Das tote Herz

Psychothriller

(9)
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Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ...


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ISBN: 978-3-641-17934-2
Erschienen am  15. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mehr ein Schauermärchen denn ein schockierender Psychothriller

Von: schnäppchenjägerin

17.10.2020

Nach einer Herzmuskelentzündung erhält Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht ahnt ist, dass das Herz einem seit drei Jahren gesuchten Serienmörder gehörte, der auf der Flucht vor der Polizei bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Im Kofferraum hatte er sein neuntes Opfer, Solveig Jacobsen versteckt, die überlebte. Während die Kriminalpolizei trotz des Tods des Mörders weiterhin dabei ist, die Mordserie aufzuklären, quält sich Nicolas mit schrecklichen Tagträumen, kann kaum mehr schlafen und empfindet keine Leidenschaft mehr für seinen Beruf oder seine Frau und Tochter. Er trennt sich von seiner Familie und lernt eine junge Frau kennen, die er nicht sexuell begehrt, aber zu der sich stark hingezogen fühlt, da sie ihn an jemanden erinnert. Es ist Solveig Jacobsen... Der Roman besteht aus vielen kurzen Kapiteln und ist aus drei Perspektiven geschrieben, die sich stetig abwechseln, was der Geschichte Dynamik verleiht. Aus der Ich-Perspektive kann man die Veränderungen von Nicolas Kober nachempfinden, während die Perspektiven des Polizeipsychologen Peter Stein und des Opfers Solveig Jacobsen aus der dritten Person beschrieben sind. Die Idee des Thrillers ist interessant und verspricht mehr als nur ein Unbehagen gegenüber einer anonymen Organspende, ist jedoch zu übertrieben dargestellt, dass die Geschichte am Ende nicht mehr realistisch wirkt und der Nervenkitzel, der am Anfang durchaus vorhanden ist, durch den absurden Verlauf verfliegt. Dass ein Spendenempfänger eines Herzens Geschmäcker und Gewohnheiten des Spenders übernimmt, mag noch nachvollziehbar sein. Dass er damit aber die Seele übernimmt, ihn Erinnerungen überkommen und die beiden Menschen zu einer Person verschmelzen, war mir einfach zu abwegig. Zudem fragte ich mich, wie jemand Organspender sein kann, dessen Identität nicht geklärt ist. Auch die Rolle von Peter Stein als Polizeipsychologe und Psychotherapeut sowie leitender Ermittler in der Mordserie in Personalunion empfand ich wenig realistisch. "Das tote Herz" ist mehr ein Schauermärchen denn ein schockierender Psychothriller.

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Das tote Herz

Von: Bücherstar

08.03.2018

Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was aber nicht wirr erscheint, sondern wirklich spannend bleibt. Die Hautperson ist Kober, der nach einem Zusammenbruch ein neues Herz erhält. Schon kurz darauf erkennt er neue Charakterzüge an sich, welche ihn selber am meisten gruseln. Die Charaktere sind "überzeugend" und wirken fast schon sympathisch. Dadurch dass die Polizisten in dem Buch mal keine fünf Schritte voraus sind, bevor der Leser weiß was überhaupt passiert ist, kann selbst auch etwas mit gerätselt werden. Natürlich ist durch die Perspektive des Täters das meiste von Anfang an klar, aber darum geht's auch nicht hauptsächlich in dem Buch, sondern doch eher um die Veränderung in Kober. Die Steigerung des Wahns in ihm. Auch wenn das Buch hier und da etwas blutiger beschrieben wird, geht es nicht in die Splatter-Richtung sondern bleibt auf der Psychoebene. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und durch die kurzen Kapitel auf 320 Seiten verteilt auch schnell durch gelesen. So richtig Hand und Fuß hat es auf medizinischer ebene nicht, was aber dennoch überzeugt und ich gerne gelesen habe und auch gerne weiter empfehle. Fazit: Guter Psychothriller, spannend und interessant geschrieben. Bewertung: 3/5

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Vita

Rainer Würth, geboren 1967, schreibt Romane, Erzählungen, literarische Reisebücher und Gedichte. Der gelernte Journalist hat mehrere literarische Auszeichnungen erhalten. Seine Reportagen und Reisefeuilletons liest man u. a. in Die Welt, Neue Zürcher Zeitung, taz, Der Tagesspiegel, abenteuer und reisen, Stuttgarter Zeitung oder in Die Presse. Nach den beiden regionalen Kriminalromanen "Krötenwanderung" und "Wildwechsel" hat er mit "Das tote Herz" einen fesselnden Thriller vorgelegt.

Weitere Informationen unter: www.rainerwuerth.de

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