Die Todesfee der Grindlay Street

Ein Fall für Frey und McGray 3

Taschenbuch
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London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

»Ein ganz großartiger Krimi für alle, die es very british lieben. Mit geschliffenen Dialogen und einer oft neblig-gruseligen Atmosphäre.«

WDR, Oliver Steuck (14. Januar 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: A Mask of Shadows
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-48864-3
Erschienen am  17. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Frey und McGray

Leserstimmen

Das ungleiche Team ermittelt weiter

Von: Sarah von Die Lesebrille

07.05.2019

Wie schon beim ersten Band, hat mich Oscar de Muriel, auch mit seinen Folgebänden der vielversprechenden Krimireihe, rund um Frey und MCGray, nicht enttäuscht. In Edinburgh soll das berüchtigte Theaterstück "Macbeth" aufgeführt werden, von dem alle behaupten, es sei verflucht. Plötzlich sind in der ganzen Stadt Schreie einer angeblichen Todesfee zu vernehmen, dazu mit Blut geschriebene Botschaften. Ein Mord soll geschehen, innerhalb der berühmten Theatergruppe. McGray und Frey nehmen die Untersuchung auf und wollen dem Tod in die Quere kommen, doch die Darsteller verstricken sich gegenseitig in Lügenmärchen. Der Vergleich "Die Todesfee der Grindlay Street" ist der dritte Teil der Reihe und verschafft dem Leser die Pause, die ihm der Band vorher genommen hat. Im Vordergrund steht dieses Mal Detektivarbeit und die Suche. (*Achtung Spoiler*) Der Tod tritt erst auf den letzten Seiten ein. (*Ende*) Somit ist es eine etwas langatmige Handlung. Außerdem wird zu Beginn des Buches nochmal ein wenig die Geschichte der beiden Ermittler erklärt. Für Neubeginner der Reihe, die die ersten Teile gelesen haben, mag das allerdings etwas langweilig klingen, da der Anschluss nicht recht zu fassen ist. Dennoch ist auch dieses Buch keinesfalls langweilig. Besonders angenehm sind die Zeitungsartikel, Briefe, Tagebucheinträge und Kommentare von Inspektor Ian P. Frey, die immer wieder zwischen den Kapiteln eingeblendet werden. Das gibt der ganzen Geschichte eine Auflockerung und lädt ein zum Mitraten. Ich kann ohne Umschweife das Buch empfehlen. Besonders gut gefällt mir wieder, dass der Autor am Ende einen Bezug auf die Geschichte nimmt und über die Recherche-Hintergründe aufklärt. So bekommen die Geschichten wieder einen realen Touch. Besondern in Band drei, tauchen Namen berühmter Menschen auf, die damals gelebt haben. Ich gebe deswegen 5 von 5 Sternen. Eine vollständige Rezension, auch zu Band 2 finden Sie auf meinem Blog.

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Wenn die Todesfee ruft...

Von: Mimis Landbuecherei

21.03.2019

Inhalt/Klappentext: London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ... Quelle: Goldmann Verlag Meine Meinung zum Buch: Cover: Das Cover ist wie auch die Vorgängerbände in schwarz-weiß gehalten. Es scheint an den Ecken rußig zu sein. Über dem Titel und dem in dunkelrot gehaltenen Autorennamen sind die Silhouetten zweier Theatermasken (die Lachende und die Weinende) abgebildet. Unter dem Titel und dem ebenfalls in dunkelrot gehaltenen Untertitel ist die Silhouette einer Kutsche zu sehen. Das Cover gesellt sich optisch wunderbar in die Reihe ein und gefällt mir sehr gut. Zum Inhalt: Ian Frey und Nine Nails McGray müssen wieder einen verwirrenden Fall lösen. Eine Todesfee treibt in Edinburgh ihr Unwesen. Die hochgelobte Theatertruppe von Mr. Henry Irvin führt das verfluchte Stück um Macbeth auf. Nach London ist der nächste Spielort Edinburgh. Bei der letzten Aufführung in London, wurde eine unheilvolle Nachricht hinterlassen. Es soll jemand der Truppe zu Tode kommen. Erschreckend ist vor allem die Tatsache, dass die Nachricht mit Blut geschrieben wurde und gleichzeitig der fürchterliche Schrei einer Todesfee zu hören war. Bram Stoker, der die Theaterleute und vor allem den berühmten Henry Irvin betreut, sucht Hilfe bei Ian Frey und Nine Nails McGray. McGray ist natürlich sofort von einem übernatürlichen Täter überzeugt, während Frey wie immer den Gegenpart darstellt. Die beiden ermitteln Hand in Hand und machen es sich zur Aufgabe, den Fall aufzuklären und alle Beteiligten zu schützen. Schreibstil: Der Schreibstil ist wie bei den Vorgängerbänden flüssig und die Geschichte lässt sich zügig lesen. Die Story wird erneut aus der Sicht von Ian Frey erzählt. Leider hat mir das Zusammenspiel zwischen Ian Frey und Nine Nails McGray in diesem Fall nicht so gut gefallen, wie im zweiten Teil. Die Geschichte zog sich künstlich in die Länge und ich hatte das Gefühl, dass die beiden Ermittler durch die vielen "berühmten" Randpersonen eher gelitten haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, es muss alles in die Geschichte, was zur damaligen Zeit Rang und Namen hatte und so ist von Bram Stoker, Oscar Wilde bis Lewis Carroll uvm. einiges an Prominenz vertreten. Um allen eine Daseinsberechtigung zu geben, empfand ich die Geschichte teilweise zu inszeniert. Nine Nails war bei weitem nicht so bissig und Ian Frey mutierte zeitweise zum Rüpel, was mir nicht wirklich gefallen hat. Die zwischen den Kapiteln eingefügten Schnipsel der verbrannten Briefe, hätte es für mich nicht gebraucht. Es hat meines Erachtens, das Ganze nicht wirklich weitergebracht. Fazit: Ich bleibe Fan von Frey und Nine Nails McGray und hoffe auf einen weiteren Band, der mich wieder mehr begeistern kann. Die Geschichte bekommt von mir leider nur 3 Sterne

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Vita

Oscar de Muriel

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.

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