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Das ganze schrecklich schöne Leben Die Biographie

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19690-5

Erschienen: 17.04.2017
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»Sei ein Heiliger, ein Sünder. Gib dir alles, werde ganz.«
(Konstantin Wecker)

Zu Konstantin Weckers 70. Geburtstag am 1. Juni 2017 erscheint seine lang erwartete Autobiographie, die so ungewöhnlich ist wie das Leben und Schaffen des Kraftgenies der großen deutschen Liedermacher. Sein »uferloses« Leben hat dazu beigetragen, dass Konstantin Wecker zu einer öffentlichen Persönlichkeit gereift ist, deren Wort Gewicht hat und in Zeiten von Rechtsruck, Turbokapitalismus und Kriegspolitik absolut notwendig ist.
Entstanden ist ein farbiges Puzzle, aus dem sich das Charakterbild eines Ausnahmekünstlers Stück für Stück zusammenfügt. »Sicherlich kein allzu edles Leben«, so Konstantin Wecker selbstkritisch – und doch ein mutiges, von der Muse überreich geküsstes Leben, das unzählige Menschen inspiriert hat.

  • Ein wild-bewegtes Leben

  • Die große Biographie zum 70. Geburtstag am 1. Juni 2017

  • Die Stimme einer Generation

  • Große Geburtstagstour zum Erscheinen

»Eine Liebeserklärung an das Leben«

tz München (17.04.2017)

Konstantin Wecker (Autor)

Konstantin Wecker, geboren 1947, Poet, Sänger und Komponist, engagiert sich seit Jahrzehnten für Zivilcourage, Pazifismus und Antifaschismus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Erich-Fromm-Preis (2007), dem Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises (2013), dem Erich-Mühsam-Preis (2016), dem Deutschen Kleinkunstpreis - Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz - (2017) und dem Bayerischen Staatspreis für Musik - Sonderpreis - (2017). Wenn er nicht gerade on tour ist, lebt er in München.

www.wecker.de

»Eine Liebeserklärung an das Leben«

tz München (17.04.2017)

»Konstantin Wecker ist ein auch durch zahlreiche Abstürze nicht zu entmutigender Held der Arbeit, genauer: der Poesie.«

Die Welt

05.11.2017 | 18:45 Uhr | Fernsehen & Radio

Zum Gespäch auf dem Roten Sofa bei NDR - Das!

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eBook (epub)
Mit 16seitiger Farbbildstrecke

ISBN: 978-3-641-19690-5

€ 18,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 17.04.2017

  • Leserstimmen

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Ich reit auf einem Wattebausch die Zeit entzwei.

Von: Stephanie Fey Datum: 05.08.2017

stephaniefey.blogspot.de

Dies ist keine Autobiografie des großartigen Musikers und Dichters, sondern in diesem Buch reflektiert auch sein Tourbegleiter Günter Bauch die gemeinsame Zeit. Ein Drittel der Kapitel stammt vom Herausgeber der bisherigen Wecker-Biografien Roland Rottenfußer. Und natürlich kommt auch Konstantin Wecker selbst kommt zu Wort. Anlässlich seines 70. Geburtstags erschienen, nehmen wir an bitteren und schönen, auf jeden Fall einmalige Erfahrungen teil. Wir begleiten die Entstehung seiner Werke, hören von der Inspiration und erfahren wie Klassiker wie „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ oder „Genug ist nie genug“ entstanden. Sein Werdegang, seine Anfänge und ersten Auftritte werden geschildert, aber auch sein politisches Engagement. Wecker ist ein besessener, verbissener Künstler, der immer für seine Kunst und seine Anliegen eintritt. Eine Zeitlang zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück, wandte sich der Innerlichkeit zu (wie es auf S. 145 heißt), dadurch entstanden Kindermusicals und z. B. die Musik zu Jutta Richters Geschichte „Das Kind auf den Bäumen.“ Gegenwärtig steht er wieder auf Seiten der Hilfsbedürftigen, aber nicht nur er, auch seine Frau und sein Sohn engagieren sich für Flüchtlinge.
Jeder der drei Autoren hat seinen eigenen Blickwinkel auf das Geschehen und so kann sich der Leser selbst ein Bild machen.
Wecker erzählt er von seinem liebevollen Elternhaus. Die Mutter war seine Förderin, stand zu ihm, als er wegen Drogenbesitz verurteilt werden sollte, setzte sich ganz nach vorne und fixierte den Richter während des Prozesses. Der Vater, selbst Musiker und Maler, nahm sein Talent mit ins Grab, förderte aber seinen Sohn von klein auf und wollte aus Konstantin einen Opernsänger machen. Ihm hat er auch ein sehr berührendes Lied gewidmet.
Das vielfältige Buch enthält viele seiner Gedichte und Liedtexte und ist damit ein wunderbares Geschenk für sich als Fan des Münchner Ausnahmekünstlers oder für andere zum Wiederentdecken und begleitendem Wiederhören.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mut und Zärtlichkeit

