausmacht, aber so richtig in die Tiefe ist man hier nicht gegangen. Wir treffen auf einen älteren Herrn mit dem Namen Adoullah, der als Ghuljäger arbeitet. Zudem ist er Magier, auch wenn es ihm nicht mehr so einfach gelingt, als in jungen Jahren. Ihn begleitet Rasid, ein Derwisch, der Gott dient und somit sehr hohe Kräfte hat. Im weiteren Verlauf treffen sie noch auf Samia, die sich in einen Löwen verwandeln kann. An sich sind die Charaktere interessant, aber nicht gut genug ausgearbeitet.

Der Einstieg in das Buch
Der Einstieg war für mich mit der gelungenste Teil des Buches. Er gehört zur Geschichte, kommt aber ohne die Protagonisten aus. Durch seine Spannung und Interessenweckung habe ich viel von dem Buch erwartet.

Die Spannung, Handlung und Idee
Wo der Anfang spannend war, habe ich die Spannung fast das ganze Buch über vermisst. Wenn man es so nimmt, passiert, bis auf den letzten 40 Seiten, nichts mehr wirklich Spannendes. Es gibt den ein oder anderen Ghulkampf, der aber schnell wieder vorbei ist und sonst sind die Charaktere am überlegen und erzählen, am überlegen und erzählen. Das Setting hat mir gut gefallen und auch die Idee. Aber an der Umsetzung scheitert es dann doch. Durch die vielen Erzählungen zieht sich die ganze Spannung furchtbar in die Länge und ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig zu Potter kommt. Mir hat einfach die Action gefehlt, das was mich an das Buch fesselt.

Das Ende
Hätte der Autor das Ende in den mittleren Teil gepackt, würde meine Rezension sicherlich nicht so schlecht ausfallen. Denn dieses wurde dann tatsächlich noch einmal spannend, auch wenn es für mich zu schnell abgehakt war und zu schnell bekämpft, wo es doch teils aussichtslos aussah. Trotzdem bin ich mit dem Ende zufrieden.

Mein Fazit
Aufgrund der fehlenden Spannung, die sich über fast das ganze Buch zieht, bin ich leider enttäuscht, da mir die Idee und der Klappentext doch zu gesagt hatten. Wenn ihr nicht viel Wert auf Spannung legt, sondern gerne Geschichten, deren Setting näher beschrieben wird, dann ist das Buch genau richtig für euch.

Unübliche Fantasy

Von: Würfelheld-Blog Datum: 15.03.2016

wuerfelheld.wordpress.com

Mensch, immer schön, wenn man bekannte Namen liest und das Ding hier wurde allem Anschein nach von meinem Berliner Rollenspielbuddy und Otherworld-Mitbetreiber Simon Weinert übersetzt. Mal schauen, wie er das so hinbekommen hat.

Klappentext:
Ein tyrannischer Kalif
Ein geheimnisvoller Dieb
Ein furchtloser Magier
Die Stadt Dhamsawaat, Sitz des Kalifenthrons und Perle von Abassen, wird von Greueltaten erschüttert. Untote Wesen tauchen aus der Wüste auf, ermorden Unschuldige und verbreiten Angst und Schrecken. Höchste Zeit also für Abdulla, den Magier, sich auf die Jagd nach den Dämonen zu begeben, bevor das Königreich des Halbmonds der Finsternis anheim fällt…
Ausgezeichnet mit dem LOCUS AWARD für das beste Fantasy-Debüt

Zum Inhalt:
Wie so oft ist der wahre Star dieses sehr ungewöhnlichen Fantasy-Romans die Hintergrundwelt. Diese wirkt wie der vordere Orient vor der Zeit der Kreuzzüge gemischt mit einem ordentlichen Spritzer Magie. In dieser Welt wird nun die klassische Weltordnung bedroht und zwar gleich von zwei Seiten – zum einen wird der unbeliebte und grausame Kalif von einem scheinbar wahnsinnigen Meisterdieb, dem „Herrn der Füchse“, bedroht – zum anderen ist gerade ein unfassbar mächtige Ghul-Beschwörer unterwegs, der augenscheinlich ganz ähnliche Pläne hat. Der Hauptteil des Buches schildert den Kampf von Ghuljäger Adoulla und seines Lehrlings, des Derwischs Rasid, gegen die beschworenen untoten Schergen des Unbekannten. Unterstützt werden sie dabei von der Gestaltwandlerin Samia, der letzten Überlebenden ein es Beduinenstammes und den beiden alten Kampfgefährten des Jägers, Litas und Dawoud, die die nötige Alchemie und (Heil-)Magie mit ins Rennen schicken – was im Endeffekt zur klassischen Rollenspielgruppe und zwei Kämpfern, einem Heiler, einem Magier und einer Unterstützerin führt.
Zuerst ist es nur der Kampf gegen immer neue Ghule, aber nach und nach gelingt es der so ungleichen, aber sich gut ergänzenden Gruppe, dem Urheber der Ghulangriffe auf die Fährte zu kommen und alles kulminiert in einem gigantischen Endkampf im Kalifenpalast komplett mit der einen oder anderen Überraschung.
Zwischendurch gibt es noch zwei Liebesgeschichten zwischen den beiden so unterschiedlichen Kämpfern sowie Adoulla und seiner alten Flamme Miri, deren Glück schon immer die Hingabe des Magiers an seine Aufgabe im Weg stand…

… ach ja – nicht, damit ich es ganz aus den Augen verliere, Simon ist eine wirklich gute Übersetzung gelungen. Es war sicher gar nicht so leicht, diese für klassische Fantasy recht bildreiche Sprache zu übersetzen und das hat er so gut geschafft, dass man wirklich nur an einer oder zwei Stellen kurz hakt und überlegt, was da wohl im Original gestanden haben mag! Gute Arbeit!

Meine Meinung:
Wortgewaltige und „etwas andere“ Fantasy – mal nicht aus einer europäischen Sicht und mit europäischen Wurzeln, sondern orientalischen Mythen und Hintergründen entstammend. Das ist mal was anderes und macht total Spaß. Um überhaupt etwas herumzumäkeln, werde ich 0,5 Punkte dafür abziehen, dass die Helden der Geschichte etwas mehr Profil haben könnten. Ansonsten hakt die Erzählung an einigen Stellen, aber wenn ich meine orientalischen Erzählungen kenne, ist es eines ihrer Merkmale, dass sie nicht nur von der Sprache, sondern auch vom Aufbau her etwas sperrig sein dürfen, ja sogar müssen und es gelingt dem Autor ausgezeichnet, ein Gefühl irgendwo zwischen den Geschichten aus 1001 Nacht, einem Hauch von Nasreddin Hodscha und westlicher Fantasy wie den Rothfuss-Erzählungen oder Robert Asprin zu erzeugen. Wirklich mal sehr interessant und absolut empfehlenswert.

Meine Wertung:
4,5 von 5 ernsthafte Hippolit und Jorge-Romane

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