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Ab ins Netz?! Wie Kinder sicher in der digitalen Welt ankommen und Eltern dabei entspannt bleiben

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19793-3

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Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Digitale Kompetenz schlägt digitale Demenz!

Hilfe: Mein Kind will vor den Bildschirm! Irgendwann ist es so weit, der Nachwuchs soll einen Einstieg in die digitale Welt finden. Eltern fürchten dort allerhand Gefahren – reale und weniger reale. Sich-Heraushalten oder Kontrolle scheinen oft die einzigen Alternativen. Katja Reim weiß, dass es auch anders geht. Sie erzählt mit viel Know-How und Selbstironie, wie man Kinder schon im Kindergartenalter auf virtuelle Spielplätze begleiten kann. Dann sind sie nämlich sicher unterwegs, wenn sie später nichts mehr auf den Rat der Eltern geben.

Katja Reim (Autorin)

Katja Reim (geboren 1974) ist Journalistin, Mutter einer Tochter im Grundschulalter und von Natur aus neugierig. Seit Jahren bloggt sie über die gemeinsamen Ausflüge in die virtuelle Welt und ihre Aha-Erlebnisse, wenn Erziehung mit digitalen Medien richtig Spaß macht. Sie ist vertreten auf zahlreichen Diskussionsrunden, Tagungen und Kongressen zum Thema Medienkompetenz.

www.meincomputerkind.de

Originaltitel: Mein Computerkind

eBook (epub)
Mit Sketchnotes von Diana Meier-Soriat

ISBN: 978-3-641-19793-3

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

NEU
Erschienen: 03.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Wertvolle Tipps - locker zu lesen und ausgezeichnet recherchiert

Von: Kathrin N. Datum: 20.06.2017

www.kathrins-home.de

Ob PC, Tablet oder Smartphone – unsere Kinder wachsen eigentlich ab Tag 1 mit der digitalen Welt auf: Mama & Papa machen die ersten Fotos auf der Säuglingsstation mit dem Smartphone, später dürfen die Kleinen die ersten Gute-Nacht-Geschichten oder -Melodien auf dem Tablet hören bzw. sehen oder bekommen beim Warten in der Kinderarztpraxis das Smartphone zum Spielen in die Hand gedrückt... ja, für die heutige Elterngeneration gehört die digitale Ausstattung wie selbstverständlich dazu. Aber mit Beginn der Selbstständigkeit unserer Kids wachsen die Ängste um den richtigen Umgang des Nachwuchses mit der digitalen Welt – auch bei mir. Und so war ich besonders gespannt auf das neue Buch von Katja Reim, welche sich nicht nur über ihren Blog „Mein Computerkind“, sondern auch Diskussionsrunden, Tagungen einen Namen als Fachfrau zum Thema Medienkompetenz gemacht hat.

Modern ist das Buch aufgemacht: frisches Blau als Kontrast zum Inhalt, aufgelockert durch Sketchnotes von Diana Meier-Soriat und Sprechblasen, dazu Klick-Tipps zum Themen vertiefen – es hat wirklich Freude gemacht, das Buch „oldschool“ als Taschenbuch zu lesen ;) wobei man es – natürlich – auch als Ebook haben kann.

Inhaltlich hat das Buch in 16 Kapiteln sehr viel zu bieten und ich habe nach dem Lesen bzw. Durcharbeiten (denn es steht wirklich ein Menge Wissenswertes darin) nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Die Themen sind altersgemäß gestaffelt und immer dargestellt mit Hilfe von Alltagssituationen der Autorin mit ihrer kleinen Tochter. Werbung, Realität und Fiktion auf dem Bildschirm, die erste Email an Oma oder welchen Weg geht die Puppe in der digitalen Welt – alltagsnahe Situationen werden in leicht verständlicher Sprache, aber inhaltlich fundiert recherchiert (und am Ende in den Anmerkungen auch verzeichnet) ausgearbeitet. Die Autorin schafft die Gradwanderung der erwachsenen Sprache und der kindlichen Aufnahmefähigkeit – dem erwachsenen Verständnis, verbunden mit der negativen & positiven Erfahrung und der kindlichen Neugier und einer Logik, die man nur bei den Kids findet...