Von: Eugen-Arno Atticus  aus Sudershausen Datum: 15.07.2017

www.hinter-den-schlagzeilen.de

Was für ein wunderbares Buch! Wer den ganzen Konstantin Wecker kennenlernen will – der, wie er selber schonungslos schreibt, oft auch ein zerrissener Konstantin Wecker war -, der greife zu dieser Biografie. Ich bin sicher, daß er sehr vieles über den Künstler erfahren wird, nicht zuletzt, daß sehr vieles diesen Künstler ausmacht. Wecker wird von vielen „geliebt“. Vor allem aber ist er ein „Liebender“, und selten habe ich eine Autobiografie gelesen, die derart enthusiastisch und häufig andere Menschen preist!

Zweifelsfrei zählt Konstantin Wecker zu den beeindruckendsten Multi-Talenten im bundesdeutschen Kulturbetrieb (dessen Gehorsamswünschen er sich allerdings konsequent zu verweigern weiß!). Er ist, natürlich, ein hochbegabter Sänger und Komponist. Er ist Entertainer und Autor, Schauspieler und Kabarettist - und selbstverständlich muß ein derart vielseitig aktiver Künstler auch davon erzählen. Doch noch in jedem dieser Tätigkeitsbereiche weiß Wecker andere, bessere Künstler zu nennen. Nicht zuletzt jedoch ist Konstantin Wecker ein Mensch, der sich auch für die Welt ringsum interessiert. Wecker, das ist wahrlich auch der kritisch-unerschrockene Zeitgenosse, der sensibel-wache Liedsänger und Textautor, der das offene Wort nicht scheut, wenn es um verheerende Fehlentwicklungen ‚draußen’ geht, um menschenfeindliche Prozesse und Vorfälle in Gesellschaft und Politik. Auf eine Formel gebracht: jawohl, Konstantin Wecker ist erklärtermaßen Antifaschist und Radikaldemokrat, ein Mann, der sich mit Demokratie-Simulationen nicht abspeisen läßt, er ist Pazifist, der uns die Plausibilität auch dieser Grundeinstellung gut zu vermitteln versteht, er ist, nicht zuletzt, ein Kapitalismuskritiker, der zwar nicht das marxistische Grundvokabular herunterbetet, aber bei seinen vielfachen Kommentaren zu Wirtschaftspolitik und Sozialstaatzerstörung seine dementsprechende Mitmenschlichkeit und Menschenrechtsorientierung deutlich zu machen vermag, und zwar auf eindringlich-überzeugende Weise zugleich. Noch kürzer also: Konstantin Wecker, das ist ein klug denkender und empathisch fühlender Mensch, an dessen – auch im eigenen Alltag – gelebter Humanität kein Zweifel besteht, weit über alles Künstlerische hinaus.

Dabei sollte auch dieses nicht verschwiegen werden: keinesfalls hat sich Konstantin Wecker in dieser Biografie darauf beschränkt, sich selber mit Leben und Werk vorzustellen, auf eine Erforderlichkeit also, die noch stets mit der Aufgabe eine Autobiografie verbunden ist. Nein, er hat in diesem Buch auch zwei Weggefährten zu Wort kommen lassen, sehr ausführlich sogar, Mitautoren, die keinesfalls immer seiner Meinung sind: zum einen Günter Bauch, den „Willy“ seines gleichnamigen Liedes aus dem Jahre 1976, und Roland Rottenfußer, den Chefredakteur der von Wecker im Jahre 2003 ins Leben gerufenen politisch-kulturellen Website www.hinter-den-schlagzeilen.de. Günter Bauch überrascht dabei immer wieder mit Witz und enormer Faktenkenntnis, oft bis in kleinste Details hinein – glänzend geschrieben auch dessen Texte! Und Roland Rottenfußer, der gut um eine Generation jüngere Buchautor und Wissenschaftsjournalist (Jahrgang 1963), legt in diesem Buch eindrucksvoll kluge und differenzierte Analysen zu Weckers Liedtexten und geistig-seelischer Entwicklung vor, hervorragend geschrieben auch diese Buchpartien und weit übers Oberflächlich-Biografische hinaus! Wo fände man das anderswo, die Tatsache nämlich, daß gleich drei verschiedene Menschen das Leben und Werk eines Künstlers derart präzise darzustellen, vielseitig zu beleuchten und zu analysieren vermögen. Kurz also:

Was für ein wunderbares Buch!

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