Der Schatten des Bösen

Thriller

(4)
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Anlässlich der Beerdigung des ehemaligen Sargtischlers und Mörders Larry Glassbrook kehrt die Polizistin Florence Lovelady mit ihrem Sohn Ben zurück nach Lancashire – in die Stadt des spektakulären Falls, der einst ihre Karriere begründete. 1969 wurden dort mehrere Jugendliche vermisst. Es stellte sich heraus, dass sie entführt und in Särgen lebendig begraben worden waren. Florence gelang es, Grassbrook dieser grausamen Taten zu überführen und ihn lebenslang hinter Gitter zu bringen. Doch kaum ist der vermeintliche Mörder von damals selbst unter der Erde, mehren sich die Zeichen, dass der Schatten des Bösen weiter reichen könnte als vermutet ...

»Einzigartig, gewagt und genial. Besser vor Einbruch der Dunkelheit lesen.«

Lancashire Evening Post

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger
Originaltitel: The Craftsman
Originalverlag: Trapeze/Orion
Taschenbuch, Klappenbroschur, 560 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48873-5
Erschienen am  15. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Trotz einiger Längen ein interessanter Thriller

Von: lenisvea

11.06.2019

DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger Originaltitel: The Craftsman Originalverlag: Trapeze/Orion Taschenbuch, Klappenbroschur, 560 Seiten, 12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48873-5 Erschienen am 15. April 2019 Klappentext Anlässlich der Beerdigung des ehemaligen Sargtischlers und Mörders Larry Glassbrook kehrt die Polizistin Florence Lovelady mit ihrem Sohn Ben zurück nach Lancashire – in die Stadt des spektakulären Falls, der einst ihre Karriere begründete. 1969 wurden dort mehrere Jugendliche vermisst. Es stellte sich heraus, dass sie entführt und in Särgen lebendig begraben worden waren. Florence gelang es, Grassbrook dieser grausamen Taten zu überführen und ihn lebenslang hinter Gitter zu bringen. Doch kaum ist der vermeintliche Mörder von damals selbst unter der Erde, mehren sich die Zeichen, dass der Schatten des Bösen weiter reichen könnte als vermutet … Zur Autorin Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. „Todesopfer“, ihr erster Roman, wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile acht weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint –, in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für „Schlangenhaus“ mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford. Meine Videorezension Mein Fazit Alles in allem hat mir der neueste Thriller von Sharon Bolton von der Geschichte her wieder sehr gut gefallen. Nur zum Ende wurde es etwas mystisch, das war nicht so meins. Auch hatte das Buch aufgrund seiner 560 Seiten doch einige Längen. Für mich wäre hier weniger mehr gewesen. Ich konnte es aber nie lange aus der Hand legen, da die Geschichte schon sehr fesselnd war. Daher kann ich durchaus eine Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt Der Schatten des Bösen 4 Sterne. 4 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag Infos zur Autorin: ©Goldmann Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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Ein Lesetipp!

