Die Hüterin der Lieder

Roman

(5)
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Keltische Legenden erwachen zum Leben: Noch nie wurde dieses beliebte Zeitalter so opulent erzählt.

Im Jahr 47 nach Christus besetzt Rom das südöstliche Britannien. Während die Siedlungen der Kelten brennen, hält sich die junge Ailia in den walisischen Bergen versteckt. Sie ist eine Kendra, eine Gereiste, die zwischen den Welten wandern kann. Doch nun muss Ailia zu den Menschen zurückkehren und an der Seite von Kriegsfürst Caradog kämpfen. Denn dieser ist der einzige, der die Römer zurückzuwerfen vermag – doch nur, wenn Ailia ihm ein einzigartiges Geschenk macht: die magischen Lieder ihres Volkes. Denn wenn es Ailia und Caradog gelingt, die Macht der Vergangenheit gegen die Feinde aus der Gegenwart heraufzubeschwören, kann das alte Britannien der Legenden überleben.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Barbara Ostrop, Regina Jooß
Originaltitel: Songwoman (The Song of the Kendra 02)
Originalverlag: Text Publishing, 2015
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3146-1
Erschienen am  26. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Wales, Großbritannien

Leserstimmen

Sehr detailreich geschrieben

Von: Eli`s Bücherecke

17.02.2020

Ich muss gestehen, ich bin an dieses Buch mit hohen Erwartungen rangegangen. Bei dem Klappentext hinten steht drauf: "Für Outlander Fans". Leider konnte ich nicht wirklich Parallelen zu dieser historischen Reihe entdecken. Ich habe mich gefreut, wieder mal einen historischen Roman zu lesen, der auch etwas Fantasy enthält. Als ich angefangen habe zu lesen, wunderte ich mich immer, da es so schien als sei dieses Buch eine Fortsetzung. Ich habe dann natürlich direkt gegoogelt und bin auf ein Buch gestoßen, dass "Das Lied der Kendra" heißt. Dieses Buch ist allerdings nur als E-Book erhältlich. Nachdem ich so überrascht wurde, fiel mir auch der Einstieg in das Buch nicht wirklich leicht. Man wurde anfangs mit einigen Namen und Orten überschüttet, die ich nicht wirklich unterscheiden konnte. Es wäre super gewesen, dass im Einband des Buches eine Übersicht oder so zu finden wäre, einfach um der Geschichte noch etwas Beihilfe zu geben. Das Buch spielt in der Zeit der Römer, was ich unglaublich interessant und spannend fand. Diese Römer stehen im Krieg mit britischen Stämmen. Und unsere Protagonistin Ailia ist die Kendra, eine Art Allwissende der Stämme. So richtig habe ich ihre Rolle aber in dem ganzen Buch nicht durchschaut, denn mal ist sie ganz wichtig, und später will man sie am liebsten verbannen. Jetzt fragt ihr euch sicher, was es mit den Liedern aus dem Titel auf sich hat. Glaubt mir, die Frage habe ich mir auch gestellt. Auf jeden Fall geht Ailia in die Lehre eines Sängers, warum und weshalb, keine Ahnung. Ich hatte immer im Hinterkopf: Eigentlich bereiten sich die Stämme auf einen Jahrhundert Krieg vor, und sie lernt singen?! Insgesamt waren mir einige Charaktere zu ungenau und blass beschrieben. Dadurch, dass alle auch ähnliche Namen hatten, war das Ganze etwas verwirrend. Den Schreibstil fand ich okay. Es war nichts, was mich an die Geschichte gefesselt hat. Er war eher sehr detailreich, in einigen Fällen zu sehr, sodass die Geschichte immer einen Hang hatte, langatmig zu werden. Ich hatte auch das Gefühl, dass man die Geschichte nicht wirklich mit dem Protagonisten miterlebt, sondern alles wie aus der Ferne betrachtet. Der finale Kampf und das Ende waren auch nicht so wirklich meins, da das für mich alles zu plötzlich kam und auch das Ende nicht wirklich mit dem Aufbau der Geschichte harmoniert hat. Positiv fand ich, dass Bezug auf die Historie genommen wurde, die tatsächlich passiert ist. Und das fand ich tatsächlich super spannend. Da hätte man auch gut und gern auf die Fantasy verzichten können.

