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SPECIAL zu »Die Rosenfrauen« von Cristina Caboni

Wussten Sie schon, dass Cristina Caboni Angst vor Horrorfilmen hat?

Cristina Caboni
© Paola Leoni

Eine kurze Biografie:
Ich bin in Cagliari geboren und lebe in San Sperate, einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt. Ich bin seit etwa zwanzig Jahren mit meinem Mann verheiratet, und wir haben gemeinsam drei Kinder: Davide, Maria Aurora und Margherita. Wir sind beide Imker und betreiben gemeinsam eine kleine Imkerei. Wir leben auf dem Land, umgeben von Zitrusplantagen. Im Frühling ist alles voller weißer Blüten, und die Luft ist von einem berauschenden Duft erfüllt. Ich beobachte gerne Dinge, Menschen, höre ihren Geschichten zu und erfinde neue dazu. Ich bin eine begeisterte Leserin und eine leidenschaftliche Rosenzüchterin. Ich mag vor allem die alten, sehr duftintensiven und die englischen Sorten. Allerdings schneide ich die Blüten nicht, um sie in die Vase zu stellen, sondern bewundere sie am Rosenstock. Ich habe eine Perserkatze namens Artù adoptiert, und wir haben einen großen weißen Hund, der durch den Garten tobt und welke Äste hinter sich herschleppt und alles frisst, was ihm vor die Schnauze kommt, egal, ob es essbar ist oder nicht.

Ich liebe Parfüm. Ich glaube, mit einem Parfüm beginnt eine wunderbare Reise ins Reich der Magie. Parfüm spricht zu uns, ganz ohne Worte, nur über die Gefühle, die es auslöst, und deshalb erreicht es die Seele eines jeden.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Ich lebe in einer Umgebung, die von Mythen und Legenden geprägt ist. Ich bin mit wunderbaren Geschichten aufgewachsen. Meine Großeltern haben sie mir vor dem Kamin erzählt, als ich klein war. Danach habe ich selbst zu lesen begonnen, womit sich mir eine neue Welt eröffnet hat. Eines Tages habe ich dann begriffen, dass auch ich eine Geschichte erzählen will.

Wo finden Sie die Inspirationen für Ihre Romane?
In meiner Arbeit. Ich bin Imkerin. Eines Tages näherte ich mich dem Bienenstock und wurde von einem intensiven Duft empfangen. Es war, als ob die Blüten den Bienen mitteilen wollten, dass der Nektar jetzt bereit für sie war. In diesem Moment wurde mir schlagartig bewusst, dass ich in einer Welt aus Düften lebe, die mir Gefühle zuflüstert, ganz ohne Worte. Und ich habe Elena Rossini gesehen, ein kleines Mädchen, das mit Düften aufwächst und die alte Kunst der Parfümeure beherrscht. Ein zartes, aber zugleich starkes Mädchen, voller Anmut und Sensibilität.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
An einer Geschichte über mutige und starke Frauen, über Wiedergeburt, Verlust und Leidenschaft. Ein großes Geheimnis kommt endlich ans Licht und am Ende wird die Protagonistin ihren Platz in der Welt und ihr Glück finden. Ein Buch über Bienen und die Natur.

Wie würden Sie Ihren Roman in einem Satz beschreiben?
Eine Geschichte über faszinierende und starke Frauenpersönlichkeiten, die ihre Parfüms in zwei wunderschönen Städten kreieren, nämlich in Florenz und Rom. Dazu ein 300 Jahre altes Geheimnis, ein freundlicher und in sich gekehrter Mann sowie Freundschaft und Liebe.

Wozu soll der Roman Ihre Leser inspirieren?
Ich wünsche mir, dass meine Leser den Genuss am Geruch wiederfinden, dass sie sich der Düfte bewust werden, die sie umgeben und erkennen, dass das Parfüm eine Sprache ist, dass es mit uns kommuniziert. Außerdem hoffe ich, dass das Geheimnis des Perfekten Parfüms meine Leser neugierig macht. Vielleicht denkt der eine oder andere daran, für sich selbst ein maßgeschneidertes Parfüm kreieren zu lassen?

