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Midnight, Texas Roman

Midnight, Texas-Serie (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31910-3

NEU
Erschienen:  12.02.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Bewohner Midnights haben diesen Ort allesamt aus einem Grund zu ihrem Zuhause gewählt: Das texanische Städtchen ist klein und ruhig. Und damit ein perfektes Versteck. Doch wovor verstecken sie sich? Allein Bobo Winthrop, der Besitzer des Pfandhauses, scheint von jedem in der Stadt etwas zu wissen. Da ist Bobos neuer Untermieter, der seine Wohnung nur nachts verlässt. Oder die Esoterik-Lady, die behauptet, eine Hexe zu sein. Als Bobos Freundin Aubrey verschwindet, fangen die Einwohner an, Fragen zu stellen. Zu viele Fragen, denn plötzlich drohen Geheimnisse ans Tageslicht zu kommen, die besser verborgen geblieben wären ...

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON CHARLAINE HARRIS

Midnight, Texas-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Charlaine Harris (Autorin)

Charlaine Harris wuchs im Mississippi-Delta auf und begann schon in frühen Jahren mit dem Schreiben. Mit ihren Mystery-Romanen zählt sie zu den New-York-Times-Bestsellerautorinnen, ihre erfolgreiche Buchreihe True Blood wurde als große TV-Serie verfilmt. Charlaine Harris lebt mit ihrer Familie in Arkansas.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Sonja Rebernik-Heidegger
Originaltitel: Midnight Crossroad - Midnight, Texas Book 1
Originalverlag: Ace

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-31910-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  12.02.2018

  • Leserstimmen

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Eher mittelmäßiger und liebloser Einstieg in eine neue Serie. Aber Potential und Unterhaltunsgwert ist definitiv da.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 17.04.2018

https://buchwelten.wordpress.com/

Als der junge Hellseher Manfred in das beschauliche Städtchen Midnight zieht, ahnt er nicht, was ihn erwartet. Hexen, Vampire und andere unheimliche Kreaturen bewohnen den Ort und als dann auch noch ein Mord geschieht, ist sich Manfred sicher, dass noch weitaus mehr Geheimnisse in Midnight schlummern …

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Midnight in Texas ist also das neue Bon Temps in Louisanna. Charlaine Harris hat uns Leser mit ihrer Serie „True Blood“ um die Kellnerin Sookie Stackhouse in eine abgefahrene Welt entführt, wie sie schriller nicht sein könnte. Ihre darin erschaffenen Charaktere konnten mich sowohl in Buch-, als auch in Filmform absolut überzeugen und sie wuchsen mir so ziemlich alle sehr ans Herz. Umso neugieriger war ich, was sich Harris mit ihrer neuen Serie wohl ausgedacht hat.
Nun denn, der Einstieg mag vielen Lesern langweilig erscheinen, mir aber hat er gefallen, weil sich Harris einfach Zeit lässt, um den Leser in ihren neuen Plot einzuführen. Leider hat es aber, zumindest im ersten Band ihrer Midnight-Reihe, nicht so ganz mit der Tiefe bezüglich der Charaktere gereicht. Die Figuren wirken bis zum Ende des Romans hin unausgegoren und blass. Man findet nicht wirklich Zugang zu den Personen und hat, obwohl Charlaine Harris ihre Gefühlswelten beschreibt, kein „Mitgefühl“ mit ihnen.

Ich hatte lange Zeit auch bedeutend ältere Menschen vor Augen, als ich mich auf das neue Abenteuer einließ, und war dann etwas überrascht, dass ich es eigentlich mit jüngeren Protagonisten zu tun hatte. Denn die beschriebenen Charakterzüge deuteten eher auf schon etwas reifere Menschen hin. Auch wenn sich meine Zeilen bisher nicht besonders gut anhören, so kann man dem Einstieg in die neue Reihe durchaus auch gewisse Reize nicht absprechen. Harris bemüht sich, eine ähnliche Atmosphäre wie in ihren „True Blood“-Romanen zu schaffen, aber dennoch eine neue Richtung einzuschlagen. Das gelingt ihr auch ohne weiteres, jedoch wirkt manches ein wenig an den Haaren herbeigezogen, als stünde die Autorin unter Erfolgsdruck, um einen würdigen „True Blood“-Nachfolger zu erschaffen. Insgesamt geht Harris die Geschichte langsam an, was ich persönlich absolut nicht störend und sehr unterhaltend fand, und führt die „übersinnlichen“ Charaktere behutsam ein. Die Kleinstadtatmosphäre hat Harris aus meiner Sicht sehr gut und überzeugend geschildert, wobei auch hier einige Sachverhalte schlichtweg unglaubwürdig wirken. An manchen Stellen spürt man förmlich, wie sich die Autorin zwanghaft Erklärungen ausgedacht hat, die auf den Leser aber letztendlich keinen Eindruck machen.

