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Tot überm Zaun Cosma Pongs ermittelt
Kriminalroman

Die Cosma-Pongs-Reihe (1)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42164-6

Erschienen:  14.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn ein Mörder in Gummistiefeln zuschlägt, ist Cosma Pongs zur Stelle

Cosma Pongs heißt eigentlich Renate und ist mit Mitte 60 im besten Alter. Sie ist leidenschaftliche Krimiautorin und will nur eins: ihr Fachwissen in die Praxis umsetzen. Leider fehlt es im beschaulichen Düsseldorf an Verbrechen. Doch dann stößt Cosma beim Spaziergang in den benachbarten Schrebergärten auf eine Leiche. Endlich ein Mordfall für sie! Ihre Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, sieht das jedoch völlig anders. Die verbietet sich jegliche Einmischungen in die Mordermittlungen. Davon lässt sich Cosma nicht abhalten, denn als erfahrene Krimiautorin weiß sie: Der Mörder kehrt immer an den Tatort zurück.

ÜBERSICHT ZU ELLA DÄLKEN BEI RANDOM HOUSE

Cosma Pongs ermittelt

Die Cosma-Pongs-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ella Dälken (Autorin)

Geboren wurde Ella Dälken in einem malerischen Kurort am Rande des Teutoburger Waldes. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Geografie in Osnabrück und Nottingham zog sie 2001 nach Düsseldorf. Sie schreibt Fachpublikationen, Kurzgeschichten und Krimis. 2013 gewann sie den zweiten Platz beim Sylter Kurzgeschichtenpreis.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42164-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  14.08.2017

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Ein besonderes Mutter Tochter Duo

Von: Eifel Bücherwurm Datum: 10.06.2018

https://eifel-buecherwurm.blogspot.de/

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 9,99 [D]
Verlag: Heyne
Seiten: 384
Format: Taschenbuch mit Klappenbroschur
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 14.08.2017

Inhalt:

Cosma Pongs heißt eigentlich Renate und ist mit Mitte 60 im besten Alter. Sie ist leidenschaftliche Krimiautorin und will nur eins: ihr Fachwissen in die Praxis umsetzen. Leider fehlt es im beschaulichen Düsseldorf an Verbrechen. Doch dann stößt Cosma beim Spaziergang in den benachbarten Schrebergärten auf eine Leiche. Endlich ein Mordfall für sie! Ihre Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, sieht das jedoch völlig anders. Die verbietet sich jegliche Einmischungen in die Mordermittlungen. Davon lässt sich Cosma nicht abhalten, denn als erfahrene Krimiautorin weiß sie: Der Mörder kehrt immer an den Tatort zurück.

Design:

Das Cover hat mich sofort überzeugt. Ich mag den Used Look Schriftzug und das Motiv des weißen Gartenzauns mit der Katze im Vordergrund, der Meise auf dem Zaun und der Heugabel dahinter. Ein scheinbares Idyll, das im Gegensatz dazu steht, dass es in dem Buch um einen Mord gehen soll. Aber das ist sowieso ein ideales Stilmittel, wie wir es vor Jahren schon von den Desperate Housewives gelernt haben. Außen hui, innen pfui. Mich hat das Cover auf jeden Fall neugierig gemacht.

Meine Meinung:

Cosma Pongs ist das Pseudonym von Renate - einer Krimiautorin Mitte 60, die ihre Umgebung mit ihren Schriftstellerkollegen unsicher macht. Immer auf der Suche nach einer richtigen Leiche wird sie endlich fündig! In einer Düsseldorfer Kleingartenanlage kommt es zu einem Mord. Einen Unfall schließt sie von Anfang an aus. Und ihre haarsträubenden Ermittlungen machen sie zur Nervensäge Nummer eins für die Polizei. Besonders ihre Tochter Paula Pongs, ihres Zeichens Polizeibeamtin, würde ihre Mutter am liebsten für die Zeit der Ermittlungen in ein anderes Land schicken.

Dieses Buch zeichnet sich besonders durch die sehr eigenwillige Protagonistin Cosma aus. Wer mit ihr und ihrer sehr speziellen Art nicht klar kommt, der wird das Buch nicht mögen. Sie ist überspitzt und sehr exzentrisch angelegt. Ich mochte sie gerne, auch wenn ich viel Mitleid mit ihrer Tochter hatte. Cosmas Gedankengänge lassen sich mit diesem Zitat recht gut verdeutlichen:

"Das sieht so verdächtig aus, dass es schon wieder unverdächtig ist - und damit eindeutig verdächtig." Seite 22

Der Schreibstil ist locker, luftig, leicht. Die Formatierung des Textes ist ein klein wenig anders: die Schrift ist ein bisschen größer und die Ränder sind schmaler gehalten. Damit sehen die Seiten voller aus, aber es lässt sich super lesen. Und der Buchrücken ist so gearbeitet, dass sich beim Lesen keine Rillen bilden. Ihr wisst, wie sehr ich Leserillen hasse.

