Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Roman

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Die coolste, liebenswerteste und witzigste Heldin der Urban Fantasy.

»Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.« Das ist sicherlich nicht das erste, was man lesen möchte, nachdem man aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht. Erst recht nicht, wenn man von Leichen umgeben ist und jede Erinnerung verloren hat. Doch Myfanwy Thomas findet sich in genau dieser Situation wieder, und ihr bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als den Anweisungen der mysteriösen Briefschreiberin zu folgen. Aber kann sie ihr trauen? Ist Myfanwy wirklich ein Rook, eine ranghohe Agentin, die Großbritannien gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt? Sie wird es herausfinden …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Thon
Originaltitel: The Rook
Originalverlag: Little, Brown & Co., New York 2012
Taschenbuch, Broschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-6181-0
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Leserstimmen

Die X-Men als Verwaltungsfachangestellte…

Von: losgelesen

07.12.2018

Im Verlag blanvalet ist das Buch „Codename Rook“ von Daniel O´Malley erschienen. Dabei handelt es sich um eine gelungene Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Das Buch beginnt ohne große Einleitung, sondern stattdessen mit einem Brief. Einem Brief des früheren Ichs der Protagonistin Myfawny Thomas an sich selbst. „Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.“ liest sie ohne sich zu erinnern, denn als sie in einem Park erwacht, leidet sie unter kompletter Amnesie und ist von Leichen umgeben. Den Brief findet sie in ihrer Jackentasche und damit beginnt ein furioses Abenteuer. Es stellt sich nämlich heraus, dass Myfawny Thomas eine ranghohe Agentin einer Geheimorganisation Großbritanniens ist, deren Agenten Fähigkeiten besitzen, die an die X-Men erinnern. Ihr Ziel, ihr Heimatland gegen übernatürliche Bedrohungen zu verteidigen. Das Problem dabei ist, sie kann sich an nichts erinnern. Daniel O´Malley ist mit „Codename Rook“ ein größtenteils spannender Roman gelungen, der zwischendurch leider immer wieder seine Längen hat. Das ist darauf zurückzuführen, dass Myfawny Thomas ihr früheres Leben durch Briefe ihres früheren Ichs kennenlernt. Zwar ist die Idee eigentlich gut und größtenteils gelungen, häufig aber handelt es sich um ziemlich detailverliebte Briefe. Dadurch wird der ganze Roman mit knapp 700 Seiten einfach zu lang. Denn wie sagte schon einst Marcel Reich-Ranitzki: „Seit Jahren wiederhole ich das und ich erkläre hiermit zum 95. Mal: Jeder Roman - bitte nicht Zauberberg oder Buddenbrooks! - der mehr als 500 Seiten umfasst, ist schlecht.“ Schlecht ist „Codename Rook“ zwar nicht, aber eine Straffung um 200 Seiten hätten ihm sicherlich gutgetan. Ob Marcel Reich-Ranitzki ihn allerdings gelesen hätte, wage ich zu bezweifeln, ich aber empfehle ihn trotzdem.

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Schwungvolles und mysteriöses Leseerlebnis der besonderen Art!

