Fahrenheit 451

Roman

(6)
Paperback
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Der große Klassiker der Weltliteratur

451 Grad Fahrenheit oder 232 Grad Celsius – die Temperatur, bei der Papier verbrennt. Guy Montag ist Feuerwehrmann. Es ist seine Aufgabe, Bücher zu beschlagnahmen und zu verbrennen. Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks ... Mit "Fahrenheit 451" hat Ray Bradbury Literaturgeschichte geschrieben – neben Orwells "1984" und Huxleys "Schöne neue Welt" gibt es nichts Vergleichbares.


Aus dem Amerikanischen von Fritz Güttinger
Originaltitel: Fahrenheit 451
Paperback , Broschur, 304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-52703-4
Erschienen am  12. Juli 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Bücherverbrennungen

Von: Grenzenlos

11.04.2019

Fahrenheit 451 wird berechtigt mit George Orwells 1984 verglichen. Auch Bradbury hat ein Zukunftsbild geschaffen, das erschreckend nah an die Realität herangekommen ist. Vieles ist zwar übertrieben dargestellt, aber mit einem sehr, sehr wahren Kern. Die Regierung in Bradburys Roman ist von Grund auf paranoid und will die BürgerInnen so dumm wie möglich halten. Um dies umzusetzen, wurde die Feuerwehr engagiert, nicht um Feuer zu löschen, sondern um Bücher, Bibliotheken, ja ganze Häuser zu verbrennen und sie gehen sehr radikal dabei vor. Der Hauptprotagonist Guy Montag ist überzeugter Feuerwehrmann, bis er ein fragenstellendes Mädchen trifft, ihm ein paar Bücher in die Hände fallen und er selbst anfängt, Fragen zu stellen. Die Figuren bleiben alle sehr flach. Die Darstellung ist sehr oberflächlich und außer bei den Monologen über Bücher konnte ich keine richtige Leidenschaft in der Erschaffung der Story erkennen. Es könnte jedoch auch daran liegen, dass die Welt, in der Montag lebt, grau, einheitlich, oberflächlich ist und es eben nicht viel gibt, was schön ist und wirklich Spaß macht. Mit vielen schönen Metaphern schafft Bradbury ein anschauliches Bild der Gesellschaft in seiner Welt. Diese ist starker Kritik des Autors ausgesetzt. Fernsehen, Musik hören, soziale Interaktionen werden zu den Hauptproblemen des alltäglichen Lebens. Der poetische Schreibstil ist wirklich einzigartig und es war eine große Freude diese schönen Sätze zu lesen. Das Zukunftsbild ist erschreckend und doch nähern wir uns immer mehr diesem an. Wissen ist Macht und wer seine Informationen immer nur von einer Quelle bezieht, der kann leicht manipuliert werden. Wissen ist Macht und wer sich für die einfache, komprimierte Variante von vielem entscheidet, der verpasst vielleicht das Wichtigste. Fazit Für mich ein schönes, interessantes Buch, das sowohl mit einem poetischen Schreibstil als auch mit einer bedrückenden Zukunftsversion punkten kann. Mit den Figuren hatte ich so meine Probleme, diese fügen sich jedoch gut in die Welt und in die beschriebene Gesellschaft. Für mich ein lesenswerter Klassiker, der zum Nachdenken anregt und einem die Wichtigkeit von Büchern und Wissen nochmal verdeutlicht.

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Ein Stück Literaturgeschichte, das jeden zum Nachdenken anregen sollte

Von: Heene1605 aus Dystopia

17.03.2018

Obwohl ich normalerweise keine Rezensionen schreibe, zwingt mich die schlechte Bewertung des Buches zum Handeln! Im Mittelpunkt des Romans steht ein kleines Mädchen, das einem "Feuerwehrmann" allmählich die Augen für die Begebenheiten der neuen Welt öffnet. Diese Beziehung ist fantastisch umgesetzt und hat mich tief in den Bann des Buches gezogen, ebenso wie das Verhältnis zwischen dem Feuerwehrmann und seiner Frau. Die Wandlung des Protagonisten hat mich sehr bewegt und das Ende lässt den Leser mit vielen Gedanken und offenen Fragen zurück - ein Buch also, das zum Nachdenken anregt. Der letzte Rezensent sollte sich fragen, ob er das Buch tatsächlich verstanden hat, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Für mich eine der Top-Dystopien, neben 1984, schöne neue Welt o.ä. EIN MUSS, FÜR JEDEN KULTURPESSIMISTEN!!!

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Vita

Ray Bradbury

Ray Bradbury wurde 1920 in Waukegan, Illinois geboren. 1934 zog seine Familie nach Los Angeles, und schon bald entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. Mit den Erzählungsbänden "Die Mars-Chroniken" (1950) und "Der illustrierte Mann" (1951), vor allem aber mit "Fahrenheit 451" (1953) wurde er weit über die Grenzen der Science-Fiction hinaus bekannt. In den folgenden Jahren schrieb er neben weiteren Erzählungen zahlreiche Kriminalromane, Essays und Drehbücher. Bradbury gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.

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