Inhaltlich hat mich das Buch gut unterhalten. Richtige Spannung kam jedoch zu keiner Zeit auf. Dieses Buch will unterhalten - und schafft das auch, wenn man sich auf den außergewöhnlichen Humor von Cosma einlässt. Sicherlich wird dieser nicht für jeden etwas sein, doch mir hat er zugesagt.

Die Kapitel sind schön kurz und werden entweder aus der Sicht von Cosma oder von Paula erzählt. Dieses Mutter-Tochter-Gespann hat auf jeden Fall für die kommenden Bücher noch einiges Potential zu bieten.
Auch die anderen Schriftstellerkollegen von Cosma sind herzig und besonders auf ihre Art und Weise. Ich freue mich darauf sie in den nächsten Bänden noch näher kennenzulernen.

Fazit:

Humorvoll von Anfang bis Ende mit einer leichten Kriminote, so kann man dieses Buch zusammenfassen. Ein lustiger Auftakt für die Reihe, in der hoffentlich noch einige kurzweilige Romane erscheinen werden. Dafür gibt es von mir drei Sterne.

Wenn Rentner ermitteln

Von: Libellchen Datum: 21.12.2017

libellchen11.blogspot.de

Cosma lebt in einer Art WG, welche aus einem Haufen lebenslustiger, mehr oder weniger erfolgreichen Schriftsteller im Rentenalter besteht. Angefangen von Herr von Itzepitz, ein ehemaliger Verwaltungsbeamter, welcher jetzt historische Romane schreibt, über Eddi Mei-Zu, der eigentlich Ewald Meier-Zuhort heißt und Geheimdienst-Thriller verfasst, bis hin zu Gerda Rommstätter, einer Kuchen und Udo Jürgens liebenden Autorin von Splatter Krimis und nicht zu vergessen dem Kater Alfred.
Eines Tages findet Cosma im nahe gelegenen Schrebergartenverein eine Leiche und beginnt zusammen mit ihrer Truppe zu ermitteln. Der Tote entpuppt sich als Roland Baumann, einem recht unbeliebten Mitglied des Gartenvereins. Doch es bleibt nicht bei dem einem Toten und so hat die Rentnergruppe natürlich allerhand zu tun. Allerdings gefallen Cosmas Tochter Paula, welche selbst Hauptkommissarin ist, diese ständigen Einmischungen ihrer Mutter natürlich überhaupt nicht.

Dieser Cosy-Krimi setzt weniger auf Spannung, dafür mehr auf gute Unterhaltung und Humor. Auch der Lokalkolorit kommt bei "Tot überm Zaun" nicht zu kurz.
Die Hauptprotagonistin Cosma finde ich fast etwas zu überzeichnet und so wirkt sie stellenweise wirklichkeitsfremd, überdreht und beinahe skurril. Die Nebencharaktere hingegen sind durchwegs gelungen. Allen voran die allein stehende Hauptkommissarin Paula, welche meist von ihrer Mutter einfach nur genervt ist und ihr Kollege Walter, der seine Liebe zum Motivtorten backen entdeckt hat. Diese beiden sind für mich die heimlichen Stars des Romans!

Ella Dälken erzählt die Geschichte im Wechsel aus den Perspektiven Cosmas und Paulas. Dabei ist Cosma in Ich-Form gehalten und Paula wird in der dritten Person dargestellt. Dieser Wechsel der Perspektiven wirkt nicht nur erfrischend und erhöht den Lesespaß, sondern sorgt zudem dafür, dass man den "Fall" so aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten kann.
Die Autorin besitzt einen wunderbar lockeren und unverkrampften Schreibstil, so dass sich der Roman flüssig lesen lässt. Die passenden Überschriften (Paula / Cosma) helfen zudem, dass man sich schnell wieder zurechtfindet, wenn man bei den doch relativ kurz gehaltenen Kapiteln das Buch einmal aus der Hand legt.

Einzig und allein bei der Hauptprotagonistin Cosma sollte die Autorin aufpassen, dass diese in den folgenden Romanen nicht noch überdrehter wirkt und somit ins Unglaubwürdige abdriftet. Ansonsten freue ich mich über eine Fortsetzung dieser Krimi-Reihe!

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