Liebestöter

Ein Rosenheim-Krimi

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Sie ist eine Frau und sie ist erfolgreich. Zuviel für Rosenheims Männerwelt?

Vitus Pangratz, Kommissar AD, und seine Tochter Johanna "Jo" Coleman ermitteln in ihrem zweiten Fall: In der beschaulichen Rosenheimer Altstadt wird eine Coaching-Agentur für selbstbewusste und erfolgreiche Frauen eröffnet. Das gefällt nicht jedem. Als jedoch ein Mordanschlag auf die "Weiberheldin"-Inhaberin Marina Pfister verübt wird, stellt sich heraus, dass diese unter der Ladentheke auch noch ganz andere aufmunternde Dinge an die Frau brachte. Ein Grund, sie mundtot zu machen?


ORIGINALAUSGABE
Originaltitel: Herzipopperl
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-71712-5
Erschienen am  14. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Rosenheim, Deutschland

Die Rosenheim-Krimis

Leserstimmen

Regionalkrimi mit feministischen und politischen Elementen

Von: glimrende

04.10.2020

WESPENNEST IN ROSENHEIM Mordanschlag im beschaulichen Rosenheim: die „Weiberheldin“ (= Inhaberin einer feministischen Coaching-Agentur) Marina Pfister liegt im Koma. Verdächtige gibt es – insbesondere innerhalb der männlichen Bevölkerung Rosenheims – viele. Denn die fühlten sich von der selbstbewussten Marina, die zu allem Überfluss auch noch die Ehefrauen „aufgestachelt“ hat, in ihrer fragilen Männlichkeit bedroht. Da auch der ermittelnde Polizeibeamte nicht gerade als Fan Marinas bekannt ist, nimmt Kommissar a.D. Vitus Pangratz zusammen mit seiner aus den USA angereisten Tochter Jo das Heft selbst in die Hand. Und sticht dabei in ein Wespennest aus altbackenen Wertvorstellungen, politischem Filz und Eifersucht. Eine ausgesprochen explosive Mischung… FEMINISMUS UND POLITIK Mir hat „Liebestöter“ richtig viel Spaß gemacht. Das lag zum einen an den typischen Regionalkrimi-Elementen wie Lokalkolorit (wenn schon dieses Jahr kein Oktoberfest stattfinden kann, habe ich zumindest sehr viel über die „Rosenheimer Wies’n“ erfahren) und Humor. Da hat Alma Bayer in meinen Augen genau die richtige Mischung getroffen. Zum anderen hat mir super gefallen, wie sowohl eine starke feministische Botschaft als auch die Beschreibung einer „volkstümmelnden“ Partei mitgeliefert wurden. Besagte Partei erinnert latent an eine bundesweit aktive Partei am rechten Rand. Die wurde in „Liebestöter“ quasi in eine bayrische Version umgewandelt. Mit erzkonservativen Parteimitgliedern, denen ein modernes Familienbild und jegliche Diversität ein Dorn im Auge sind. Die sich aber auch ganz wunderbar selbst entlarven, indem sie sprichwörtlich nach außen Wasser predigen, im privaten Umfeld aber zu gerne Wein saufen (und sich z.B. Affären leisten, während die treusorgende Gattin daheim am Herd hocken soll). LIEBENSWERTE ERMITTLER Auch Vitus mit seinem tragischen Liebesleben und seine in Liebesdingen nicht minder unerfolgreich agierende Tochter Jo sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Weshalb ich mir unbedingt eine Fortsetzung von „Liebestöter“ wünsche. Ich möchte zu gerne wissen, wie es im Leben der beiden weitergeht. INSGESAMT DAUMEN NACH OBEN Einzig die Auflösung des Kriminalfalls am Ende des Buches war für meinen Geschmack ein bisschen zu einfach und offensichtlich. Da mir die Seiten zuvor aber so viel Spaß gemacht haben, fällt mein Fazit zu „Liebestöter“ trotzdem positiv aus. Diese Geschichte war einfach klasse und die perfekte Lektüre für meinen Berchtesgaden-Urlaub. Gerne mehr davon.

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Gelungener Nachfolger

Von: Stage Reptiles

25.09.2020

Na endlich - der zweite Teil von unseren Rosenheim Cops Vitus Pangratz und seiner Tochter Johanna, genannt Jo, Coleman. Nachdem ich bereits den ersten Teil Wildfutter mit großem Vergnügen verschlungen und hier rezensiert habe, ist es mir nicht schwer gefallen, auch den zweiten Lokalkrimi aus der Feder von Alma Bayer fast in einem Rutsch, genauer gesagt innerhalb von zwei Tagen, zu verschlingen. Wie schon im ersten Teil der Rosenheimer "Ermittler" ist es mir persönlich ein Vergnügen, viele Örtlichkeiten wiederzuerkennen, da ich selber nur einige Kilometer davon entfernt aufgewachsen bin. Die Autorin schreibt aber auch genau den Leuten nach dem Mund in dieser Gegend. Vergnüglich zu lesen ist auch der Zwiespalt von Jo in Bezug auf die Heimattreue zu Bayern und der Wahlheimat Amerika wegen des Ex-Mannes und der beruflichen Karriere. Wie schon Wildfutter ist auch Liebestöter sehr leicht und flüssig zu lesen, auch wenn man den Roman mal weglegen muss, ist man beim Weiterlesen sofort wieder schlüssig in der Geschichte drin. Mit der Thematik "Weiberheldinnen" zeigt Alma Bayer auch ein aktuelles Thema auf, dem Ausbruch des weiblichen Geschlechts aus dem üblichen Klischee, aus der festgelegten Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft. Mit Liebestöter hat Alma Bayer, die vor Wildfutter zwanzig Jahre als Journalistin gearbeitet hat, wieder eine fiktive Geschichte abgeliefert, die sich hier im bayerischen Oberland und Chiemgau in fast jedem beliebigen Dorf genauso abspielen könnte. Als minimalsten Kritikpunkt könnte ich vielleicht anführen, dass man manchmal etwas durcheinander kommt bei den vielen Namen. Ist vielleicht auch nur der Tatsache geschuldet, dass der Roman in so einem flüssigen Rutsch durchgelesen werden kann, dass man die Namen etwas zu schnell überfliegt. Auf jedem Fall wieder ein regelrechtes Vergnügen, welches zurecht erneut an der Höchstnote kratzt. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Roman über Jo, Vitus, Marina und den ganzen restlichen Rosenheimer Haufen.

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Vita

Hinter dem Pseudonym Alma Bayer verbirgt sich eine Autorin aus Oberbayern. Nachdem sie 15 Jahren lang als Journalistin in der Welt unterwegs war, zog sie zurück in ihre Heimat und wechselte von den Fakten zur Fantasie. Die bayrische Seele lässt sich ohnehin nur mit Vorstellungskraft, wildem Witz und viel Herz wahrhaftig beschreiben.

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