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Glückliche Menschen küssen auch im Regen Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0396-4

Erschienen: 19.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Was bleibt, wenn man alles verliert, was man je geliebt hat?

Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …

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Agnès Martin-Lugand (Autorin)

Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Überraschungserfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen und Abschiedsküsse zählt man nicht widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie. Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris ist ihr dritter Roman bei Blanvalet.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Originaltitel: Les gens heureux lisent et boivent du café
Originalverlag: Éditions Michel Lafon, Paris 2013

Taschenbuch, Broschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0396-4

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 19.12.2016

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Eine nette Geschichte für zwischendurch

Von: Nine_im_Wahn Datum: 12.06.2017

nine-im-wahn.blogspot.de

Als ich mal wieder richtig Lust auf einen schönen Roman mit einer gewissen Portion Dramatik hatte, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Der Klappentext klang nach wirklich viel Drama und gerade Irland hat mich sehr angezogen, weshalb ich das Buch dann wirklich unbedingt lesen wollte. Als das Buch dann ankam, war ich zunächst überrascht. Huch, wie dünn war das Buch denn? Ich bin schon gar keine dünnen Bücher mehr gewohnt und muss ehrlich zugeben, dass ich nie auf die Angabe von Seitenzahlen achte. :D Zunächst fand ich es schade, dass die Geschichte so kurz sein würde, doch zwischendurch war ich ganz froh.

Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich packen, die Trauer von Diane kam nicht bei mir an und generell war Diane für mich nicht wirklich nahbar. Ich denke, dass es zum Teil am Schreibstil von Agnès Martin-Lugand lag. Ich kam einfach nicht so wirklich rein. Ich weiß noch, wie ich bei Anna McPartlin die Trauer um verstorbene Menschen so intensiv gespürt habe, wie ich bei Harry Potter bei einzelnen Personen Tränen vergossen habe, doch hier – nichts. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, aber die Gefühle fehlten in dem Buch einfach vollkommen.

Auch wenn ich den Charakteren insgesamt nicht Nahe kam, war die Geschichte von Diane dennoch nett zu lesen. Nachdem der Tod ihres Mannes und ihrer Tochter schon ein Jahr her ist, will sie an einem anderen Ort einen Neuanfang wagen. Die Gründe dafür sind zwar nicht vollkommen nachvollziehbar und vielleicht kann ich auch nicht verstehen, wie man sich ein ganzes Jahr komplett von seiner Umwelt abkopselt, allerdings kann ich so einen Verlust zum Glück auch nicht nachempfinden. Also ist Diane plötzlich in Mulranny angekommen, einem kleinen irischen Dorf mit freundlichen Menschen, die sich um sie sorgen. Alle, bis auf einen. Denn ihr Nachbar Edward könnte unfreundlicher nicht sein. Er kann sie in dem Haus neben sich nicht ertragen, piesackt sie an allen Ecken und Enden und irgendwann muss das einfach eskalieren. Doch wir wissen natürlich, worauf das alles hinausläuft, denn die Liebe kommt einfach in jedem Roman vor. Doch so einfach ist das natürlich alles nicht und so gibt es noch das eine oder andere Erlebnis.

Es war wie gesagt eine nette Geschichte, aber rückwärtig betrachtet gab es so einige Sachen, die meiner Meinung nach schon nicht so richtig gepasst haben. Dazu war Edward wirklich ein ziemliches Arschloch und der Umschwung mit ihm kam mir viel zu abrupt. Na gut, das Buch ist halt nicht perfekt, aber dafür ließ es sich aufgrund der Kürze schnell weglesen. Ob ich allerdings die Fortsetzung lesen werde, das kann ich noch nicht sagen. Ich würde schon gerne wissen, wie es ausgeht, aber so richtig packt mich nicht die Lust dazu. Irgendwie komisch, denn so geht es mir bei allen französischen Büchern und Filmen. Bin ich ein Kulturbanause? :(

[FAZIT]
Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber nicht das Gelbe vom Ei. Es kamen keine Gefühle auf und die Charaktere waren mir nie wirklich nah. Hier und da passte die Geschichte für mich auch nicht, doch insgesamt war es ein gutes, kurzes Buch, um sich mal die Zeit zu vertreiben.

Rezension zu Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Von: bookloverin29 Datum: 13.05.2017

bookloverin29.blogspot.de/

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gute gefallen, was aber leider mit das Einzigste ist, was mir an dem Buch gefallen hat!
Die Kapitel waren meiner Meinung nach, meistens zu lang und nicht richtig durchdacht! Aus dem Buch hätte man viel mehr raushohlen können, den die Grundidee des Buches gefällt mir richtig gut, nur leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen. Meistens hat mich das Buch gelangweilt, weil die Handlungen komisch waren und auch die Protagonisten nicht besonders toll sind! Diana verschanzt sich in ihren vier Wänden und ist ständig deprimiert, was ich ja verstehen kann, aber man kann es auch übertreiben! Edward ist meistens schlecht gelaunt und einfach nur scheiße zu Diana was mich sehr genervt hat, den dadurch hat auch Diana mich noch mehr genervt!
Das Ende war irgendwie vorhersehbar, was ich echt nicht schlimm finde. Doch das Buch hätte gerne anders enden können, mit einem Happy End für alle Beteiligten!
Das Buch bekommt deswegen leider auch nur einen Stern, auch wenn mir das Cover richtig gut gefällt!

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