VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Tanz der Klingen Roman

Klingen (1)

Kundenrezensionen (8)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31503-7

Erschienen: 13.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Von Captain Braylar Killcoin, dem ebenso raubeinigen wie rätselhaften Anführer einer syldoonischen Söldnertruppe, sagt man, er sei hinterhältig, blutrünstig und würde sogar seine eigene Mutter an den Teufel verscherbeln. Eines Tages heuert Killcoin den jungen Chronisten Arki an – er soll die Söldner auf einer geheimen Mission begleiten und ihre Taten schriftlich festhalten. Für Arki beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. Ein Abenteuer, das er jedoch erst einmal überleben muss, bevor er es niederschreiben kann ...

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON JEFF SALYARDS

Klingen

Bloodsounder's Arc

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jeff Salyards (Autor)

Jeff Salyards wuchs in einem kleinen, verschlafenen Ort nördlich von Chicago auf. Schon früh träumte er sich in laute und chaotische Welten voller unzähmbarer Charaktere. Seine Faszination für die Fantastik hat er niemals verloren. Neben seinem Job bei der American Bar Association widmet er sich dem Schreiben fantastischer Abenteuer. Salyards lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in der Nähe von Chicago.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Scourge of the Betrayer - Bloodsounder's Arc Book 1
Originalverlag: Night Shade Books

Paperback, Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31503-7

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.06.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Solider Abenteuerstoff mit Ecken und Kanten

Von: Nerd-Gedanken.de Datum: 12.01.2017

nerd-gedanken.blogspot.de/

Bezahlte Chronisten haben für gewöhnlich kein besonders spannendes Leben, da sie zumeist das Leben derjenigen aufzeichnen, die sich für wichtig halten, es in der Regel aber nicht sind. Da er nicht wie andere Chronisten enden und zum Verfasser der Lebenserfolge von Kaufleuten und Priestern werden möchte, lässt sich der noch nicht sonderlich erfahrene Arki von einer Truppe syldoonischer Söldner als Chronist angeuern, da deren Captain Braylar Killcoin ihm versprochen hat, dass eine Menge gefährlicher Abenteuer auf sie warten. Arkis Aufgabe wird es sein, alle Details einer geheimen Mission wahrheitsgemäß festzuhalten, welche die Söldner im Auftrag des syldoonischen Kaiserhauses durchführen.

Bei der Sache gibt es nur einen Haken: syldoonische Söldner leben gefährlich und Arkis Erfahrung mit gefährlichen Situationen sind bestenfalls gering. Gerade da er nicht unbedingt ein großer Freund von Waffen und Gewalt ist, tut er sich in der rauhen Söldnergruppe denkbar schwer. Als dann Feinde auf den Plan treten und auch Arki um sein Leben kämpfen muss, zeigt sich, dass in ihm mehr steckt als nur ein weltfremder Schreiberling…

Der Klappentext machte mich auf die sich entwickelnde Fantasy-Story recht neugierig, da es bei Geschichten mit beinharten Söldnern selten der Fall ist, dass auch ein Charakter seinen Eingang findet, der nicht irgendwie ein beinharter Kämpfer oder magischer Unterstützer ist. Ein Chronist, der ausser einer Feder nichts wirklich besonders schwingen kann, ist da dann schon eine ganz andere Hauptfigur und klang wie eine spannende Neuinterpretation. Arki wird dann auch prompt mitten ins gesamte Chaos hinein geworfen und fremdelt gegenüber den fluchenden Söldnern enorm, die sich auch gegenseitig verbal nicht viel schenken.

Die edelste Figur in der Gruppe ist zweifelsohne Captain Killcoin, der dank seiner magischen Waffe mit einem Fluch zu leben hat, der ihn prompt einholt und den Leser auf die Art und Weise, wie das Wirken der Götter und der Magie in der Welt angesiedelt ist, sehr neugierig macht. Allerdings lässt Autor Jeff Salyards sehr viele offene Fragen zurück und kratzt während der gesamten Erzählung lediglich ein bisschen an der Oberfläche des Möglichen, um sich lieber auf eine recht langatmig ausfallende Reiseerzählung zu konzentrieren.

So nachvollziehbar der Versuch, die langsame Entwicklung Arkis vom unsicheren Anfänger hin zu einem verlässlichen Reisekameraden ausführlich zu beschreiben auch ist, es macht den Spannungsbogen gerade in der Mitte der Erzählung relativ flach und lässt am Ende des Buches ein Gefühl der Unzufriedenheit zurück. Sehr lange bleibt Arki über die Motive seiner Begleiter im Unklaren, was spätestens nach zwei Dritteln der Erzählung auch für den Leser frustrierend wird, weil die sich immer wiederholende Beschreibung von Arkis Unzulänglichkeiten irgendwann einfach ausgelutscht ist.

