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Schattenreiter Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19049-1

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn das Dunkel heraufzieht, erwacht die Macht der Schatten

In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag …

Marc Turner (Autor)

Marc Turner wurde in Toronto, Kanada, geboren und wuchs in England auf. Er studierte Rechtswissenschaften am Lincoln College der Universität Oxford und arbeitete als Anwalt in einer der Top-Ten Anwaltskanzleien in London. Nach mehr als zehn Jahren gab er seinen Beruf als Anwalt auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Originaltitel: When The Heavens Fall
Originalverlag: Tor Books

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-19049-1

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.07.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension "Schattenreiter"

Von: Mimi Datum: 03.05.2017

newtraumfaengerblog.blogspot.de

Inhalt


Düstere Zeiten ziehen auf, denn das Buch der Verlorenen Seelen wurde entwendet! Der Magier Mayot - welcher zur dunklen Seite der Macht gehört - versucht nun die Welt Toten und der Lebendigen an sich zu reißen. Aber dies bleibt nicht ungesehen, denn es gibt sie noch. Die, die sich von der schwarzen Magie abwenden und das Land wieder im Licht sehen wollen.

Meine Meinung

Als erstes war ich erschrocken, was für ein dicker Wälzer mich da erreichte und das zweite was ich dachte war, dass ich noch nie einen Urban Fantasy Roman gelesen hatte.
Dieses Buch kann man wirklich in die Schublade "Dark Fantasy" stecken, denn da gehört es meiner Meinung nach auch hin.
Sehr schön fand ich das Cover, es passt einfach unglaublich gut zum Buch. Wenn man es aufschlägt hat man direkt eine Art Landkarte vor sich. Diese hat mir oft sehr geholfen, wenn ich mal wieder nicht mehr wusste wo ich bin. Sagen wir mal, dass dies meinem schlechten Orientierungssinn zu Grunde liegt.

Bei der Bewertung des Buches tat ich mich allerdings schwer, denn ich musste feststellen, dass ich nicht ohne Grund bislang noch kein Urban Fantasy Buch gelesen hatte. Es ist einfach nicht meins.
Die Geschichte der einzelnen Gruppen die dem dunklen Magier das wertvolle Artefakt wieder abnehmen wollten fand ich dennoch fantastisch durchdacht. Man sah auch eine Veränderung in den einzelnen Figuren. In dem Moment, als die einzelnen Hauptcharakteren zusammentrafen ging wahrscheinlich nicht nur ihnen ein Licht auf.

Dieses Buch möchte ich mit vier Sternen bewerten, denn es hat es wirklich verdient. Einen Stern Abzug gibt es, da es nicht mein Genre ist und ich dementsprechend lange zum Lesen gebraucht habe, denn ich wollte dieser Geschichte auch den Tribut zollen und es zu Ende lesen.
Ich denke für Urban Fantasy Fans wäre dies genau das Richtige!

Nach zähem Einstieg offenbart sich eine grandiose Geschichte

Von: Aurea Datum: 22.01.2017

fabelhafteweltderaurea.blogspot.ch/

Ab und an packt mich ja die Lust auf düstere High Fantasy, und dann darf es auch gerne mal umfangreich werden. "Schattenreiter" von Marc Turner erfüllt diese beiden Kriterien vorbildlich und machte meine Handtasche für die Lesedauer doch ein ganzes Stück schwerer. Zählt das Herumtragen dann eigentlich schon als Sport? Jedenfalls möchte ich euch von diesem Leseabenteuer berichten.

Das steht drin

In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag


Kritik

780 Seiten. Eine anständige Hausnummer, und durchaus eine Herausforderung, wenn man sich anschaut, wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen mittlerweile geworden ist. Marc Turner, der vor seiner Karriere als Schriftsteller als erfolgreicher Anwalt arbeitete, schafft es allerdings, die Aufmerksamkeit des Lesers voll und ganz für sich zu beanspruchen.