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Ein kulturreicher, historischer Fantasyroman, der leider nicht gänzlich von sich und den Charakteren überzeugen konnte

Von: Katsbookshelf

22.10.2019

Der Klappentext: Keltische Legenden erwachen zum Leben: Noch nie wurde dieses beliebte Zeitalter so opulent erzählt. Im Jahr 47 nach Christus besetzt Rom das südöstliche Britannien. Während die Siedlungen der Kelten brennen, hält sich die junge Ailia in den walisischen Bergen versteckt. Sie ist eine Kendra, eine Gereiste, die zwischen den Welten wandern kann. Doch nun muss Ailia zu den Menschen zurückkehren und an der Seite von Kriegsfürst Caradog kämpfen. Denn dieser ist der einzige, der die Römer zurückzuwerfen vermag – doch nur, wenn Ailia ihm ein einzigartiges Geschenk macht: die magischen Lieder ihres Volkes. Denn wenn es Ailia und Caradog gelingt, die Macht der Vergangenheit gegen die Feinde aus der Gegenwart heraufzubeschwören, kann das alte Britannien der Legenden überleben. . Meine Meinung: Als ich das Buch gesehen habe, musste ich sofort an Outlander denken, und habe dann sofort den Klappentext durchgelesen. Dieser hat mich dann weiter neugierig gemacht, da es zur Zeit des Römischen Reichs spielt. Die Antike fand ich schon immer spannend und habe vorher noch nie darüber in einem Unterhaltungsroman gelesen. . Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich und beschreibend. Dies wirkt sich positiv auf die Beschreibungen der Landschaft und Kultur aus, da man so einen besseren Überblick bekommt. Doch an mancher Stelle wirkte genau das sehr gezogen, sodass es langatmig wurde. Dazu kommt, dass es viele Unterbrechungen und Zeitsprünge im Verlauf der Geschichte gab. So wird die Handlung schon nach kurzer Zeit unterbrochen und im nächsten Absatz passiert dann etwas vollkommen anderes. Dadurch fiel es mir persönlich etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden. . Unsere Protagonisten Ailia ist eine Kendra, welche in der Kultur dieses Buches hochangesehene Personen sind, die das Wissen dieser Kultur schützen und bewahren. So möchte sie nicht, dass die Kultur durch die Invasion der Römer zugrunde geht, und tut sich deshalb mit dem Kriegsfürst Caradog zusammen. Dabei wendet sich der Fokus dann hauptsächlich auf den Krieg und man erfährt nebensächlich etwas mehr über die Kultur. Im Verlaufe des Buches wurde ich leider nicht so wirklich mit der Protagonistin warm, da ich oft ihre Handlungen und Motivation nicht verstanden habe. In einem Moment ist sie eine taffe, eigenständige Frau und im nächsten Moment wirft sie sich den herrschenden Männern unter und man bekommt keine Erklärung dafür. Außerdem lernt man recht wenig über Ailia als Person und es wird so gut wie nie auf die Vergangenheit oder Zukunft eingegangen. Trotz der Ich-Perspektive, wirkt sie eher wie ein neutraler Erzähler. . Der Kriegsfürst Caradog spielt eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte. Er basiert auf der historischen Figur Caratacus, einem britannischen König. Dabei wurden auch einige historische Parallelen eingebaut, so z.B. das Verhältnis von Vater und Sohn oder das Herrschaftsgebiet. Dies hat mir sehr gefallen, genauso wie seine ausgeglichene Darstellung als kriegerischer König und gleichzeitig als Mensch mit einer mentalen Krankheit. Deshalb fand ich es unglaublich schade, dass man nie seine Perspektive bekommt, da er für mich die interessanteste Person im ganzen Buch war. So bleibt er jedoch leider nur ein passiver Beteiligter. . Fazit: Ein historischer Fantasy-Roman mit einem tollen Worldbuilding, welches die antike Kultur und das Setting sehr gut darstellt. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht vollständig fesseln und die Charaktere blieben recht flach. Dafür gibt es von mir 2 Sterne. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und der Inhalt dieser Rezension werden davon nicht beeinflusst.

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Vita

llka Tampke wurde 1969 in Sydney geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und begann im Anschluss ein weiterführendes Studium in Kreativem Schreiben. 2012 wurde sie mit der Glenfern Fellowship ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten und Artikel sind in mehreren Anthologien veröffentlicht worden. Sie lebt in Woodend, Australien.

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