Da ausschließlich aus der Perspektive des Chronisten berichtet ist, sind sowohl seine Ungeduld als auch seine Fragen bezüglich der Söldner sehr verständlich, ebenso seine Überraschung bei der Aufklärung des größten Plot-Twists. Bis auf Arki, Captain Killcoin und die Steppenfrau Lloi bleiben die Leute aus der Söldnergruppe reichlich blass und lassen sich nur an ihren martialischen Namen einigermaßen unterscheiden. Hier wäre schon durch die Vorlieben und Gewohnheiten der Söldner sicherlich ein viel runderes und farbigeres Gesamtbild möglich gewesen, immerhin gehört ein genauerer Blick auf alle Mitglieder der Truppe auch zu Arkis Chronistenauftrag.

Es ist ein bisschen schade, wie lange man im Grunde in der Reiseerzählung hängenbleibt, da die wirklich interessanten und dramatischen Entwicklungen sich erst im letzten Drittel des Buches entfalten. Hier hätte ich gerne mehr über die Umgebung und den Zielort der Reise mitsamt des politischen Geflechts erfahren, auch die Informationen über die Welt, in der die Erzählung spielt, werden nur sparsam vergeben, obwohl Arki durch seine Bildung entsprechendes über seine Umgebung wissen könnte. Zudem ist man mit einem offenen Ende der Erzählung konfrontiert, da »Tanz der Klingen« der erste Band einer Trilogie ist, was nur in einem Nebensatz bei der Autorenvorstellung überhaupt erwähnt wird.

Die Kampfszenen sind packend und realistisch geschildert, gerade Arkis Überforderung während seiner ersten physischen Konflikte wird gut vermittelt, sodass ich einige Male angesichts der an ihn gestellten Anforderungen und seines unfreiwilligen erotischen »Miterlebnisses« echtes Mitleid mit ihm hatte. Die detailreichen Beschreibungen verschiedener Speisen und Getränke sowie der Schauplätze lassen hoffen, dass Jeff Salyards in kommenden Bänden mehr über seine Welt verraten wird und seiner farbigen Art, die verschiedenen Personen zu schildern, treu bleibt.

Denn eigentlich habe ich Captain Killcoin und seinen Haufen trotz der Längen ganz gerne begleitet und wüsste gerne, wie das Abenteuer für die Söldner ausgeht – dass mich der Plottwist überrascht hat, ist für mich ein weiterer Grund, dem Autor noch eine weitere Chance zu geben, da das nicht sonderlich oft passiert. In sofern kann ich nur recht zwiespältig auf dieses Buch zurückblicken und hoffe, dass sich der Autor noch steigern kann und wird.

Fazit: Solider Abenteuerstoff mit einigen Längen, Ecken und Kanten. Sechs von zehn möglichen Punkten.

Kämpfe, Gewalt, Blut, Tod und ein Hauch von Fantasy

Von: Lovelyceska Datum: 14.11.2016

https://lovelyceska.wordpress.com

»Meiner Erfahrung nach findet man dort, wo es Geheimnisse gibt, gewöhnlich auch Verräter, die sie hüten.«

Zuvor habe ich noch nie ein derartiges Buch gelesen. Ein Werk voller Kämpfe, Gewalt, Blut und Tod. Doch gemeinsam mit dem Chronisten Arki wagt ich mich auf eine Reise mit einer gefährlichen Söldnertruppe, die keineswegs langweilig wurde…

Autor: Jeff Salyards – Verlag: Heyne (13. Juli 2016) – Format: Taschenbuch (broschiert) – Buchlänge: 432 Seiten – Preis: 14,99€ (Erwerben ♥) – ISBN: 978-3453315037

Über den Autor:
Jeff Salyards wuchs in einem kleinen, verschlafenen Ort nördlich von Chicago auf. Schon früh träumte er sich in laute und chaotische Welten voller unzähmbarer Charaktere. Seine Faszination für die Fantastik hat er niemals verloren. Neben seinem Job bei der American Bar Association widmet er sich dem Schreiben fantastischer Abenteuer. Tanz der Klingen ist sein erster Roman. Salyards lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in der Nähe von Chicago.

