Aprikosenküsse

Roman

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Verrückt, romantisch, köstlich – eine Liebeskomödie aus der Heimat des Dolce Vita.

Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!


eBook epub (epub), 18 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-16606-9
Erschienen am  15. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spritzig, aufregend und amüsant - Dolce Vita halt

Von: Manja Thiel aus Elmshorn

28.07.2020

Hanna ist eine Foodjournalistin in einem angesehenen Verlag, die kein Blatt in ihren Kritiken vor den Mund nimmt. Sie schreibt was sie über die Vorgesetzten kulinarischen Köstlichkeiten denkt. So war es auch bei einer Durchreise, als sie im „Tre Camini“ einen Zwischenstopp einlegt. Die Veröffentlichte Kritik ist allerdings vernichtend und verursacht bei der Gutsherrin einen tödlichen Herzinfarkt. Sie hält sich zu dem Zeitpunkt mit ihrem Enkel in Berlin auf. Hier lebt auch Hanna. Hanna hat allerdings noch eine Eigenart. Sie schreibt nicht nur ehrliche Kritiken. Sie bekommt auf ihren Reisen immer ein kribbeln, sodass sie auch immer in den Restaurants etwas mitgehen lässt. Sie schickt es aber anschließend immer gleich zurück. Der Enkel Fabrizio verklagt den Verlag für die Kritik, als Ursache für den Herzinfarkt seiner Großmutter. Um Schadensbegrenzung zu machen trifft sich ihr Chef mit Hanna zum ernsten Gespräch am Flughafen . Sie soll das wieder gerade biegen, ansonsten... ihr könnt es euch denken. Nach dem anstrengenden Gespräch, funkt das Schicksal dazwischen uns sie greift sich im Flughafenrestaurant eine vermeintliche Vase von der Fensterbank. Es ist allerdings keine Vase, sondern die Urne, in der sich die Überredte seine Großmutter, der Gutsherrin Guiseppa Camini, enthalten sind. Das macht das Ganze nun nicht einfacher. Sie muss nicht nur die Kritik begradigen, sondern auch noch die Urne nachhause bringen. Sie begibt sich also auf eine erneute Reise nach Italien. Nun fängt das Ganze erst richtig an. In der Zwischenzeit war die Testamentseröffnung, welche das ganze Dorf auf Trapp bringt. Was dann alles noch passiert, solltet ihr selber lesen. Ich für meinen Teil konnte es nicht aus Hand legen. Es ist mein erstes Buch von Claudia Winter Und sie hat mich gleich mit ihrem frischen und mitreißenden Schreibstil begeistert. Sie nimmt einen mit auf die Reise und man hat den Duft von Italiens Aprikosen in der Nase und spürt das Temperament der Italiener.

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romantisch und zauberhaft

Von: Sabine aus Ö

11.04.2016

Das ist wieder mal ein Buch, bei dem man sich von Beginn an richtig reinfallen lassen kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Fabrizio erzählt, und das ist gut so, so lernt man beide Charaktere kennen und lieben. Aber hier finden sich nicht nur Hannah und Fabrizio, sondern auch noch so viele andere Personen, die alle mehr oder weniger liebenswert sind. Die Protagonisten sind so liebevoll gezeichnet, dass man sie einfach ins Herz schließen muss, und ich fand die Beschreibung (zugegebenermaßen, mit einigen typischen Klischees) dieses kleinen Plätzchens in Italien, wo sich ein Großteil der Handlung abspielt, wirklich zauberhaft. All das - die beschriebenen Personen und die Umgebung - macht dieses Buch zu einem Roman, in den man versinkt und erst wieder auftaucht, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Der flüssige Schreibstil und das zügige Fortschreiten der Handlung tragen das ihre dazu bei, dass es beim Lesen nicht langweilig wird. Hannah mochte ich von Beginn an sehr gerne, man konnte gleich zu Beginn feststellen, dass sie ein typischer Stadtmensch ist, der sich - wenn auch anfangs widerwillig - nur ungern in die ländliche Idylle Italiens einfindet. Alleine die Beschreibung, wie es dazu kommt, dass sie sich vom kleinen Ort Montesino und deren Einwohnern sowie den Bewohnern des Guts einfangen lässt, ist einfach lesenswert. Im Gegensatz dazu steht Fabrizio, der eine Menge Sorgen auf seinen Schultern lasten hat, und dazu kommt nun auch noch die Trauer um seine geliebte Nonna. Man darf jedoch bald feststellen, dass er nur nach außen hin eine harte Schale hat, und dass er eigentlich butterweich ist. Alles in allem war es eine Geschichte, die verzaubert, die viel Romantik enthält, und die für ein paar unterhaltsame Stunden sorgt. Das war sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin und wenn ich könnte, würde ich gerne mehr als 5 Sterne vergeben - von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

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