Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Roman

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Die coolste, liebenswerteste und witzigste Heldin der Urban Fantasy.

»Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.« Das ist sicherlich nicht das erste, was man lesen möchte, nachdem man aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht. Erst recht nicht, wenn man von Leichen umgeben ist und jede Erinnerung verloren hat. Doch Myfanwy Thomas findet sich in genau dieser Situation wieder, und ihr bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als den Anweisungen der mysteriösen Briefschreiberin zu folgen. Aber kann sie ihr trauen? Ist Myfanwy wirklich ein Rook, eine ranghohe Agentin, die Großbritannien gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt? Sie wird es herausfinden …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Thon
Originaltitel: The Rook
Originalverlag: Little, Brown & Co., New York 2012
Taschenbuch, Broschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-6181-0
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Leserstimmen

Witzige und spannende Geschichte ohne Liebesschnickschnack

Von: noras_lesewelt

27.11.2018

Es ist einfach großartig! Dieser Roman ist einfach ein Meisterwerk. Mywfanwy ist so eine tolle Figur, witzig, sympatisch und absolut nicht auf den Mund gefallen. Wie sie in ihre Rolle als Rook hineinwächst ist so toll beschrieben, man hat irgendwie das Gefühl mit ihr vor Ort in London zu sein. Ihr spritziger Humor hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Inhalt: Sie wird in einem Körper ohne Erinnerung wach, findet Briefe in ihrer Tasche und Leichen um sich herum. Im Laufe des Romas lesen wir immer mehr Briefe von Thomas, die uns und Mywfanwy die Welt erklärt, in der sie lebt. Sie gehört einer Geheimorganisation an und jemand aus dem engsten Kreis der Führungsebene versucht sie zu töten, sie aber nicht weiß wer. Die Jagd nach dem Verräter ist so spannend, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Neben Mywfanwys versuchen den Verräter unauffällig zu finden, muss sie ihren Job bewältigen und sich nicht von übernatürlichen Ereignissen aus der Bahn werfen lassen. Seite 339 "Die Gesänge im Kommandoraum wurden laut, aber ein Teil davon war abgesondert und verstärkt worden. Jetzt erhob sich über das dumpfe Dröhnen eine angespannte Stimme, die hartnäckig immer wieder dieselben Worte wiederholte. 》Schickt den Rook rein... Schickt den Rook rein [...]《 》War ja klar《, sagte Myfanwy verbittert." Ich glaube der Roman ist etwas für Urbanfantasy begeisterte, die ein hervorragend ausgearbeitetes Konzept mit einer detailreichen Welt lieben. Ich vermute, dass jüngere Leser (10-16) davon etwas abgeschreckt sein könnten. Aber gerade die Details machen es in meinen Augen zu einem so guten Roman.

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Würden da nur nicht so viele Nachrichten vom ihrem alten Ich sein...

Von: Lesestoffandmore

20.11.2018

Meine Meinung: Das Cover hat von vornherein Interesse bei mir geweckt. London ist ja schon eine meiner Lieblingsstädte und den Klappentext dazu fand ich super. Hierbei bedanke ich mich beim Bloggerportal und beim Banvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Schon der Anfang hat Miffanwy Thomas´ neuer Seele die bittere Wahrheit enthüllt. Mit dem Verlust ihres Gedächtnisses muss sie nun neben ihrem sehr anstrengenden Job jemanden finden, der sie töten will. Trotz der ernsten Situation, die sich über das ganze Buch zieht, ist immer wieder eine ordentliche Portion Humor mit eingeflochten. Aber auch von Spannung ist hier viel zu sehen, jedoch nicht ganz am Anfang, da sehr vieles erst einmal erklärt werden musste. Da finde ich die Idee der Nachrichten von der früheren Miffanwy sehr gut ausgedacht. Immer wenn die neue Miffanwy mal etwas nicht versteht schaut sie in die Mappe und kann gleich alles einsehen, da diese Infos echt wichtig für das Verständnis zu manchen Dingen sind. Am Anfang und kurz vor dem Ende finde ich das sehr gut, jedoch kann das auch an manchen Stellen, besonders in der Mitte und generell bei den Höhepunkten auch mal ausgelassen werden, da man sie besonders bei so spannenden Szenen als störend empfindet. Oft sind sie auch sehr lang und am Ende ist die ganze Spannung, die sich über das letzte Kapitel aufgebaut hat, weg. Das fand ich selbst sehr schade, da das Buch sehr viel Potential hat. Miffanwy ist an sich auch ein sehr interessanter Charakter. Sie wirkte zu Beginn zwar ein klein wenig hilflos, jedoch hat sie sich durch die detaillierte Mappe, die Thomas, wie sie ihr altes Ich bezeichnet, ihr hinterlassen hat, sich sehr gut durchmogeln können, ohne, dass jemand davon erfährt. Ihr altes Ich war ein Rook, also ein Mitglied des Court. Das sind die führenden Leiter der Checquy-Group, für die sie arbeitet. Dementsprechend muss sie vieles in kurzer Zeit lernen, was ihr nicht schwer zu fallen scheint. Diese Fähigkeit scheint sie noch von ihrem alten Ich behalten zu haben. Generell ist sie sehr forsch und entschlossen. Ganz im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin, die dem Kampf scheu war und lieber hinter dem Schreibtisch hockte. Miffanwy ist in der Lage auch mal hart durchzugreifen und ihre Position klar zumachen. Sie findet sich schnell mit Situationen ab und versucht das beste daraus zu machen. Sie behält immer einen kühlen Kopf und denkt viel über ihre nächsten Schritte und Worte nach. Das Ende hat auch vollkommen von sich überzeugt. Neben den vielen kleinen Plottwists zwischendrin gab es einen großen ganz am Ende, womit ich gar nicht gerechnet hätte, was mir zudem sehr gefiel. Das Ende bleibt offen und macht gespannt auf die Fortsetzung. Nach dem was passiert ist muss viel getan werden, damit wieder alles halbwegs in Ordnung geht. Fazit: Ein sehr spannendes und humorvolles Buch, wenn man mal davon absieht, dass diese Spannung leider oft unterbrochen wird. Nicht nur Miffanwy ist authentisch gestaltet. Jede Figur in diesem Buch ist sehr ausführlich beschrieben und hat einen individuellen Charakter. Das Ende hat sehr überrascht und macht sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Vita

Daniel O'Malley absolvierte die Michigan State University und erwarb an der Ohio State University einen Master-Abschluss in mittelalterlicher Geschichte. Dann kehrte er in seine Heimat Australien zurück. Er arbeitet jetzt für das Australian Transport Safety Bureau und verfasst Pressemitteilungen für Regierungsuntersuchungen von Flugzeugabstürzen und außer Kontrolle geratenen Booten.

Zur AUTORENSEITE

Wolfgang Thon wurde 1954 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur studierte er Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Heute ist er als Übersetzer und Autor für verschiedene Verlage tätig. Er ist Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern und lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in Hamburg.

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