Klappentext:
Von Captain Braylar Killcoin, dem ebenso raubeinigen wie rätselhaften Anführer einer syldoonischen Söldnertruppe, sagt man, er sei hinterhältig, blutrünstig und würde sogar seine eigene Mutter an den Teufel verscherbeln. Eines Tages heuert Killcoin den jungen Chronisten Arki an – er soll die Söldner auf einer geheimen Mission begleiten und ihre Taten schriftlich festhalten. Für Arki beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. Ein Abenteuer, das er jedoch erst einmal überleben muss, bevor er es niederschreiben kann …

»Wenigstens würde ich etwas erleben, das niederzuschreiben sich lohnte.«

Meine Meinung
Der Leser wird direkt ins Geschehen hineingeworfen. Sehr schnell fallen einige sehr außergewöhnliche Namen, die auf unterschiedlichste Weise zueinander stehen. Es gibt Anführer und Untertanen, Könige und Baronen, sodass es anfangs etwas schwierig ist, in die Geschichte einzusteigen. Das Werk spielt in einem früheren Zeitalter (vielleicht Mittelalter?), in welchem noch mit Schwerten gekämpft und auf Pferden gereist wird. Mir gefällt dieses Zeitalter gut, wo sich die Kämpfer noch dicht gegenüberstanden und mit Kraft und Geschicklichkeit kämpften. Generell erinnert mich diese Zeit und die beschriebenen Landschaften sehr an Game of Thrones. Die Sprache ist sehr rustikal und vulgär, was vielleicht nicht jedem Leser gefallen könnte, was mich an der einen oder anderen Stelle jedoch zum Schmunzeln brauchte.^^

Ziemlich schnell lernen wir Arki kennen. Arki ist ein Chronist, was bedeutet, dass er das Leben von den unterschiedlichsten Menschen festhält, indem er es aufschreibt. Leider sind diese Leben alles andere als spannend und zum Teil sogar ermüdend. Er möchte abenteuerlustig sein und endlich was erleben. Dann trifft Arki auf den berüchtigten Braylar. Brayler wird ganz anders dargestellt, als der Klappentext vermuten lässt. Er ist sehr geheimnisvoll, redet nicht viel und zeigt nicht sonderlich viele Gefühle, doch so böse ist er gar nicht und es lässt sich sogar Ehrenhaftes an ihm finden. Für beide Charaktere konnte ich Sympathie finden! ♥ Nachdem Brayler Arki eingestellt hat, beginnt die Reise sofort. Doch sofort tauchen duzende Fragen auf: Warum braucht eine barbarische Söldnergruppe bitte einen Schreiber, der ihre Taten festhält? Wer gehört zu der Truppe, wem dienen sie und welches Ziel verfolgen sie? Viele dieser Fragen stellt sich auch der neugierige Arki und bald bekommt er nach und nach seine Antworten. Doch will er sie wirklich hören? Mir gefällt die Perspektive von Arki besonders gut, da er als „stiller“ (wenn ihr das Buch gelesen habt, wisst ihr genau, warum es in Anführungszeichen steht ^^) Beobachter die Geschehnisse ziemlich detailliert beschreibt und der Leser das Gefühl bekommen kann, ebenfalls dort Beobachter zu sein. Zudem werden die Gefühle von Arki gut beschrieben.

»Ich war innerlich zerrissen, eine Hälfte war auf kranke Weise fasziniert und zugleich angewidert von der Gewalt und Verschwendung jungen Lebens, während die andere jubelte, weil ich überlebt hatte […]«

Tanz der Klingen lädt den Leser ein eine Männergruppe auf ihren Abenteuer zu begleiten. Neben Kämpfen und Schlachten gibt es einen Hauch an Fantasy (meiner Meinung nach etwas zu wenig) und weist komplexe Intrigen auf, was für mich insgesamt ein gelungenes Gesamtpaket ergibt. An einigen Stellen ist die Geschichte etwas in die Länge gezogen und in Kämpfen ziemlich dynamisch und chaotisch, was allerdings wieder das Geschehen gut widerspiegelt. Natürlich verlangt jede Schlacht auch Opfer, was die Spannung steigen lässt, wer von der Söldnergruppe (+ Arki) das Ziel überhaupt erreichen wird!

»Sicherheit ist eine Illusion der Schwachsinnigen.«

Meine Bewertung:
Ich bin erstaunt darüber, wie gut mir diese Geschichte gefallen hat, dafür dass es eine Reise mit hauptsächlich Männern ist, die alles andere als feinfühlig sind. ^^ Ich bewerte das Buch mit einer 2 und bin ziemlich gespannt wie es weitergeht, da am 12. Dezember der 2. Teil Die Klinge des Königs folgt. Eine Leseprobe vom 1. Teil bekommt ihr hier ♥

An dieser Stelle möchte ich vielmals bei der Verlagsgruppe Random House für die Zusendung des Rezensionsexemplares bedanken! Meine Meinung bleibt natürlich meine eigene! ♥

♥Lovelyceska♥

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors