Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

Roman

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Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der Nasa den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls ...

»S.K. Vaughn wagt große Himmelsgefühle!««

Emotion (01. Juli 2019)

Aus dem Englischen von Thomas Bauer
Originaltitel: Across the Void
Originalverlag: Sphere
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23033-3
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Sci Fi Romance die mir ganz gut gefallen hat

Von: Stefanie_booksweetbook

28.11.2019

Dies war mein erster Science Fiction Romance Roman und gerade das Setting hat mich angesprochen. Eine Astronautin allein auf einem Raumschiff und eine zerbrochene Liebe. Klang für mich super. Mal was neues und nicht so wie die üblichen Geschichten die man/ich sonst so lese. Ich schaue mir gerne Dokumentationen zum Thema Weltall an und ich fand auch den Film "Der Marsianer", "Gravity" usw sehr toll. Als erstes möchte ich als Leihe anmerken, dass sogar ich weiß, dass "Europa" ein Mond des Jupiters ist und nicht wie im Buch beschrieben, ein Planet. Dies ist dem Autor aber nicht anzukreiden, sondern der Übersetzung geschuldet. Ich habe nämlich im engl. Original nachgeschaut. Dann wäre da das Cover, das zwar schön und passend zur Geschichte ist, aber die Protagonistin ist in der Geschichte dunkelhäutig und keine Weiße. Die Geschichte an sichhat mich sehr gefesselt und ich fand es unglaublich spannend was der Astronautin May Knox passierte und wie sie versucht das beste aus der Situation, alleine als wohl einzige Überlebende auf dem Raumschiff, zu überleben. Zum Glück gab es da noch die KI Eve die sie unterstützt hat. Auch wenn Eve eine Künstliche Intelligenz ist, hat sie mir gut gefallen und war mir sympathisch. Es gab auch immer wieder Rückblicke, wie sich May und ihr Ex-Mann begegnen und lieben lernten. So konnte man beide Protagonisten näher kennenlernen und sich besser in sie hineinversetzen. Mir war May zu kühl, sie wirkte auf mich zu gewollt und aufgesetzt taff und abgebrüht, was sie nicht unbedingt sofort sympathisch und eher unnahbar macht. Auch der häufige Griff zum Flachmann hat mich etwas gestört. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir sympathischer und ich bewunderte sie für ihren Mut. Stephen ist dagegen ein wirklich netter und liebenswerter Mann, den ich sofort mochte. Die Ereignisse auf dem Raumschiff waren sehr spannend und ich wollte unbedingt erfahren wie es zu May Situation gekommen ist. Hier entstanden während der Handlung richtige gute Thriller-Elemente. Das hat mir gut gefallen. Und dann gab es auch eine Situation, die für May nicht einfach war und mit der ich nicht gerechnet hatte. Zwar nicht unbedingt realistisch, aber da es Fiktion ist, okay. Die technischen Aspekte waren gut erklärt, gut und verständlich beschrieben und ich fand es sehr interessant. Ein vielschichtiger Roman der Thriller, Sci-Fi und Liebe mixt und zu einem fesselnder Geschichte macht. Fazit Eine Geschichte mit einigen Mankos, nicht immer ganz realistisch, aber dennoch fesselnd, spannend und mit einer Portion Liebe gespickt war, die mich gut unterhalten konnte. Daher spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 Sterne.

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Großartigen, actiongeladenes Weltraumabenteuer über Liebe und auch Selbstfindung

