Das Zimmer aus Samt

Roman

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Paris, 1938. Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben?


Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Velvet Hours
Originalverlag: Berkeley
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36067-9
Erschienen am  13. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Paris, Frankreich

Leserstimmen

Eine außergewöhnliche, atemberaubende und wahre Begebenheit.

Von: mibeabooks

04.08.2020

Inhalt: Ein Zimmer, welches Geheimnisse vor über 100 Jahren beherbergt. Zwei Frauen, die ihre eigene Geschichte schreiben. Solange möchte in Paris, um 1938, einen Roman schreiben. Ein luxuriöses Appartement und ihre Großmutter Marthe de Florian, geben ihr dazu die perfekte Geschichte. Marthe de Florian schmückte diese Wohnung mit ihrer Jugend, Leidenschaft zur Kunst und ihrer Liebe mit Charles aus. Alles goldenes was Marthe Solange erzählt, lässt sie an die schlimmen Tagen in der Zeitgeschichte vergessen. Die deutschen Truppen stürmen immer näher nach Paris und Solange muss für sich und ihren Freund einen Weg finden, um glücklich zu werden. Meinung: Das Cover bringt einem das Zimmer direkt vor die Augen. Die vielen kleinen Zeichnungen erwecken die Leidenschaft von Marthe de Florian zur Kunst. Für mich ist es wunderschön! Der Schreibstil war unkompliziert und sehr einfach, zu lesen. Zum einen wurde aus der Sichtweise von Solange aus der Ich-Perspektive erzählt und von Marthe de Florian aus der Sie-Perspektive. Für mich hat das die Geschichte viel detailtreuer und greifbarer dargestellt. Beide Sichtweisen haben einen die Gefühle perfekt rübergebracht, womit ich mit beiden Charakteren sehr sympathisieren konnte. Am Anfang des Buches hatte ich noch Recht ein paar Schwierigkeiten, hinein zu kommen. Es war für mich ein wenig eintönig. Meistens konnte man sich in die Geschichte und Entwicklung von Marthe de Florian verlieren. Aber mit der Zeit wurde es für mich leider langweilig. Somit hatte ich erst einmal das Buch zur Seite gelegt. Einige Tage sind dann leider vergangen und irgendwann habe ich mich dann dazu durchgerungen, weiter zu lesen. Und ich bin so froh, dass ich es gemacht habe. Auf einmal nahm die Geschichte mehr Farbe an. Vielleicht habe ich es auch nicht mitbekommen, aber ab der Hälfte habe ich dann mal versucht die Charaktere zu recherchieren und wirklich herausbekommen, dass die Hintergrundgeschichte wahr ist. Für mich hat das persönlich den Reiz des Buches erweckt. An einem Tag habe ich dann das Buch beendet. Zu wissen, dass alles irgendwie so passiert ist hat meine Neugierde erweckt. Solange und Marthe de Florian kamen mir auf einmal sehr greifbar vor und ich habe beide wirklich ins Herz geschlossen. Aber auch viele Nebencharaktere haben die Geschichte umso realistischer gestaltet. Ich konnte viele Gefühle und Empfindungen nachempfinden. Regelrecht habe ich mich in der Geschichte fallen lassen. Ein Geheimnis liegt in dem Zimmer und mit ihm auch in der Geschichte. Es ist wie ein Mythos zu lesen, um dann aber rauszubekommen, dass alles echt war. Für mich noch irgendwie unbegreiflich. Aber dennoch wunderschön! Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, wo zwei starke Frauen ihre eigenes Leben umschreiben. Fazit: Ein Buch, welches meine eigenen Sehnsüchtige zur Kunst erweckte und mich in eine andere Zeit versetzt hat. Marthe de Florian und Solange konnten mir zudem viele Dinge auf den Weg geben. Eine atemberaubende, außergewöhnliche wahre Begebenheit. 4,5 von 5 Sternen

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Das Zimmer aus Samt

Von: Sandra Mickler - swiaty.library

30.07.2020

Auf das Buch »Das Zimmer aus Samt«, habe ich mich so sehr gefreut und binnen weniger Tage war ich mit der Geschichte durch. Nie hätte ich gedacht, dass es so schnell gehen würde. Der Schreibstil der Autorin war einfach toll, dass es mich nahezu Zeile um Zeile an sich gefesselt hatte und ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte und wollte. Die Geschichte in unterteilt in Vergangenheit und Gegenwart, in der Protagonistin Solange lebt. Eines Tages besucht Solange ihre Großmutter namens Marthe de Florian, die ihr vieles über ihre Vergangenheit erzählt und diese Erzählung ist als eine Art Rückblende eingebaut worden, die in vielen Jahren zuvor stattgefunden hatte. Da war Marthe die pure Lebensfreude und der Glanz in Person. Es wird von der Liebe, Bekanntschaften, Reichtum und der Freude am Leben erzählt. Aber auch Kunst bekommt einen Stellenwert. Die Liebe für Bilder und für Vasen, denen Marthe nicht zu widerstehen vermag. Es wurden Worte in wunderbare Sätze gekleidet, die ich mir mehrmals durchgelesen habe und einfach nicht von ihnen ablassen konnte, weil sie so unverkennbar schön klangen. Es waren Sätze, die einen noch nachhaltig begeistern können und im Gedächtnis bleiben. Mit jedem einzelnen dieser Sätze, konnte man sich die ganze Szenerie in Paris genaustens vorstellen, oder die Emotionen, welche die Protagonisten in diesem Moment empfunden haben, nachvollziehen. Ich fand die Idee mit der Vergangenheit und der Gegenwart gut. Gut, es auf diese Art und Weise gelöst zu haben. Wenn ich auf die Vergangenheit von Marthe de Florian schaue, bekam ich wunderbare Einblicke in ihr früheres Leben, in frühere Jahre. Die Situationen, welche sie erlebte, waren emotional, während andere überraschend kamen und ich nicht damit gerechnet hätte. Etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, war nicht nur für mich wahnsinnig interessant, sondern auch für Solange. Sie schrieb die Erzählungen alle auf, da ihr Traum von einem eigenen Buch Wirklichkeit werden sollte. Was eignet sich da besser als die Geschichte von Marthe? Die Geschichte der eigenen Großmutter. Die Großmutter, die sie doch besser verstand, als Solange jemals gedacht hatte. Die Geschichte nimmt uns mit auf eine kleine abenteuerliche Reise. Auf eine Reise, die mit wunderschönen aber auch traurigen Erlebnissen gepaart ist. Mit Licht und Schatten. Mit Freundschaft und Liebe. Mit dem Wissen, dass nicht alles Gold ist was glänzt und wie wichtig Freundschaften sein können, zwischen dem Halt von anderen Menschen, wenn die Welt düsterer wird und das Herz wie eine Blüte verblüht. Für mich ein wahres Weltengold und verdiente fünf Sterne. Danke an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Weitere Informationen zu meiner Transparenz findet ihr hier: https://weltenbibliothek.live-website.com/transparenz

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Vita

Die amerikanische Bestsellerautorin Alyson Richman hat bereits mehrere Romane verfasst, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt erschienen »Ein italienischer Garten« und »Abschied in Prag« im Diana Verlag. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern auf Long Island, New York.

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