Von: Samys Lesestübchen

05.12.2018

Inhalt: Als Myfanwy Thomas ihre Augen aufschlägt, fehlt ihr jegliche Orientierung. Erschreckender jedoch ist der Anblick, der sich ihr darbietet als sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht - Umgeben von Leichen und ohne jegliche Erinnerung! In ihrer Jackentasche findet sie einen an sie gerichteten Brief, doch die Worte darin klingen wie ein Hirngespinst als nach Realität :“Der Körper, in dem du steckst, hat einmal mir gehört!“ Myfanwy bleibt in der jetzigen Situation nichts anderes übrig als den verwirrend und mysteriösen Anweisungen der Briefschreiberin folge zu leisten. Aber wer steckt dahinter und in wie Weit kann sie dieser Person trauen? Die Berufswahl ist genauso erschreckend wie die Situation. Als eine Ranghohe Agentin namens Rook Thomas getarnt begibt sie sich auf die Suche nach Wahrheiten, kämpft gegen übernatürliche Bedrohungen und hat immerzu im Hinterkopf, dass einer der Personen, die sie umgibt, sie sehr gerne Tod sehen möchte… Meine Meinung: Persönlich fand ich den Klapptext sehr ansprechend und er löste in mir ein Gedankenspiel meiner eigenen Fantasy aus. Ich war total angefixt von der Idee des Autors und wollte daher unbedingt herausfinden, welch mysteriöse Ereignisse zu dieser Geschichte führten. Sehr interessant empfand ich den Aspekt, dass viel mit „Briefen“ die die neue Myfanwy gearbeitet wurde. Sie beinhalten viele Details und Fakten zu der „Organisation“ und dem Leben von Rook Thomas. Durch sie erhält die Geschichte einen gewissen knisternden und geheimnisvollen Moment und sie bringen viel frischen Wind mit sich. Ich fand es sehr spannend hinter die Abgründe der Geschichte zu blicken und Myfanwy als ahnungslose Protagonisten in einem Netz voller Geheimagenten und Gefahren zu begleiten und vor allem kenn zulernen. Myfanwy sprach mich als Hauptprotagonistin sehr an. Gemeinsam lernten wir ihr Umfeld kennen, entdeckten mysteriöse Wesen und stürzten uns in sämtliche Gefahren, wobei die größte Gefahr war sich selbst neu zu entdecken bzw. Sich selbst neu kennen zulernen. Sie ist sehr charismatisch, hat etwas ängstliches an sich ( okay bei der Situation, die sich ihr darbietet verständlich), ist dennoch taff und schlagfertig, aber vor allem wächst sie enorm über sich heraus. Der Reifeprozess ist präzise und authentisch beschrieben, sie war jeder Zeit greifbar und realistisch - Mir gefällt sie sehr gut als Charakter. Natürlich birgt solch eine Geschichte und die Herangehensweise eine Gefahr, denn dadurch, dass wir mit Myfanwy quasi bei Null beginnen und uns an die Begebenheiten herantasten, kommt es leider schnell zu Längen in der Handlung. Da wäre es für meinen Geschmack ratsam gewesen, dass Ganze etwas ein zu kürzen, da es sich ja um einen Reihenauftakt handelt, so hätte man sich ein paar Details aufsparen und in den weiteren Bänden einfügen können. Aber das ist wirklich nur meine Empfindung. Ein ordentliches Maß an Spannung und „AHA“-Momenten lockert aber schnell die entstandene Länge auf und lässt die Handlung somit zu einem Knaller werden. Mit knapp 700 Seiten ist das Buch ein ordentlicher Wälzer, der sich dank des bildgewaltigen, lebhaften und humorvollen Schreibstil locker lesen lässt und den Leser auch in die Geschichte fesselt. Das Cover finde ich mit seinem spacigen, mysteriösen und geheimnisvollen Auftritt sehr ansprechend und passt super zum Inhalt des Buches. Fazit: Trotz einiger Längen ist dieses Buch eine abgerundete und spannende Leseempfehlung. Myfanwy hat es mir als Hauptprotagonisten absolut angetan und ich wahrlich gespannt, welches Abenteuer sie als nächstes bestreiten wird.

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Vita

Daniel O'Malley absolvierte die Michigan State University und erwarb an der Ohio State University einen Master-Abschluss in mittelalterlicher Geschichte. Dann kehrte er in seine Heimat Australien zurück. Er arbeitet jetzt für das Australian Transport Safety Bureau und verfasst Pressemitteilungen für Regierungsuntersuchungen von Flugzeugabstürzen und außer Kontrolle geratenen Booten.

Zur AUTORENSEITE

Wolfgang Thon wurde 1954 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur studierte er Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Heute ist er als Übersetzer und Autor für verschiedene Verlage tätig. Er ist Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern und lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in Hamburg.

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