In vielen Themen habe ich mich wiedergefunden und wurde durch die Lösungsvorschläge Katja Reims zum Nachdenken, manchmal zum Stirnrunzeln oder Kopfschütteln animiert. Natürlich passt nicht immer alles 1 : 1 auf unser Leben, aber ich habe dennoch noch einiges lernen können bzw. weiß nun, wie ich es anders machen werde, wenn meine Kleinste in das Alter für Whatsapp & Co kommt.

„Eltern, traut euch! Vertraut eurem Bauchgefühl!“ (Zitat Seite 7) gehört sicherlich zu den besten Tipps ;) ob man wirklich als Eltern entspannt bleiben kann, wage ich zu bezweifeln, aber mit Hilfe dieses Buches gelingt es mir sicherlich besser, so manchen Weg meiner Kinder in der digitalen Welt zu verstehen, verständlich zu machen und ein bisschen zu lenken... daher ist dieses Buch für mich eine absolute Empfehlung wert.

Ein sehr gelngener Ratgeber für Eltern, die ihre Kinder an das Netz, die Vorteile und Gefahren heranbringen wollen

Von: Sonja Datum: 11.06.2017

www.wertvoll-blog.de

Wir leben in einer digitalen Welt, in der das Internet mit allem was dazu gehört, nicht mehr wegzudenken ist. Als Eltern können wir davor die Augen nicht verschließen, sondern müssen uns überlegen, wie wir unsere Kinder am besten an die Vor- und Nachteile heranführen können. Da helfen weder Tipps, die das Netz und die Möglichkeiten in den Himmel loben noch solche, die es verteufeln. Frau Reim ist es gelungen, ein aktuelles und praxisnahes Buch darüber zu schreiben, wie wir medienkompetente Kinder großziehen können. Medienkompetenz beschreibt sie als „die Übertragung klassischer Werte wie Urteilsvermögen, Respekt oder Empathie auf die virtuelle Welt.“ Sie schreibt über ihre persönliche Erfahrung im Alltag mit ihrer Tochter und wie sie ihr die digitale Welt mit allen Vor- und Nachteilen näher bringt. „Digitale Medien sind kein einseitiges Unterhaltungsmedium, sondern auch kreative Werkzeuge, die vielfältig genutzt werden können.“ Sehr sympatisch beschreibt sie, was gelungen, wie sie zu ihren eigenen Erziehungsentscheidungen gefunden und wo es Stolpersteine gab. Damit hat sie auch meine Gedanken angeregt, für unseren Familienalltag individuelle Ideen zu spinnen. Gleichzeitig betont Frau Reim, wie unterschiedlich Familien und vor allem Kinder sind und plädiert für eine Erziehung nach dem Bauchgefühl (und das schon im Vorwort, was für sich genommen schon ein hervorragender Erziehungsratgeber wäre!).

Das Buch ist in 16 Kapitel eingeteilt, die aus meiner Sicht alle relevanten Aspekte abdecken. Zum Beispiel: „Warum Werbung unglücklich machen kann“, „Digitales Taschengeld“ oder „Wie privat ist die digitale Sphäre“. In jedem Kapitel und zusätzlich nach jedem Kapitel gibt es Links zu Seiten, die das Thema noch vertiefen. Ein Highlight sind die zu jedem Kapitel gezeichneten Sketchnotes von Diana Meier-Soriat, die noch einmal kompakt den Inhalt des Kapitels wiedergeben. Zusammenfassend ist „Reden und Zuhören […] vielleicht der wichtigste Schutz, wenn Kinder das World Wide Web im Smartphone überall dabei haben.“ Und schließlich müssen wir uns an die eigene Nase fassen: „Wenn die Eltern ein schlechtes Vorbild sind, wie soll ein Kind dann lernen, achtsam mit seiner Internetzeit umzugehen?“

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