Wie sagt man ich liebe dich

Roman

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Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49083-7
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Lissabon, Portugal

Leserstimmen

Authentisch mit einem wunderbaren Setting

Von: Nicole Lehmann

01.07.2020

Maelys lebt bei ihrer Tante Valérie. Diese chaotische Frau kümmert sich um Maelys, jedoch interessiert sie sich überhaupt nicht für Rechnungen und sonstige Nebensächlichkeiten. Maelys, welche eigentlich Malerei studiert, macht eine Pause und verdient Geld um unter diesem Umstand nicht aus ihrer Wohnung zu fliegen. Da kommt das Angebot von einem Fremden gerade recht. Für eine ansehnliche Summe soll sie nach Lissabon reisen um dessen Grossvater zu malen. Sie und ihre Tante fahren nach Lissabon. Für beide Frauen wird diese Reise nicht einfach werden. Eine muss ihre Vergangenheit aufarbeiten und die andere an ihre Zukunft glauben. Claudia Winters Erzählstil ist unglaublich flüssig und rund. Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen, welche wunderbar ineinanderfliessen. Valérie ist eine interessante Nebenperson, welche irgendwie auch eine Hauptperson ist. Ihre Geschichte fand ich spannend und ich freute mich jeweils sehr auf ihre Sequenzen. Maelys ist eine starke Persönlichkeit und lässt sich durch ihre Taubheit nicht abhalten ihr Leben und ihre Träume zu leben. Obwohl die Geschichte ziemlich schnell vorhersehbar ist, wartet die Autorin mit ein paar Überraschungen auf. Die Geschichte ist nie langweilig und man kann wunderbar darin abtauchen. Lissabon und Paris werden sehr anschaulich beschrieben. Als Leser hat man das Gefühl, direkt dabei zu sein. Ich denke, dies hat damit zu tun, dass Claudia Winter sich sehr gut in die Gehörlosigkeit von Maelys hineindenken konnte und Maelys Wahrnehmung etwas anders ist. Hinten im Buch hat es obligatorischerweise wieder wunderbare Rezepte, welche passend zur Geschichte zusammengestellt wurden. Natürlich habe ich die Zitronentörtchen ausprobiert und sie waren überaus lecker. Ich vergebe diesem Buch sehr gerne 5 von 5 Liebesgeschichten.

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Wie sagt man ich liebe dich

Von: Bettina Hertz

28.06.2020

Inhalt: „Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt … „Wie sagt man ich liebe dich“ ist eine wunderschöne Lesereise nach Paris und Lissabon. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, humorvoll, emotional und bildhaft schön – vor allem Paris und Lissabon lassen umwerfende Bilder im Kopf entstehen. Das Buch möchte man nach der ersten Seite kaum wieder aus der Hand legen, die Handlung hat mich total vereinnahmt, so dass ich fast in einem Rutsch gelesen habe. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben und jeweils aus mehreren Perspektiven. Stück für Stück lernen wir in der Vergangenheit die junge Valerie und ihr Leben in Paris kennen, erst ganz zum Schluss lassen sich sämtliche Fäden in der Gegenwart zusammenknüpfen. Dabei bleibt der Handlungsverlauf spannend und geheimnisvoll. Claudia Winter sind tolle, authentische Charaktere gelungen. Die gehörlose Kunststudentin Maelys ist mir gleich ans Herz gewachsen, genau wie Antonio, der Maelys ein sehr verlockendes Angebot macht, seinen Großvater Eduardo de Alvarenga zu malen. Das Angebot ist mehr als großzügig und sie kann es echt gebrauchen. Kurzerhand packt sie ihre erkrankte Tante Valerie buchstäblich mit ins „Gepäck“ und begibt sich auf eine geheimnisvolle Reise, die ganz anders verlaufen soll, als sie es je geahnt hat. Ausgesprochen gut gefallen hat mir das Thema Gehörlosigkeit. Claudia Winter bringt das richtig gut rüber, man achtet plötzlich in den Dialogen mit Maelys auf eine korrekte, deutliche Aussprache. Maelys Empfindungen, Stimmungen sind hier toll eingefangen. Man erliegt völlig ihrem Charme. Das Buch selbst hat ein sehr schönes, erfrischendes Cover mit einer Prise Leichtigkeit. Es ruft förmlich nach Lesern und schafft sich spielerisch Gehör. Am Ende des Buches hat Claudia Winter noch die leckersten Rezepte hineingepackt, die zum Nachbacken einladen. “Wie sagt man ich liebe dich“ bereitet schönste Lesestunden, ich gebe dafür eine klare Kaufempfehlung und natürlich volle Punktzahl.

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

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