„Midnight, Texas“ ist aber dennoch ein schöner Einstieg für mich gewesen, der sich auch schnell und flüssig lesen ließ. Vor allem die Kombination von Realität und übernatürlichen Kreaturen hat mir, wie auch schon in „True Blood“ gefallen. Charlaine Harris hat es wieder geschafft, Vampire, Hexen und andere Wesen in eine reale Welt einzubauen, dass man es als selbstverständlich hinnimmt, auch wenn es noch so abgedreht wirkt. Auch der mysteriöse Mord an einer Frau hat mich angesprochen, vermischte er doch ein weiteres Genre, nämlich das des Krimis, in die ohnehin schon irreale Handlung. Eine unheimliche, verlassene Kleinstadt, in der übernatürliche Kreaturen leben … ? Das klingt wirklich sehr interessant (und ist es auch), aber leider entpuppt sich diese faszinierende Grundidee lediglich als Vorwand, um plötzlich eine Gruppe Rechtsradikaler in den Vordergrund zu stellen, die auf der Suche nach Waffen sind. Das Mystische und die Aufklärung des Mordfalls bleiben irgendwie auf der Strecke. Harris hat es aber dennoch geschafft, mich mit ihrem Plot zu „infizieren“, so dass ich wirklich wissen will, wie es mit den Protagonisten (auch wenn sie mir noch nicht besonders viel bedeuten) und der Story in Midnight weitergeht, und das ist für mich ein gutes Zeichen. Eine Rückkehr in das Städtchen wird bestimmt auch den ersten Teil dieser Serie wieder aufwerten, davon bin ich überzeugt. Und wer weiß schon, wie viel Tiefe die Charaktere in den Folgebänden noch bekommen? Vor allem bin ich auf die Verfilmung dieser Bücher sehr gespannt, denn, wie schon erwähnt, ein wenig von der „True Blood“-Atmosphäre ist auf jeden Fall zu erkennen und als Serie könnte der Plot durchaus funktionieren. Der Einstiegsband konnte bei mir zwar „nur“ 3,5 Sterne erreichen, erscheint mir aber definitiv ausbaufähig und hat mich unabhängig von meinen Kritikpunkten absolut gut unterhalten. Der Unterhaltungswert ist nämlich auch etwas, das für mich als Leser zählt. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung.

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Fazit: Eher mittelmäßiger und liebloser Einstieg in eine neue Serie. Aber Potential und Unterhaltunsgwert ist definitiv da.

© 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Ein ganz eigener Charme

Von: Jill von Letterheart Datum: 13.04.2018

https://letterheart.de/

Der Einstieg war um ehrlich zu sein ein wenig merkwürdig. Die Vorstellung der Kulisse, um sich einen ersten Eindruck von Midnight zu verschaffen, war natürlich nicht verkehrt, jedoch waren die Sätze ziemlich verschachtelt und trotzten nur so vor Details, die es zu verarbeiten galt.
Zuerst war ich dadurch ein wenig abgeschreckt, weil mich der Stil ein wenig an Willkommen in Night Vale, wenn auch nicht annähernd so verworren, hat.
Als ich dann aber am nächsten Tag erneut zum Buch gegriffen habe, konnte ich mich immer mehr mit der Geschichte und dem Schreibstil anfreunden.
Und ja, so habe ich das Buch dann auch doch in einem Zuge beendet!

Manfred, was für ein Name übrigens!, ist neu in der Stadt und ermöglicht einem dadurch auch ein entspanntes Ankommen, dass sich allerdings sehr ruhig und schleichend gestaltet. Keinesfalls langweilig, sondern eher durch sein ruhiges Gemüt, das ihn auszeichnet. Egal, über welche Entdeckung er stößt oder welches Geheimnis sich ihm offenbart, wirklich geschockt scheint er nie zu sein. Was eventuell auch daran liegen könnte, dass er selbst nicht ganz so normal ist, wie man annehmen könnte und sich so hervorragend in die Midnight-Kulisse einfügt.

Manfred hatte am nächsten Tag kein Problem damit, Fiji gegenüber zuzugeben, dass er in diesem Moment schrie wie ein Teenagermädchen in einem Horrorfilm.

Auch die anderen Charaktere schaffen es, auf einmal einfach da zu sein und mit einer Präsenz zu glänzen, als wären sie niemals nicht da gewesen. So fühlt man sich schnell wie in einer festen Gemeinschaft, die eben nur gemeinsam richtig läuft. Am nähesten verfolgt man ansonsten die Geschichte aber aus der Sicht von Fiji, die wie im Klappentext schon erwähnt, ein wenig verschroben wirkt. Als „Hippie-Hexe“ lebt sie allein mit ihrem Kater (Katzenfreunde, ihr werdet auf eure Kosten kommen!) und obwohl sie eigentlich immer mit dabei ist, scheinen die wirklich interessanten Dinge doch an ihr vorbeizugehen.

Trotz einem gewissen Spannungsfaktors gestaltet sich die Geschichte doch eher ruhig, was aber auch an dem Erzähstil liegen mag. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, bin ich doch noch recht gut in die Geschichte reingekommen und bin nun auch gespannt, wie es mit der Reihe wohl weitergehen mag.
Vielleicht schaue ich aber auch erst einmal in die Serie rein, kennt die schon jemand von euch?

FAZIT

Charlaine Harris konnte mich mit ihrem neuen Auftakt Midnight Texas zwar nicht gänzlich überzeugen, aber durchaus neugierig stimmen.
Die Geschichte hat eine heimelige und eher ruhige Stimmung, die einen des Öfteren zum Schmunzeln bringt. Dadurch gibt es zwar nicht unglaublich viel Action, dennoch konnte mich das Buch letztendlich gut unterhalten!

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