Wer ist ihre Lieblingsfigur?
Caillen McLean, denn er kennt den Sinn des Lebens und der Dinge. Er kann unterscheiden, was wichtig ist und was nicht. Er ist ein Mann, der lieben kann, der großzügig, sensibel und selbstlos ist, dabei aber stark und männlich. Der ideale Partner.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Das Ende, weil ich so weinen musste. Am Schluss konnte ich meinen Computerbildschirm gar nicht mehr erkennen.

Am Ende des Buches findet die Protagonistin ihren Platz im Leben und ihr Glück. Wie nah ist der Charakter von Elena Ihnen selbst?
Anfangs dachte ich, dass Elena und ich gar nichts gemeinsam hätten, von meinen Augen und ihrer Art, Dinge wahrzunehmen, einmal abgesehen. Heute allerdings finde ich immer mehr Ähnlichkeiten. Zum Beispiel die Fähigkeit, immer das Positive in jeder Situation zu sehen. Auch ich versuche nicht aufzugeben, Vertrauen in die Welt und die Menschen zu haben. Und wir teilen die Fähigkeit zu lieben. Denn die Liebe ist auch eine Form der Schönheit und ich bin sensibel für alles, was schön ist. Ob ich glücklich bin? Ja, bin ich. Es war nicht leicht an den Punkt zu kommen, an dem ich heute bin. Und auch heute noch gibt es vieles, was mich beunruhigt und mich beängstigt. Deshalb ist mein Glück auch fragil, es hängt stark von meiner Familie ab, von der Welt in der ich lebe, von dem, was ich tue.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Ich habe viele Lieblingsschriftsteller, und jeden schätze ich aus einem anderen Grund. Donna Tartt zum Beispiel wegen der Atmosphäre, den Figuren und den Schauplätzen der Handlung, aber vor allem wegen ihrer Sprache. John Green wegen seiner Fähigkeit, aus einfachen Gesten etwas Außergewöhnliches zu machen und wegen seiner einfühlsamen Art Gefühle zu beschreiben. Preston & Child wegen des Handlungsaufbaus und der Spannung, Ludlum wegen der Psychologie der Handlung und des Gesamtbilds, Janet Evanovich wegen ihrer Ironie und der sympathischen Darstellung. Justin Cronin für seine Fähigkeit, fantastische und blutige Geschichten zu schreiben, Frank Schätzing für seine außergewöhnliche Kompetenz in vielen Bereichen und die penibel recherchierten Plots. Lisa Leypas, Kathleen Wodiwiis, Mary Balogh und Sherry Thomas für die stimmungsvollen Kulissen, die Fähigkeit Personen zu schaffen, die perfekt in den historischen Kontext passen, für die Leidenschaft und großen Gefühle in ihren Geschichten.

Welche Bücher haben Sie kürzlich gelesen?
Der Distelfink von Donna Tartt, Shadowhunters von Cassandra Clare, Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green und Jennifer Donnelly.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Lächeln und immer wieder Gründe dafür suchen, es zu tun. Es gibt immer etwas Schönes zu betrachten, zu lesen, zu riechen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?
Ich beschäftige mich mit meinen Bienen, züchte und sammle englische Rosen. Ich lese, kümmere mich um den Haushalt und die Kinder und gehe mit meinem Mann spazieren.

Fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen …
1. Ich esse gerne Schokolade mit Kartoffelchips.
2. Ich lese gerne Vampirromane, aber solche mit gut erzogenen Dämonen tun es auch.
3. Ich habe Angst vor Horrorfilmen.
4. Ich hasse hochhakige Schuhe.
5. Ich möchte Klavierspielen lernen.

Die Rosenfrauen Blick ins Buch

Cristina Caboni

Die Rosenfrauen

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