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Du stirbst nicht allein Psychothriller

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0437-4

NEU
Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

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Tammy Cohen (Autor)

Tammy Cohen arbeitet als freie Journalistin für verschiedene Zeitschriften und Magazine, u.a. für »Cosmopolitan« und »Woman and Home«. Auch wenn sie das Schreiben fiktionaler Texte erst spät für sich entdeckte, hat sie bereits vier Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Partner, ihren drei (fast) erwachsenen Kindern und einem sehr ungezogenen Hund im Norden Londons.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Bernd Stratthaus
Originaltitel: First One Missing
Originalverlag: Doubleday, London 2015

Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0437-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 17.04.2017

  • Leserstimmen

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Psychologische Spannung mit brisantem Thema

Von: Conny G. Datum: 13.05.2017

fanti2412.blogspot.de

Nach "Während du stirbst" ist dies der zweite Psychothriller der Autorin, der in Deutschland erscheint.
Das Thema ist diesmal besonders brisant gewählt. Es geht um entführte und getötete kleine Mädchen und reicht sogar bis zur Pädophilie.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da es sehr viele Protagonisten kennenzulernen gilt.
Da sind die vier Elternpaare der getöteten Mädchen, eine Journalistin und mehrere polizeiliche Ermittler.
Auf mehr als 150 Seiten erfahren wir zunächst was mit den vier Mädchen geschah und sehr viel über das Gefühlsleben der trauernden Eltern und Geschwister. Das gibt dem Leser zwar die Gelegenheit alle Beteiligten gut kennenzulernen und wichtige Informationen zu erhalten, es zog sich aber für meinen Geschmack ein bisschen zu lang hin.
Allerdings ist es der Autorin gut gelungen, die vielen verschiedenen Emotionen der trauernden Familien von Schmerz über Verzweiflung bis Wut darzustellen.
Ich konnte alles gut nachempfinden und habe mit den Familien gelitten.
Und so dreht sich letztendlich alles um die Fragen, wer das getan hat und warum und ob er es wieder tun wird.

Nach diesem ersten Drittel des Buchs zieht die Autorin das Tempo deutlich an, wodurch dann auch Spannung aufkommt, die sich allmählich auch steigert.
Im Vordergrund der polizeilichen Ermittlungen steht die Opferschutzbeamtin Leanne, die ich sehr mochte. Sie ist sympathisch, einfühlsam, eine gute, gewissenhafte Polizistin aber eben auch nur ein Mensch mit Fehlern und Schwächen.
Und dann ist da noch die Journalistin Sally, die anfangs das Klischee der "Sensationsjournalistin", die über Leichen geht, gut erfüllt und mich ziemlich genervt hat. Allerdings verändert sie sich später etwas zu ihrem Vorteil.
Mit großem Eifer versucht die Polizei in alle Richtungen zu ermitteln und den Täter zu finden, bevor noch ein Mädchen getötet wird. Dabei werden viele Spuren verfolgt, die sich oft als Sackgasse erweisen, aber irgendwie auch dem Täter immer ein Stückchen näher kommen.
Das war schon sehr fesselnd zu beobachten und führte auch zu einigen Überraschungen.
Etwa auf den letzten 50 Seiten beginnt ein Showdown mit Hochspannung. Ich konnte da nicht mehr aufhören zu lesen, bis es am Ende eine völlig andere Auflösung gab, als ich erwartet hatte. Das hat mich nicht nur überrascht sondern auch ein bisschen geschockt.

Ich würde diesen Psychothriller eher als psychologischen Spannungsroman bezeichnen, denn Thrillerelemente gibt es kaum. Aber es ist Tammy Cohen gut gelungen, dieses schwierige Thema unblutig und ohne grausame Details darzustellen.
Nach einem schwächeren Start konnte mich die Story fesseln und berühren und das starke Ende hat mich begeistert!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Mittelmäßiges Lesevergnügen

Von: Missappledome Datum: 07.05.2017

missappledome.wordpress.com

Inhalt:

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Meine Meinung:

Ein Pychothriller, der sich mit den Morden vier kleiner Mädchen beschäftigt, ist von der Grundthematik sehr brisant. Dem Leser werden verschiedene Perspektiven rund um das Geschehen präsentiert. Diese könnten nicht unterschiedlicher sein. Eltern, die ihre Kinder verlieren, Geschwister, die sich im Leben wieder einfinden müssen, eine Welt aus Trauer und Unverständnis. Aber jede Geschichte hat zwei Seiten und so gibt es auch die Personen, die sich aus unterschiedlichen Gründen an den Morden bereichern. Sei es um Profit daraus zu schlagen oder die eigenen tiefen und schrecklichen Bedürfnisse zu befriedigen. Dazwischen angesiedelt finden sich die Ermittler, die dem Mörder auf der Spur sind und versuchen den Hinterbliebenen Erleichterung zu verschaffen. "Du stirbst nicht alleine" hat an einigen Stellen ein wenig Längen und durch die viele Perspektivwechsel fiel es mir schwer eine Bindung zu einer der Personen aufzubauen, vor allem da hier für mich keine Sympathieträger vertreten waren. Das war vielleicht auch gar nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Unterm Strich gesehen bietet dieser Psychothriller dennoch eine ganz unterhaltsame Lektüre.

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