Der Store

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Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

»… ein Buch, das einiges an Aufmerksamkeit erregen wird.«

MDR Kultur, "Unter Büchern" (02. September 2019)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24430-9
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Rob Hart, Der Store

Leserstimmen

Rezension der Store

Von: Reading.Niffler

08.05.2020

Inhalt ich wollte „der Store“ unbedingt lesen, da ich Dystopien sehr gerne mag und neugierig war, wie der Autor dieses Thema angeht. Die Parallelen zwischen Amazon und der Cloud in diesem Buch sind deutlich zu erkennen. Es war erschreckend zu sehen, wie viel Macht die Cloud hat und wie schlimm es wäre/ist, wenn ein Wirtschaftsunternehmen in der Politik mitmischen darf. Inhaltlich möchte ich nicht zu viel Spoilern, dennoch fand ich den informativen und den erzählenden Teil sehr ausgewogen. Die Storyline war spannend aufgebaut, hatte allerdings ein paar Längen, wodurch die Spannung etwas verloren gegangen ist. Schreibstil Rob Hart hat sich ein sehr detailliertes System zu Aufbau und Funktionsweise der Cloud entwickelt. Man merkt, dass sehr viel Recherche und Überlegungen in dieses Buch eingeflossen sind, dennoch wurde man selten von zu vielen Details erdrückt oder gelangweilt. Auch die drei verschiedenen Sichtweisen waren weniger überfordernd, sondern eher aufschlussreich. Die Eintönigkeit des Arbeitsalltag zum Beispiel war sehr anschaulich dargestellt. Charaktere Den Wechsel zwischen den drei Charakterperspektiven fand ich sehr spannend. Ich mochte Zinnia überraschend gerne, sie hat hart gearbeitet für das was sie will. Aber Zinnia ist nicht nur eine Kämpferin, sie hat auch Gefühle, was sie sehr menschlich gemacht hat. Ich mochte sie tatsächlich noch ein Ticken lieber als Paxton, der vermutlich der Liebling der meisten Leser ist. Ihn mochte ich auch gerne, aber er war gelegentlich etwas zu weich für meinen Geschmack. Gibson war ebenfalls ein spannender Charakter, allerdings ist er etwas flach geblieben. Cover Das Cover ist schön, schlicht und passt gut zum Inhalt. Der Barcode mit den Händen zeigt schön, wie Menschen in den Augen von Online-Großhändlern zu Ware werden und der rote Buchschnitt rundet das ganze noch einmal ab. Er ist definitiv der Hingucker. Fazit Das Buch hatte zwar an mancher Stelle seine Längen, aber ist dennoch sehr lesenswert. Es öffnet einem ein wenig die Augen und bietet gleichzeitig Unterhaltung. Genau das was ich von einer Dystopie erwarte. Das Buch erhält 4 von 5 Sternen von mir.

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Der Markt bestimmt?

