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Die Feenjägerin Roman

Die Feenjägerin (1)

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€ 14,40 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31609-6

Erschienen:  09.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON E. MAY

Die Feenjägerin

The Falconer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elizabeth May (Autorin)

Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews. Seit dem Abschluss ihrer Doktorarbeit widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben und stürzt sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Kathrin Wolf
Originaltitel: The Falconer-Trilogy Book 1
Originalverlag: Gollancz

Paperback, Broschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31609-6

€ 13,99 [D] | € 14,40 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.02.2015

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Die Feenjägerin - Elizabeth May

Von: Vanessa Datum: 06.04.2018

vanessasbuecherwelt.blogspot.de/

SPOILERWARNUNG

Wie immer zuerst einmal zum Cover. Ich finde es ist wunderschön und düster gestaltet, passt super zum Inhalt und lässt Spannung und Neugier aufsteigen. Durch das Cover fällt es einem möglicherweise leichter, sich die Protagonistin vorzustellen, obwohl ich es lieber mag, mir die Personen ganz alleine vorstellen zu können. Ohne Vorlage.


Da wir schon bei den Charakteren sind fange ich auch gleich damit an diese „zu bewerten“. Ich finde sowohl Kiaran als auch Aileana viel zu flache Charaktere ohne eine großartige Entwicklung. Aileana badet ständig im Selbstmitleid und muss allen anderen beweisen, wie stark sie doch geworden ist und, dass sie nicht mehr das Mädchen ist, was sie einmal war. Sehr häufig wird erwähnt, dass sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, wie gefühlskalt sie geworden ist, dass ihr die Lügen, die sie erzählt sehr leicht über die Lippen gehen und sie damit gar nicht gerechnet hatte… Auch, dass sie zum Töten erschaffen wurde taucht mir viel zu oft auf und zerstört den Lesefluss für mich teilweise.

Die Gefühle, die Kiaran zeigt, wenn er denn welche zeigt, flackern nur „für den Bruchteil einer Sekunde in seinem Blick auf und verschwinden wieder so schnell, dass man denkt man habe sich die Gefühlsregung nur eingebildet“. Zudem werden alle Feen in dem Buch mit einem Namen in einer anderen Sprache betitelt und als sehr hässlich beschrieben. Außer Kiaran natürlich, der sieht menschenähnlich aus. Das hat mich fast zur Weißglut getrieben. Wenn in dem Buch etwas geschrieben gewesen wäre, was in die Richtung ginge, dass sich die Feen in menschliche Gestalten verwandeln können, hätte ich vielleicht weniger Probleme damit gehabt… Auch, dass es eine Feenart namens „Redcaps“ gibt hat mich sehr enttäuscht, denn ich fand die gälische Sprache sehr angenehm zu lesen, auch, wenn man ab und an mal über die neuen Begriffe stolpert (ich kann mich auch irren und es ist gar nicht Gälisch). Kurz vor der finalen Schlacht, passiert etwas, womit ich die ganze Zeit eigentlich schon gerechnet und auch darauf gehofft hatte, jedoch war mir dieser Moment viel zu unemotional und unpersönlich. Als ob sich die Autorin gedacht hätte, hey das muss noch schnell mit rein, ich muss das Buch gleich beenden… Schade eigentlich.

Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat, ist, dass man sehr wenig über Kiarans Hintergrund erfährt und jedes Mal, wenn sich die ganze Situation normalisiert, taucht ein neues Problem auf.

Den Anfang fand ich tatsächlich gar nicht mal schlecht, unscheinbares Mädchen möchte Rache. Doch dann kommt eine große Bestimmung auf sie zu und sie muss die Welt retten, es liegt alles an ihr. Irgendwie hat mich das wirklich sehr genervt. Weiterhin fand ich die Erfindungen in dem Buch unrealistisch und zu der Zeit unpassend, in der das Buch spielt. Das hat mir leider ebenfalls das Lesevergnügen in gewissen Teilen genommen.


