Pariser Symphonie

Erzählungen

(5)
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Bewegende Erzählungen über die Macht des Schicksals

Eine geheimnisvolle Prophezeiung schickt den jungen Russen Sascha auf die lebenslange Suche nach seiner großen Liebe. Aline steht vor der gleichen folgenschweren Entscheidung, die ihre Mutter Jahre zuvor zu treffen hatte. Hélène wird von den Geistern der Vergangenheit verfolgt – und tut alles, um sie abzuschütteln. Auf kleinstem Raum entwirft Irène Némirovsky das präzise Porträt einer langen, in den Mühen des Alltags erstarrten Ehe, einer zerbrechlichen ersten Liebe oder einer tiefen Freundschaft, die das Leben prägt. Ihre Erzählungen sind packende psychologische Studien und ein mitreißendes Leseerlebnis.

»Eine menschenkluge Beobachterin.«

Deutschlandradio Kultur

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Französischen von Susanne Röckel
Originaltitel: La symphonie de Paris et autres histoires
Originalverlag: Editions Denoël, Paris 2012
Mit Nachwort von Sandra Kegel
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10517-6
Erscheint am 10. Februar 2020

Leserstimmen

Paris von seiner literarisch besten Seite

Von: Nora von More than words

22.08.2016

Ich hatte bisher noch nicht viele Erzählungen gelesen und meist war es dann so, dass mich in einem Buch leider nur ganz wenige überzeugen konnten. Im Buch "Pariser Symphonie" dagegen, haben mir so gut wie alle Erzählungen und Kurzgeschichten gefallen. Besonders ansprechend fand ich die letzte. Irène Némirovsky erzählt von Schicksal, dem Tod, dem Loslassen, dem Krieg und von Paris und das französische Leben in den 40er bis 50er Jahren. Der Sprachstil ist unglaublich gut und obwohl einige Geschichten sehr kurz sind, verfällt man sofort dem Pariser Flair und fühlt sich in die Charakter und die jeweilige Geschichte hineinversetzt. Eine tolle Empfehlung von meiner Seite für dieses Buch!

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Eine lesenswerte Sammlung an Erzählungen mit viel Tiefgang und Desillusioniertheit

Von: Tobi

17.07.2016

Diese lesenswerte Sammlung an Erzählungen stellt auf eine sehr bildhafte und „filmische“ Weise verschiedene Menschen in szenenartigen Episoden vor und präsentiert Lebensentwürfe, die Themen wie eine unerfüllte oder getrübte Liebe oder die problembehaftete Beziehung zwischen Mutter und Tochter als zentrales Sujet haben. Die elf Novellen sind unterhaltsam, angenehm zu lesen und haben viel Tiefgang. Gleichzeitig ist die Welt, die Némirovsky skizziert kalt, desillusioniert und erbarmungslos. Häufig haben die Geschichten ein gewisses Unbehagen in mir hervorgerufen und so lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Auf jeden Fall trifft hier der Leser auf hohe literarische Qualität. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2016/07/pariser-symphonie-irene-nemirovsky/

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Vita

Irène Némirovsky wurde 1903 in Kiew geboren und kam während der Oktoberrevolution nach Paris. 1929 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, der sie schlagartig zum Star der Pariser Literaturszene machte. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs floh sie mit ihrer Familie in die Provinz, wurde jedoch 1942 deportiert und starb in Auschwitz.

Zur AUTORENSEITE

Susanne Röckel

Susanne Röckel wurde 1953 in Darmstadt geboren. Sie arbeitete als literarische Übersetzerin und Sprachlehrerin, 1997-98 auch in China. Susanne Röckel lebt in München. Ihre Texte wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den Tukan-Preis und den Franz-Hessel-Preis. "Der Vogelgott“ stand 2018 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

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Pressestimmen

»Mut, Scharfsinn und ein überragendes stilistisches Talent zeichnen diese Autorin aus.«

SPIEGEL ONLINE

»Irène Némirovsky zählt zu den großen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.«

Süddeutsche Zeitung