Von: Yvonne

27.11.2019

In seinem Roman »Der Store« (OT: The Warehouse) zeichnet Rob Hart eine beängstigende Zukunftsversion. Die Umwelt wurde durch den Klimawandel zerstört, ganze Innenstädte sind ausgestorben, ein Leben außerhalb klimatisierter Anlagen ist kaum noch möglich. Der Wirtschaftsgigant »Cloud«, ein Online-Versandhaus, hat die Monopolstellung inne und versorgt die Menschen mit Hilfe von Drohnen schnell und effizient mit allem, was gebraucht und gewünscht ist. Damit dies alles möglich ist, arbeiten Mitarbeiter rund um die Uhr in cloudeigenen Städten. Ihre Tätigkeiten, vor allem aber ihre Leistung wird getracked und mittels eines Rankings bewertet. Wer zu langsam ist, ist nicht wirtschaftlich und muss gehen. "Ich wollte ein Buch schreiben, das das Thema 'übermächtige Regierungen' aufgreift. Jeder fürchtet sich vor einem Kontroll-Staat wie in George Orwells '1984'. Aber ich denke, dass die Übermacht der Wirtschaft in Wirklichkeit immer mehr zum Problem wird." (Zitat: Rob Hart) Cloud erinnert – ob gewollt oder nicht – an Amazon, ein Gedanke, der mich während der Lektüre natürlich nicht losgelassen hat. Vieles, was hier beschrieben wird, existiert bereits so oder in ähnlicher Form. Macht man sich das erst einmal bewusst, schwingt ein mulmiges Gefühl beim Lesen mit, das einen nicht mehr loslässt. Hart weiß zu fesseln und auch zu schockieren und im Nachhinein betrachtet ist es fast schon eine Farce, dass ich ausgerechnet diesen Roman auf meinem Amazon Kindle gelesen habe. Seine Protagonisten sind Paxton, dessen eigenes junges Unternehmen durch Cloud zerstört wurde; Zinnia arbeitet in der Wirtschaftsspionage und lässt sich beim Giganten Cloud einschleusen. Und zu guter Letzt kommt auch Gibson Wells, der Gründer von Cloud selbst zu Wort. Er ist charismatisch und äußerst einnehmend, nimmt sich selbst dabei augenscheinlich gar nicht so wichtig und wirkt recht gönnerhaft. Ein wahrer Heilsbringer oder doch alles nur Fassade? Sein Leben – ein Musterbeispiel für Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Ein Mann, der bereits als Kind erkannt hat, dass man an sich selbst und seine Ideen glauben und sie in aller Konsequenz verfolgen muss. Viele seiner Argumente für Cloud klingen plausibel: Die langfristigen Ziele für die Umwelt und das Klima, Gleichberechtigung am Arbeitsplatz, Bewertung nach messbarer Leistung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit – alles macht irgendwie Sinn. Doch zu welchem Preis? »Denk daran, die Freiheit gehört dir, bis du sie aufgibst.« Ist ein fremdbestimmtes Leben denn noch menschenwürdig und überhaupt lebenswert? Und wenn doch der Markt bestimmt, sind es nicht wir – die Käufer, die den Markt darstellen? Wo hört Wirtschaftlichkeit auf und fängt Ausbeutung an? Welchen Preis zahlen wir (oder andere) für Bequemlichkeit und ständige Verfügbarkeit? Wichtige Fragen, die dieser Roman aufwirft, die Antworten darauf überlässt Hart dem Leser selbst und bleibt damit dem Grundsatz der Selbstbestimmung treu. Das gefällt. Der Fokus der Geschichte, nämlich die Misstände bei Cloud an den öffentlichen Pranger zu stellen, scheint sich mit fortschreitender Seitenzahl ein wenig zu verlieren, was einen bitteren Beigeschmack bei mir hinterlässt. Es erging mir ähnlich wie Paxton. Auch er verliert sein ursprüngliches Ziel augenscheinlich aus den Augen, ist gefangen im leistungsorientierten, eintönigen Hamsterrad von Cloud. Er wird so zum Opfer der Manipulation. Zinnia hingegen verfolgt ihren Plan zwar weiterhin, allerdings nicht stringent. Sie kann sich nicht gegen ihre eigenen Gefühle (das Menschsein) wehren, was nicht ohne Konsequenzen bleibt. Grenzen und Ziele verblassen und einige Fragen bleiben ungeklärt. An sich nicht schlimm aber eben auch irgendwie unbefriedigend. Fazit: Eine düstere Anti-Utopie, die aufrüttelt und nachdenklich stimmt, sich flüssig liest und zu fesseln weiß aber sich im Verlauf auch leider größtenteils in 0815-Thrillereffekten verliert.

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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Pressestimmen

»Eine beängstigende, böse Satire, die nicht wirklichkeitsfremd ist.«

Hörzu (06. September 2019)

»Der Store ist ein Blockbuster mit Hirn.«

»Rob Hart schreibt eine Dystopie, ... so ähnlich wie der Circle, nur mit Amazon anstelle von Google. Und spannender, weil nicht so überambitioniert.«

»George Orwell lässt schön grüßen ...«

»Dieses Buch fasziniert, fesselt und verstört zutiefst.«

»Wir hätten es wissen können … Rob Harts Geschichte spielt in einer Zukunft, die sich schon äußert heutig anfühlt …«

Silvia Feist, Emotion (01. Oktober 2019)

»All die großen Probleme unserer schönen neuen Shopping-Welt werden angesprochen. Auch literarisch gelungen. Mit schnellen kurzen Sätzen, fast lakonisch erzählt, dabei spannend.«

»… Hart entwirft hier ein erschreckendes Zukunftsszenario, wie es realer kaum sein könnte.«

Kronen Zeitung (04. Oktober 2019)

»Thriller, Dystopie, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte. Rob Hart verbindet all diese Aspekte. Herausgekommen sind 600 Seiten, die fesseln und aufregen.«

Radio FM4 (14. September 2019)

»Als Gesellschaftskritik ist Der Store unbedingt zu begrüßen ...«

»Rob Hart nimmt seine Leser mit in eine düstere Zukunft, die nicht zu unwahrscheinlich erscheint.«

SpotOnNews (18. September 2019)

»Eine packende Lektüre, ein belletristischer Blockbuster mit Grips.«

The Guardian (12. August 2019)

»Zukunftsromane wie 1984, Fahrenheit 451 und Der Report der Magd sind erfolgreich, weil sie viel Wahres enthalten. In diese Reihe gehört Rob Harts blitzgescheiter Thriller.«

The Associated Press (AP) (19. August 2019)

»Eine Breitseite auf eine Welt, wo der Einkommensabstand zum gähnenden Abgrund wurde und die Gig Economy Elend, Armut und Tod für die darin Gefangenen bereithält.«

Financial Times (16. August 2019)

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