Irgendwie wollte ich trotz der ganzen nervigen oder störenden Faktoren trotzdem weiter lesen, denn Spannung war trotzdem relativ viel in dem Buch vorhanden. Das Ende kam sehr überraschend und die Schlacht war mir auch ein wenig zu schnell und ein bisschen unrealistisch gestaltet (ich meine zwei gegen alle?!). Aber durch das Ende habe ich herausgefunden, dass es sich bei diesem Buch um eine Trilogie handelt. Band 2 wird hoffentlich bald bei mir eintreffen, damit ich weiterlesen kann (ich weiß, das hat sich jetzt alles seeehr kritisch angehört, dennoch fand ich das Buch gar nicht mal so schlecht und ich möchte wirklich gerne wissen, wie es mit den Figuren weitergeht, denn einige sind mir schon ein wenig ans Herz gewachsen.) Und ich hoffe sehr, dass der dritte Band auch noch ins Deutsche übersetzt wird und mit ein wenig Glück ist der zweite Band noch ein bisschen besser, als dieser Auftakt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich jeder seine Meinung selbst bilden soll und vielleicht stören euch ja die Sachen, die ich aufgezählt habe sehr viel weniger, als mich. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Feen und empfehle es denjenigen weiter, die Geschichten mögen, die in Schottland spielen und sich mit den alten Märchen befassen, die man sich in Schottland so erzählt. Denn es gibt zwar Feen, doch entgegen der Erzählungen aus den Märchen sind nicht alle gut…

Die Feenjägerin - Elizabeth May

Von: Simi von Bookiedreams.blogspot.de Datum: 28.11.2017

bookiedreams.blogspot.de/

"Was du willst, ist nicht von Bedeutung."

Klappentext:
Schottland, 1844: Tagsüber ist Aileana Kameron eine artige junge Frau aus den adeligen Kreisen Edingburghs. Nachts hingegen schnallt sie sich ihren Dolch unters Strumpfband und macht Jagd auf jene magischen Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben: Die Feen. Doch schon bald geht es für Aileana um viel mehr als bloß um Rache, denn sie kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, das ganz Schottland bedroht…

Erster Satz:
Ich habe mir jede ihrer Anschuldigungen eingeprägt: Mörderin.

Meinung:
Die Feenjägerin gehört mit zu den düstersten Fantasyromanen, die ich je gelesen habe. Die Zeit und der Ort: Schottland passt zum Gesamtbild und der Roman ist von vorne bis hinten sehr stimmig.

Lady Aileana ist so eine facettenreiche Protagonisten, wie man sie selten erlebt. Sie ist unglaublich wütend, hasst die Feen geradezu. Sie entwickelt eine regelrechte Lust, Feen zu töten, dass man schon etwas Angst bekommt. Auf der anderen Seite ist sie ein verlorenes Kind. Sehnt sich nach der Liebe und Aufmerksamkeit ihres Vaters, hat Angst, dass ihre Freundin sie nicht mehr akzeptiert und vermisst ihre Mutter wahnsinnig doll. Diese gebrochene, verlorene junge Frau gepaart mit dieser unbeschreiblichen ernsten Lebensaufgabe, ist so interessant, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Es geht einfach nicht – glaubt mir!!! Dann gibt es da noch Kiaran, ihn konnte ich bis zum Schluss nicht einschätzen. Vertraue nie einer Fee, macht euch selbst ein Bild, ob ihr diesem Rat folgt oder hier eine Ausnahme machen müsst.

Allgemein lernt man in der Welt der Feen sämtliche Grauschattierungen kennen. Von Dunkel bis schwarz zu hellgrau, ist alles mit dabei. Die bildhaften Erklärungen über die einzelnen Gattungen der Feen sind, finde ich, wahnsinnig gut gelungen. Das Aussehen der verschiedenen Feen, verschiedene Jagdtechniken, eine gewisse Hierarchieform... die Autorin hat hier eine wirklich gelungene Welt erschaffen! Zusatzpunkte gibt es übrigens für die Steampunk-Elemente. Aileana ist eine leidenschaftliche Bastlerin �� das war auch noch so ein kleines Highlight beim lesen!

Einziger Kritikpunkt ist bei mir das Cover, ich weiß auch nicht. Es ist nicht schlecht oder nicht nichtssagend, mir gefällt es einfach nicht. Die Story ist keine 0815-Story, das Cover ist mir zu unauffällig irgendwie. Ich kann es schlecht beschreiben, ich hätte es vermutlich im Buchladen nicht gekauft. Der Klappentext hat mich zum Glück überzeugt, ich bereue es nur, nicht schon eher gelesen zu haben. Band 2 liegt schon bereit...

Fazit:
Wow! Wahnsinnig toller Auftakt: Düster, brutal, verzweifelt, emotional, hoffnungslos. Band 2 muss unbedingt schnellstmöglich gelesen werden!

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