Von: Kaisu

25.05.2019

“Menschen, die in Särgen eingesperrt sind, überleben nicht lange. Die Aussagen der Experten, die wir fragten, variierten zwischen ein paar Minuten und ein paar Tagen […].” (S.38) Nach dreißig Jahren kehrt Florence Lovelady an den Ort zurück, der ihr Leben für immer verändert hat: Sabden. Dort drehte ein grausamer Kindermörder im Jahr 1969 seine Runde. Von jetzt auf gleich verschwanden Jungen und Mädchen. Um dann, eine gefühlte Ewigkeit später, tot aufgefunden zu werden. Allerdings nicht irgendwo liegend oder grob vergraben. Nein, dieser Mörder hatte eine ganz perfide Art: Er legte die Kinder in Särge, vergrub diese und lies sie dort grausam sterben. Wer jetzt schon hart schlucken muss, sollte dennoch weiterlesen. Denn, wie überall, ist es nie so einfach und simpel, wie es im ersten Moment scheint. Theoretisch müsste der Fall auf der Hand liegen: Kinder werden vergraben, also muss es ein Totengräber sein! Problem gelöst, Mörder hinter Gitter, die Kinder sind wieder sicher. Pustekuchen. Wir befinden uns im Jahre 1969. In einer gläubigen Stadt. Wo das Öffnen von Särgen einer Todsünde gleichkommt. Und dann ist da noch dieses Problem der Gleichberechtigung… “Es ist ja nicht so, dass wir Sie nicht dabei haben wollen”, versicherte er. “Wir freuen uns, wenn Sie mitkommen. Sie sind doch jetzt eine von uns.” (S.205) Florence ist eine Frau. Eine junge, hübsche und ehrgeizige Frau, die ausspricht, was ihr auf der Zunge liegt und sie ist Polizistin. Die einzige Beamtin auf der Polizeistation. Mitten auf dem Land. Frauen sitzen dort nur an Schreibmaschinen, aber aktiv im Dienst? Entsprechend stur und abweisend wird sie behandelt. Es schmerzt das zu lesen. Man möchte allen Männern einfach nur in die Fr**** schlagen. Ein Lichtblick im dunklen Dschungel ist Tom. Er nimmt Florence beiseite. Gibt ihr Ratschläge und ermutigt sie, nicht aufzugeben. Ein Kampf gegen Wundmühlen. Jetzt ist Florence zurück an diesen Ort. Der Grund ist eine Beerdigung. Der Kindermörder Larry Glassbrook wird auf dem städtischen Friedhof beigesetzt. Allerdings ist das kein reiner Anstandsbesuch. Sie hatte Freunde in der Stadt und sie hat regelmäßig Post bekommen. Von Larry. Der letzte Brief hat eine Bitte enthalten, der sie nun nachkommen möchte. Also macht sie sich zu ihrem alten Wohnhaus auf. Trifft alte Bekannte und macht eine seltsame Entdeckung im Garten. “Ich habe da heute etwas gefunden. Es könnte für den Fall ihres Vaters relevant sein, ich werde es der Polizei melden müssen.” (S.421) Mit einem Mal wird ihr bewusst, dass der alte Fall noch lange nicht abgeschlossen ist und auch als Leser merkt man, wie die Rädchen im Kopf anfangen zu rattern. Mit dem Wissen aus der Vergangenheit und ihrem Fund aus der Gegenwart setzen sich langsam kleine Puzzleteile zusammen und ergeben ein Bild, was man lange verdrängt, bis es einem förmlich auf dem Silbertablett serviert wird. Von fehlender Spannung kann also in diesem Buch keine Rede sein! Zeitlich befinden wir uns zunächst in der Gegenwart (Beerdigung), um dann in die Vergangenheit zu wechseln (vermisste Kinder). Dort verweilen wir, bis der Fall abgeschlossen und der Mörder gefasst ist. Die Tatsache, dass man den Namen bereits kennt, macht das Geschehen nicht minder spannend. Zumal man beobachten kann, wie man auf Larry kommt und was man als Leser selbst davon hält. Kaum ist die Stadt wieder sicher, springt man in die Gegenwart, wo alles zu einem richtigen Ende gebracht wird. Asche auf mein Haupt: Ich bin ein Sharon Bolton Fan und mit diesem Buch hat sie mir wieder gezeigt, warum ich ihre Bücher so gerne lese! Ich kann daher eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es kommen in dem Buch Aspekte vor, die ich hier absichtlich nicht erwähnt habe, da sie einen wichtigen dramaturgischen Effekt haben. Diese Dinge basieren auf wahren Begebenheiten, die die Autorin recherchiert hat. Hinzukommt die Rolle der Frau, die sie beleuchtet. Ein wichtiges Thema, das sie hier geschickt eingeflochten hat. >> Sharon Bolton zeigt sich hier von ihrer besten Seite, ein klarer Lesetipp!

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Vita

Sharon Bolton, geboren in Lancashire, wurde mit »Todesopfer«, ihrem gefeierten Krimidebüt, zum neuen Star unter den britischen Krimiautoren. Für ihre Krimis und Thriller erhielt sie zahlreiche Preise. Sie lebt mit Mann und Sohn in Oxford.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ungemein fesselnd.«

The Sunday Express

»Unheimlich und unglaublich spannend – ›Der Schatten des Bösen‹ wird dich in seinen Bann ziehen.«

JP Delaney

»Kauf es. Lies es. Erzähl deinen Freunden davon. Und vergiss nicht, nachts das Licht anzulassen.«

Sarah Pinborough