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Dame zu Fuchs Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71557-2

Erschienen:  11.12.2017
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Die Tebricks, ein charmantes, jung verliebtes und frisch verheiratetes Paar, ziehen sich ahnungslos glücklich ins ländliche Oxfordshire zurück, um ein beschauliches Leben zu führen. Bei einem Spaziergang am Waldrand verwandelt sich Silvia Tebrick unerwartet in eine Fähe und kann trotz ihres Anstandes, ihrer Grazie und ihrer guten Erziehung den neu erlangten animalischen Instinkten nicht widerstehen. Richard tut alles in seiner Macht Stehende, um seine Füchsin zu schützen, doch all die Gefahren zu bannen wird zunehmend unmöglich.

David Garnett (Autor)

David Garnett, am 9. März 1892 in Brighton geboren, war Schriftsteller, Buchhändler, Verleger und Kritiker. »Dame zu Fuchs«(1922) war der erste Roman, den David Garnett unter eigenem Namen veröffentlichte. Er erhielt dafür mehrere Preise. In zweiter Ehe war er mit Angelica Bell verheiratet, der Tochter seiner Freunde aus der Bloomsbury-Gruppe, Vanessa Bell und Duncan Grant, mit denen er eine Zeit lang in Charleston Farmhouse zusammengelebt hatte. David Garnett verstarb am 17. Februar 1981.

Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch
Originaltitel: Lady into Fox

Taschenbuch, Broschur, 160 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71557-2

€ 9,00 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  11.12.2017

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Buch zu Highlight

Von: tination Datum: 25.01.2018

https://booksoftination.wordpress.com/

Das Buch: Das junge Ehepaar Tebrick zieht in eine abgelegene Villa im ländlichen Oxfordshire. Doch dich glückliche Zweisamkeit wird schnell zerstört. Silvia Tebrick verwandelt sich bei einem winterlichen Waldspaziergang plötzlich in einen Fuchs. Und Richard Tebrick kümmert sich rührend um den Fuchs, seine Frau. Erst liebevoll, später verzweifelt. Denn irgendwie verwandelt sich Silvia nicht zurück in einen Menschen…. und wird immer mehr Fuchs.

Das Fazit: Wow. Es wird nicht lange um den heißen Brei geschrieben. Kaum hat das Buch begonnen, da ist die Dame auch schon ein Fuchs geworden. Wie und warum diese plötzliche Verwandlung überhaupt passierte ist nebensächlich. Der Autor weist auch extra auf diese Sache hin. Und im weiteren Verlauf des Buches ist dieser ungenannte Aspekt auch gar nicht mehr notwendig.

Der Scheinwerfer dieses Buches liegt nun auf Herrn Richard Tebrick. Es ist eine Studie über einem Menschen, der verzweifelt versucht, mit dieser sehr kuriosen Situation klar zu kommen. Denn er liebt seine Frau. Auch als Fuchs. Und anfangs ist der Fuchs auch noch sehr menschlich. D.h. Karten spielen, Tee trinken und Kleidung sind da noch kein Problem. Doch Richard ahnt schon, dass ein Fuchs als Ehefrau kaum in der Welt annerkannt werden würde. So schottet er sich im Verlauf des Buches immer mehr ab. Ja schon verrückt erscheint er. Am Ende weiß er selbst nicht mehr, ob er wirklich verrückt geworden ist.

Das liegt natürlich auch an dem Verhalten der Füchsin. Was anfangs noch sehr menschlich erscheint, wird schleichend zur Gefahr. Der Fuchs wird immer mehr zum Fuchs. Und reißt aus. Eine Flucht in die Freiheit und weg von Richard, der alles daransetzt, die Füchsin bei sich zu behalten. Er muss erkennen, dass seine Frau wohl nie mehr in der Gestalt einer Frau zurückkehren würde. Und doch liebt er sie. Fast schon abgöttisch.

Dem Leser tut Richard mehr als Leid. Man weiß ja, warum er immer einem Fuchs hinterherrennt, sucht und vor den Jägern schützen möchte. Denn da liegt die größte Gefahr: dass Richards Dame könnte erschossen werden. Der Leser zweifelt mit Richard und steht ihm stets bei. Denn Richard hat sich definitiv einen Freund in dieser Not verdient.

Zusammenfassend ist es eine kleine Tragikomödie, die einem sehr ans Herz geht. Lesen!!!

Ein Klassiker

Von: Vanessas Bücherecke Datum: 09.01.2018

vanessasbuecherecke.wordpress.com

Rezension David Garnett - Dame zu Fuchs

Klappentext:
Die Tebricks, ein charmantes, jung verliebtes und frisch verheiratetes Paar, ziehen sich ahnungslos glücklich ins ländliche Oxfordshire zurück, um ein beschauliches Leben zu führen. Bei einem Spaziergang am Waldrand verwandelt sich Silvia Tebrick unerwartet in eine Fähe und kann trotz ihres Anstandes, ihrer Grazie und ihrer guten Erziehung den neu erlangten animalischen Instinkten nicht widerstehen. Richard tut alles in seiner Macht Stehende, um seine Füchsin zu schützen, doch all die Gefahren zu bannen wird zunehmend unmöglich.

Meinung:
Als sich bei einem Waldspaziergang die junge Dame Sylvia Tebrick in einen Fuchs verwandelt, ist in der Ehe mit ihrem Mann nichts mehr so wie es einst war. Um seine Frau zu schützen entlässt er die Angestellten und versucht sein Bestes, seine Frau vor Gefahren zu bewahren und ihre Menschlichkeit zu erhalten. Doch gegen die Instinkte eines Tieres ist auch er nicht gefeit und je mehr er versucht, seine Frau bei sich zu behalten, desto mehr drängt es sie nach Freiheit.
Dame zu Fuchs traf bei mir ein und ich warf einen kurzen Blick in das Buch, nur es um dann nicht mehr aus der Hand legen zu können. Die kurze Geschichte entwickelt umgehend einen Sog, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Die wundervoll klangvolle, poetische Sprache, die faszinierende Story und die ungewöhnlichen Figuren machen Dame zu Fuchs zu einem großartigen Lesevergnügen.
Die Geschichte stimmt nachdenklich und auch wenn das Original vor fast 100 Jahren erschien, so wirkt die Geschichte doch an keiner Stelle unmodern. Und so beendete ich das Buch leider viel zu schnell mit einem etwas wehmütigen Gefühl, schon am Ende angekommen zu sein um am liebsten nochmal von vorne zu beginnen.

Fazit:
Dame zu Fuchs ist ein ganz und gar ungewöhnlicher und fesselnder Roman, der mit seiner faszinierenden Geschichte und seiner grandiosen Erzählweise einen Platz unter meinem Lieblingsbüchern ergattert hat.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar.

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