Dabei gehen die gut ersten 100 Seiten voll und ganz für die Charaktereinführung drauf. Denn es gibt eine Menge Charaktere in "Schattenreiter", und sie alle sind auf ihre Weise wichtig. Ein kleines Register am Anfang des Buches erleichtert die Orientierung. Trotzdem zieht sich dieser Teil des Buches ein klein wenig dahin, denn immer wenn es spannend wird, springt das Buch zu einer anderen Figur. Dieses gezielte Auslegen von Ködern sorgt dafür, dass man zu Beginn dranbleibt. Das Worldbuilding findet sozusagen mit wehenden Flaggen statt, erst nach und nach erschließen sich die Mechanismen dieser erfundenen Welt. Das erspart einen weiteren, trockenen Expositions-Rundumschlag zum Auftakt, erfordert aber auch ein gewisses Maß an Konzentration seitens des Lesers. Hat man sich aber nach gut 100 Seiten orientiert, fällt es leichter, an der Geschichte dranzubleiben.

Und dann wird die Geduld auch richtig ausschweifend belohnt. Vier Hauptfiguren lassen sich ausmachen. Parolla, die ein düsteres Geheimnis in sich trägt und auf der Flucht ist. Romany, die einer gewieften Göttin dient. Ebon, dem eine scheinbar viel zu große Aufgabe aufgebürdet wird. Und Luker, der sich von seinem Orden trennte, und nun doch noch einmal in dessen Dienst gerufen wird. Sie alle sind auf der Suche nach dem Buch der Verlorenen Seelen. Nach und nach lernt man die vier und ihre Begleiter genauer kennen, erfährt Einblicke in ihre Gedankenwelt, ihre Vergangenheit und ihre Zukunftspläne. So richtig ans Herz wächst einem dabei keiner der Protagonisten, spannend sind ihre Geschichten aber trotzdem. So bleibt man als Leser dran und fiebert mit allen mit, allein schon weil die Story zahlreiche Wendungen erfährt und die verschiedenen Reaktionen der Figuren durchweg faszinierend bleiben.

Auch der Schreibstil ist angenehm. Marc Turner, beziehungsweise die Übersetzerin Kirsten Borchard, beweisen ein Gespür für Worte und schmücken die Welt einprägsam aus. Hierbei wird bei allen Beschreibungen immer genug Raum gelassen, so dass sich der Leser ein eigenes Bild anfertigen kann. Abwechslungsreiche Schauplätze werden von einer Vielzahl von Kreaturen und Magiern bevölkert, die alle ganz selbstverständlich als Teil dieser Welt agieren. So entsteht ein durch und durch harmonischer Eindruck der erschaffenen Welt. Zwischendurch sorgen teils blutig beschriebene Kämpfe für Spannung. Besonders zu gefallen wissen die Konfrontationen, die Magie beinhalten. Elementarmagie, Nekromantie, all das hat seinen Platz und ist extrem packend in Szene gesetzt.

Es handelt sich also um Fantasy im allerfeinsten Sinne. Fiktive Welten, Magier, mächtige Bücher und Artefakte, zauberhafte Wesen und furchteinflößende Kreaturen, Götter und ihre Diener bevölkern diese komplexe Geschichte, die den Leser nach und nach in ihren Bann zieht, um ihn dann nicht mehr aus dem eisernen Griff zu entlassen. "Schattenreiter" ist kein Buch, bei dem man mal eben so ein paar Seiten lesen kann. Dafür ist alles zu umfangreich geraten. Wer sich aber Zeit nimmt und sich auf die Geschichte einlassen will, der wird mit einem wahren Epos belohnt, dessen Sogkraft noch eine Weile nachhallt.


Fazit


"Schattenreiter" braucht eine Weile und fordert von seinen Lesern ein gutes Maß an Ausdauer, bevor man richtig drinsteckt. Die Geduld auf den ersten 100 Seiten wird dann aber mit einer packenden Geschichte, faszinierenden Figuren und einer großartig ausgebauten und ausgeschmückten Welt belohnt. Für Fans von düsterer High Fantasy dürfte dieses Epos ein absolutes Highlight sein.


Fakten zum Buch

Schattenreiter von Marc Turner | Originaltitel: When the Heavens Fall | Verlag: Heyne | erschienen am 11. Juli 2016 | Übersetzer: Kirsten Borchard | Softcover | 784 Seiten | 15,99 €

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