Von: Addicted2Books

01.11.2019

Meinung: Irgendwo im Weltall, 2067: Maryam (Kurzform May) Knox erwacht auf dem Raumschiff Hawking 2 aus einem künstlichen Koma und muss feststellen, dass sie vollkommen allein ist und sich kaum an etwas erinnern kann. Im Laufe der Zeit kommt sie hinter die Geschehnisse auf dem Schiff und bemerkt schnell, dass sie sich in Gefahr befindet. Erzählt wird in der 3. Person, die Kapitel sind unterteilt in verschiedene Sichtweisen und Rückblicke. Der allwissende Erzähler schildert die Geschichte mal aus der Sicht von May und dann wieder aus der Sicht von Stephen, unseren beiden Protagonisten. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder Kapitel mit Rückblenden, welche dem Leser mehr Hintergrundwissen geben und die Gefühle der Charaktere beschreiben. So entsteht nach und nach aus 3 verschiedenen Handlungssträngen eine komplette und komplexe Geschichte. Die Charaktere des Buchs haben mir außerordentlich gut gefallen. Sie haben alle so viel Tiefe und waren vollkommen authentisch. May, die draufgängerische Kommandantin und Stephen, der introvertierte Ingenieur bilden ein außerordentliches Gespann und auch alle anderen Charaktere sind großartig ausgearbeitet und nehmen großen Einfluss auf die Geschichte. Einen Charakter - wenn man diesen überhaupt so nennen kann - muss ich hier auf jeden Fall erwähnen. KIs (Künstliche Intelligenzen) sind zu dieser Zeit anscheinend in jedem Haushalt vertreten. Die KI des Raumschiffs, deren Name A.N.N.I ist (Die Abkürzung für Artificial Neural Network Inference / Künstliche neuronale Netzwerk-Inferenz) ist Mays einzige Kommunikationspartnerin nach dem Aufwachen aus dem Koma und unterstützt und unterhält May während ihrer Reise. May tauft die KI auf den Namen ihrer Mutter "Eve" und bittet sie zum Beispiel, nicht so ganz wie ein Roboter zu sprechen, sondern sich ihrer Sprache anzupassen und Eve entwickelt nach und nach einen eigenen Charakter. Die beiden werden richtige Freunde und es hat wirklich Spaß gemacht, den beiden zuzuhören. "Ich glaube, deine "natürliche" Stimme ist mir lieber - aber vielleicht könntest Du ein bisschen relaxter sprechen." "Null Problemo, Schwester. Alles im grünen Bereich." (Pos. 519, 7) Eve hat mir richtig gut gefallen, die KI besteht aus organischen Stoffen (den Technikteil habe ich leider nicht wirklich behalten können, aber dazu gleich mehr) und kommt nicht wie ein Roboter sondern fast menschlich rüber. Sie kann lernen, reflektieren und sich in andere hineinversetzen. Und sie setzt sich sogar mit dem Tod bzw. dem Nicht-Existieren auseinander: "May, haben Sie jemals daran gedacht, aufzuhören zu existieren? Ich schon. Es ist fast unmöglich, das zu verarbeiten. Ich bin eine Maschine, aber selbst ich möchte das erleben, was ich Leben nennen würde." (Pos. 6045, 84) Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen und man konnte der Handlung gut folgen. Alles war detailliert beschrieben, die technischen Aspekte für mich manchmal zu detailliert. Bei vielen Begriffen oder technischen Beschreibungen konnte ich nicht ganz folgen und ich könnte auch nicht sagen, ob das jetzt richtig ist oder nicht ;) Das hat mich beim Lesen aber nicht wirklich gestört, denn die Handlung war einfach spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste immer weiter lesen, wie May und Stephen jedes Hindernis begangen haben. Die Dreiecksgeschichte, die Verschwörungstheorien und die Geschehnisse, die während und für Mays Rettung geschehen machen das Buch zu einem echten Page-Turner, ich hatte das Gefühl einen Blockbuster zu schauen und hätte nichts dagegen, wenn "Die Astronautin" verfilmt würde. Die Liebesgeschichte fand ich sehr passend und gut dosiert, durch den Zusatz des Buchs hat man ja schon eine Ahnung davon bekommen können, aber es keine reine Liebesgeschichte geworden. Die Beziehung - oder Nicht-Beziehung der beiden Protagonisten ist echt und überzeugend dargestellt. "Deine Stimme", sagte sie zitternd. "Alles war so dunkel. Aber ich habe sie gehört. Ich habe sie gehört." (Pos. 4620, 60) Fazit: Eins meiner Highlights 2019. Ich mag Sci-Fi Geschichten, und wer sich von technischen Details und vielen Seiten nicht abhalten lässt, findet sich in einem großartigen, actiongeladenen Weltraumabenteuer über Liebe und auch Selbstfindung - inklusive Drama- und Krimi/Thiller-Elementen - wieder. Eine klare Leseempfehlung.

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Vita

S. K. Vaughn

S.K. Vaughn ist das Pseudonym eines Autors, der bereits drei international äußerst erfolgreiche Romane veröffentlicht hat und als Drehbuchautor für verschiedene große Hollywoodstudios arbeitet.

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Thomas Bauer

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

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Pressestimmen

»Spannender Survival-Thriller mit starker Hauptfigur und einer Prise Romantik.«

André C. Schmechta, Phantastik-Couch (30. Juli 2019)

»Ist es den Hype wert? Abso-fuckin-lutely! Ein echter Pageturner um eine starke, kluge Frau mit einer Mission. Die Filmrechte sind schon verkauft!«

JOY (31. August 2019)

»›Die Astronautin‹ ist ein spannender Survival-Thriller im Weltraum mit starker Hauptfigur und einer Prise Romantik. Durchweg mit viel Tempo erzählt.«

phantastik-couch.de (26. Juli 2019)

»Mit seinem ersten Ausflug in die SF-Szene hat der hinter dem Vaughn-Pseudonym steckende Thriller-Autor Shane Kuhn eine bildgewaltige und unterhaltsame Geschichte entworfen.«

Geek! (02. Oktober 2019)