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Das Lied der Freiheit Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10020-1

Erschienen: 09.01.2017
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Sevilla 1748: Die freigelassene Sklavin Caridad findet Zuflucht bei der Zigeunerfamilie Vega. Hier freundet sie sich mit der schönen Sängerin Milagros an. Beide wissen, was es heißt, einem unterdrückten Volk anzugehören – noch dazu als Frau in einer von Männern beherrschten Welt. Ihre von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebenswege führen sie von den sonnenverbrannten Ebenen Andalusiens in die prunkvollen Straßen und Theater der Königsresidenz Madrid.

Ildefonso Falcones’ opulenter Roman ist wie der Flamenco: Er erzählt von Schmerz und Trauer, Liebe und Freundschaft, Hass und Verrat, Sehnsucht und Hoffnung – und von der Freiheit.

Ildefonso Falcones (Autor)

Ildefonso Falcones de Sierra, verheiratet und Vater von vier Kindern, arbeitet als Anwalt in Barcelona. Sein Debütroman „Die Kathedrale des Meeres“ war ein überwältigender internationaler Erfolg. Mit weltweit mehr als sieben Millionen verkauften Büchern hat sich Falcones als der bestverkaufte spanische Autor historischer Romane verewigt. Zuletzt erschien sein Bestseller "Die Pfeiler des Glaubens".

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Spanischen von Stefanie Karg
Originaltitel: La reina descalza
Originalverlag: Grijalbo (Random House Mondadori), Barcelona 2013

Taschenbuch, Broschur, 752 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10020-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 09.01.2017

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Schöner historischer Roman mit feministischem Hauch

Von: Sabi Datum: 13.04.2017

sabisbook.blogspot.de

Der Roman besteht aus sechs Teilen mit Unterkapiteln.

Zunächst folgt der Leser den Protagonisten bei ihren Erlebnissen in Sevilla im Jahr 1748. In dem über 700-seitigen Buch verabschiedet sich der Leser fast 10 Jahre später von den Charakteren.

Das Buch fängt mit der Freilassung der Sklavin Caridad an, die ich persönlich sofort in mein Herz geschlossen habe. Eigentlich hat Caridad zu Beginn ein sehr klischeehaftes Verhalten gezeigt. Sie verkörpert die hilflose, unterwürfige Frau. Der Autor mir wieder klar gemacht, wie viel die Frauen schon für ihre Emanzipation getan haben, aber dass dieser Kampf noch nicht zu Ende ist (Ja, ich bin feministisch eingestellt).
Falcones ermöglicht dem Leser einen tiefen Einblick in das vorherige Leben von Caridad, wodurch der Leser den vorherigen sowie den Lebensweg nach der Freilassung von Caridad selbst nachempfinden kann. Hat sie wirklich ihre Freiheit erlangt oder nicht, ist die Frage die man sich beim Lesen häufig stellt (vor allem zu Beginn).

Auf der anderen Seite lernen wir den Zigeuner Melchor, seine Tochter Ana, ihren Mann Jose und deren Tochter Milagros kennen.
Milagros begegnet dem Leser eher als Nebenfigur und der Leser denkt sich nichts weiter über sie bis zu dem Punkt, an dem sich die Wege von Milagros und Caridad schicksalshaft kreuzen. Ab circa dem 4. Kapitel wird Milagros in den Mittelpunkt der Geschichte geschoben und sie dringt tief in den Leser ein. Außerdem legt der Autor auch einen besonderen Wert auf die Beziehung zwischen Milagros und Ana.

Weiter geht's auf meinem Blog http://sabisbook.blogspot.de

Das Lied der Freiheit

Von: Julia Schwaminger Datum: 15.02.2017

www.lektorat-schwaminger.com

Ich muss sagen, dass mich das Cover gleich angezogen und schon in spanische Grundstimmung versetzt hat.

Das Buch selbst hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die beiden Protagonistinnen, Caridad und Milagros, eine freigelassene Sklavin und eine willensstarke Zigeunerin, haben keine sehr gute Voraussetzungen um im 18. Jahrhundert in der Gesellschaftsordnung Spaniens ein selbstbestimmtes, glückliches Leben führen zu können. Deshalb müssen sie im Laufe der Handlung immer wieder Schicksalsschläge verkraften, auch wenn diese manchmal durch ihr eigenes Handeln hervorgerufen werden.

Ich fand es sehr spannend zu lesen wie die beiden, in tiefer Freundschaft verbunden, ihre Wege verfolgen. Ich selbst fühlte mich den beiden ebenfalls sehr verbunden und betrachtete sie irgendwann fast schon als Vertraute. Aber auch die Nebenfiguren waren so interessant und ausgearbeitet, dass ich auch deren Entwicklungen gerne verfolgt habe.

Die Sprache, die uns Übersetzerin Stefanie Karg hier bietet, ist wundervoll anschaulich und bietet genügend spanischen Flair um uns direkt an die spanischen Schauplätze zu versetzen. Bei jedem Aufschlagen der Buchseiten konnte ich in eine andere Welt eintauchen.


Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich im Genre des historischen Romans zu Hause fühlt und nebenbei einen Einblick in das Leben einer anderen Epoche bekommen und unsere dabei zumindest für die Dauer der Lektüre zurücklassen möchte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum: 28.07.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Es ist eine faszinierende Geschichte aus Spanien und es enthält alles was man von einem Roman erwartet. Wut, Trauer, Schmerz, Hass, Liebe, Armut und Wohlstand. Super geschrieben, wobei man es noch ausführlicher machen hätte können und locker eine Trilogie draus machen hätte können. Die Geschichte kann ohne Probleme mit „Die Tore der Welt“ oder mit „Das Salz der Erde“ mithalten.

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